Der kleine Fuchs liegt auf seinem weichen Kissen. Der Wind flüstert leise. Der kleine Fuchs atmet ein. Der kleine Fuchs atmet aus. „Puh“, macht der kleine Fuchs. Ganz langsam. Ganz ruhig.
Um den kleinen Fuchs ist ein runder, großer Damm. Der Damm atmet auch. Er hebt sich. Er senkt sich. Der Damm sagt: „Atme tief ein. Atme tief aus.“ Der kleine Fuchs macht mit. Er streckt die Arme hoch, wie ein großer Baum. Dann lässt er die Arme sinken, wie die Blätter im Wind. „Schau, ich bin ein Baum!“, sagt der kleine Fuchs.
Da kommt ein Kätzchen. Das Kätzchen ist ganz weich. Es schnurrt leise. „Schnurr, schnurr“, sagt das Kätzchen. Der kleine Fuchs setzt sich hin, ganz still, wie das Kätzchen. Er legt die Hände auf den Bauch. „Atme ein, atme aus. So wie das Kätzchen schnurrt“, sagt der kleine Fuchs. Das Kätzchen lächelt.
Ein Spiegel steht im Damm. Der kleine Fuchs schaut hinein. Im Spiegel sieht er sein ruhiges Gesicht. Er lächelt. „Ich bin ganz ruhig. Ich bin ganz friedlich“, flüstert der kleine Fuchs. Der Spiegel lächelt zurück.
Plötzlich weht ein sanfter Wind. Der Wind pustet langsam. Alles wird langsamer. Der kleine Fuchs spürt den Wind. Er legt sich auf den Rücken. Er streckt die Beine aus. Ganz lang. Ganz ruhig. Er atmet ein. Er atmet aus. Der Damm, das Kätzchen, der Spiegel – alle atmen leise mit.
Die Nacht kommt. Die Nacht ist wie ein großer, weicher Mantel. Die Nacht legt sich um den kleinen Fuchs. Der kleine Fuchs ist sicher. Der kleine Fuchs ist geborgen. Er schließt die Augen. Er träumt von Bäumen, Wind und Kätzchen.
Der kleine Fuchs weiß jetzt: Ruhen ist eine schöne Reise. Ruhen ist ein Abenteuer. Atmen ist Magie. Alles ist ruhig, alles ist gut. Gute Nacht, kleiner Fuchs. Gute Nacht.