Kleiner Ben liegt im Bett. Er ist vier Jahre alt. Das Licht ist warm. Die Decke ist weich. Die Mama sitzt nah. Sie lächelt. Ben atmet leise.
"Wir machen Atemspiel", sagt Mama. "Atme tief. Dein Bauch wird rund." Ben atmet ein. Sein Bauch füllt sich. Er atmet aus. Der Bauch wird klein. Ruhig. Langsam. Langsam.
Die Lampe wirft sanftes Licht. Ein leiser Ton klingt. Ben hört den Ton. Er zählt bis drei. Eins... Zwei... Drei... Dann atmet er wieder. Die Luft geht rein. Die Luft geht raus. Sein Herz wird ruhig.
Mama streichelt seine Hand. "Jetzt streck die Arme. Deine Arme sind weit", sagt sie. Ben streckt die Arme. Er lächelt. Seine Finger sind warm. Er nimmt zwei tiefe Atemzüge. Dann legt er die Arme aufs Herz. Er fühlt Ruhe.
Die Mama spricht leise. Ihre Stimme ist weich. Sie sagt leise Worte. Sie sind weich. Ben stellt sich vor, er liegt auf einer Wolke. Die Wolke ist weich. Sie wiegt ihn sanft. Die Sonne kitzelt sein Gesicht. Der Wind singt ein Lied.
Ben folgt dem Lied. Er macht eine kleine Übung im Bett. Er bringt die Knie zur Brust. Dann streckt die Beine lang. Er rollt sich sacht zur Seite. Er schaukelt sanft hin und her. Jede Bewegung ist ruhig. Jede Bewegung macht müde.
Sein Atem wird klein und ruhig. Die Augen von Ben werden schwer. Er lächelt noch einmal. Die Mama gibt einen Kuss. "Schlaf gut", flüstert sie. Die Wolke fährt langsam. Ben schläft ein. Er ist warm. Er ist sicher. Er ist bei Mama.
Die Sterne wachen leise. Die Sterne blinken. Kleine Lichter sind da. Ben blickt sacht. Er zählt die Sterne. Eins, zwei, drei. Jeder Stern ist ein Freund. Sie sagen: Sei ruhig, sei sanft. Die Nacht atmet mit ihm. Der Raum wird still. Alles ist weich. Ben atmet tief. Er fühlt sich gut.
Wenn du ruhig atmest, bist du geborgen.