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Geschichte von lustigen Kreaturen 9/10 Jahre Lesen 17 min.

Brummel und das kichernde Mondkissen

Das freundliche Monster Brummel erhält den Auftrag, das kichernde Mondkissen zur Mondkuppel zu bringen, bevor der kitzlige Mond die ganze Nacht durcheinanderbringt. Auf dem Weg erlebt er mit dem schluckaufgeplagten Drachen Puff und Zauberer Flunkerfizz allerlei skurrile Abenteuer.

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Brummel, ein junger Monsterjunge mit sanftem, entschlossenem Gesicht, moosgrünem Fell, kleinen Brezelhörnern und drei Ohren (eines aufgespannt wie ein Regenschirm), hält zart ein großes weißes Taschentuch mit silbernen Pünktchen und tupft die Licht-"Kristalle" vom Gesicht des Mondes. Der Mond ist eine große leuchtende Kugel mit rundem, ausdrucksvollem Gesicht, halbgeschlossenen Augen, erleichtert lächelndem Mund und von kleinen, glänzenden Staubpartikeln durchzogen, die ruhig herabfallen. Paffelino Puff, ein kleiner, bunter, strubbeliger Drachenjunge mit wolkigem Schal sitzt auf einem schwebenden Kissen, die Pfoten gekreuzt, besorgt aber erleichtert, ein weiches Kissen haltend. Der Zauberer Flunkerfizz, ein erwachsener Magier in langer Sternenrobe mit altem Regenschirm, lehnt lächelnd im Hintergrund am Eingang der Kuppel und beobachtet. Die Mondkuppel ist innen wie eine irisierende Lichtblase mit durchscheinenden Wänden und schwimmenden kleinen Konstellationen, einem weichen gewebten Wolkenboden und einer silbernen Nische mit einem leicht lächelnden Mondkissen. Hauptszene: zärtlicher, ruhiger Moment — das Monster tupft sanft das Gesicht des Mondes, funkelnde Partikel wirbeln beruhigend, warme Atmosphäre, sanfte Palette aus Silber, Nachthimmelblau und Moosgrün, klare Kontraste und runde Konturen im retro-cartoon-Stil. Melden Sie ein Problem mit diesem Bild

Kapitel 1: Brummel, der höflichste Monster-Morgen

Brummel war ein Monster. Aber nicht so eins, das Türen eintritt oder Leute erschreckt. Brummel erschreckte höchstens… aus Versehen. Zum Beispiel, wenn er nieste. Dann klappte sein drittes Ohr auf wie ein Regenschirm, und alle in der Nähe dachten: „Huch! Ein fliegender Ohrschirm!“

Er lebte im Fantasiereich Kicherquell, wo die Bäume Bonbons trugen und die Wolken manchmal „Puff!“ sagten, wenn man sie ansah. Brummel hatte weiches moosgrünes Fell, kleine Hörnchen wie Salzstangen und eine Tasche voller Taschentücher, „für alle Fälle“, wie er sagte.

An diesem Morgen stand er vor dem Spiegel aus glänzendem Seifenwasser und wog zwei Möglichkeiten ab.

Option A: Er geht zum Großen Mondmarkt und kauft endlich neue Schnürsenkel, die nicht bei jedem Schritt „Quietschoink“ machen.

Option B: Er bleibt zuhause und sortiert seine Sammlung an komischen Steinen, die alle aussehen wie verschiedene Gemüsesorten.

„Hm“, brummelte Brummel und tippte sich nachdenklich auf die Nase, die bei jedem Tipp „Plopp“ machte. „Auf dem Markt könnte es voll sein. Aber die Steine laufen auch nicht weg… außer der Kürbisstein, der rollt manchmal.“

Da klopfte es an der Tür. Nicht „Klopf klopf“, sondern „Pling-plang-plong“, als würde jemand mit einer Gabel auf Töpfe trommeln.

Brummel öffnete. Draußen stand ein winziger Kobold mit einer viel zu großen Mütze, die ihm bis zu den Knien hing. Er schnaufte, zog einen Brief aus der Mütze und reichte ihn Brummel.

„Post! Express! Wichtig! Nicht essen!“, rief der Kobold.

Brummel las:

„Lieber Brummel, wir brauchen dich. Der Mond ist heute Abend zu kitzlig. Wenn er kichert, wird es im ganzen Reich nacht-kicherig und niemand kann schlafen. Bitte bring das Mondkissen zurück zur Mondkuppel. Sonst gibt's eine Nacht voller HICKS!

Dein Freund, Zauberer Flunkerfizz.“

Brummel schluckte. Er war sensibel. Und wenn jemand nicht schlafen konnte, bekam er selber Herzklopfen – sogar sein zweites Herz, das nur bei Aufregung mitmachte.

„Ich… ich muss abwägen“, murmelte er. „Mondkissen? Mondkuppel? Markt?“

Seine Schnürsenkel machten: „Quietschoink.“

„Das ist ein Zeichen“, sagte Brummel ernst. „Ein sehr… nerviges Zeichen.“

Kapitel 2: Der Mondmarkt und der Käsekuchen-Zauber

Der Große Mondmarkt war ein Wirbel aus Farben, Gerüchen und Geräuschen. Ein Stand verkaufte Pfefferkaugummi, der die Zunge zum Hüpfen brachte. Ein anderer bot Schirme an, die nur bei Sonnenschein aufgingen. Und überall hingen Lampions, die kicherten, wenn man sie berührte.

Brummel schob sich vorsichtig durch die Menge. Er überlegte bei jedem Schritt: links gehen, rechts gehen, rückwärts gehen? Rückwärts hatte er mal versucht. Da war er aus Versehen in einen Korb mit singenden Radieschen gefallen. Die hatten noch eine Woche über seinen Popo gereimt.

„Entschuldigung“, sagte Brummel zu einer Dame mit einem Hut aus Spaghetti. „Darf ich mal vorbei?“

„Nur wenn du nicht an meinen Nudeln ziehst!“, schnarrte sie.

Brummel suchte Zauberer Flunkerfizz. Stattdessen fand er einen Stand mit einem Schild: „MONDKISSEN! Heute frisch gestopft! Garantiert nicht schnarchend!“ Dahinter stand ein Händler, der aussah wie eine Mischung aus Eule und Pfannkuchen.

„Ähm… ist das das Mondkissen?“, fragte Brummel und zeigte auf ein silbernes Kissen, das leise „Hihi“ machte.

Der Händler zwinkerte. „Das ist EIN Mondkissen. Ob es DAS Mondkissen ist? Kommt drauf an, wie du guckst.“

Brummel guckte vorsichtig. Das Kissen glitzerte, als hätte jemand Sternenstaub mit Sprudelwasser gemischt.

„Ich brauche es für die Mondkuppel“, erklärte Brummel. „Der Mond ist kitzlig. Und… ich will nicht, dass alle nachts HICKS bekommen.“

„HICKS?“, rief jemand hinter ihnen. Ein kleiner Drache mit einem Schal aus Wolken hüpfte heran und hatte tatsächlich Schluckauf. „HICKS! Ich hab das immer, wenn ich zu viel Käsekuchen rieche! HICKS!“

In diesem Moment zog ein Windstoß über den Markt und brachte eine Käsekuchen-Wolke vom Kuchenstand herüber. Brummel hielt sich die Nase zu. Der Drache bekam noch mehr Schluckauf. Und das Mondkissen… fing an zu kichern. Erst leise. Dann lauter.

„Hihihi… HOHOHO!“, lachte es und sprang vom Stand. Es rollte durch die Menge wie ein übermütiger Pfannkuchen.

„Oh nein!“, rief Brummel. „Stopp! Bitte! Vorsichtig!“

„Ich bin ein Kissen! Ich kann nicht vorsichtig!“, rief das Kissen frech und hüpfte in einen Korb voller Seifenblasen.

Die Seifenblasen schwebten davon – und das Kissen gleich hinterher, als wäre es ein Ballon.

Brummel überlegte blitzschnell:

Option A: hinterher rennen und um Entschuldigung rufen.

Option B: hinterher rennen und um Entschuldigung rufen UND dabei nicht hinfallen.

Er entschied sich für B und rannte los. Seine Schnürsenkel machten: „Quietschoink-Quietschoink-Quietschoink.“

„Du bist lauter als ein tanzender Topfdeckel!“, rief der Drachenjunge und rannte mit. „HICKS! Ich helf dir! HICKS!“

„Danke!“, keuchte Brummel. „Wie heißt du?“

„Puff!“, rief der Drache. „Also… eigentlich Paffelino, aber alle sagen Puff. HICKS!“

Das Mondkissen trieb Richtung Himmel, und Brummel sah nur eins: Wenn es zur Mondkuppel sollte, musste er höher hinaus als jemals zuvor.

Kapitel 3: Die Treppe aus Wolkenbrot

Am Rand des Marktes stand eine Bäckerei, die Wolkenbrot backte – Brot, das so fluffig war, dass es manchmal wegschwebte. Über der Tür stand: „Bäckerin Wusch-Wusch – wir kneten auch Luft.“

Brummel stürmte hinein. „Entschuldigung! Ich brauche… eine Treppe! In den Himmel! Möglichst sofort!“

Die Bäckerin, eine große Frau mit Mehlschnurrbart, blinzelte. „Eine Treppe. In den Himmel. Sofort. Das ist mal ein normaler Dienstag.“

Puff sprang neben Brummel auf die Theke. „HICKS! Das Mondkissen ist weg! Es kichert! Der Mond wird sonst… HICKS… ganz verrückt!“

Die Bäckerin nickte. „Dann braucht ihr Wolkenbrot-Stufen.“ Sie klatschte in die Hände, und aus dem Ofen flogen Brotlaibe, die sich wie Bausteine stapelten. Plopp. Plopp. Plopp. Eine Treppe wuchs aus der Tür, direkt in den Himmel hinein.

Brummel sah hinauf. Seine Knie wurden weich wie Pudding.

„Wir… wir könnten auch warten, bis das Kissen wieder runterkommt“, flüsterte er. „Oder wir könnten einen Brief schreiben. Oder… oder wir könnten den Mond bitten, nicht kitzlig zu sein.“

Puff schnippte mit den Krallen. „Brummel, wenn man den Mond bittet, nicht kitzlig zu sein, kitzelt er erst recht. Der ist so einer.“

„Stimmt“, seufzte Brummel. „Der Mond hat Humor. Leider.“

Er setzte einen Fuß auf die erste Brotstufe. Sie quietschte nicht. Sie sagte: „Mmm“, als wäre sie zufrieden, benutzt zu werden.

„Treppe, bitte nicht schimmeln“, murmelte Brummel. „Und bitte nicht… niesen.“

„Monster, bitte nicht… niesen“, murmelte Puff. „Sonst fliegt dein Ohrschirm wieder auf.“

„Ich kann nichts versprechen“, sagte Brummel ernst und stieg weiter.

Hoch oben wurde die Luft dünner und glitzeriger. Sie roch nach kalter Minze und Sternenstaub. Das Mondkissen war noch zu sehen, ein silbriger Punkt, der ab und zu vor Lachen zuckte.

Plötzlich knurrte eine Stimme. „HALT! Wer stapft auf meinem Himmelsweg herum und krümelt alles voll?“

Vor ihnen schwebte ein Wächter: ein riesiger Schneckenritter aus Perlmutt, mit einem Helm, der aus einer Teekanne bestand. An seinem Schild klebte ein Aufkleber: „Bitte nicht schleimen.“

Brummel hielt sofort an und wog Optionen ab.

Option A: Weglaufen (schwierig auf Brotstufen).

Option B: Höflich sein (immer möglich).

Er nahm B. „Guten Tag, Herr Schneckenritter“, sagte er mit seiner besten Monster-Höflichkeit. „Wir verfolgen ein kicherndes Mondkissen. Es ist für die Mondkuppel bestimmt.“

Der Schneckenritter blinzelte langsam. „Ein Kissen… das kichert? Das klingt gefährlich. Kichern ist der Anfang von Chaos. Danach kommt Keksbrösel in den Schuhen.“

„Genau!“, rief Puff. „Und danach HICKS!“

„Beweis?“, fragte der Ritter.

Brummel überlegte. Beweise waren schwer. Er kramte in seiner Tasche und zog… einen komischen Stein heraus, der aussah wie eine Kartoffel mit Gesicht.

„Das ist… äh… meine Kartoffelstein-Freundin“, sagte Brummel. „Sie kann bestätigen, dass ich vertrauenswürdig bin.“

Der Kartoffelstein fiel ihm aus der Hand, rollte die Brotstufe hinunter und rief dabei (oder bildete Brummel es sich ein?): „Wuuusch!“

Der Schneckenritter starrte. Dann lachte er so langsam, dass es klang wie: „Ha… ha… ha…“

„Gut“, sagte er schließlich. „Ich lasse euch durch. Aber eine Bedingung: Kein Krümeln. Und falls ihr den Mond seht… sagt ihm, er soll aufhören, mir nachts ins Haus zu leuchten. Ich will auch mal Dunkelheit.“

„Versprochen“, sagte Brummel. „Ich bin ein Fan von Dunkelheit. Sie ist… beruhigend.“

Der Ritter machte Platz, und die Wolkenbrot-Treppe führte sie weiter, direkt zur Mondkuppel.

Kapitel 4: Die Mondkuppel und das Kitzel-Problem

Die Mondkuppel war keine Kuppel aus Stein, sondern aus Licht. Sie schimmerte wie eine Seifenblase, in der Sternbilder schwammen. Am Eingang stand Zauberer Flunkerfizz und hielt einen Regenschirm, obwohl es nicht regnete. Wahrscheinlich aus Gewohnheit.

„Brummel!“, rief er. „Du bist da! Und du hast…“ Er sah Puff. „Einen Drachen mit Schluckauf. Perfekt, genau was mir gefehlt hat.“

„HICKS!“, bestätigte Puff stolz.

Brummel zeigte nach oben. „Das Mondkissen… es ist weggekichert. Es kommt gleich—“

„HIIHIIHII!“, dröhnte es von der Kuppeldecke. Das Kissen sauste herum wie ein überdrehter Fisch im Glas.

Und da war der Mond. Er saß mitten in der Kuppel wie ein großer, runder Lampion mit Gesicht. Seine Augen glänzten, und er zuckte, als würde ihn jemand mit einer Feder pieksen.

„Nicht! Nicht!“, prustete der Mond. „Ich bin zu kitzlig heute! Hahahaaa!“

Flunkerfizz rieb sich die Schläfen. „Wenn der Mond so lacht, kichert die Nacht. Dann bekommen alle Leute im Reich HICKS im Schlaf. Sogar die Steine.“

„Sogar… die Steine?“, flüsterte Brummel erschrocken und dachte sofort an seinen Kürbisstein, der dann vielleicht nachts wegrollen würde.

Brummel trat näher. Er spürte, wie wichtig das war, und gleichzeitig überlegte er, wie man einen Mond beruhigt, der kitzlig ist. Man konnte nicht einfach sagen: „Hör auf.“ Der Mond war schließlich… der Mond.

„Mond?“, sagte Brummel sanft. „Warum bist du so kitzlig?“

„Weil jemand meine Mondkrümel kitzelt!“, japste der Mond. „Sie stecken überall! Unter meinem Kinn! In meinem Licht! In meinem… Hahaha!… Glanz!“

Puff hob die Pfote. „HICKS! Vielleicht ist es der Käsekuchen-Geruch. Der kitzelt bei mir auch.“

Flunkerfizz nickte. „Oder das Kissen. Es ist voller Sternenfedern. Sternenfedern kitzeln alles, sogar Suppenkellen.“

Brummel sah das Kissen. Es lachte, weil es lachen musste. Und wenn ein Kissen lacht, ist das leider ansteckend.

Brummel wog Optionen ab.

Option A: Das Kissen fangen (es war schnell und glitschig vor Lachen).

Option B: Den Mond ablenken (aber womit?).

Option C: Etwas Fantasievolles tun, das niemand erwartet.

Er entschied sich für C, weil sein Bauch dabei ein wenig weniger zitterte.

„Mond“, sagte Brummel und zog seine Tasche auf. „Ich habe etwas, das dir helfen könnte: mein Taschentuch-Vorrat. Wenn wir deine Mondkrümel vorsichtig… abtupfen, kitzelt es weniger.“

„Abtupfen?“, fragte der Mond misstrauisch und kicherte. „Das klingt… sehr… kitzelig!“

„Nur ganz sanft“, versprach Brummel. „So sanft wie eine Wolke, die jemandem Gute Nacht sagt.“

Flunkerfizz flüsterte: „Brummel, wenn du das schaffst, bist du ein Held. Ein sehr flauschiger Held.“

Puff stellte sich breitbeinig hin. „HICKS! Ich halte das Kissen auf. Kissen! Komm her, du Glitzerpfannkuchen!“

„Ich bin kein Pfannkuchen!“, rief das Kissen beleidigt und machte eine scharfe Kurve. Puff sprang – HICKS – daneben. Das Kissen lachte noch mehr und sauste direkt auf Brummel zu.

Brummel hob instinktiv ein Taschentuch. Das Kissen prallte hinein wie in ein weiches Netz und blieb hängen. Es zappelte. Es kicherte. Es versuchte, sich rauszurollen.

„Psst“, sagte Brummel. „Wenn du stillhältst, bringe ich dich dahin, wo du hingehörst. In die Mondkuppel. Das ist… sehr gemütlich. Und du darfst da kichern, aber… in Zimmerlautstärke.“

Das Kissen starrte ihn an (ja, es hatte kleine Knopfaugen). „Zimmerlautstärke?“

„So laut wie eine Socke, die flüstert“, erklärte Brummel.

Das Kissen dachte nach. Dann machte es: „Hihi…“ leiser.

„Jetzt der Mond“, sagte Brummel und trat langsam näher. Er tupfte vorsichtig an den Lichtkanten entlang, als würde er ein schlafendes Kätzchen streicheln. Überall glitzerten winzige Krümel aus Mondlicht, die beim Berühren sonst prickelten.

Der Mond zuckte. „Uuuh…“

„Ganz ruhig“, murmelte Brummel. „Nicht lachen. Denk an… an langweilige Sachen. An Matheaufgaben. An Brokkoli.“

„Brokkoli!“, stöhnte der Mond. „Das ist… furchtbar…“ Er schauderte, aber er kicherte weniger.

Flunkerfizz wedelte mit dem Regenschirm und murmelte einen Zauberspruch: „Kitzel kratzel, Krümel fort, Ruhe findet hier den Ort!“ Ein sanfter Wind wehte durch die Kuppel und sammelte die Mondkrümel wie Glitzer in einem Glas.

Puff hielt den Atem an, so gut ein Drache mit Schluckauf das eben kann. „H… h…“

„Nicht!“, zischte Brummel.

„HICKS!“, machte Puff.

Der Mond zuckte. Das Kissen kicherte kurz. Dann sah Brummel Puff streng an – aber freundlich streng, wie ein Kissenpolizist.

„Entschuldigung“, flüsterte Puff kleinlaut.

Der Mond atmete aus. Sein Licht wurde gleichmäßiger, nicht mehr zuckend, nicht mehr kicherig. „Oh“, sagte er überrascht. „Das… das ist ja angenehm. Ich fühle mich… geschniegelt.“

„Getupft“, korrigierte Brummel stolz.

„Getupft!“, rief der Mond. „Und das Kissen?“

Brummel legte es in eine schimmernde Mulde neben dem Mond. „Hier. Bitte kichern… nur ein bisschen.“

Das Kissen seufzte glücklich. „Hihi…“ und blieb ruhig liegen, als wäre es endlich angekommen.

Kapitel 5: Ein Vorhang aus Nacht

Flunkerfizz klatschte. „Geschafft! Die Nacht wird heute nicht kicherig. Keine Schlaf-HICKS! Brummel, du hast mit Taschentüchern einen Mond beruhigt. Das schafft nicht mal eine sehr konzentrierte Eule.“

Brummel wurde warm im Bauch. „Ich hab nur… nachgedacht“, sagte er. „Und abgewogen. Und getupft.

Der Mond lächelte. „Brummel, du bist ein freundliches Monster. Dafür schenke ich dir etwas Fantasie.“ Er pustete einmal. Aus seinem Atem wurden kleine Lichtfäden, die sich um Brummels Schuhe wickelten.

„Neue Schnürsenkel!“, rief Puff. „HICKS!“

Brummel schaute herunter. Seine Schnürsenkel glitzerten jetzt wie winzige Sternschnüre. Er machte einen Schritt. Kein „Quietschoink“. Nur ein leises „Schsch“, als würde die Nacht später flüstern.

„Danke“, sagte Brummel leise. „Das ist… wunderbar.“

Flunkerfizz nickte zur Wolkenbrot-Treppe. „Zeit zurückzugehen. Die Menschen da unten brauchen Ruhe. Und du brauchst vielleicht… einen Snack.“

Puff grinste. „Käsekuchen?“

„Nein!“, riefen Brummel und der Mond gleichzeitig.

Sie stiegen hinab. Die Wolkenbrot-Stufen waren inzwischen ein bisschen knusprig geworden. Puff knabberte heimlich an einer Ecke. „Nur ein kleines Stück. Für die Wissenschaft“, murmelte er.

Unten im Reich Kicherquell wurde es dunkler. Die Bonbonbäume schlossen ihre Zuckerblüten. Die Wolken hörten auf, „Puff!“ zu sagen, und sagten stattdessen „Pssst…“

Brummel stand vor seinem Haus, schaute zum Himmel und sah, wie die Nacht sich ausbreitete. Nicht wie ein Deckel, sondern wie ein riesiger, weicher Vorhang aus Samt, der langsam zugezogen wurde. Sterne blinkten wie kleine Knöpfe daran.

„Alles ruhig“, flüsterte Brummel zufrieden. Seine zwei Herzen schlugen endlich im gleichen Takt.

Puff gähnte. „Keine HICKS mehr… nur noch… Schlaf.“

Flunkerfizz hob den Regenschirm zum Abschied. „Gute Nacht, ihr Mondretter.“

Brummel trat in sein Zimmer, legte seine Kartoffelstein-Freundin zurück ins Regal und zog die Decke bis zur Nase. Draußen glitt der Vorhang der Nacht ganz zu, und die Welt wurde still, warm und wunderbar dunkel.

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Kitzlig
Wenn etwas dich leicht zum Lachen oder Zucken bringt, weil es kitzelt.
Mondkuppel
Eine große runde Hülle aus Licht über dem Mond im Text.
Taschentuch-Vorrat
Viele Taschentücher, die man aufbewahrt, um etwas vorsichtig abzutupfen.
Perlmutt
Ein glänzender, schillernder Stoff, wie innen in manchen Muscheln.
Mulde
Eine kleine Vertiefung oder Mulde, in die man etwas legen kann.
Abwägen
Verschiedene Möglichkeiten vergleichen, bevor man eine Wahl macht.
Option
Eine von mehreren Möglichkeiten, die man wählen kann.
Getupft
Etwas leicht und vorsichtig mit einem Tuch berühren, um es zu reinigen.
Glitzerte
Wenn etwas funkelte oder viele kleine Lichtpunkte zeigte.
Schimmerte
Leichtes, sanftes Leuchten oder Glänzen, nicht sehr stark.

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