Max ist ein kleiner Junge. Er ist zwei Jahre alt. Max hat ein großes, weiches Bett. Es ist blau und hat viele bunte Kissen.
Eines Abends wird es dunkel. Max schaut aus dem Fenster. „Oh, es ist Nacht“, sagt er. Die Sterne leuchten. Die Mond scheint. Aber Max hat Angst. „Mama, ich habe Angst vor der Dunkelheit“, ruft er.
Mama kommt ins Zimmer. Sie setzt sich neben Max. „Warum hast du Angst, Max?“ fragt sie.
„Es ist dunkel. Ich sehe nichts“, sagt Max mit einer kleinen Stimme.
Mama lächelt. „Ich verstehe, Max. Aber die Dunkelheit ist nicht gefährlich. Sie ist wie ein großer, weicher Schlafsack“, erklärt sie.
„Ein Schlafsack?“ fragt Max neugierig.
„Ja! In einem Schlafsack ist es warm und gemütlich. Die Dunkelheit kann auch warm und gemütlich sein“, sagt Mama.
Max denkt nach. „Aber ich höre Geräusche“, sagt er.
„Das sind nur die Tiere draußen. Sie schlafen auch. Die Eulen, die Frösche und die Wind“, erklärt Mama.
Max schaut zu Mama. „Kannst du bei mir bleiben?“ fragt er.
„Natürlich, Max. Ich bleibe hier“, sagt Mama und nimmt seine Hand.
Sie sitzen zusammen. Max fühlt sich sicherer. „Die Dunkelheit ist nicht so schlecht“, sagt er langsam.
„Genau! Du bist mutig, Max“, sagt Mama stolz.
Nach einer Weile sagt Max: „Ich glaube, ich kann schlafen.“
„Das kannst du. Gute Nacht, Max“, flüstert Mama und küsst ihn.
Max schließt die Augen. Die Dunkelheit ist nun wie ein großer, weicher Schlafsack. Er schläft ein und träumt von den schönen Sternen.