Lena ist ein kleines Mädchen. Lena hat Angst vor dem Dunkeln. Wenn es dunkel wird, fühlt Lena sich unwohl. Lena möchte lernen, keine Angst mehr zu haben.
Eines Abends spielt Lena in ihrem Zimmer. Die Sonne geht unter. Es wird dunkel. Lena schaut um sich. "Oh je!", sagt sie. "Es ist dunkel."
Lenas Mama kommt ins Zimmer. Sie lächelt und sagt: "Hallo, Lena. Es ist Zeit zum Schlafen." Lena schüttelt den Kopf. "Ich habe Angst", sagt Lena leise.
Mama setzt sich neben Lena. "Schau mal, Lena", sagt Mama. "Das Dunkel ist nicht böse. Es ist ruhig und freundlich." Lena schaut Mama an. "Ruhig?", fragt Lena.
Mama nickt. "Ja, ruhig", sagt Mama. "Wir können leise flüstern. Das ist schön." Mama flüstert: "Ruhige Nacht, schöne Träume." Lena kichert. Flüstern macht Spaß.
Mama gibt Lena eine kleine Taschenlampe. "Hier, Lena", sagt Mama. "Wenn es zu dunkel wird, kannst du das Licht anschalten." Lena nimmt die Taschenlampe. "Licht ist gut", sagt Lena.
Lena schaut in die Dunkelheit. Sie schaltet die Taschenlampe an. Das Licht tanzt auf der Wand. "Es sieht aus wie Sterne", sagt Lena. "Sterne sind schön."
Mama lächelt. "Ja, Lena. Sterne sind schön", sagt Mama. "Das Dunkel hat Geheimnisse. Wir können sie entdecken." Lena fühlt sich mutiger.
Lena legt sich ins Bett. Sie hält die Taschenlampe fest. "Ich mag das Dunkel", sagt Lena. "Es ist nicht so schlimm." Lena schläft ein.
In der Nacht träumt Lena von Sternen und Licht. Das Dunkel wird ihr Freund. Lena lernt, dass das Dunkel nicht mehr so gruselig ist.
Am nächsten Abend ist Lena bereit. Sie sagt zu Mama: "Ich habe keine Angst." Lena lächelt. "Das Dunkel ist mein Freund", sagt sie.
Die Dunkelheit ist ruhig. Lena fühlt sich wohl. Sie weiß, dass das Dunkel Geheimnisse hat. Und Lena liebt Geheimnisse. Sie schläft friedlich ein.