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Geschichte über den Muttertag 5/6 Jahre Lesen 7 min.

pauls abenteuerlicher muttertag

Paul und seine Schwester Mia bereiten heimlich ein liebevolles Frühstück und einen besonderen Tag für ihre Mutter vor, voller kleiner Abenteuer und gemeinsamer Überraschungen.

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Ein 6-jähriger Junge, stolz und glücklich, rundes Gesicht mit Sommersprossen und zerzaustem hellbraunem Haar, hält ein Holztablett mit einer dampfenden Tasse Kakao und einer kleinen Scheibe Brot mit einer herzförmigen Erdbeere; seine etwa 3-jährige Schwester Mia mit braunen Zöpfen steht lächelnd dahinter und hält einen kleinen Strauß Gänseblümchen; die Mutter, etwa 35, sitzt auf dem Bett, langes offenes Haar, überrascht und gerührt, die Hände ans Herz gerückt, blickt zu den Kindern; der Vater, etwa 37, steht lächelnd im Türrahmen in lockeres Hemd gekleidet und beobachtet die Szene liebevoll; das Zimmer ist hell und zart mit pastellfarbenen Wänden, einem Fenster mit Blumenvorhang, einer gestreiften Bettdecke, verstreuten Papier-Spielzeugen und einem großen Fotorahmen an der Wand; Hauptsituation: überraschender Frühstücksbesuch der Kinder zum Frühstück ans Bett für die Mutter, warme familiäre Atmosphäre, gestaltet in einfachen Papier-Ausschnittformen mit Papiertexturen, sichtbaren Kanten und weichen Schatten. Melden Sie ein Problem mit diesem Bild

Teil 1: Ein ganz besonderer Morgen

Paul wachte an diesem Sonntagmorgen mit einem Lächeln auf. Die Sonne kitzelte sein Gesicht, und irgendwo zwitscherte ein Vogel. Heute war ein besonderer Tag – heute war Muttertag! Paul hüpfte aus dem Bett in seinem Lieblingsschlafanzug mit den grünen Drachen. Er fühlte sich wie ein mutiger Ritter, aber in seinem Herzen war er ganz bescheiden. Er wollte heute nicht der Held sein – heute sollte Mama die Königin sein.

Im Flur traf er seine kleine Schwester Mia, die noch ihren Teddy im Arm hielt. „Psst, Mia“, flüsterte Paul, „heute ist ein Zauber-Tag nur für Mama! Wollen wir etwas Schönes machen?“ Mia nickte verschlafen, und ihr Teddy nickte mit.

Leise schlichen die beiden in die Küche. Papa war schon wach und lächelte. „Guten Morgen, ihr zwei. Bereit für unser Geheimprojekt?“ Paul grinste. Er mochte es, wenn alle zusammen an einer Überraschung bastelten. „Klar, Papa! Ich bin der Eier-Aufschläger.“ Mia rief: „Und ich bin der Marmeladen-Probierer!“ Sie lachten.

Gemeinsam bereiteten sie ein Frühstück für Mama vor. Paul durfte das Brot schmieren, sogar ganz alleine. „Nicht zu viel Butter, Paul!“, rief Papa. Aber Paul fand, heute durfte alles ein bisschen mehr sein – mehr Butter, mehr Marmelade, mehr Freude.

Als die Brötchen im Ofen knusprig wurden, schnitt Paul vorsichtig eine Erdbeere in Herzform. „Für Mama, weil ich sie sooo lieb hab“, sagte er stolz. Mia legte noch ein Gänseblümchen daneben, das sie gestern auf der Wiese gepflückt hatte.

Teil 2: Das große Treppen-Abenteuer

Jetzt war alles fertig. Die Tassen, der Kakao, die Brötchen – und natürlich die Herz-Erdbeere. Doch Mama schlief noch oben im Schlafzimmer. Paul sah zur Treppe. Sie war groß und breit, fast wie eine Burgtreppe. Paul fühlte sich wieder wie ein Ritter, der eine wichtige Mission hatte.

Er nahm das Tablett, Mia trug vorsichtig die Blume. „Achtung, Ritter Paul!“, rief Papa. „Die Treppe ist heute besonders steil!“ Paul lachte und stieg langsam Stufe für Stufe hinauf. „Keine Angst, Papa! Ich schaffe das. Ich passe ganz doll auf, damit nichts herunterfällt.“

Mia kicherte und hüpfte hinterher. „Du bist der beste Treppen-Kletterer, Paul!“, rief sie. Paul freute sich. Er war stolz, aber er wusste, dass Mia ihn anfeuerte. „Komm, Mia, zusammen sind wir das beste Kletter-Team!“, sagte Paul. Mia strahlte vor Freude.

Oben angekommen, standen sie vor der Schlafzimmertür. Paul klopfte ganz leise. „Mama? Bist du wach?“ Es war still. Dann hörten sie ein leises Lachen. „Was ist denn da los vor meiner Tür?“, fragte Mama verschlafen.

Teil 3: Die große Überraschung

Paul öffnete die Tür und trat mit dem Tablett ins Zimmer. „Überraschung! Alles Gute zum Muttertag, Mama!“, riefen Paul und Mia im Chor. Mama setzte sich auf und staunte. „Oh, wie schön! Was habt ihr denn gemacht?“ Paul erzählte stolz: „Wir haben Frühstück gemacht. Und ich habe das Brot geschmiert. Und die Erdbeere ist für dich!“

Mama freute sich riesig und nahm Mia und Paul in den Arm. „Ihr seid die besten Kinder der Welt. Das ist das schönste Frühstück überhaupt.“ Mia kicherte: „Und Papa hat geholfen, aber nur ein bisschen!“ Alle lachten.

Paul sagte: „Mama, heute machen wir alles, was du magst! Wir können tanzen, singen oder im Garten spielen. Und ich kann sogar den Abwasch machen!“ Mama lachte laut. „Du bist ja ein echter Helfer!“

Den ganzen Vormittag spielten sie zusammen. Sie lasen Geschichten, tanzten durchs Wohnzimmer und sangen Quatschlieder. Paul machte einen Purzelbaum und Mia ein Rad. Mama lachte und klatschte. „Ihr macht meinen Tag ganz besonders!“, rief sie fröhlich.

Teil 4: Kleine Gesten, großes Glück

Am Mittag malten Paul und Mia ein großes Bild für Mama. Darauf waren viele bunte Herzen, Blumen und eine Sonne, die lachte. Paul schrieb (mit etwas Hilfe von Papa): „Ich hab dich lieb, Mama!“ Er war stolz, aber nicht überheblich. „Mia, dein Herz ist das schönste“, sagte er. Mia strahlte. „Deins auch, Paul!“ Gemeinsam hängten sie das Bild an den Kühlschrank.

Am Nachmittag spielten sie Verstecken im Garten. Paul versteckte sich hinter dem dicken Baum, Mia kicherte im Gebüsch. Mama zählte laut: „Eins, zwei, drei… ich komme!“ Als sie Paul fand, rief er: „Du bist die beste Mama-Detektivin!“ Mama lachte und knuddelte ihn. „Und du bist der beste Verstecker, Paul!“

Als die Sonne langsam unterging, saßen sie alle zusammen auf der großen Treppe vor dem Haus. Paul schaute auf Mama und Mia und Papa – alle waren glücklich. „Mama, heute ist dein Tag. Aber eigentlich sollten wir jeden Tag ein bisschen Muttertag machen, oder?“

Mama lächelte und strich Paul über das Haar. „Ja, Paul. Aber heute war besonders schön, weil ihr an mich gedacht habt.“ Paul kuschelte sich an sie. „Ich hab dich lieb, Mama. Und ich hab auch Mia und Papa lieb.“

Teil 5: Ein kleines Gebet

Am Abend, als Paul schon im Bett lag, dachte er noch einmal an den schönen Tag. Er faltete die Hände und flüsterte: „Lieber Gott, danke für meine Mama. Danke, dass ich sie heute fröhlich machen konnte. Bitte pass auf sie auf, damit sie immer lacht. Und danke für Mia und Papa und für alle, die ich lieb hab. Amen.“

Mit einem Lächeln schlief Paul ein. Denn er wusste: Liebe macht jeden Tag besonders, nicht nur am Muttertag.

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Das Quiz: Hast du die Geschichte gut verstanden?

Kitzelte
Wenn etwas leicht die Haut berührt, so dass du lachen musst.
Zwitscherte
So klingt ein Vogel, wenn er kurz und fröhlich singt.
Muttertag
Ein besonderer Tag, an dem man seiner Mutter Danke sagt.
Lieblingsschlafanzug
Der Schlafanzug, den ein Kind am liebsten zum Schlafen trägt.
Bescheiden
Nicht angeben, leise und zufrieden mit dem, was man hat.
Geheimprojekt
Ein geheimer Plan, an dem nur einige Menschen arbeiten.
Tablett
Ein flaches Ding, auf dem man Teller und Tassen trägt.
Gänseblümchen
Eine kleine weiße Blumen mit gelber Mitte aus der Wiese.
Purzelbaum
Eine Rolle nach vorne auf dem Boden, als Spiel und Turnübung.
Abwasch
Das saubere Machen von schmutzigem Geschirr und Töpfen.

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