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Geschichte über den Muttertag 5/6 Jahre Lesen 5 min.

ein tag voller mama-glück

Leni bereitet eine Überraschung zum Muttertag vor und verbringt den Tag mit ihren Eltern beim Basteln, Frühstücken und Gießen der Blumen, wobei kleine Missgeschicke für viel Gelächter sorgen.

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Ein 6-jähriges Mädchen mit rundem Gesicht, geröteten Wangen, leuchtenden Augen und schulterblonden Haaren mit einer Haarklammer reicht lächelnd eine große bunte Karte mit Herz und einer kleinen Gießkanne an die lächelnde, gerührte Mutter (ca. 30–35) mit kastanienbraunen Pferdeschwanz und leichter geblümter Kleid, die auf einem Rattanstuhl neben einem Tisch sitzt; der Vater (ca. 30–40) mit leichter Bartstoppel und hellem T-Shirt stellt ein Tablett mit Brötchen und einer Kakaotasse ab; helle Holzterrasse mit bunten Blumen in Kästen (rote Geranien, weiße Margeriten, kleine rosa Tulpen), runder Tisch mit kariertem Tuch, gefaltete Decke, warme Sonnenstrahlen und weiche Schatten; die Mutter beugt sich liebevoll, nimmt die Karte, eine Wassertropfen glänzt an ihren Füßen nachdem das Mädchen eine Blume gegossen hat — helle, zärtliche, fröhliche Stimmung. Melden Sie ein Problem mit diesem Bild

Der Morgen voller Pläne

Leni wachte auf und streckte sich in ihrem warmen Bett. Die Sonne kitzelte sie an der Nase. Heute war ein ganz besonderer Tag: Muttertag! Leni grinste. Sie hatte schon seit Tagen eine Überraschung für Mama vorbereitet.

Leise schlich sie aus dem Zimmer, damit Mama noch ein bisschen schlafen konnte. In der Küche wartete schon Papa. Er zwinkerte ihr zu: „Na, bist du bereit, kleine Maus?“ Leni nickte eifrig. „Ganz bereit, Papa!“

Gemeinsam holten sie die bunten Stifte, das glitzernde Papier und die Schere hervor. Leni bastelte eine große, leuchtend bunte Karte. Sie malte ein Herz, das aussah wie das, das Mama immer auf ihren Broten aus Marmelade machte. „Mama wird sich freuen!“, flüsterte Leni stolz.

Papa bereitete währenddessen das Frühstück vor. Die Semmeln dufteten so lecker, dass Leni kurz vergaß, dass sie noch nichts essen durfte. „Erst Mama!“, erinnerte sie sich selbst und kicherte leise.

Die Überraschung im Wohnzimmer

Jetzt war alles fertig. Leni nahm die Karte in die Hand und hüpfte aufgeregt zur Wohnzimmertür. Sie schaute Papa an. „Darf ich?“ Papa nickte. Leni öffnete vorsichtig die Tür zum Wohnzimmer.

Mama saß auf dem Sofa und gähnte verschlafen. „Guten Morgen, meine Süße“, lächelte sie. Leni lief zu ihr, drückte ihr die Karte in die Hand und sagte ganz laut: „Alles Liebe zum Muttertag, Mama!“

Mama las die Karte und ihre Augen wurden ganz glänzend. „Oh, ist die schön! Danke, mein Schatz!“ Sie drückte Leni ganz fest. „Und jetzt gibt's Frühstück!“, rief Papa und brachte das Tablett mit duftenden Semmeln, Kakao und Marmelade herein.

Alle setzten sich auf den Teppich und frühstückten zusammen. Leni erzählte von ihrem Traum, in dem sie mit Mama auf einem Regenbogen gerutscht war. Mama lachte so laut, dass Leni auch lachen musste.

Die Sonnen-Terrasse und das große Lachen

Nach dem Frühstück meinte Mama: „Es ist so schönes Wetter. Wollen wir auf die Terrasse gehen?“ Leni war sofort dabei. Sie zog ihre Lieblingssocken an und hüpfte nach draußen. Die Sonne schien warm auf ihr Gesicht und sie blinzelte fröhlich.

Auf der Terrasse standen bunte Blumen und ein kleiner Tisch. Leni holte ihre Gießkanne. „Heute gieße ich die Blumen für dich, Mama!“, rief sie stolz. Mama setzte sich auf den Stuhl und lächelte. „Du bist meine große Helferin“, sagte sie.

Leni goss jede Blume ganz vorsichtig. Bei der letzten Blume spritzte ein bisschen Wasser auf Mamas Füße. „Ups!“, rief Leni erschrocken. Mama lachte. „Jetzt wachsen meine Zehen bestimmt auch!“, scherzte sie. Leni musste so sehr lachen, dass sie fast die Gießkanne fallen ließ.

Dann setzten sie sich alle zusammen in die Sonne. Papa brachte eine Decke, und Leni kuschelte sich an Mama. „Weißt du, was das Schönste an Muttertag ist?“, fragte Mama. Leni schüttelte den Kopf. „Dass wir zusammen sind“, sagte Mama leise.

Ein kleines Fest – und ein Schritt ins Morgen

Am Nachmittag malten sie zusammen noch Bilder. Leni zeichnete Mama mit einem großen Herz. Papa zeichnete Leni, wie sie mit der Gießkanne tanzt. Alle lachten und bewunderten die Kunstwerke.

Dann backte Leni mit Papa einen kleinen Kuchen. Sie kleckerte ein bisschen Mehl auf ihre Nase. „Du siehst aus wie eine kleine Bäckerin!“, lachte Papa. Leni pustete das Mehl weg und kicherte.

Als der Kuchen fertig war, setzten sie sich wieder auf die Terrasse. Sie teilten das letzte Stück Kuchen und Leni sagte feierlich: „Ich hab dich lieb, Mama. Jeden Tag. Nicht nur heute.“ Mama nahm Lenis Hand und drückte sie warm.

Die Sonne ging langsam unter und malte den Himmel orange. Leni gähnte und kuschelte sich an Mama. „Das war der schönste Muttertag“, flüsterte sie. Mama streichelte über Lenis Haare. „Mit dir ist jeder Tag besonders.“

Und als die ersten Sterne leuchteten, hüpfte Leni mit einem leichten Schritt ins Haus zurück. Morgen, dachte sie, wird bestimmt wieder ein schöner Tag – voller kleiner Überraschungen und viel Liebe.

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Streckte sich
Den Körper lang machen, Arme oder Beine ausbreiten, wenn man erwacht oder müde ist.
Kitzelte
Leicht berühren, sodass man lachen oder sich sehr amüsieren muss.
Schlich
Leise gehen, damit niemand dich hört oder wach wird.
Glitzernde
Etwas, das hell glänzt und kleine Lichtpunkte zeigt.
Gießkanne
Ein Behälter mit einer Tülle, um Blumen und Pflanzen mit Wasser zu gießen.
Verschlafen
Noch müde sein und nicht richtig wach, oft nach dem Aufwachen.
Dufteten
Ein angenehmer Geruch, den man riechen kann, zum Beispiel von Essen.
Vorsichtig
Langsam und achtsam handeln, damit nichts kaputtgeht oder jemand sich verletzt.
Spritzte
Wasser oder eine Flüssigkeit fliegt in kleinen Tropfen herum.
Erschrocken
Plötzlich Angst oder Überraschung fühlen und kurz sehr still oder laut sein.
Kuschelte
Sich nah an jemanden legen und sich warm und geborgen fühlen.
Feierlich
Etwas wird besonders und ernst gemacht, oft bei einem kleinen Fest.

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