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Geschichte eines Außerirdischen 7/8 Jahre Lesen 7 min.

noah und der galaktische freund

Noah trifft eines Nachts in der Lichtung auf Zipp, einen freundlichen außerirdischen Abenteurer, der ihm von fantastischen Geschichten aus dem Weltall erzählt. Gemeinsam erleben sie magische Momente und entdecken die Kraft von Freundschaft und Fantasie.

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Ein 8-jähriger Junge mit zerzausten braunen Haaren und neugierigen Augen sitzt im weichen Gras eines grünen Lichtes und lächelt voller Staunen. Er trägt ein rotes T-Shirt mit Sternen und eine Jeansshorts. Neben ihm schwebt freundlich ein kindgroßer, leuchtend blauer Außerirdischer mit großen runden Augen und hält ein kleines leuchtendes Gerät. Die Szene spielt in einer verzauberten Lichtung, umgeben von Bäumen mit funkelnden Blättern unter einem sternenklaren Himmel, wo Glühwürmchen um sie herumtanzen und eine magische Atmosphäre schaffen. Im Mittelpunkt der Illustration teilen der Junge und der Außerirdische einen Moment der Freude, während sie bunte Kugeln genießen, die um sie schweben, während ein neugieriger kleiner Igel sie aus einem nahegelegenen Busch beobachtet. Melden Sie ein Problem mit diesem Bild

Kapitel 1: Die Lichtkugel in der Lichtung

Noah war sieben Jahre alt und liebte es, Geschichten zu hören – besonders die, die seine Fantasie zum Leuchten brachten. An einem warmen Abend schlich er sich leise aus dem Haus, um die Glühwürmchen in der kleinen Lichtung hinter seinem Garten zu beobachten. Die Wiese war weich, das Gras kitzelte an seinen Füßen, und der Himmel war voller funkelnder Sterne.

Plötzlich sah Noah ein sanftes, grünes Licht zwischen den Bäumen tanzen. Es war kein Glühwürmchen, sondern viel größer, fast wie ein leuchtender Ball. Neugierig schlich er näher. Das Licht wurde heller, aber es war nicht beängstigend. Es fühlte sich warm und freundlich an.

Mitten in der Lichtung schwebte tatsächlich eine kleine Lichtkugel. Dann – plopp! – öffnete sie sich wie eine Blume und ein Wesen stieg heraus. Es war etwa so groß wie Noah, hatte große, runde Augen, eine blaue Haut und vier lustige Finger an jeder Hand.

„Hallo!“, rief das Wesen mit einer Stimme, die wie Musik klang.

Noah schluckte. „B-bist du ein Außerirdischer?“

Das Wesen kicherte. „Ja, das bin ich! Mein Name ist Zipp. Ich bin ein galaktischer Abenteurer. Und wie heißt du?“

„Ich heiße Noah“, antwortete Noah und lächelte, denn Zipp sah sehr nett aus.

Zipp drehte sich einmal im Kreis und verbeugte sich. „Es ist schön, dich kennenzulernen, Noah. Ich habe viele Geschichten aus dem Weltall im Gepäck. Möchtest du welche hören?“

Noahs Augen wurden riesengroß. „Oh ja!“

Kapitel 2: Zipp erzählt von den Sternen

Die beiden setzten sich ins weiche Gras. Zipp zog aus seiner Tasche ein kleines Gerät, das wie ein Bonbon aussah. Mit einem Knopfdruck schwebten leuchtende Bilder über ihren Köpfen – Planeten, Raumschiffe und freundliche Wesen aller Farben.

„Weißt du, Noah“, begann Zipp, „im All gibt es einen Planeten, auf dem alles aus Wackelpudding besteht. Die Häuser, die Bäume, sogar die Fahrräder!“

Noah lachte. „Und wenn man hinfällt, tut es nicht weh?“

„Nein! Man hüpft einfach wieder hoch!“, kicherte Zipp. „Und einmal habe ich einen Regenbogen-Express-Zug genommen, der so schnell fährt, dass er die Zeit ein bisschen kitzelt.“

Noah staunte. „Gibt es auch freundliche Aliens wie dich auf anderen Planeten?“

„Oh ja!“, antwortete Zipp. „Die meisten sind sehr freundlich. Sie mögen es, Geschichten zu erzählen und zu lachen. Weißt du, was sie am meisten lieben? Neue Freunde zu finden.“

Noah wurde ganz warm ums Herz. „Ich glaube, ich wäre gern Freund mit allen Außerirdischen.“

Zipp nickte und sagte: „Du hast ein großes Herz, Noah. Im Weltall ist das das Wichtigste.“

Kapitel 3: Das galaktische Picknick

Plötzlich knurrte Noahs Magen. Zipp kicherte wieder, und plötzlich zog er einen kleinen, runden Behälter hervor. Als er ihn öffnete, schwebten kleine, bunte Kugeln heraus. Sie leuchteten und rochen nach Erdbeeren, Schokolade und Vanille.

„Das sind Sternensnacks! Probier mal!“, bot Zipp an.

Noah zögerte kurz, aber Zipp aß selbst eine Kugel und lachte. Also griff Noah zu und biss hinein. Es schmeckte wie das beste Eis der Welt!

„Wow!“, rief Noah begeistert. „Kann man davon fliegen?“

Zipp schüttelte den Kopf und grinste: „Aber man bekommt gute Laune!“

Sie lachten zusammen, und Noah fühlte sich so glücklich wie noch nie.

Nach dem Picknick zeigte Zipp Noah noch ein paar außerirdische Spiele. Sie spielten „Galaxienhüpfen“, bei dem sie mit bunten Lichtern um die Wette sprangen, und „Sternenfunkel-Fangen“, bei dem sie winzige Lichtpunkte fangen mussten, die kitzelten, wenn man sie berührte.

„Du bist echt gut!“, lobte Zipp. „Ich glaube, du wärst ein toller Weltraumabenteurer.“

„Wirklich?“, fragte Noah.

„Ganz sicher!“, sagte Zipp und zwinkerte.

Kapitel 4: Ein kleiner Schreck, schnell verflogen

Während sie noch lachten, hörten sie plötzlich ein Rascheln im Gebüsch. Noahs Herz klopfte schneller. Aber Zipp legte ihm beruhigend die Hand auf die Schulter.

„Keine Sorge, Noah. In dieser Lichtung passiert nichts Böses.“

Aus dem Gebüsch kam ein kleiner Igel. Seine Stacheln glänzten im Licht der Sterne. Der Igel schnupperte neugierig an den Sternensnacks und rollte sich dann zufrieden zusammen.

Noah lachte erleichtert. „Er mag wohl auch Sternensnacks!“

Zipp lächelte. „Siehst du? Freundlichkeit gibt es überall – sogar bei Igeln. Im Weltall und auf der Erde.“

Noah fühlte sich wieder ganz sicher. „Ich mag unsere Lichtung. Sie ist jetzt ein bisschen wie ein geheimer Weltraumort.“

Zipp nickte. „Und du bist der Hüter dieses Ortes.“

Kapitel 5: Das galaktische Geheimnis

Die Nacht wurde dunkler, und die Sterne funkelten noch heller. Zipp stand auf und sah Noah ernst an, aber seine Augen lächelten.

„Noah, ich muss bald zurück zu meinem Raumschiff. Aber bevor ich gehe, will ich dir ein Geheimnis verraten.“

Noah spitzte die Ohren.

Zipp beugte sich zu ihm und flüsterte: „Jede Lichtung, in der Freundschaft und Geschichten wachsen, ist für uns Außerirdische wie ein Sternentor. Wir können nur dorthin reisen, wo Kinder träumen und freundlich sind.“

Noah war ganz still. „Das heißt, du kommst wieder?“

Zipp nickte. „Solange du an Abenteuer glaubst und freundlich bist, findest du immer einen Weg zu den Sternen.“

Noah und Zipp gaben sich die Hand und lachten.

„Unser Geheimnis, okay?“, flüsterte Zipp.

„Unser Geheimnis!“, versprach Noah.

Mit einem letzten Lächeln stieg Zipp in seine Lichtkugel, die leise summte und langsam zwischen den Sternen verschwand. Noah winkte ihm nach, sein Herz voller Freude und Wärme.

Er wusste: In seiner Lichtung war alles möglich – solange man träumt, freundlich ist und an galaktische Freundschaft glaubt.

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Das Quiz: Hast du die Geschichte gut verstanden?

Galaktischer
Etwas, das mit dem Universum oder dem Weltraum zu tun hat.
Abenteurer
Jemand, der aufregende und riskante Reisen unternimmt.
Wiese
Eine Fläche mit Gras, auf der oft Blumen wachsen.
Freundlich
Nett und hilfsbereit zu anderen sein.
Sternentor
Ein imaginäres Tor, das zu anderen Orten im Universum führt.
Leuchten
Ein Licht ausstrahlen oder strahlen.

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