Mira Funkel ist eine erwachsene Frau. Sie ist eine Superheldin. Sie hat einen besonderen Sinn. Sie hört leise Töne im Wind. Sie spürt, wenn Hilfe ruft. Mira fliegt mit einem Lichtstrahl. Wusch! Über der Stadt schimmern Wege. Sanfte Türme leuchten. Kleine Busse schweben. Wupp, wupp. Bunte Drohnen summen. Bzz, bzz. Die Bäume haben Lampen in den Zweigen. Ding-ding. Der Fluss singt leise. Plitsch-platsch.
Am Morgen gibt es Brei. Mmm, warm. Klopf-klopf! Mira öffnet die Tür. „Ich komme“, sagt sie. Vor der Tür steht Pip, ein runder Bot. „Hilfe“, sagt Pip. „Die Park-Lichter blinken zu schnell.“ Mira nickt. „Wir schauen.“ Sie fliegt los. Hop! Pip rollt. Brumm.
Im Park stehen viele Kinder. Die Lichter blinken, blink-blink-blink. Es ist zu wild. Mira hebt die Hand. „Ruhig, Freunde“, sagt sie sanft. „Wir zählen.“ Alle atmen ein. Huuu. Alle atmen aus. Pfff. Mira legt die Hand an einen Kasten. Klick. Sie spricht leise mit den Lichtern. „Langsam, bitte.“ Die Lichter hören zu. Blink … blink … gut. Alle klatschen. Klatsch, klatsch! Pip piept froh. „Juhu!“
Ein Ball rollt. Plopp. Zwei Kinder greifen. „Meins! Meins!“ Mira kniet sich hin. „Wir teilen“, sagt sie. „Erst du. Eins, zwei. Dann du. Eins, zwei.“ Die Kinder nicken. Sie lachen. Hop, pass! Alles fair. Das fühlt sich gut an.
Ein Zug schwebt über den Wolken. Schwupp. Ein Schild flackert. Mira winkt einem Sky-Bot. „Komm, wir machen es hell.“ Sie und der Bot schrauben. Dreh, dreh. Das Licht wird klar. Alle sehen den Weg. Sicher und gut.
Am Abend fliegt Mira nach Haus. Wusch. Sie hängt den Umhang an den Stuhl. Sie trinkt Tee. Schlürf. Die Katze Mimi schnurrt. Schnurr, schnurr. Mira lächelt. „Heute war ein guter Tag“, sagt sie leise.
Gemeinsam, gerecht und mit Ruhe wird jede Aufgabe leicht.