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Geschichte des Weihnachtsstreichers 7/8 Jahre Lesen 9 min. Verfügbar als Hörgeschichte

mila und der weihnachtswichtel voller streiche

Mila entdeckt an einem Dezembermorgen, dass ihr Zuhause von einem frechen Lutin namens Felix in einen winterlichen Zauberort verwandelt wurde, und gemeinsam lösen sie lustige Rätsel und erleben spannende Abenteuer. Dabei lernen sie, dass das größte Geschenk die Freude am Zusammensein ist.

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Ein 8-jähriges Mädchen namens Mila mit braunen, lockigen Haaren und großen, strahlenden Augen trägt einen roten Pullover mit einem Schneemann darauf. Sie lacht laut und hält eine goldene Glocke in der Hand, umgeben von buntem Konfetti. Neben ihr steht ein schelmischer Elf namens Felix, klein und verspielt, mit einem großen Schnurrbart und einem grünen Outfit, das mit Glöckchen verziert ist, und macht Grimassen, während er auf dem Boden hüpft. Ihre Umgebung ist ein gemütliches Wohnzimmer, dekoriert mit funkelnden Lichergirlanden, bunten Weihnachtskugeln und einem großen, beleuchteten Weihnachtsbaum in einer Ecke. Draußen fallen sanft Schneeflocken durch das Fenster und verleihen der Szene einen magischen Touch. Mila und Felix feiern gemeinsam die Magie von Weihnachten, umgeben von Lachen und Farben, während ein Regen aus Konfetti und kleinen, funkelnden Sternen um sie herum fällt und eine festliche, fröhliche Atmosphäre schafft. Melden Sie ein Problem mit diesem Bild

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Dauer der Hörgeschichte: 09:36

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Kapitel 1: Schnee im Wohnzimmer?

Mila wachte an diesem Morgen mit einem ganz seltsamen Gefühl auf. Es war der 18. Dezember und draußen lag schon ein bisschen Schnee. Aber irgendetwas war anders heute. Sie rieb sich die Augen, zog ihre Lieblingssocken an und tappte leise zur Tür. Als sie sie öffnete, traute sie ihren Augen kaum: Überall im Flur lag Schnee! Richtig echter, kalter, glitzernder Schnee!

„Mamaaaa!“, rief Mila und rutschte auf dem glatten Boden aus. Sie landete kichernd auf ihrem Po. „Warum ist hier Schnee? Ist das ein neues Weihnachtsdekorieren?”

Mama kam müde um die Ecke und starrte auf das Schneetreiben. „Mila, ich… ich weiß es nicht. Das war gestern Abend noch nicht da!“

Mila schaute genauer hin. Neben der Garderobe war ein winziges Paar Fußspuren zu sehen, so klein wie von einer Maus, aber mit winzigen, spitzen Schuhen. Und da – eine leere Schokoladenverpackung!

Plötzlich hörte sie ein leises Kichern aus der Küche. „Wer ist da?“, rief Mila mutig und schlich sich an.

Auf dem Küchentisch saß ein winziges Männchen mit einer knallroten Zipfelmütze, einem grünen Pullover und frechen Sommersprossen im Gesicht. Er winkte fröhlich mit einem Löffel, auf dem ein Keks balancierte. „Hohoho! Guten Morgen, Mila! Ich bin Felix, der Lutin Farceur! Ich liebe Weihnachten – und vor allem liebe ich es, ein bisschen Unfug zu machen!“

Mila staunte. „Ein… ein Lutin Farceur? Ein Weihnachtswichtel?“

Felix sprang vom Tisch und landete mit einer Pirouette im Schneehaufen. „Genau! Und dieses Jahr bin ich gekommen, um ein bisschen mehr Spaß in dein Haus zu bringen. Bist du bereit für ein Abenteuer?“

Mila klatschte in die Hände. „Oh ja! Was muss ich tun?“

Felix zwinkerte. „Folge meinen Spuren, löse meine Rätsel und finde meine Verstecke! Aber sei gewarnt: Es wird lustig, es wird wild und es wird… sehr, sehr weihnachtlich!“

Mila grinste. „Das klingt toll! Los geht's!“

Kapitel 2: Die erste Spur – Keksregen und Glitzerschnee

Felix zog einen kleinen Zettel aus seiner Mütze und reichte ihn Mila. „Hier ist dein erster Hinweis!“

Mila las laut vor: „Wo Kekse duften und Milch gern steht, dort wartet etwas, das dich zum Lachen bringt.“

Na klar! Die Vorratskammer! Mila rannte los, Felix hüpfte wie ein Flummi hinter ihr her. In der Kammer war alles voller Mehlstaub – und mitten auf dem Regal stand ein Turm aus Lebkuchenmännern, die mit Zuckerguss lächelten. Daneben lag ein zweiter Zettel.

Mila lachte, als sie ihn aufhob – denn plötzlich prasselte ein Regen aus bunten Zuckerstreuseln auf ihren Kopf! Felix purzelte vor Freude rückwärts. „Das ist mein Keksregen! Nur für dich!“

Der Zettel war mit roten Zuckerstangen bemalt. „Schau im Zimmer, in dem du schläfst, ob da nicht ein Geschenk für dich lebt.“

Mila rannte ins Kinderzimmer. Auf ihrem Kopfkissen lag ein Geschenk, in glitzerndes Papier gewickelt. Sie öffnete es vorsichtig. Darin lag… eine rote Clownsnase!

Felix kicherte. „Die brauchst du für die nächste Aufgabe. Und jetzt schau mal unters Bett!“

Mila kroch auf allen Vieren. Da lag ein kleiner Karton. Sie zog ihn hervor und öffnete ihn – und plötzlich schossen hunderte winzige Papiersterne in die Luft! Sie tanzten umher, als hätten sie einen eigenen Willen.

Felix schnipste mit den Fingern. „Die Sternchen zeigen dir den Weg zum Badezimmer! Schnell, bevor sie sich verfliegen!“

Mila jagte den Papiersternchen hinterher. Im Bad hatte jemand (Felix natürlich!) den Spiegel mit Zahnpasta bemalt: „Ho ho ho! Wer sich traut, macht sich jetzt ein lustiges Weihnachtsgesicht!“

Mila setzte die Clownsnase auf, malte sich mit Lippenstift einen roten Mund und bunte Wangen. „Fertig!“, rief sie lachend. Felix klatschte begeistert. „Du bist jetzt offiziell meine Weihnachtsassistentin!“

Kapitel 3: Der groĂźe Tannenzapfen-Tanz

Felix sprang auf Milas Schulter. „Bereit für das nächste Rätsel?“

Mila nickte aufgeregt. Felix las vor: „Wo Lichter blinken und Kugeln glänzen, da musst du nach dem nächsten Hinweis tanzen.“

Das war einfach! Das Wohnzimmer war voller Lichterketten und Weihnachtskugeln. Als Mila die Tür öffnete, fielen ihr Tannenzapfen auf den Kopf – aber nicht irgendwelche, sondern glitzernde, kunterbunte Tannenzapfen mit kleinen Gesichtern!

Die Tannenzapfen sprangen plötzlich auf den Boden und begannen, im Kreis zu tanzen. Sie sangen ein Lied: „Zapfen hier und Zapfen dort, tanzt mit uns an diesem Ort! Wer am lustigsten hüpft und springt, bekommt den nächsten Hinweis, der winkt!“

Mila lachte und hüpfte wie ein Frosch durch das Zimmer. Felix machte Radschläge, einer der Tannenzapfen rollte kichernd unter das Sofa. Nach ein paar Minuten tanzten alle im Kreis, bis sie vor Lachen kaum noch stehen konnten.

Schließlich überreichte der größte Tannenzapfen Mila einen goldenen Umschlag. „Hier“, sagte er mit piepsiger Stimme, „ist dein nächster Hinweis!“

Mila öffnete den Umschlag: „Dort, wo du gern malst und bastelst, wartet ein besonderer Farbenzauber auf dich.“

„Mein Basteltisch!“, rief Mila und rannte los.

Am Tisch standen kleine Töpfchen mit glitzernder Fingerfarbe. Daneben lag ein Malbuch, in dem Felix' Gesicht auf jeder Seite zu sehen war – mal als Weihnachtsmann, mal als Schneemann, mal als Tannenbaum.

Felix griff sich einen Pinsel und malte Mila einen grünen Stern auf die Wange. „Jetzt bist du ein echter Weihnachtsstar!“

Mila malte Felix eine rote Zuckerstange auf die Nase. „Und du bist jetzt ein Zuckerstangenwichtel!“

Sie kicherten und malten, bis der Basteltisch aussah wie ein Regenbogen.

Kapitel 4: Die letzte Überraschung – Das große Weihnachtsgeheimnis

Nachdem das ganze Haus glitzerte und alle Farben verbraucht waren, kletterte Felix auf Milas Kopf. „Jetzt kommt das große Finale! Bist du bereit?“

Mila nickte. „Was passiert jetzt?“

Felix griff in seine Tasche und zog eine winzige goldene Glocke hervor. „Wenn du diese Glocke läutest, wird das Weihnachtsgeheimnis enthüllt!“

Mila schüttelte die Glocke. Da begann das ganze Haus zu leuchten. Die Lichter wurden heller, die Papiersterne tanzten durch die Luft, und plötzlich erschienen alle Tannenzapfen, die Keksregenwolke, die glitzernden Fußspuren – alle versammelten sich im Wohnzimmer.

Mama kam neugierig dazu und staunte nicht schlecht. „Was ist denn hier los?“

Felix kletterte auf den Tisch und sprach feierlich: „Liebe Mila, liebe Mama! Weihnachten ist nicht nur Geschenke und Plätzchen. Es ist die Zeit, in der wir zusammen lachen, spielen und Freude teilen. Ich habe hier ein bisschen Unfug gemacht, weil ich zeigen wollte: Das größte Geschenk ist, Spaß miteinander zu haben!“

Mila strahlte. „Das stimmt! Ich hab noch nie so viel gelacht wie heute!“

Felix verbeugte sich tief. „Ihr beide habt das Weihnachtsgeheimnis gelöst: Zusammen sein, Spaß haben und das Leben feiern!“

Mama lächelte. „Willst du nicht nächstes Jahr wiederkommen, Felix?“

Felix zwinkerte. „Wer weiß, vielleicht bringe ich nächstes Mal sogar noch mehr Freunde mit! Aber jetzt wird gefeiert!“

Sie aßen Kekse, tanzten mit den Tannenzapfen und sangen Weihnachtslieder. Und als es Abend wurde, kuschelte sich Mila mit Felix und Mama aufs Sofa. Das Haus war bunt, fröhlich und voller Magie.

Und ganz leise, als Mila schon fast eingeschlafen war, flüsterte Felix: „Denk immer daran, Mila: Weihnachten ist überall, wo du lachst und spielst. Und vielleicht… bin ich schon ganz bald wieder da!“

Mila lächelte im Schlaf und träumte von weiteren lustigen Abenteuern mit Felix, dem frechsten und herzlichsten Lutin Farceur, den man sich vorstellen kann.

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Lutin Farceur
Ein kleiner, fröhlicher Wesen, das in der Weihnachtszeit Streiche spielt und Spaß macht.
Keksregen
Ein Regen von kleinen Keksen oder SĂĽĂźigkeiten, die auf eine lustige Weise fallen.
Zuckerguss
Eine sĂĽĂźe, klebrige Masse, die zum Dekorieren von Keksen und Kuchen verwendet wird.
Tannenzapfen
Die Frucht einer Tanne, die oft in der Weihnachtszeit verwendet wird und wie ein kleiner Kegel aussieht.
Farbenzauber
Die magische Fähigkeit, mit Farben zu malen und etwas Wunderschönes zu schaffen.
Papiersterne
Sternförmige Figuren aus Papier, die oft als Dekoration verwendet werden.

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