Kapitel 1: Der Plan mit dem Stern
Mila war zehn, sprudelte wie Limo in einer zu doll geschüttelten Flasche und hatte eine Idee, die so groß war, dass sie fast nicht durch die Haustür passte: Sie wollte eine Sternschnuppe mieten.
Nicht wünschen. Nicht hoffen. Mieten. Mit Rückgabezettel, wenn möglich.
„Du kannst doch nicht einfach… den Himmel bestellen“, sagte ihr großer Bruder Jannis und zog eine Augenbraue hoch, als hätte er sie irgendwo im Sonderangebot gefunden.
„Doch“, sagte Mila. „Man bestellt Pizza. Man bestellt Bücher. Warum nicht auch eine Sternschnuppe?“
„Weil Sternschnuppen nicht klingeln und ‚Guten Abend‘ sagen.“
„Dann bringe ich ihnen das bei.“
Mila marschierte in die Küche. Dort stand Oma Rika, die immer so tat, als wäre Magie etwas ganz Normales. Wie Salz. Nur glitzernder.
„Oma“, sagte Mila, „wo mietet man eine Sternschnuppe?“
Oma Rika rührte im Kakao, als hätte sie genau auf diese Frage gewartet. „Im Alltag“, sagte sie. „Dort versteckt sich die Magie. Zwischen Socken und Brotdosen.“
„Das klingt… praktisch“, meinte Mila.
„Praktisch ist gut. Magie mag praktisch. Sonst würde sie ständig auf Teppiche stolpern.“
Oma öffnete die Küchenschublade mit den merkwürdigen Sachen: ein Knopf, der manchmal singt, ein Löffel, der auf Lügen sauer reagiert, und ein kleiner Zettelblock mit der Aufschrift: LEIH-UND-LOSBÜRO FÜR HIMMELSDINGE – NUR BEI MONDSCHEIN.
Mila blinzelte. „Das hattest du einfach so?“
„Man weiß nie, wann jemand eine Sternschnuppe mieten will“, sagte Oma und schob ihr den Block zu. „Aber lies das Kleingedruckte. Der Himmel hat seine Regeln.“
Mila schlug die erste Seite auf. Die Schrift war krakelig und frech:
„Anträge bitte ordentlich. Keine Schmierkekse auf Formularen. Sternschnuppen sind empfindlich.“
Jannis spähte über Milas Schulter. „Wenn das Betrug ist, will ich mein Staunen zurück.“
Mila grinste. „Keine Sorge. Ich zahle in Staunen. Ich habe viel davon.“
Kapitel 2: Das Leihbüro unterm Wäschekorb
In der Nacht schlich Mila leise ins Bad. Oma hatte gesagt: „Mondschein. Und ein Wäschekorb als Tarnkappe.“ Oma sagte das, als wäre es ganz normal, dass Wäschekörbe Geheimtüren sind.
Mila stellte den Wäschekorb auf den Boden, genau dort, wo das Mondlicht einen silbernen Fleck machte. Dann klopfte sie dreimal. Nicht zu fest. Magie bekommt leicht Beulen.
Nichts.
„Vielleicht will der Himmel ausschlafen“, murmelte Mila und klopfte noch einmal, diesmal mit dem Rhythmus von „Happy Birthday“, weil das immer Türen öffnet – zumindest bei Kindern.
Plopp.
Der Wäschekorb wackelte. Der Mondfleck wurde zu einer kleinen, ovalen Tür im Boden, die aussah wie ein Spiegel, der vergessen hatte, dass er an der Wand hängen sollte. Ein winziger Mann mit einer Brille, die größer war als sein Gesicht, stieg heraus. Er trug ein Jackett aus Wolkenstoff und hatte einen Stift hinterm Ohr.
„Leih-und-Losbüro, Abteilung Zisch & Zieh“, sagte er streng. „Antragstellerin?“
„Mila“, sagte Mila. „Ich möchte eine Sternschnuppe mieten. Für heute Nacht. Oder für morgen. Oder für… sofort, wenn's passt.“
Der Mann musterte sie. „Alter?“
„Zehn. Und ein bisschen.“
„Ein bisschen zählt nicht im Formular.“ Er zog ein Klemmbrett hervor, das eindeutig aus einem alten Cornflakes-Karton bestand. „Zweck der Miete?“
Mila strahlte. „Ich möchte eine Sternschnuppe, um… na ja… einmal die Welt von oben zu sehen. Und vielleicht meinem Bruder zu zeigen, dass man den Himmel sehr wohl bestellen kann.“
Hinter Mila knarrte die Tür. Jannis steckte den Kopf rein. „Ich bin nur hier, um sicherzugehen, dass du nicht in einen Wäschekorb fällst.“
Der kleine Mann seufzte. „Beobachter sind in Ordnung. Aber nur ohne Zwischenrufe.“
Jannis hob die Hände. „Ich bin still. Wie ein Stein. Ein skeptischer Stein.“
Der Mann nickte und las aus dem Klemmbrett vor: „Sternschnuppenmiete: maximal fünf Minuten Flugzeit. Kein Looping über Kindergärten. Keine Wünsche mit klebrigen Fingern. Rückgabe in funktionsfähigem Zustand, also nicht knicken.“
„Ich knicke keine Sternschnuppen“, sagte Mila empört. „Ich knicke höchstens Papierflieger. Und nur aus Versehen.“
„Gut“, sagte der Mann. „Bezahlung?“
Mila hatte sich vorbereitet. Sie holte aus der Tasche: ein Glas mit „Staunen“, also Glitzer und Sonnenblumenkernen, weil Staunen immer ein bisschen knistert. Dazu ein Keks. Sterne mochten Kekse, hatte Oma behauptet. Wahrscheinlich.
Der Mann schnupperte am Glas. „Akzeptabel. Der Keks?“
„Zur Freundschaft“, sagte Mila.
„Freundschaft ist keine offizielle Währung“, murmelte er – und steckte den Keks trotzdem ein. „Warten Sie hier. Sternschnuppe wird geliefert. Bitte keine Panik. Panik ist rutschig.“
Er kletterte zurück in die Mondtür. Plopp. Weg.
Mila und Jannis sahen sich an.
„Du hast gerade… einen Sternbeamten bestochen“, flüsterte Jannis.
„Ich nenne es: problemlösendes Keks-Management“, flüsterte Mila zurück.
Kapitel 3: Die Sternschnuppe mit Eigenwillen
Ein leises Zischen erfüllte das Bad, als würde jemand eine Sprudelflasche im Weltall öffnen. Der Duschvorhang flatterte, obwohl niemand geduscht hatte. Dann sauste etwas durch die Luft und blieb – ganz unhöflich – mitten über der Badewanne stehen.
Es war eine Sternschnuppe. Klein, hell, mit einem Schweif wie ein glitzernder Schal. Und sie sah… beleidigt aus. Wenn Sternschnuppen überhaupt beleidigt aussehen können. Diese konnte es.
„Hallo“, sagte Mila vorsichtig. „Ich bin Mila. Ich habe dich gemietet.“
Die Sternschnuppe machte ein Geräusch, das klang wie: „Pffft.“
Jannis flüsterte: „Sie ist wie du, wenn du dein Gemüse siehst.“
„Ich höre dich“, knisterte die Sternschnuppe. „Und ich bin kein Gemüse.“
Mila riss die Augen auf. „Du kannst sprechen!“
„Natürlich“, sagte die Sternschnuppe. „Nur selten. Die meisten Menschen hören nur ‚Oooh‘ und ‚Aaah‘ und denken, das sei schon ein Gespräch.“
Mila grinste. „Dann führen wir eben ein richtiges Gespräch. Ich will mit dir fliegen. Einmal über die Dächer. Kurz. Fünf Minuten. Und ich verspreche: kein Knicken.“
Die Sternschnuppe schwebte näher. „Und was bekomme ich? Außer Papierkram?“
„Einen Keks hat der Beamte schon…“, murmelte Mila.
„Typisch“, schnarrte die Sternschnuppe. „Immer die Beamten. Die sammeln Kekse wie Drachen Gold.“
Mila überlegte schnell. Probleme lösen: Schritt eins, ruhig bleiben. Schritt zwei, herausfinden, was die andere Seite wirklich will.
„Was willst du denn?“, fragte Mila.
Die Sternschnuppe wurde ein bisschen heller, als würde sie lächeln. „Ich will… nicht immer nur fallen. Ich will mal… gezielt sausen. Nicht einfach ‚Hopp‘ und runter. Ich will ein Ziel.“
„Ein Ziel habe ich!“, rief Mila. „Wir fliegen über die Stadt, sehen die Lichter und landen…“ Sie dachte an etwas Sicheres. „…auf dem Fußballplatz. Da ist Platz.“
„Fußballplätze riechen nach verlorenen Socken“, sagte die Sternschnuppe.
„Stimmt“, gab Mila zu. „Dann… auf dem Hügel hinter dem Spielplatz. Da wächst Minze. Und niemand knickt dich.“
Die Sternschnuppe schnupperte, als könnte sie Minze riechen, obwohl Minze nicht im Bad wächst. „Minze ist gut. Abgemacht.“
„Wie… steigt man auf?“, fragte Jannis.
„Mit Mut“, sagte Mila sofort.
„Und mit festhalten“, knisterte die Sternschnuppe. „Sonst habt ihr gleich einen sehr kurzen Ausflug in Richtung Badezimmerfliesen.“
Mila setzte sich vorsichtig auf den glitzernden Kern. Er fühlte sich warm an, wie ein Stein, der den ganzen Tag Sonne gesammelt hat. Jannis setzte sich hinter sie und klammerte sich fest.
„Ich bin nur hier, um dich zu… äh… beobachten“, sagte er.
„Du beobachtest sehr fest“, meinte Mila.
„Sicher ist sicher.“
Die Sternschnuppe zählte: „Drei. Zwei. Eins. Zisch.“
Und dann schoss sie los.
Kapitel 4: Verwechslungen über den Dächern
Sie sausten aus dem Fenster, als wäre Glas nur ein Vorschlag. Die Nacht empfing sie mit kühler Luft und dem Geruch von Schornsteinen, Regen und irgendwo einer späten Pizza.
Unter ihnen lagen Dächer wie schlafende Tiere. Straßenlampen funkelten wie kleine, ordentlich aufgereihte Glühwürmchen. Mila lachte so laut, dass ein paar Tauben erschrocken „Gurr!“ sagten, obwohl es eigentlich Taubenzeit zum Schlafen war.
„Links!“, rief Mila. „Da ist die Bäckerei!“
„Ich fliege nicht nach Brot“, schnarrte die Sternschnuppe. „Ich fliege nach Sternenlogik.“
„Was ist Sternenlogik?“, rief Jannis.
„Man nimmt immer den Weg, der am meisten glitzert“, sagte die Sternschnuppe. „Das ist eine Regel.“
„Das ist keine Regel“, rief Jannis. „Das ist… Deko.“
Die Sternschnuppe machte ein beleidigtes Zischen und nahm extra eine Kurve, die sie knapp an einer Wäscheleine vorbeiführte. Ein Paar Unterhosen flatterte wie Fahnen im Wind.
„Upsi“, sagte Mila. „Das war nicht mein Plan.“
„Euer Alltag hängt überall rum“, meinte die Sternschnuppe. „Man muss aufpassen.“
Dann hörten sie ein „Hey!“ von unten.
Ein Mann in einem Mantel stand in einem Hinterhof und schwenkte eine Taschenlampe. Daneben ein kleiner Lieferwagen mit der Aufschrift: „WÜNSCHE EXPRESS – SCHNELL, ABER NICHT GARANTIERT“.
„Oh nein“, flüsterte Mila. „Die haben uns gesehen!“
„Wer sind die?“, fragte Jannis.
„Das sind Wunschhändler“, knisterte die Sternschnuppe. „Die versuchen immer, Sternschnuppen anzulocken. Mit falschen Formularen und echtem Käse.“
„Käse?“, fragte Mila.
„Niemand widersteht Käse“, sagte die Sternschnuppe ernst. „Das ist Universumsgesetz.“
Der Wunschhändler rief: „Heee, Sternschnuppe! Wir haben einen Sonderdeal! Zwei Wünsche zum Preis von einem!“
„Das ist Betrug“, sagte Jannis. „Wünsche sind nie im Angebot.“
„Richtig“, sagte Mila. „Und wir sind offiziell gemietet!“
Sie zog aus ihrer Tasche den Leihzettel, der plötzlich mitflatterte und sich fast selbst unterschrieb, so wichtig fühlte er sich.
„Kannst du schneller?“, fragte Mila die Sternschnuppe.
„Ich bin eine Sternschnuppe“, schnarrte sie. „Ich bin praktisch ‚schneller‘ in Person.“
Sie beschleunigten. Der Wind pfiff. Mila musste die Augen zusammenkneifen, und trotzdem sah sie, wie die Stadt unter ihnen kleiner wurde. Der Hügel mit der Minze war schon in Sicht – aber da passierte es.
Eine Katze, schwarz wie ein vergessener Schatten, saß auf einem Dachfirst und trug… eine winzige Kappe. Eine Zaubererkappe. Sie hielt eine Schnur in der Pfote, an der ein kleines Glöckchen hing.
Die Katze klingelte.
„Halt!“, miaute sie. „Luftverkehrskontrolle!“
Die Sternschnuppe bremste so plötzlich, dass Jannis fast sein skeptischer Steinsein verlor.
„Wer bist du denn?“, fragte Mila.
„Madame Miau“, sagte die Katze würdevoll. „Zertifizierte Dachzauberin. Ich kontrolliere, ob hier jemand ohne Genehmigung glitzert.“
Mila wedelte mit dem Leihzettel. „Wir haben eine Genehmigung! Und außerdem… glitzert man nicht absichtlich. Man glitzert, weil man Freude hat.“
Madame Miau schnupperte am Zettel. „Hm. Echte Tinte. Echter Mondrand. In Ordnung.“
Jannis flüsterte: „Ich wusste gar nicht, dass es Dachzauberinnen-Katzen gibt.“
„Gibt es auch nicht oft“, sagte Mila. „Aber heute ist eine Mieten-eine-Sternschnuppe-Nacht. Da ist alles möglich.“
Madame Miau nickte. „Dann fliegt weiter. Aber keine Loopings über meinen Lieblingsschornstein. Der wird sonst eifersüchtig.“
„Kein Looping“, sagte Mila. „Versprochen.“
Sie sausten wieder los, diesmal mit etwas mehr Respekt vor Dachkatzen und weniger Respekt vor Wunschhändlern.
Kapitel 5: Die Rückgabe und die weiche Wache
Der Hügel roch wirklich nach Minze. Die Sternschnuppe landete sanft im Gras, als würde sie sich auf ein Kissen setzen. Mila und Jannis rutschten herunter und fielen nicht mal um. Das war schon fast magisch genug.
„Fünf Minuten“, knisterte die Sternschnuppe. „Die Zeit ist ein freches Tier. Sie beißt schneller, als man denkt.“
Mila atmete tief ein. Über ihnen hing der Himmel wie ein riesiger, dunkler See. Sterne blinkten, als würden sie sich heimlich zuwinken.
„Danke“, sagte Mila leise. „Ich… ich wollte das wirklich mal sehen. Von hier oben wirkt alles… lösbar.“
Jannis nickte. „Sogar Mathe.“
„Übertreib nicht“, sagte Mila und stieß ihn an.
Die Sternschnuppe wurde etwas ruhiger, ihr Glitzerschal flatterte nur noch wie ein sanfter Atem. „Ihr wart ordentliche Mieter. Nicht geknickt. Nicht geschrien. Nur ein bisschen gelacht. Das ist erlaubt.“
Mila holte das Glas mit dem Staunen hervor. „Das gehört noch dir. Für dein Ziel.“
Die Sternschnuppe betrachtete den Glitzer und die Kerne. „Staunen ist gutes Futter. Es macht mich… leichter.“
„Und“, sagte Mila, „falls du mal wieder ein Ziel brauchst: Der Hügel ist immer da. Und die Minze auch.“
„Vielleicht komme ich wieder“, knisterte die Sternschnuppe. „Aber dann ohne Beamten. Der hat meinen Keks.“
„Ich backe dir einen neuen“, versprach Mila.
Da hörten sie ein leises Räuspern. Der kleine Beamte stand plötzlich neben dem Busch, als wäre er aus einem Formular herausgeklettert.
„Rückgabe?“, fragte er.
„Rückgabe“, sagte Mila und hielt den Zettel hin.
Die Sternschnuppe schwebte ein kleines Stück näher an den Beamten. „Und? War dein Keks gut?“
Der Beamte errötete bis in die Wolkenjacke. „Dienstlich… äh… einwandfrei.“
„Aha“, sagte die Sternschnuppe. „Dann nächste Miete ohne Keksschwund, verstanden?“
Der Beamte schrieb hastig etwas auf sein Klemmbrett: „Vermerk: Sternschnuppe hat… Meinung.“
Mila grinste. „Das ist gut. Meinungen helfen beim Problemlösen.“
Der Beamte stempelte den Zettel mit einem winzigen Sternstempel. „Abgeschlossen. Keine Schäden. Nur ein paar Unterhosen fast gestreift, aber das zählt nicht als Himmelsereignis.“
Jannis hustete. „Zum Glück.“
Die Sternschnuppe hob sich, glitzerte noch einmal besonders hell und sagte zu Mila: „Du wolltest eine Sternschnuppe mieten. Du hast es geschafft. Aber das Beste war nicht das Fliegen.“
„Was dann?“, fragte Mila.
„Dass du gefragt hast, was ich will“, knisterte die Sternschnuppe. „Das machen nicht viele. Gute Nacht, Mila. Gute Nacht, skeptischer Stein.“
„Gute Nacht“, sagte Jannis, ein bisschen weniger skeptisch.
Die Sternschnuppe schoss hoch, leise wie ein Geheimnis, und verschwand zwischen den Sternen.
Mila und Jannis gingen nach Hause. Im Bad war der Wäschekorb wieder nur ein Wäschekorb, als wäre nie etwas passiert. Oma Rika saß in der Küche und tat so, als würde sie zufällig noch wach sein.
„Und?“, fragte sie, ohne aufzusehen.
„Gemietet“, sagte Mila stolz. „Geflogen. Zurückgegeben. Niemand geknickt.“
Oma nickte. „Siehst du. Problemlösen. Erst fragen, dann fliegen.“
Jannis gähnte. „Und erst festhalten, dann mutig sein.“
Mila putzte sich die Zähne. Der Spiegel zeigte ein Mädchen mit wildem Haar und Augen, in denen noch ein bisschen Minz-Himmel funkelte.
Im Bett zog sie die Decke hoch. Draußen blinkten die Sterne, als würden sie ihr gute Nacht sagen, jeder auf seine eigene, leise Art.
Mila flüsterte: „Wenn ich groß bin, miete ich vielleicht den Mond. Aber nur für ein Wochenende.“
Dann wurde alles weich und still. Und die Nacht hielt Wache, ganz sanft, bis auch das letzte Staunen eingeschlafen war.