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Geschichte über die Trennung und die Scheidung 7/8 Jahre Lesen 7 min.

Mias Farbenfrohe Welt: Brücke zwischen zwei Zuhause

Mia ist ein kleines Mädchen, das nach der Trennung ihrer Eltern lernt, mit ihren Gefühlen umzugehen und entdeckt, dass sie in zwei Zuhause Liebe und Unterstützung finden kann. Mit ihrem roten Drachen Finn erlebt sie viele Abenteuer und Ausdrucksmöglichkeiten, während sie versucht, das neue Leben zu verstehen.

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Ein siebenjähriges Mädchen, Mia, mit langen braunen Haaren und funkelnden Augen sitzt in einem sonnigen Garten, umgeben von bunten Blumen. Sie hat ein sanftes Lächeln, aber ein Hauch von Melancholie in ihren Augen, während sie ihren kleinen roten Plüschdrachen Finn in den Armen hält, der Trost spendet. Ihre Mutter, eine Frau in ihren Dreißigern mit braunen Haaren und einem warmen Lächeln, sitzt neben ihr auf dem Gras und schaut sie liebevoll an. Sie trägt ein leichtes, farbenfrohes Kleid und scheint bereit, mit ihr zu sprechen, ihre Hand auf Mias Schulter gelegt, um sie zu beruhigen. Der Garten ist erfüllt von leuchtenden Blumen, schwirrenden Schmetterlingen und einem großen schattigen Baum, was eine friedliche, aber emotional aufgeladene Atmosphäre schafft. Mia und ihre Mutter sprechen über die Trennung ihrer Eltern, einen sensiblen Moment, in dem Mia ihre Gefühle ausdrückt, während sie ihren Drachen hält, was ihr Bedürfnis nach Trost und Liebe symbolisiert. Melden Sie ein Problem mit diesem Bild

Kapitel 1: Ein neuer Anfang

Es war einmal ein kleines Mädchen namens Mia. Mia war sieben Jahre alt und hatte eine blühende Fantasie. Ihre Welt war voller bunter Farben, fröhlicher Lieder und unzähliger Abenteuer. Doch eines Tages spürte sie, dass sich etwas in ihrem Leben veränderte. Ihre Eltern, die immer zusammen gelacht und gespielt hatten, schienen oft traurig. Sie redeten viel, aber nicht mehr so fröhlich wie früher.

Mia bemerkte die lange Gesichter ihrer Eltern und fragte sich, was los war. Eines Nachmittags, während sie mit ihrem Lieblingsspielzeug, einem kleinen, roten Drachen namens Finn, im Garten spielte, kam ihre Mama zu ihr. "Mia, wir müssen mit dir reden", sagte sie sanft. Ihre Stimme klang ein wenig zitterig, und das machte Mia nervös.

"Kann ich noch mit Finn spielen?", fragte sie schnell, um das Gespräch abzulenken. Ihre Mama lächelte schwach und setzte sich neben Mia auf die weiche Wiese. "Natürlich, mein Schatz. Aber es gibt etwas Wichtiges, das wir dir sagen müssen."

Mia hörte aufmerksam zu, während ihre Mama erklärte, dass sie und Papa beschlossen hatten, getrennte Wege zu gehen. "Das bedeutet, dass wir nicht mehr im selben Haus wohnen werden, aber wir lieben dich nach wie vor sehr", erklärte sie. Mia verdrehte die Augen und fragte: "Werde ich Finn beide Wochenenden mitnehmen können?"

Ihre Mama lachte leise und antwortete: "Das hast du gut verstanden, Mia! Du kannst Finn immer bei dir haben!" Mia fühlte sich ein wenig besser, weil sie wusste, dass ihr Drache immer bei ihr sein würde.

Kapitel 2: Zwei Zuhause

Die Wochen vergingen, und Mia gewöhnte sich langsam an die Idee, zwei Zuhause zu haben. An Montagmorgen packte sie ihren kleinen Rucksack mit all ihren Lieblingssachen und verabschiedete sich von Mama. "Ich komme dich am Freitag holen!", rief sie und winkte. Als sie bei Papa ankam, half er ihr, ihr Zimmer im neuen Zuhause einzurichten.

Mia hatte nun zwei Zimmer – eines in Mamas Haus und eines in Papas Haus. Ihr neues Zimmer war hellblau mit einem kleinen Basteltisch, an dem sie kreativ sein konnte. "Das wird mein Kunststudio!", erklärte Mia begeistert. Papa schaute sie an und sagte: "Wir können zusammen malen, wenn du magst!"

Mia war glücklich und malte mit Papa ein großes Bild von einem Regenbogen, der über eine Stadt voller Einhörner führte. Das Malen half ihr, ihre Gedanken und Gefühle auszudrücken. Manchmal fühlte sie sich traurig, weil sie ihre Mama vermisste, aber das Malen half ihr, diese Gefühle in Farben zu verwandeln.

Eines Nachmittags, als Mia bei Mama war, fragte sie: "Mama, wie ist es, wenn Papa und du nicht mehr zusammen sind?" Mama lächelte traurig und antwortete: "Es ist nicht einfach, mein Schatz, aber manchmal ist es besser, wenn Menschen getrennt sind. Das bedeutet nicht, dass wir dich weniger lieben."

Mia überlegte, wie sie sich fühlte. Sie liebte ihre Mama und ihren Papa, und das sollte sich nicht ändern. "Kann ich euch beiden ein Bild malen, um euch zu zeigen, dass ich euch liebe?", fragte sie. Mama nickte, und gemeinsam gingen sie ins Kunstzimmer.

Kapitel 3: Gefühle ausdrücken

Mia begann zu malen, während Mama ihr zusah. Sie malte ein großes Herz mit zwei kleinen Männchen darin, die sich die Hände hielten – eines war rot wie Mama und das andere blau wie Papa. "Das bin ich, die Brücke zwischen euch beiden!", rief Mia fröhlich.

Mama wurde emotional und umarmte Mia. "Das ist wunderschön, mein Schatz! Du bist wirklich unser Licht!" Von diesem Tag an beschloss Mia, ihre Gefühle immer mit Farben und Bildern auszudrücken, egal ob sie traurig, glücklich oder verwirrt war.

Als der Freitag kam, packte Mia Finn in ihren Rucksack und machte sich auf den Weg zu Papa. Auf dem Weg dorthin dachte sie an all die schönen Momente, die sie mit ihren Eltern geteilt hatte. Sie hatte einige Sorgen und Fragen, aber sie wusste, dass sie immer eine Möglichkeit hatte, sich auszudrücken.

Papa hatte eine Überraschung für sie. "Ich habe einen neuen Spielplatz in der Nähe entdeckt! Möchtest du mit mir dorthin gehen?" Mia strahlte vor Freude. Der Spielplatz war riesig und farbenfroh, mit vielen Rutschen und Klettergerüsten. Sie verbrachten den ganzen Nachmittag damit, zu spielen und zu lachen.

Mia fühlte sich rundum glücklich und wusste, dass es trotz der Veränderungen in ihrem Leben immer noch viele schöne Momente gab.

Kapitel 4: Immer noch eine Familie

Die Trennung ihrer Eltern war anfangs schwer für Mia, doch sie lernte, dass sie nicht allein war. Ihre Eltern waren weiterhin für sie da und unterstützten sie, egal wo sie war. Sie hörten ihr zu, wenn sie sprach, und lachten mit ihr, wenn sie spielte.

Eines Abends, als sie bei Mama war, fragte Mia: "Mama, werden wir jemals wieder zusammen sein? Wie früher?" Mama legte ihre Hand auf Mias Schulter und sagte: "Vielleicht nicht so, wie es einmal war, aber unsere Familie bleibt immer zusammen, egal wo wir wohnen."

Mia dachte darüber nach und malte ein weiteres Bild. Dieses Mal stellte sie sich vor, wie ihre Familie zusammen verstärkt vor einer riesigen bunten Blume steht, die alle Farben des Regenbogens hat. "Das bin ich, und wir sind alle eine Familie, egal wo wir sind!", rief sie.

Von da an wusste Mia, dass ihre Familie in ihren Herzen immer zusammen sein würde. Sie lernte, dass es in Ordnung war, traurig zu sein, aber auch, dass es wichtig war, glücklich zu sein und die schönen Dinge im Leben zu genießen.

Mia bemerkte, dass sie mit ihren Eltern über alles sprechen konnte und dass sie immer ihre Liebe spüren würde. Egal ob in Mamas Garten mit Finn oder bei Papas Spielplatz – sie war geliebt und das war das Wichtigste von allem.

Mia lächelte und dachte: "Zwei Zuhause sind sogar viel besser. Ich habe doppelt so viel Liebe!" Und so lebte Mia glücklich zwischen den beiden Welten, mit Finn an ihrer Seite und dem Wissen, dass ihre Familie immer für sie da sein würde.

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Veränderte
Etwas, das nicht mehr so ist wie zuvor; sich anders entwickeln.
Lange Gesichter
Ein Ausdruck, der zeigt, dass jemand traurig oder besorgt ist.
Entfernt
Nicht mehr nah beieinander; in verschiedene Richtungen gehen.
Kreativität
Die Fähigkeit, neue und originelle Ideen zu haben oder Dinge zu schaffen.
Emotional
Mit starken Gefühlen verbunden; gefühlsbetont.
Unterstützten
Jemanden helfen oder ihm beistehen, besonders in schwierigen Zeiten.

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