Max sitzt im Wohnzimmer. Er hat seine roten Socken an und wippt mit den Zehen. Seine kleine Schwester Leni kommt hereingehüpft. Sie hat einen Zopf und lacht. „Max, was machen wir heute?“, ruft sie und hopst auf das Sofa.
Max denkt nach. Da hat er eine Idee. „Lass uns Lieder singen! Aber nicht einfach so. Wir machen unsere eigenen lustigen Lieder. Wir machen ein Remix!“
Leni klatscht in die Hände. „Ja! Remix! Remix!“, ruft sie. Max lacht und klatscht auch. „Was nehmen wir zuerst?“, fragt er.
Leni überlegt. „Alle meine Entchen!“
Max nickt. „Okay. Aber wir machen Quatsch daraus!“ Er singt hoch: „Alle meine Entchen, schwimmen auf dem Kuchen...“ Leni kichert. „Nein, Max! Entchen schwimmen doch nicht auf Kuchen!“
Max grinst. „Doch, bei uns schon! Schwimm, schwimm, Entchen! Platsch!“ Er patscht mit der Hand auf das Kissen. Leni patscht auch. „Platsch, platsch! Jetzt du!“
Leni singt: „Alle meine Entchen, schwimmen auf dem Sofa!“ Sie rollt sich lachend über das Sofa. Max lacht so laut, dass Mama in die Tür schaut. „Was ist denn hier los?“, fragt sie.
„Wir machen Quatsch-Lieder, Mama!“, ruft Leni. Mama schmunzelt. „Na, dann los!“
Max ruft: „Jetzt kommt Bruder Jakob!“ Er singt: „Bruder Jakob, Bruder Jakob, schläfst du noch, schläfst du noch? Hörst du meine Katzen, hörst du meine Katzen? Miau-miau-miau!“
Leni lacht und miaut: „Miau-miau-miau!“ Dann ruft sie: „Jetzt bin ich dran!“
Sie singt: „Bruder Jakob, Bruder Jakob, wach auf, wach auf! Da ist ein Elefant, da ist ein Elefant! Tröt-tröt-tröt!“ Leni macht einen lauten Elefanten-Tröt. Max hält sich die Ohren und lacht. „Das war laut!“
Plötzlich sagt Max: „Jetzt machen wir das mit Instrumenten!“ Er springt auf und holt einen Topf und einen Löffel. Leni bringt ihre Rassel. Max trommelt: „Bumm-bumm-bumm!“ Leni rasselt: „Schschsch! Schschsch!“
Sie singen zusammen: „Hänschen klein, geht allein, trommelt auf dem Topf, macht Musik, macht Musik, alle lachen doof!“ Max macht eine Grimasse. Leni lacht so sehr, dass sie fast vom Sofa rollt.
Da sagt Max: „Jetzt machen wir ein Lied mit unseren Namen.“ Er singt: „Max und Leni, Max und Leni, machen Quatsch, machen Quatsch, singen laute Lieder, singen laute Lieder, kichern ganz viel, kichern ganz viel!“
Leni klatscht. „Noch mal! Noch mal!“
Sie singen das Lied immer wieder. Ihr Hund Bello kommt herein. Er wedelt mit dem Schwanz. „Bello will auch singen!“, ruft Max. Er singt: „Bello, Bello, wuff-wuff-wuff, tanzt im Kreis, tanzt im Kreis!“
Leni macht „wuff-wuff“ und dreht sich im Kreis. Bello bellt einmal und wedelt noch mehr.
Da ruft Leni: „Jetzt machen wir ein Flüster-Lied!“ Sie flüstert: „Alle meine Entchen... schwimmen auf dem Teppich...“ Max flüstert zurück: „Bello ist ein Entchen... wuff-wuff...“ Beide kichern, ganz leise.
Plötzlich will Leni Max kitzeln. Sie ruft: „Kitzel-Remix!“ und kitzelt ihn am Bauch. Max quietscht: „Hilfe, Kitzelmonster!“
Max greift Lenis Füße und kitzelt zurück. „Jetzt bist du das Kitzelmonster!“, ruft er. Leni lacht und lacht. „Stopp! Stopp!“, ruft sie, „ich kann nicht mehr!“
Da ruft Mama: „Ihr Kitzelmonster, kommt ihr zum Abendessen?“ Max und Leni rufen: „Ja, aber nur mit Kitzel-Lied!“
Sie gehen in die Küche und singen: „Abendbrot, Abendbrot, schmeckt so gut, schmeckt so gut, mit Mama und mit Bello, mit Mama und mit Bello, lachen wir uns rund, lachen wir uns rund!“
Alle setzen sich an den Tisch. Max schnappt sich ein Brot. Leni nimmt Käse. Bello bekommt sein Hundefutter. Alle lachen noch ein bisschen.
Max sagt: „Das war der beste Remix-Tag!“ Leni nickt und gähnt. „Morgen machen wir wieder Quatsch-Lieder.“ Max gähnt auch. Mama streichelt ihre Köpfe.
„Jetzt ist es Zeit für Schlaf-Lieder. Ganz leise“, sagt Mama. Max und Leni kuscheln sich aneinander. Sie summen zusammen: „Leise, leise, schlafen wir ein, träumen von Quatsch, das ist fein.“
Bello rollt sich zusammen und schnarcht leise. Max lächelt. Leni schließt die Augen. Alles ist ruhig, alles ist schön. Bald schlafen alle ein – mit einem Lächeln im Gesicht.