Kapitel 1: Der Morgen der großen Aufregung
Max ist sechs Jahre alt. Heute ist ein besonderer Tag. Heute ist der erste Schultag! Max wacht früh auf. Die Sonne scheint durch das Fenster. Max springt aus dem Bett. „Heute ist es so weit!“, ruft Max fröhlich.
Mama kommt ins Zimmer. Sie lächelt. „Guten Morgen, Max! Heute ist dein Tag! Bist du aufgeregt?“ Max nickt und kichert. „Ein bisschen. Und ein bisschen habe ich Angst.“ Mama gibt Max einen Kuss auf die Stirn. „Angst zu haben ist ganz normal. Die Schule ist neu. Aber du bist nicht allein.“ Max lächelt, aber sein Bauch kribbelt.
Max zieht seinen neuen Pullover an. Er hat bunte Streifen. Papa macht ihm ein leckeres Frühstück. „Hast du auch deine Schultüte?“, fragt Papa. Max nickt. Die Schultüte steht schon bereit. Sie ist rot und blau, mit einem gelben Stern.
„Heute wirst du viele neue Freunde treffen“, sagt Mama. Max denkt daran. Neue Freunde! Das klingt schön. Aber dann denkt Max: „Was ist, wenn ich niemanden finde?“
Mama nimmt Max die Hand. „Weißt du was hilft? Wenn du freundlich lächelst und Hallo sagst. Dann lächeln die anderen zurück.“ Max probiert es vor dem Spiegel. „Hallo!“, sagt er laut und lacht. Mama lacht mit. „Perfekt!“
Kapitel 2: Der Spaziergang zur Schule
Der Weg zur Schule ist voller Kinder. Max sieht Nachbarn und Freunde. Seine beste Freundin, Emma, winkt ihm zu. „Hallo Max! Heute geht's los! Bist du bereit?“ Max nickt. Gemeinsam gehen sie weiter. Die Häuser sehen fröhlich aus. Überall hängen bunte Girlanden. Die Nachbarn wünschen allen Kindern einen guten Start.
„Willst du meine Hand halten?“, fragt Emma. Max überlegt kurz. Dann hält er ihre Hand fest. Es fühlt sich sicher an. Max lächelt. Er fühlt sich ein bisschen mutiger.
Vor der Schule stehen viele Menschen. Es gibt einen kleinen Stand mit Saft und Keksen. Die Eltern sprechen miteinander. Die Kinder laufen herum. Max sieht einen neuen Jungen. Der Junge schaut schüchtern. Max erinnert sich an Mamas Rat.
Er geht zu dem Jungen. „Hallo! Ich heiße Max. Wie heißt du?“ Der Junge lächelt vorsichtig. „Ich heiße Ben.“ Max fragt: „Willst du mit uns spielen?“ Ben nickt. Bald spielen Max, Emma und Ben zusammen fangen. Sie lachen laut und laufen um die Wette. Max fühlt sich glücklich. Neue Freunde finden geht einfach!
Kapitel 3: Die neue Klasse und neue Ziele
Der Schulgong klingelt. Die Lehrerin wartet an der Tür. Sie heißt Frau Sommer. Sie hat ein freundliches Gesicht und ein buntes Kleid. „Guten Morgen, liebe Kinder! Kommt herein, wir beginnen unser Abenteuer!“
Alle Kinder suchen ihren Platz. Max sitzt neben Emma und Ben. Frau Sommer lächelt. „Heute lernen wir uns kennen. Erzählt, was ihr gern macht.“ Max hebt die Hand. „Ich baue gern mit Legosteinen.“ Emma sagt: „Ich male gern.“ Ben sagt: „Ich mag Tiere.“
Frau Sommer sagt: „Das ist toll! In der Schule gibt es viel zu lernen. Ihr könnt neue Dinge entdecken und eure Wünsche teilen.“ Max denkt nach. Was möchte er in der Schule lernen? Am Abend fragt Mama: „Hast du dir ein Ziel ausgedacht?“ Max nickt. „Ich will neue Buchstaben lernen. Und ich möchte mutig sein und immer fragen, wenn ich etwas nicht weiß.“ Mama sagt: „Das ist ein wunderbares Ziel, Max!“
Kapitel 4: Das große Nachbarschaftsfest
Am Nachmittag ist im Park ein großes Fest für alle Schulkinder. Es gibt Musik, Luftballons und Spiele. Alle Familien bringen Kuchen mit. Max sieht seinen Opa. Opa drückt ihn fest. „Ich bin stolz auf dich, Max!“
Max und Emma laufen mit Ben von Stand zu Stand. Sie spielen Dosenwerfen, malen und tanzen. Die Erwachsenen unterhalten sich freundlich. Es ist laut und fröhlich. Max fühlt sich sicher und glücklich. Er trifft noch mehr Kinder aus seiner Klasse. Alle sind neugierig aufeinander. Sie erzählen von ihren Lieblingsspielen und ihren Haustieren.
Am Ende singen alle zusammen ein Lied. Max hält Emmas und Bens Hand. Er fühlt sich stark. „Ich freue mich auf jeden Tag in der Schule“, sagt Max leise. „Ich auch!“, rufen Emma und Ben.
Beim Heimweg ist Max müde, aber glücklich. Mama und Papa lächeln. „Du hast viel geschafft und so viel erlebt! Weißt du, Max, es ist gut, offen für Neues zu sein. Mit Freunden, Mut und Freude ist die Schule ein schöner Ort.“
Max nickt und denkt: „Morgen gehe ich wieder hin. Und ich bin bereit für alle Abenteuer.“