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Halloween-Geschichte 7/8 Jahre Lesen 8 min.

max und das geheimnis der gruseligen mäuseschule

In einer kleinen Mäuseschule bereitet sich die neugierige Maus Max auf Halloween vor und begibt sich mit seiner besten Freundin Mimi auf ein Abenteuer, um Süßigkeiten zu sammeln und Rätsel zu lösen. Gemeinsam treffen sie auf verschiedene gruselige Charaktere und entdecken, dass Freundschaft und Mut die besten Begleiter sind.

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Max, eine kleine Maus mit grauem Fell und runden Ohren, trägt einen orangefarbenen Umhang aus einem alten Stoff. Er hat neugierige, funkelnde Augen und ein breites Lächeln, während er mutig vor einem großen, leuchtenden und geheimnisvollen Kürbis steht, der mit lächelnden Gesichtern dekoriert ist. Mimi, eine kleine braune Maus mit glänzenden Augen und zuckenden Schnurrhaaren, steht neben ihm und lacht begeistert, während ihre kleinen Pfoten in die Luft gehoben sind. Im Hintergrund findet die Szene in einer Mäuseschule statt, mit Holzwänden, die mit Papiergespenstern und sanft leuchtenden Kürbislaternen geschmückt sind. Max und Mimi, umgeben von ihren Freunden, versuchen, den magischen Kürbis zu öffnen, der überquillt von bunten und funkelnden Süßigkeiten, und schaffen eine fröhliche und festliche Atmosphäre. Melden Sie ein Problem mit diesem Bild

Kapitel 1: Die große Halloween-Nacht in der Mäuseschule

In einer kleinen, versteckten Mäuseschule, mitten unter den Wurzeln einer alten Eiche, bereitete sich die neugierige Maus Max auf die gruseligste Nacht des Jahres vor: Halloween! Max war nicht wie die anderen Mäuse. Sein Fell war ein bisschen wuscheliger, seine Ohren ein bisschen größer, und seine Nase zuckte immer, wenn er aufgeregt war. Besonders an diesem Abend zitterte seine Nase vor Freude und Abenteuerlust.

„Diesmal werde ich mehr Süßigkeiten sammeln als je zuvor!“, piepste Max mutig und band sich ein oranges Cape um. Es war sein Superhelden-Umhang – selbst genäht aus einem alten Taschentuch der Lehrerin Frau Eule.

Seine beste Freundin Mimi, eine winzige Feldmaus mit blitzenden schwarzen Augen, kicherte. „Max, du hast letztes Jahr schon so viele Bonbons gesammelt, dass du sie bis Weihnachten essen konntest!“

Max grinste. „Aber dieses Jahr haben die Lehrer ganz neue Geheimnisse und Rätsel in der Schule versteckt! Wer die meisten Süßigkeiten findet, bekommt den goldenen Kürbis-Pokal!“

Die Mäuseschule war festlich geschmückt. Überall hingen winzige Kürbislaternen, gebastelte Spinnennetze und lachende Geister aus Watte. Die Lehrer – Frau Eule, Herr Maulwurf und Frau Schnecke – standen am Eingang, verkleidet und mit großen Schüsseln voller Bonbons.

„Halloween beginnt!“, rief Frau Eule. „Wer bereit ist, möge mit Mut und Witz durch unsere Spukschule gehen und die süßen Geheimnisse lüften!“

Alle Mäuseschüler sprangen vor Freude auf und rannten in das gruselig geschmückte Schulhaus. Max atmete tief ein, setzte seine mutigste Miene auf und marschierte als Erster los. Mimi rief ihm hinterher: „Vergiss nicht, auf die Geister zu achten!“

Max kicherte nur. Geister? Die kannte er doch schon – zumindest die gebastelten.

Kapitel 2: Rätselhafte Schatten und freche Spukgestalten

Im Flur der Mäuseschule war es dunkler als sonst. Nur die kleinen Kürbislaternen warfen tanzende Schatten an die Wände. Plötzlich bewegte sich ein Schatten – und noch einer! Max zuckte zusammen, sein Herz klopfte wie wild.

Da hörte er ein leises Flattern – es war Frieda Fledermaus. Sie ließ sich kopfüber von der Decke hängen und zwinkerte Max zu. „Willkommen am ersten Spukpunkt, Max! Um weiterzukommen, musst du mein Rätsel lösen. Sonst wartet hier kein Bonbon auf dich!“

Max setzte sich auf die Hinterpfoten und lauschte gespannt.

„Was ist orange und rund, lacht in der Nacht und hat einen Hut aus Licht?“, fragte Frieda mit geheimnisvoller Stimme.

Max kicherte. „Das ist doch ein Kürbis mit einer Kerze drin! Ein Kürbislaternengeist!“

Frieda klatschte zufrieden mit den Flügeln und überreichte ihm ein leckeres Karamellbonbon. „Sehr schlau, Max. Weiter geht's! Aber pass auf, im nächsten Zimmer spukt es gewaltig!“

Max zwängte sich durch eine winzige Mäusetür ins Klassenzimmer. Dort erwartete ihn ein riesiges Spinnennetz – und mitten darin saß Siggi Spinne. Er trommelte mit acht Beinen auf einen festen Käsekeks.

„Na, Max! Willst du ein Bonbon? Dann musst du dich erst durch mein Hindernis hangeln!“, rief Siggi. „Aber pass auf, dass du nicht im Netz hängen bleibst und zur Spinnenmahlzeit wirst!“ Siggi lachte, aber eigentlich war er ja ein Vegetarier und aß nur Käsekekse – das wusste Max.

Aber ein bisschen gruselig war es trotzdem. Max schlüpfte vorsichtig in das Spinnennetz. Er balancierte auf den Fäden, während Siggi mit Gummispinnen warf, die überall aufpoppten und kitzelten. Max quietschte vor Lachen, doch er blieb tapfer und kam auf die andere Seite.

Siggi überreichte ihm ein Päckchen saure Drops und zwinkerte: „Nächstes Mal mache ich mein Netz noch ein bisschen klebriger!“

Max steckte die Drops in seine Bonbontasche und hüpfte fröhlich weiter. Seine Aufgabenliste wurde immer länger – aber auch seine Süßigkeitensammlung.

Kapitel 3: Ein Spuk, der keiner ist

Im nächsten Raum wartete schon das wildeste Abenteuer. Der Raum war mit gruseligen Schatten bemalt, und irgendwo klapperte eine Kiste. In der Mitte stand ein großer, schimmernder Kürbis, der flackernd leuchtete.

Max schlich vorsichtig hinein. Plötzlich polterte die Kiste, und der Deckel sprang auf. Heraus hüpfte – ein Gespenst! Aber Moment mal, das Gespenst war ein bisschen zu klein und zu wuschelig...

Es war Benny, die Baby-Maus, die sich in einem weißen Tuch verheddert hatte. „Buh!“, piepste er, aber seine Stimme klang eher wie ein Niesen.

Max lachte laut, dann half er Benny aus dem Tuch. „Wenn du Geister spielst, musst du lauter buhen,“ sagte Max mit ernster Miene.

Benny versuchte es noch einmal, diesmal mit voller Kraft: „BUHUUUU!“ Alle lachten, und Max bekam zur Belohnung eine extra große Zuckermandelschnur – und Benny auch.

Da hörten sie ein leises Heulen. Mimi und die anderen Mäuse schlichen herein. „Habt ihr das gehört? Im alten Schrank heult ein Gespenst!“

Max zitterte ein bisschen, aber dann nahm er all seinen Mut zusammen. „Kommt, wir schauen nach! Zusammen sind wir stark!“

Sie schlichen zum Schrank. Das Heulen wurde lauter. Plötzlich öffnete Max die Tür – und heraus sprang...

Eine dicke, kichernde Katze? Nein! Es war Flauschi, der Schulhamster, der sich im Schrank verlaufen hatte und den Wind aus dem Fenster für einen Geist gehalten hatte.

Flauschi grinste. „Ich dachte, ihr seid das Gespenst!“

Alle lachten und Max fühlte sich plötzlich gar nicht mehr so ängstlich.

Zur Belohnung für ihren Mut verteilte Frau Eule an alle eine Handvoll Mäuse-Schokotaler. Max freute sich: „Gemeinsam haben wir sogar das größte Gespenst besiegt!“

Kapitel 4: Der Schatz der Freundschaft

Der Abend wurde immer dunkler, und die letzte Aufgabe wartete auf die kleinen Mäuse.

„Wer das Geheimnis des verzauberten Kürbisses löst, findet die süßeste Überraschung der ganzen Schule!“, verkündete Herr Maulwurf mit verschwörerischer Stimme.

In der Mitte des Schulhofs stand ein riesiger, golden glänzender Kürbis. Er war mit einem Schloss gesichert, und daneben lag ein Zettel: „Gemeinsam öffnen!“

Max schaute in die Runde. Alle Mäuse, Fledermäuse, Spinnen, Hamster und der kleine Benny standen da und schauten gespannt. Max dachte kurz nach. Dann rief er: „Wir müssen den Kürbis zusammen aufmachen!“

Alle fassten an den goldenen Stiel. Sie zogen, sie drückten, sie kicherten und strengten sich mächtig an. Plötzlich sprang der Deckel auf – und heraus purzelten allerhand Naschereien: Gummibärchen, Mäuse-Marzipan, Bonbons in allen Farben und sogar ein paar Mini-Käsestücke.

Jubelnd warfen sich die Tiere in die Süßigkeiten. Mimi kicherte: „So viele Bonbons haben wir noch nie gesammelt! Und das Beste: Wir haben es zusammen geschafft!“

Max lächelte stolz. Zwar hatte er nicht allein die meisten Süßigkeiten, aber er hatte neue Freunde gewonnen und ein Abenteuer erlebt, das er nie vergessen würde.

„Halloween ist am schönsten, wenn man es zusammen feiert – und seine Ängste gemeinsam vertreibt!“, sagte Max fröhlich. Die Mäuseschüler tanzten noch lange im Mondschein, mit vollen Mäusebäuchlein und glücklichen Herzen.

Und so klang die gruselige Nacht der Mäuseschule mit Lachen, Freundschaft und jeder Menge Süßigkeiten aus – und Max wusste, dass nächstes Jahr noch viel mehr Abenteuer auf ihn warteten.

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Das Quiz: Hast du die Geschichte gut verstanden?

Wuschel
Ein Wort, das beschreibt, wenn etwas wie ein Haar oder Fell unordentlich und zerzaust aussieht.
Kürbis
Eine große, runde Frucht, die oft orange ist und zu Halloween geschnitzt wird.
Versteckt
Wenn etwas an einem Ort ist, wo man es nicht sofort sehen kann.
Gruseln
Ein Gefühl, das man hat, wenn etwas unheimlich oder spooky ist.
Schüler
Ein Kind, das zur Schule geht und dort lernt.
Schüssel
Ein rundes Gefäß, das man zum Halten von Essen oder Süßigkeiten benutzt.

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