Laden lÀuft...
Geschichte der unmöglichen Herausforderung 9/10 Jahre Lesen 10 min. VerfĂŒgbar als Hörgeschichte

lottas jagd nach dem goldenen gummihuhn

Lotta findet eine Flaschenpost mit dem Hinweis auf ein goldenes Gummihuhn, das im Geheimzimmer des Lachens versteckt ist, und begibt sich auf ein aufregendes Abenteuer voller RĂ€tsel und lustiger Begegnungen, um ihren Wunsch zu erfĂŒllen.

Lade diese Geschichte als PDF herunter

Ideal zum Teilen oder Ausdrucken dieser Geschichte!

E-Book herunterladen (.epub)

Lesen Sie diese Geschichte auf Ihrem E-Reader.

Ein 10-jĂ€hriges MĂ€dchen namens Lotta mit zerzausten braunen Haaren und kleinen Sommersprossen lĂ€chelt mit funkelnden Augen vor Aufregung. Sie trĂ€gt ein leuchtend gelbes T-Shirt und eine Jeansshorts und hĂ€lt ein Erste-Hilfe-Set voller Abenteuerutensilien. Neben ihr sitzt ein schwarzer Kater mit grĂŒnen Augen namens Herr Zirbel, der neugierig auf ihren Rucksack schaut. Die Szene spielt in einer alten Bibliothek mit dunklen Holzregalen voller BĂŒcher mit bunten EinbĂ€nden und Lichtstrahlen, die durch die staubigen Fenster fallen. Auf einem Holztisch liegen verstreute Papiere und alte Karten, die eine geheimnisvolle AtmosphĂ€re schaffen. Lotta, voller Energie, bereitet sich darauf vor, ein RĂ€tsel zu lösen, um ein goldenes Gummihuhn zu finden, wĂ€hrend sie fröhlich in einem alten Buch blĂ€ttert, umgeben von einem GefĂŒhl von Abenteuer und Magie. Melden Sie ein Problem mit diesem Bild

Die Audio-Version ist kostenlos fĂŒr diese Geschichte verfĂŒgbar:

Dauer der Hörgeschichte: 11:22

Laden Sie die MP3-Dateien herunter

Kapitel 1: Lottas unglaublicher Fund

Lotta war zehn Jahre alt und hatte mehr Sommersprossen im Gesicht als ihre Katze Herr Zirbel Haare am Schwanz. Sie war schlau, neugierig und ein bisschen verrĂŒckt – aber das gefiel ihr. In ihrer kleinen Stadt langweilte sie sich selten, denn sie konnte aus fast allem ein Abenteuer machen.

Eines Samstagsmorgens, als die Sonne so hell schien, dass sogar die FrĂŒhstĂŒcksmarmelade glitzerte, saß Lotta in ihrem Zimmer und starrte sehnsĂŒchtig aus dem Fenster. Ihr bester Freund, Miro, war mit seinen Eltern im Urlaub. Ihr kleiner Bruder, Paul, wollte nur mit Bauklötzen spielen. Plötzlich rollte eine geheimnisvolle Flaschenpost gegen ihren Fuß – mitten in ihrem eigenen Zimmer! Lotta stolperte, griff nach der Flasche und rĂŒttelte am Korken.

„Was ist das denn? Hat die Katze das hier reingeschleppt?“, kicherte sie und zuckte mit den Schultern. Vorsichtig zog sie den Korken heraus, und ein alter, zerknitterter Zettel fiel heraus. Darauf stand nur ein einziger Satz:

„Wer das goldene Gummihuhn im Geheimzimmer des Lachens findet, bekommt einen Wunsch frei!“

Lotta riss die Augen auf. „Ein goldenes Gummihuhn? Ein Wunsch? Und was, bitte schön, ist das Geheimzimmer des Lachens?“, murmelte sie und hĂŒpfte vor Aufregung durch ihr Zimmer.

Schon war klar: Sie, Lotta, wĂŒrde dieses Gummihuhn finden – koste es, was es wolle! Wer weiß, was fĂŒr einen Wunsch sie sich erfĂŒllen könnte? Vielleicht einen riesigen Eisbecher, den nie jemand aufessen kann? Oder dass sie nie wieder Brokkoli essen muss? Oder... die Möglichkeiten waren endlos.

Mit pochendem Herzen holte sie ihren Expedition-Rucksack, packte Taschenlampe, Notizbuch, eine Banane und ein bisschen Taschengeld ein. Dann schlich sie Richtung HaustĂŒr, aber Herr Zirbel, die Katze, saß ihr im Weg und maunzte: „Miau-wohin?“

„Du kommst mit“, lachte Lotta. „Wer weiß, ob man ohne dich das Geheimzimmer ĂŒberhaupt findet?“

Kapitel 2: Die erste Spur und ganz viel Kichern

Draußen blinzelte Lotta in die Sonne und ĂŒberlegte. „Geheimzimmer des Lachens... Wer lacht denn hier am lautesten?“ Sie dachte an Frau Schnack, die immer im Park klares Lachen von sich gab, wenn sie ihre HĂŒndchen ausfĂŒhrte. Oder an den alten Herrn Pieper, der im Museum Kitzel-Geschichten erzĂ€hlte. Aber am meisten GelĂ€chter gab es doch immer im StadtcafĂ©, wenn die Torte zu Boden fiel!

Also marschierte Lotta samt Herr Zirbel zum StadtcafĂ©. Dort angekommen, setzte sie sich auf einen roten Hocker und bestellte Kakao. Neben ihr saß Opa Franz, der alte KapitĂ€n. Er grinste, als er Lotta sah. „Na, Lotta, schon wieder auf Schatzsuche?“, brummte er.

„Diesmal suche ich ein goldenes Gummihuhn im Geheimzimmer des Lachens!“, platzte Lotta heraus.

Opa Franz lachte so laut, dass sogar die Kaffeetassen klirrten. „Golden? Geheimzimmer? Da brauchst du bestimmt eine Quatschkarte! Die bekommst du nur, wenn du den Milchbart-Wettbewerb gewinnst.“

„Einen Milchbart-Wettbewerb? Wie geht das?“, fragte Lotta neugierig.

„Na, wer den lustigsten Milchbart malt, gewinnt!“, zwinkerte der Opa und schob ihr eine Tasse warme Milch rĂŒber.

Lotta ĂŒberlegte nicht lange. Sie tauchte ihren Finger in die Milch und malte sich einen riesigen Schnurrbart ins Gesicht. Herr Zirbel miaute zustimmend und sprang auf die Theke. Opa Franz prustete vor Lachen. „Na, das ist rekordverdĂ€chtig! Du hast gewonnen!“

Er ĂŒberreichte Lotta eine bunte Karte mit einem lachenden Huhn darauf.

„Mit dieser Quatschkarte darfst du in die BĂŒcherei gehen – dort findest du den nĂ€chsten Hinweis“, flĂŒsterte Opa Franz geheimnisvoll.

Mit einer Mischung aus Stolz – und einem klebrigen Milchbart – verließ Lotta das CafĂ© und rannte zur BĂŒcherei.

Kapitel 3: RĂ€tsel und Rollerskates

In der BĂŒcherei war es so still, dass man eine Ameise husten hören konnte. Lotta grinste. So viele BĂŒcher, so viele Geheimnisse! Sie zeigte der Bibliothekarin ihre Quatschkarte. Die nickte und winkte sie zu einem Regal, das voller BĂŒcher ĂŒber HĂŒhner war. Mitten im Regal klemmte ein rĂ€tselhaftes, buntes Buch: „Das Handbuch fĂŒr professionelle Gummihuhn-Finder“.

Lotta blÀtterte aufgeregt darin. Da fiel eine Karte heraus, auf der stand:

„Wenn du rollend durchs Leben gehst,

und lachst, bis alles schief steht,

findest du am Bahnhof das nĂ€chste StĂŒck,

nur mit Rollerskates und einem verrĂŒckten Blick!“

Rollerskates! Lotta hatte ihre alten Skates zu Hause. Sie raste wie der Wind hin, schlĂŒpfte in ihre quietschenden Skates und rollte Richtung Bahnhof. Herr Zirbel hechtete hinterher und sprang zwischendurch auf Lottas Rucksack. Die Leute schauten ihnen verwundert hinterher.

Am Bahnhof angekommen, blickte Lotta sich um. Überall Menschen mit Koffern – aber kein Gummihuhn. Da entdeckte sie einen alten Mann mit einem riesigen, bunten Luftballon, auf dem ein lachendes Huhn war.

„Du suchst das goldene Gummihuhn?“, fragte der Mann geheimnisvoll und pustete Luft in den Ballon.

„Ja!“, japste Lotta, die von den Skates schon ein bisschen aus der Puste war.

„Dann musst du den Ballon so kitzeln, dass er lacht – aber ohne, dass er platzt!“

Lotta starrte den Ballon an. Herr Zirbel schnupperte skeptisch. Lotta schob vorsichtig ihre Finger ĂŒber den Ballon und machte dabei alberne GerĂ€usche: „Kitzel-kitzel-kitzel! Huiiii!“

Der Ballon wackelte, der Mann lachte, der Ballon schien tatsĂ€chlich zu kichern und vibrierte kurz – dann ploppte er leise und etwas Glitzerndes schwebte heraus: eine weitere Karte!

„Hah! Ich hab's!“, jubelte Lotta. Auf der Karte stand: „Gehe zur alten Turnhalle und bringe etwas, das wirklich gackert!“

Kapitel 4: Das Gackerkonzert und das rÀtselhafte Geheimzimmer

Lotta steckte die Karte ein, schnappte sich Herr Zirbel, der noch immer verwundert auf den kaputten Ballon starrte, und dĂŒste zur alten Turnhalle. Dort angekommen, hörte sie schon von draußen seltsame GerĂ€usche: „Gack-gack-gack!“

Drinnen traf sie auf eine Gruppe Kinder, die verkleidet wie HĂŒhner herumhĂŒpften. Am Eingang stand ein Schild: „Gackerkonzert: Wer Huhn sein will, muss gackern!“

Lotta zögerte nicht lange. Sie bastelte aus einem gelben Malerkreppband schnell einen HĂŒhnerkamm, setzte ihn sich aufs Haar und begann, so laut sie konnte, zu gackern: „Gack-gack-gack-gack-gaaaack!“

Herr Zirbel miaute laut mit, als wolle er ein Huhn imitieren. Die anderen Kinder lachten so sehr, dass einige auf dem Boden kullerten. Plötzlich kam ein verkleideter „Chef-Hahn“ mit einer prĂ€chtigen Federboa auf sie zu und ĂŒberreichte Lotta eine kleine, klapprige Tröte.

„Das ist der SchlĂŒssel zum Geheimzimmer!“, rief der Chef-Hahn und zwinkerte verschwörerisch.

Lotta betrachtete die Tröte. „Und wo ist das Geheimzimmer?“

„Wenn du lachst und gleichzeitig trötest, zeigt es sich!“

Also schloss Lotta die Augen, dachte an Herrn Zirbel im HĂŒhnerkostĂŒm und lachte so laut, dass sogar die Tröte zu kichern begann. Da – plötzlich öffnete sich eine geheime TĂŒr in der Wand! Dahinter fĂŒhrte eine bunte Wendeltreppe nach unten.

Kapitel 5: Das Finale – Das RĂ€tsel um das goldene Gummihuhn

Lotta zögerte keinen Moment. Gemeinsam mit Herr Zirbel lief sie die quietschenden Stufen hinunter. Unten angekommen, stand sie in einem Raum voller Spiegel, Luftballons und – lauter GummihĂŒhner! Aber keins davon war golden.

An der Wand hing ein großes Plakat: „Finde das echte Lachen – nur dann zeigt sich das goldene Gummihuhn!“

Lotta ĂŒberlegte. Sie stand vor den Spiegeln, versuchte ernste Grimassen, alberne Verrenkungen und warf Herrn Zirbel in die Luft, der in einem riesigen Luftballon landete und prompt herausploppte. Alles war lustig – aber das Gummihuhn blieb verschwunden.

Da erinnerte sich Lotta an den witzigsten Moment ihres Lebens: Den Tag, an dem sie im Regen eine Rutschpartie hingelegt hatte und völlig verdreckt, aber glĂŒcklich, nach Hause gekommen war. Sie musste so herzlich lachen, dass sie fast Bauchweh bekam.

Genau in diesem Moment begann ein Spiegel zu glitzern, und in seinem Inneren blitzte etwas Goldenes – das goldene Gummihuhn! Es saß auf einem Thron aus Schaumstoff und grinste frech.

„Juhuuu, ich hab‘s gefunden!“, rief Lotta aus. Sie sprang vor Freude in die Luft.

Das Huhn wackelte freudig und quiekte: „Gack-gack-danke-danke! Du hast das Geheimzimmer des Lachens gefunden, weil du das echte Lachen in dir trĂ€gst! Jetzt darfst du dir was wĂŒnschen!“

Lotta ĂŒberlegte. Sie hĂ€tte sich jede Menge wĂŒnschen können – ein Super-Roller, einen riesigen Lutscher, ein Einhorn... Aber sie grinste und sagte: „Ich wĂŒnsche mir, dass alle Kinder in der Stadt heute besonders viel lachen!“

Das goldene Gummihuhn nickte zufrieden, tanzte einen kleinen HĂŒhner-Tango und verschwand mit einem Glitzern. Plötzlich hörte man in der ganzen Stadt ausgelassenes Lachen. Überall kicherten Leute, sogar die Erwachsenen kitzelten sich gegenseitig.

Lotta lachte mit, Herr Zirbel miaute fröhlich, und noch Jahre spĂ€ter erzĂ€hlten die Menschen von jenem Tag, an dem ein goldenes Gummihuhn das Lachen ĂŒber die ganze Stadt brachte.

Und wenn Lotta mal wieder einen trĂŒben Tag hatte, wusste sie genau: Mit einer Portion Fantasie und echtem Lachen ist kein Schatz der Welt zu fern – und kein Abenteuer zu verrĂŒckt.

Ohne Werbung 3€ pro Monat

Möchten Sie eine unterbrechungsfreie LektĂŒre? UnterstĂŒtzen Sie Oh My Tales, entfernen Sie alle Anzeigen und profitieren Sie ab 3€ pro Monat von weiteren enthaltenen Vorteilen.

Die PlÀne und Preise ansehen
Teilen

Melden Sie ein Problem mit dieser Geschichte

Was haben Sie von dieser Geschichte gehalten?

Geben Sie Ihre Meinung ab, indem Sie dieser Geschichte je nachdem, was Sie und/oder Ihr Kind davon gehalten haben, eine Bewertung geben. Vielen Dank im Voraus!

Vielen Dank! Ihre Bewertung wurde berĂŒcksichtigt!

Das Quiz: Hast du die Geschichte gut verstanden?

Sommersprossen
Kleine, braune Punkte auf der Haut, die hÀufig bei Sonneneinstrahlung erscheinen.
Marmelade
Eine sĂŒĂŸe, dickflĂŒssige Paste, die aus Obst und Zucker gekocht wird und oft auf Brot gegessen wird.
Expedition
Eine Reise oder Erkundung, bei der man etwas Neues entdecken möchte.
Quatschkarte
Eine spezielle Karte, die man fĂŒr lustige oder verrĂŒckte Dinge verwenden kann.
Gackerkonzert
Ein lustiger Wettbewerb oder eine Veranstaltung, bei der man wie ein Huhn gackern muss.
Kitzel
Ein GefĂŒhl, das man bekommt, wenn man an bestimmten Stellen des Körpers berĂŒhrt wird, was oft zu Lachen fĂŒhrt.

Erstellen Sie eine magische und einzigartige Geschichte fĂŒr Ihr Kind!

Erstellen Sie in nur wenigen Minuten ein personalisiertes Abenteuer, in dem Ihr Kind zum Helden wird. Mit unserem exklusiven Tool ist es einfach, kostenlos und unterhaltsam!

Eine Geschichte erstellen

Laden Sie diese Geschichte herunter:

Lade diese Geschichte als PDF herunter E-Book herunterladen (.epub) Laden Sie die MP3-Dateien herunter

Als NĂ€chstes zu lesen in Geschichten von unmöglichen Herausforderungen fĂŒr 9/10 Jahre

Erhalten Sie jeden Sonntagabend neue Geschichten!

Erhalten Sie 7 spannende und fesselnde Geschichten, die auf das Alter und die Vorlieben Ihres Kindes abgestimmt sind, jeden Sonntag um 17 Uhr*. Es ist kostenlos und garantiert spamfrei!
*E-Mail wird um 17 Uhr MitteleuropÀischer Zeit (MEZ) gesendet.
Wir mögen auch keinen Spam. Deshalb senden wir Ihnen nur Geschichten. Sie können sich jederzeit abmelden.