Laden läuft...
Zirkusgeschichte 5/6 Jahre Lesen 7 min.

leni und das geheimnis der seifenblasen im zirkuszelt

Leni träumt davon, einen eigenen Zirkus zu planen, und als der Zirkus Streifenwunder in die Stadt kommt, wird sie zur Zirkusretterin, indem sie mit Seifenblasen eine aufregende Vorstellung rettet. Mit Hilfe von Plüschhunden und ihrer Zaubertrompete sorgt sie für jede Menge Spaß und Lachen.

Lade diese Geschichte als PDF herunter

Ideal zum Teilen oder Ausdrucken dieser Geschichte!

E-Book herunterladen (.epub)

Lesen Sie diese Geschichte auf Ihrem E-Reader.

Ein 6-jähriges Mädchen, Leni, mit blonden Zöpfen und dunklen Sommersprossen auf der Nase, lächelt begeistert und hält eine glitzernde Trompete in den Händen. Sie trägt ein bunt gepunktetes Kleid und gelbe Gummistiefel. Neben ihr steht ein etwa 30-jähriger Mann, Herr Zottelbart, mit einem großen, lockigen Schnurrbart und einem bunten Clownskostüm, der stolz die drei tanzenden Plüschhunde betrachtet. Die Hunde, Bruno, Mopsi und Knödel, sind aus Plüsch, mit glänzenden Augen und leuchtenden Farben, die fröhlich in die Luft springen. Die Szene spielt unter einem großen Zirkuszelt mit roten und gelben Streifen, beleuchtet von glitzernden Lichtern. Begeisterte Zuschauer, Kinder und Erwachsene, füllen die Holzbankreihen, lachen und applaudieren. Leni, mit einem Funkeln der Freude in den Augen, bläst in ihre magische Trompete und erzeugt riesige Seifenblasen, die in der Luft schweben, während die Hunde durch die Blasen springen und dieser bunten, fröhlichen Darbietung einen Hauch von Magie verleihen. Melden Sie ein Problem mit diesem Bild

Das Mädchen, das Zirkuspläne in den Wolken malte

Leni, sechs Jahre jung, lag am liebsten auf der Wiese hinter Omas Haus und schaute in den Himmel. Sie hatte Sommersprossen auf der Nase und immer ein Grinsen im Gesicht. Vor allem, wenn die Wolken dick und weiß am Himmel standen und Leni sich vorstellte, sie seien riesige Zirkuszelt-Kuppeln. Heute malte sie mit dem Finger in die Luft: „Das ist der große Haupteingang. Hier kommt ein schimmerndes Lichterband. Und da – eine Tür für die Clowns!“

„Wolken-Leni, du bist ja schon wieder am Planen!“, rief Opa und winkte mit einem Stück Kuchen. Aber Leni konnte nicht aufhören zu träumen, denn heute war es soweit: Der Zirkus Streifenwunder kam in die Stadt! Ein echtes Zirkuszelt, nicht nur aus Wolken, würde bald aufgebaut werden.

Am Nachmittag spazierte Leni mit ihren bunten Gummistiefeln zum Festplatz. Auf der Wiese stand nun ein riesiges Zelt mit leuchtend roten und gelben Streifen. Es sah aus, als hätte jemand einen Regenbogen zu einer Mütze genäht. Leni war ganz aufgeregt: Vielleicht durfte sie einen Blick hinter die Kulissen werfen!

Da tippte ihr jemand auf die Schulter. Es war Pina, die freundliche Frau vom Zirkus, mit funkelnden Ohrringen. „Na, hast du Lust, heute ein bisschen in die Zirkuswelt zu schnuppern?“

Leni nickte wild. „Ja, ich will alles sehen! Vor allem die geheimen Zeichen der Regisseure und wie die Hunde Kunststücke machen!“

„Dann komm, kleine Pläneschmiedin“, lachte Pina und führte sie ins Zelt.

Wirbel im Streifenwunder-Zelt

Drinnen herrschte fröhliches Durcheinander. Artisten probten, Jonglierbälle wirbelten durch die Luft, und jemand balancierte auf einem rosafarbenen Elefantenhocker. Die Kulisse roch nach Popcorn, Zuckerwatte, und ein bisschen nach Puderzucker.

Pina sagte: „Wir Zirkusleute sprechen manchmal nur mit Zeichen. Einmal klatschen heißt Los. Dreimal klatschen heißt: Achtung, der Hund kommt!“

Leni lauschte gebannt. Sie wollte schnell lernen, denn diese Geheimzeichen waren wie Zaubersprüche. Plötzlich hörte sie leise Bell-Laute und leises Kichern hinter einem Vorhang.

Sie schlich näher – und da saß er: Herr Zottelbart, der berühmte Dresseur... von Plüschhunden! Neben ihm hockten drei wuschelige Plüschhunde: Bruno, Mopsi und Knödel. Herr Zottelbart rieb sich die Nase und sprach streng: „Bruno, du musst perfekt Männchen machen! Und Mopsi, das Bellen üben wir noch...“

Leni kicherte. „Herr Zottelbart, warum streiten Sie mit den Hunden? Die sind doch aus Plüsch!“

Der Dresseur setzte eine ernste Miene auf: „Diese Hunde haben ihren eigenen Kopf! Besonders Knödel – er will nie in den Reifen springen!“

Leni sagte schlau: „Ich glaube, Knödel will lieber durch die Seifenblasen tanzen.“ Herr Zottelbart zwinkerte: „Wenn du das schaffst, bekommst du eine Eintrittskarte fürs Leben!“

Da grinste Leni bis über beide Ohren.

Pina rief sie: „Leni, weißt du noch, was zweimal pfeifen bedeutet?“„Ja! Die Trapezkünstler sind dran!“

Etwas weiter hinten blitzte silbernes Papier aus einer Kiste. Leni konnte nicht widerstehen und wühlte in der Kiste. Sie angelte einen glitzernden Gegenstand hervor – eine Trompete mit einer komischen Öffnung. Als sie hineinpustete, schoss eine riesige Seifenblase heraus!

Pina lachte: „Das ist unsere Zaubertrompete! Sie macht Seifenblasenzauber.“

Da hatte Leni eine Idee...

Nummernchaos und Seifenblasenmagie

Die Vorstellung sollte gleich beginnen. Wie immer liefen alle durcheinander. „Klatsch, klatsch, klatsch!“ Der Regisseur gab das Zeichen: Noch drei Minuten!

Doch plötzlich rannte ein Clown herbei und rief: „Mein Hut ist verschwunden!“ Ein Akrobat rief: „Die Seile fehlen!“ Und Herr Zottelbart: „Knödel will nicht springen!“

Pina kam angerannt und drückte Leni die Zaubertrompete in die Hand. „Leni, wir haben ein Problem! Die Hunde-Nummer muss JETZT kommen, weil der Zauberer seinen Hut sucht!“

Leni atmete tief durch. „Herr Zottelbart, dürfen die Hunde stattdessen mit Seifenblasen spielen?“„Was? Mit Seifenblasen? Das gab's ja noch nie!“

Aber der Regisseur machte schon das Zeichen: „Arm heben, dann beide Ohren wackeln – los geht's!“

Leni trat gemeinsam mit Herrn Zottelbart und den drei Plüschhunden auf die Bühne. Sie pustete kräftig in die Trompete, und bunte Seifenblasen flogen überallhin – groß, klein, rund und oval. Mopsi hüpfte vor Freude, Bruno machte ein Purzelbaum und, oh Wunder, Knödel sprang durch einen Regenbogen aus Seifenblasen!

Das Publikum prustete vor Lachen. Ein Opa mit Pfeife rief: „Nochmal! Nochmal Seifenblasen!“ Die Kinder im Publikum johlten. Leni pustete noch stärker. Jetzt tanzten sogar die Seifenblasen in der Luft – eine bildete einen Kringel, die andere sah aus wie ein winziges Zirkuszelt.

Herr Zottelbart schimpfte spielerisch: „Knödel, du Schlingel! Erst willst du nie springen, jetzt wirst du Seifenblasenjäger!“

Die Clowns kamen zurück, wedelten mit neuen Hüten, und sogar der Zauberer tanzte mit einer Seifenblase auf der Nase über die Bühne. Leni konnte kaum noch aufhören zu lachen. Der ganze Zirkus war plötzlich im Seifenblasenfieber!

Der Kartonpokal und die Wolkenpläne

Nach der Vorstellung waren alle begeistert. Pina setzte Leni eine bunte Glitzermütze auf. „Du hast heute die Vorstellung gerettet! Ohne deine Seifenblasentrompete wäre alles schiefgegangen.“

Der Regisseur überreichte feierlich einen selbstgemachten Pokal aus Pappe und buntem Papier – der große Streifenwunder-Trophäe! „Für die beste Zirkusretterin und Pläneschmiedin!“

Leni strahlte. „Kann ich morgen wiederkommen und neue Pläne machen? Vielleicht einen Tunnel aus Seifenblasen? Oder einen Regenbogen zum Drauflaufen?“ Alle lachten: „Mit dir wird der Zirkus nie langweilig!“

Die Plüschhunde bekamen Streicheleinheiten. Und Herr Zottelbart flüsterte: „Knödel sagt danke für die Seifenblasen.“

Als Leni an diesem Abend ins Bett kroch, schaute sie wieder aus dem Fenster. Am Himmel schwammen neue Wolken – heute sahen sie aus wie riesige Zirkuszelte, und in einer Wolke tanzte eine Seifenblase. Leni schloss die Augen und träumte: Vielleicht ist in jedem von uns ein kleiner Zirkus, der nur darauf wartet, Pläne in die Wolken zu malen.

Und wenn jemand sie fragte, was am schönsten war, sagte Leni immer: „Es war, als Knödel durch die Seifenblasen sprang und alle lachten. Das ist echte Zirkusmagie!“

Ende.

Ohne Werbung 3€ pro Monat

Möchten Sie eine unterbrechungsfreie Lektüre? Unterstützen Sie Oh My Tales, entfernen Sie alle Anzeigen und profitieren Sie ab 3€ pro Monat von weiteren enthaltenen Vorteilen.

Die Pläne und Preise ansehen
Teilen

Melden Sie ein Problem mit dieser Geschichte

Was haben Sie von dieser Geschichte gehalten?

Geben Sie Ihre Meinung ab, indem Sie dieser Geschichte je nachdem, was Sie und/oder Ihr Kind davon gehalten haben, eine Bewertung geben. Vielen Dank im Voraus!

Vielen Dank! Ihre Bewertung wurde berücksichtigt!

Das Quiz: Hast du die Geschichte gut verstanden?

Festplatz
Ein Ort, an dem Veranstaltungen wie Märkte oder Zirkusse stattfinden.
Dresseur
Eine Person, die Tieren Kunststücke beibringt oder sie trainiert.
Seifenblasen
Runde, schimmernde Blasen, die aus Seifenwasser entstehen, wenn man hineinbläst.
Purzelbaum
Ein Bewegung, bei der man sich von den Füßen über den Kopf rollt und auf den Füßen landet.
Zaubertrompete
Eine besondere Trompete, die etwas Magisches bewirken kann.
Trophäe
Ein Preis oder ein Pokal, den man für eine besondere Leistung erhält.

Erstellen Sie eine magische und einzigartige Geschichte für Ihr Kind!

Erstellen Sie in nur wenigen Minuten ein personalisiertes Abenteuer, in dem Ihr Kind zum Helden wird. Mit unserem exklusiven Tool ist es einfach, kostenlos und unterhaltsam!

Eine Geschichte erstellen

Laden Sie diese Geschichte herunter:

Lade diese Geschichte als PDF herunter E-Book herunterladen (.epub)

Als Nächstes zu lesen in Zirkusgeschichten für 5/6 Jahre

Erhalten Sie jeden Sonntagabend neue Geschichten!

Erhalten Sie 7 spannende und fesselnde Geschichten, die auf das Alter und die Vorlieben Ihres Kindes abgestimmt sind, jeden Sonntag um 17 Uhr*. Es ist kostenlos und garantiert spamfrei!
*E-Mail wird um 17 Uhr Mitteleuropäischer Zeit (MEZ) gesendet.
Wir mögen auch keinen Spam. Deshalb senden wir Ihnen nur Geschichten. Sie können sich jederzeit abmelden.