Der Morgen im Kindergarten
Lena wachte auf und die Sonne schien hell durch ihr Fenster. Sie freute sich auf den Tag im Kindergarten, denn sie liebte es, mit ihren Freunden zu spielen. Nachdem sie gefrühstückt hatte, nahm sie ihre rote Mütze und ihren Rucksack. "Mama, ich bin fertig!", rief sie fröhlich.
Im Kindergarten wurde Lena von Paul, ihrem besten Freund, begrüßt. "Lena, möchtest du heute mit den Bauklötzen spielen?", fragte er. "Gerne!", antwortete Lena und sie liefen zusammen zu der großen Kiste mit den bunten Klötzen.
Lena und Paul bauten einen hohen Turm. "Schau, wie hoch er ist!", sagte Paul stolz. Ein anderes Kind, Mia, kam dazu und sagte: "Jungs sind gut im Bauen." Lena schaute auf und sagte: "Mädchen können auch gut bauen, schau mal, wie ich den Turm gestapelt habe!" Sie lächelte und Mia nickte. "Ja, das stimmt", sagte sie, und half den beiden, den Turm noch höher zu machen.
Draußen im Garten
Nach dem Mittagessen war es Zeit, in den Garten zu gehen. Die Sonne schien warm und alle Kinder liefen fröhlich hinaus. Lena liebte den Garten, besonders die Schaukel. "Ich schaukle jetzt!", rief sie und rannte zur Schaukel.
Paul kam angerannt und sagte: "Ich möchte als Nächstes schaukeln!" Lena nickte und schaukelte hoch in den Himmel. Als sie fertig war, stieg sie ab und sagte: "Jetzt bist du dran, Paul." Paul schaukelte und lachte. "Das macht Spaß!", rief er.
In der Nähe spielte eine Gruppe von Kindern mit einem Ball. Lena sah zu und wollte mitspielen. Sie ging zu ihnen und fragte: "Darf ich mitspielen?" Ein Junge meinte: "Fußball ist ein Jungenspiel."
Lena runzelte die Stirn und sagte: "Ich mag Fußball und kann gut mitspielen!" Die Kinder nickten und warfen ihr den Ball zu. Lena fing den Ball, trat ihn zurück und alle klatschten. Sie spielten zusammen und hatten viel Spaß. Alle merkten, dass es egal war, ob Junge oder Mädchen - Hauptsache, alle hatten Freude.
Der runde Tisch
Am Ende des Tages trafen sich alle Kinder am runden Tisch, um über ihren Tag zu sprechen. Lena erzählte von dem hohen Turm und dem Fußballspiel. "Wir haben so viel zusammen gebaut und gespielt, und alle konnten mitmachen", sagte sie fröhlich.
Die Erzieherin, Frau Müller, lächelte und sagte: "Lena, das hast du gut gemacht. Du zeigst uns, dass alle Kinder zusammen spielen können, egal ob Junge oder Mädchen. Jeder bringt etwas Besonderes mit."
Lena freute sich über das Lob und fühlte sich stolz. Sie dachte daran, wie viel Spaß es gemacht hatte, den anderen zu zeigen, dass jeder alles machen kann. Am Ende des Tages gingen Lena und ihre Freunde nach Hause, müde, aber glücklich.
„Bravo, Lena“, flüsterte Frau Müller und zwinkerte ihr zu. Lena winkte ihr zum Abschied und freute sich schon auf den nächsten Tag, an dem sie wieder Neues lernen und mit ihren Freunden spielen konnte.