Ein neuer Freund
Es war ein sonniger Tag in dem kleinen Dorf Blumenfeld. Die Vögel zwitscherten und die Blumen blühten in bunten Farben. In einem süßen, kleinen Haus lebte ein Mädchen namens Leni. Leni war vier Jahre alt und hatte lange, braune Haare, die sie oft zu einem Zopf band. Sie war neugierig und liebte es, draußen zu spielen.
Eines Morgens ging Leni in den Garten. Dort sah sie ihren besten Freund Max. Max war ein fröhlicher Junge mit kurzen, blonden Haaren. Er hatte immer ein großes Lächeln im Gesicht.
„Hallo, Leni! Was spielen wir heute?“ rief Max, als er in den Garten lief.
„Hallo, Max! Lass uns Fangen spielen!“ antwortete Leni mit einem strahlenden Lächeln.
„Super Idee! Ich zähle bis zehn!“, sagte Max und drehte sich um.
Leni rannte schnell weg und versteckte sich hinter einem großen Baum. Max zählte laut: „Eins, zwei, drei…“
Als Max „zehn“ sagte, rannte er los, um Leni zu finden. Er suchte überall und rief: „Wo bist du, Leni?“
Leni kicherte leise, während sie hinter dem Baum versteckt blieb. „Ich bin hier, Max!“
Max fand sie schnell. „Gefunden! Du bist dran!“
Die beiden Kinder spielten und lachten den ganzen Morgen. Plötzlich kam ein neues Mädchen in den Garten. Ihr Name war Mia. Mia hatte lockige, schwarze Haare und große, neugierige Augen. Sie schaute Leni und Max an und fragte schüchtern: „Darf ich mitspielen?“
Leni und Max schauten sich an. Max sagte: „Klar! Du kannst mit uns spielen!“
„Ja, das wäre toll! Was spielst du gerne?“, fragte Leni.
Mia überlegte kurz und antwortete: „Ich spiele gerne Fangen!“
„Perfekt! Dann spielen wir Fangen! Du zählst jetzt, Mia!“, rief Max aufgeregt.
Mia lächelte. „Okay! Eins, zwei, drei…“
Die drei Kinder spielten fröhlich und hatten viel Spaß. Leni bemerkte, dass Mia sehr schnell rennen konnte. „Wow, du bist echt schnell!“, rief Leni bewundernd.
„Danke! Du bist auch schnell, Leni!“, antwortete Mia.
Max grinste. „Wir sind alle schnell!“
Nach einer Weile machten die Kinder eine Pause. Sie setzten sich auf das Gras und tranken Saft.
„Ich finde es toll, dass wir zusammen spielen“, sagte Leni. „Es ist schön, ein Mädchen und zwei Jungen zu sein.“
Mia nickte. „Ja, das finde ich auch! Es macht Spaß, zusammen zu spielen, egal ob wir Mädchen oder Jungen sind.“
Max schaute nachdenklich. „Ja, genau! Jeder kann alles spielen!“
„Das stimmt!“, rief Leni. „Wir können alle Freunde sein!“
Die Kinder waren sich einig. Sie beschlossen, als Nächstes ein gemeinsames Spiel zu erfinden.
Das gemeinsame Spiel
„Wie wäre es mit einem neuen Spiel?“, schlug Mia vor. „Wir könnten ein Versteckspiel machen!“
„Das klingt spannend!“, sagte Max. „Aber wie spielen wir das?“
„Ich habe eine Idee!“, sagte Leni. „Wir verstecken uns, und derjenige, der sucht, muss uns finden. Aber wir dürfen leise sein!“
Mia kicherte. „Das wird lustig!“
Die Kinder vereinbarten, dass Leni zuerst suchen würde. Sie schloss die Augen und zählte laut bis zwanzig, während Max und Mia sich versteckten.
„Eins, zwei, drei…“, zählte Leni. Max rannte hinter ein großes Blumenbeet und Mia kletterte schnell auf einen kleinen Baum.
Als Leni „zwanzig“ sagte, rief sie: „Jetzt komme ich!“
Sie begann zu suchen und schaute zuerst hinter den Büschen. „Wo könnte Max sein?“, fragte sie sich laut.
Plötzlich hörte sie ein Kichern. „Das war Mia!“, rief Leni und lief zum Baum. „Ich sehe dich, Mia!“
Mia sprang herunter und lachte. „Gut gemacht, Leni!“
Jetzt musste Leni Max finden. Sie suchte im ganzen Garten, bis sie schließlich das Blumenbeet entdeckte. „Ich habe dich gefunden, Max!“
Max kam hervor und klatschte in die Hände. „Toll! Du bist eine super Sucherin, Leni!“
Die Kinder waren glücklich. Sie hatten viel Spaß beim Spielen und lachten viel.
„Es ist echt schön, dass wir zusammen spielen. Wir sind alle gleich!“, sagte Mia.
„Ja, wir sind gleich, egal ob Mädchen oder Junge“, fügte Leni hinzu.
Max nickte. „Freunde sind das Wichtigste!“
Am Ende des Tages, als die Sonne unterging, saßen die drei Freunde zusammen und fühlten sich glücklich.
„Ich mag unseren neuen Freund, Mia!“, sagte Leni.
„Ich auch!“, sagte Max begeistert.
Mia lächelte und fühlte sich willkommen. „Ich mag euch auch!“
Die drei Kinder wussten, dass sie immer zusammen spielen würden, egal was passierte. Sie waren gleich, und das machte sie zu den besten Freunden.
Und so gingen sie fröhlich nach Hause, voller Freude über ihren gemeinsamen Tag im Garten von Blumenfeld.