Kleiner Bär sitzt auf seiner Decke. Mama Bär kommt und sagt: „Kleiner Bär, heute kommt dein Freund Hase nicht zum Spielen.“
Kleiner Bär schaut Mama an.
„Hase kommt nicht?“
Mama Bär nickt.
Kleiner Bär fühlt sich traurig.
„Ich bin traurig, Mama.“
Mama Bär setzt sich neben ihn.
„Das ist in Ordnung, kleiner Bär. Manchmal ist man traurig.“
Kleiner Bär schaut auf seine Pfoten.
„Meine Augen sind nass, Mama.“
Mama Bär nimmt seine Pfote.
„Manchmal weint man, wenn man traurig ist. Das ist okay.“
Kleiner Bär schnieft.
„Ich möchte mit Hase spielen.“
Mama Bär streichelt seinen Kopf.
„Hase kommt morgen. Heute sind wir zusammen.“
Kleiner Bär nickt langsam.
„Was machen wir, Mama?“
Mama Bär lächelt.
„Wir bauen einen Turm.“
Kleiner Bär schaut auf die Bausteine.
„Einen hohen Turm?“
Mama Bär sagt: „Ja, einen hohen Turm.“
Kleiner Bär nimmt einen Stein.
„Ich bin noch ein bisschen traurig, Mama.“
Mama Bär nickt.
„Das ist in Ordnung. Traurigkeit geht auch wieder weg.“
Kleiner Bär baut und baut.
Der Turm wird größer.
Kleiner Bär lacht leise.
„Der Turm ist schön, Mama!“
Mama Bär lacht auch.
„Ja, kleiner Bär. Manchmal hilft Spielen. Dann wird es wieder besser.“
Kleiner Bär schaut Mama an.
„Ich bin nicht mehr so traurig.“
Mama Bär gibt ihm einen Kuss.
„Gefühle kommen und gehen, kleiner Bär. Ich bin immer bei dir.“
Kleiner Bär kuschelt sich an Mama.
Der Tag wird wieder schön.