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Pirategeschichte 7/8 Jahre Lesen 6 min.

emil und die kokosnuss-falle

Der schlaue Junge Emil und sein Papagei Mops entdecken eine Falle von Piratenkönig Bartolo und schmieden mit ihren Freunden einen listigen Plan, um die Crew der „Goldenen Möwe“ zu schützen. Dabei zeigen Klugheit und Zusammenhalt, wie wichtig Mut und Freundschaft sind.

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Ein etwa 13-jähriger Junge namens Emil sitzt vorn, konzentriert und stolz, braune zerzauste Haare, ausgebleichte Matrosenjacke und rotes Halstuch, hockt hinter einem Holzfass und zeigt auf eine geöffnete Fallbox, aus der Federn und Kokosnüsse herausspringen; links von ihm steht der etwa 12-jährige Ole mit frechem Lächeln und blonder Mähne, einfache Matrosenkluft, er hält ein Seil und lehnt sich lachend vor; hinter Emil applaudiert der robuste Kapitän Rotbart (ca. 45) mit rotem Bart und abgenutzter Schiffskapitänsmütze stolz am Relingrand; im Hintergrund auf einem kleinen feindlichen Boot ist der überraschte Bartolo (ca. 40) mit schwarzem Bandana, nach hinten geworfen, um sich vor den fliegenden Kokosnüssen zu schützen; auf Emils Schulter sitzt der lebhaft grüne Papagei Mops mit zerzausten Federn, schlägt mit den Flügeln und lässt Krümel fallen; Schauplatz ist eine felsige Bucht bei Dämmerung mit zerklüfteten grauen Klippen, ruhigem tiefblauem Wasser, einem kleinen Holzboot und der teilweise hinter Felsen versteckten Karavelle „Goldene Möwe“ mit Tauen und Fässern; die Szene ist fröhlich und dynamisch, die Falle explodiert in Federn und Kokosnüssen, Palmen im Hintergrund deuten auf eine Insel hin, übertriebene Mimik und gesättigte Farben (Blau, Rot, Grün, Braun) schaffen eine warme, verspielte Stimmung. Melden Sie ein Problem mit diesem Bild

Kapitel 1: Ein geheimnisvolles Flüstern

Der Wind wehte über das Deck der „Goldenen Möwe“, als der junge Pirat Emil mit neugierigen Augen über das weite Meer blickte. Er war keiner von diesen lauten Piraten, die am liebsten mit dem Säbel wedelten. Nein, Emil war klug und bedachte alles genau, bevor er handelte. Das hatte ihm seine Mutter schon immer geraten: „Köpfe benutzen, dann bleiben die Füße trocken!“ Das war sein Motto.

Die Sonne funkelte auf den Wellen, während Emils bester Freund Mops, ein frecher kleiner Papagei mit grünen Federn, auf seiner Schulter saß. Mops war schlau und manchmal ein bisschen frech, besonders wenn es um Kekse ging.

„Was sollen wir heute erleben, Mops?“ murmelte Emil und grinste. In diesem Moment hörte er ein leises Flüstern aus der Kajüte des Kapitäns. Neugierig schlich Emil näher und lugte durch den Türspalt. Drinnen saß Kapitän Rotbart mit seinen wichtigsten Matrosen.

„Wir nehmen Kurs auf die Silberbucht“, sagte der Kapitän leise, „doch gebt acht! Piratenkönig Bartolo hat seine Bande dort versteckt, um uns in eine Falle zu locken.“

Emil spürte sofort, wie sein Herz einen Hüpfer machte. Eine Falle! Oh nein! Aber anstatt Angst zu bekommen, machte Emil das, was er am besten konnte: nachdenken. Am Abend, als der Rest der Mannschaft um ein Feuer lachte, schmiedete Emil seinen eigenen Plan – mit ein bisschen Hilfe von Mops, natürlich.

Kapitel 2: Auf leisen Sohlen

Die Nacht war warm und voller Sternschnuppen, aber an Schlaf dachte Emil nicht. Mit einem leisen „Komm, Mops“ schlich er über das schlafende Deck. Er musste herausfinden, wo genau die Falle lauerte. Glücklicherweise hatte er einen besonderen Freund an Bord: Ole, der pfiffige Schiffsjunge, der für seine Schnellfüßigkeit bekannt war.

Vorsichtig klopfte Emil an Oles Hängematte. „Ole, kommst du mit auf Abenteuer? Es geht um Bartolos Falle!“

Ole sprang sofort auf die Füße – leise wie eine Katze. Zusammen huschten sie zum Ausguck, wo Mops mit seinen scharfen Augen nach Booten Ausschau hielt.

„Da!“ krächzte Mops leise und zeigte auf ein Flackern am Horizont. Drei Boote, beinahe unsichtbar im Mondlicht, umkreisten die Silberbucht. Emil grinste. „Sie wollen uns einkreisen!“

Nun waren gute Ideen gefragt – und Mut. Emil erinnerte sich an eine Geschichte seiner Mutter: Wie sie einmal mit List und klarem Kopf aus einer ähnlichen Klemme gekommen war. Also sagte er: „Wir müssen Rotbart warnen. Aber vorsichtig, damit Bartolos Spione uns nicht sehen!“

Kapitel 3: Der kluge Plan

Zurück an Bord, versteckte sich Emil mit Ole und Mops hinter den Fässern. Sie warteten, bis Kapitän Rotbart allein war, dann schlichen sie sich zu ihm.

„Kapitän, wir wissen, wo die Falle ist!“ flüsterte Emil und erklärte alles.

Rotbart brummte vor Staunen. „Fein gemacht, du alter Fuchs! Aber wie entkommen wir den Schurken?“

Emil hatte schon eine Idee. „Wir tun so, als würden wir in die Bucht segeln. Aber in Wahrheit verstecken wir unser Schiff in den Felsen nebenan. Und wir lassen ein Boot in der Bucht – mit einer Kiste voller knallender Kokosnüsse!“

Rotbart grinste breit. „Du bist schlau, Emil. Das machen wir!“

Schnell erzählte Emil auch dem Rest der Mannschaft. Alle halfen mit: Die einen bemalten eine alte Kiste und füllten sie mit Kokosnüssen, die anderen bereiteten das kleine Boot vor. Mops platzierte geschickt eine Federfalle, die beim Öffnen der Kiste ein lautes „Peng!“ machen sollte. Jetzt war alles bereit.

Kapitel 4: Die Falle schnappt zu – aber anders!

Der Morgen dämmerte. Die „Goldene Möwe“ lag ruhig bei den Felsen, versteckt wie eine schlafende Katze. In der Bucht dümpelte das kleine Boot mit der Kokosnuss-Kiste ganz harmlos.

Bartolo und seine Bande kamen mit ihren Booten näher. „Das Piratenschiff muss hier irgendwo sein!“, rief Bartolo und zeigte auf das kleine Boot. „Ha! Sie haben eine Schatzkiste dagelassen!“

Mit großer Gier öffneten sie die Kiste – und „Peng!“, platzte die Federfalle! Kokosnüsse flogen umher und trafen die Piraten am Kopf und auf den Po. Mops krächzte vor Vergnügen.

Die Bande purzelte durcheinander und taumelte zurück in ihre Boote. Bartolo brüllte: „Das war eine Falle! Rückzug!“

Von ihrem Versteck aus lachte die Mannschaft der „Goldenen Möwe“. Emil strahlte: Ihr kluger Plan hatte funktioniert! Rotbart klopfte ihm anerkennend auf die Schulter. „Du wärst ein guter Kapitän, Emil!“

Kapitel 5: Lachen, Kekse und Freundschaft

Am Abend, als die Sonne langsam im Meer versank, kehrte die „Goldene Möwe“ sicher in die Silberbucht zurück. Ole und Emil saßen auf dem Deck und knabberten Kekse. Mops schnappte sich heimlich einen und ließ dabei ein Krümelgewitter über Emils Kopf regnen.

„Das war ein gutes Abenteuer“, meinte Ole. Emil nickte zufrieden. „Wir haben es geschafft, weil wir nachgedacht und zusammengehalten haben. Und Mops hat die Kokosnuss-Falle gerettet!“

Die ganze Mannschaft versammelte sich um Emil, der mit leuchtenden Augen von ihrem Abenteuer erzählte. Rotbart lachte laut, und sogar die ältesten Piraten kicherten. Mops flatterte in die Luft und rief: „Emil klug! Piraten schlau!“

Gemeinsam lachten sie noch lauter. Das Lachen klang über das Meer, und wer es hörte, wusste: Auf der „Goldenen Möwe“ waren Mut und Verstand die besten Schätze – und mit Freunden macht jedes Abenteuer doppelt so viel Spaß.

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Das Quiz: Hast du die Geschichte gut verstanden?

Kajüte
Ein kleiner Raum auf einem Schiff, wo Menschen schlafen oder Sachen aufbewahren.
Matrosen
Menschen, die auf einem Schiff arbeiten und beim Segeln helfen.
Bande
Eine Gruppe von Leuten, die oft zusammen Ärger macht.
Falle
Etwas, das so gemacht ist, dass jemand hereinfällt oder überrascht wird.
Ausguck
Ein Platz oben auf dem Schiff, um weit aufs Meer zu schauen.
Hängematte
Ein Stoffnetz zum Liegen, das an zwei Punkten hängt.
Fässern
Mehrere große Holzbehälter, in denen Dinge aufbewahrt werden.
Kokosnüsse
Runde Früchte mit harter Schale, innen mit weißem Fleisch und Wasser.
Federfalle
Eine Falle mit Federn, die beim Öffnen laut oder überraschend ist.
Piratenkönig
Der Anführer einer großen Gruppe von Piraten.

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