In einem warmen Tal, ganz grün und weich, geht ein junger Diplodocus. Er heißt Dilo. Sein Hals ist lang. Sein Schwanz schwingt sanft. Über ihm glitzert die Sonne.
Dilo hört ein leises Summen. Es kommt aus einem Busch. Der Busch leuchtet blau. Dilo blinzelt. „Hallo?“, sagt Dilo.
Aus dem Busch kommt ein kleiner Dino. Es ist ein Compsognathus. Er heißt Pico. Pico lacht. „Der Busch singt“, sagt Pico. „Er ist ein Zauber-Busch.“
Dilo kommt näher. Das Summen wird wie Musik. „Ich mag das“, sagt Dilo. „Kann ich auch singen?“ Pico nickt. „Ja. Sag ein liebes Wort.“
Dilo sagt: „Guten Morgen, Busch.“ Da leuchtet der Busch heller. Kleine Lichter steigen hoch, wie winzige Sterne. Sie tanzen um Dilos Hals. Dilo staunt. „Oh!“, sagt Dilo ganz leise.
Da kommt ein großer Triceratops. Er heißt Trix. „Was ist das Licht?“, fragt Trix. Pico sagt: „Ein Zauber-Busch.“ Trix schaut. „Darf ich auch?“ Dilo sagt: „Ja.“
Trix sagt: „Bitte, Busch.“ Die Lichter werden mehr. Sie fliegen über das Gras. Sie malen Kreise. Sie malen Herzen. Alle drei schauen still. Es fühlt sich warm an.
Plötzlich wird das Summen kurz klein. Dilo sieht: Ein Blatt hängt schief. Pico tippt es an. „Aua, ein Dorn“, sagt Pico. Dilo senkt seinen Hals. Ganz sanft schiebt er das Blatt zurück. Trix pustet leise. Der Dorn fällt ab.
Der Busch summt wieder froh. Die Lichter tanzen nun um alle drei. Dilo sagt: „Danke.“ Pico sagt: „Das war gut.“ Trix sagt: „Wir sind zusammen.“
Am Abend gehen sie langsam heim, und die Lichter winken ihnen nach.
\nWenn wir freundlich sind und helfen, wird alles hell im Herzen.