Der fliegende Teppich wartet
Langsam wird es Abend. Die Sonne schickt ihre letzten goldenen Strahlen durch das Fenster. Im Kinderzimmer sitzen drei Kinder auf weichen Kissen: Mia mit den braunen Haaren, Tom mit der Brille und die kleine Lili, die immer lacht. Sie sind fast sechs Jahre alt. Alles ist ruhig. Die Luft duftet nach Lavendel.
„Ist es Zeit für unser Abendabenteuer?“ fragt Mia leise und gähnt. Tom nickt. „Ja, ich spüre schon das Kribbeln im Bauch.“ Lili kuschelt sich in ihre weiche Kuscheldecke und flüstert: „Ich bin bereit.“
Da rollt sich der bunte Teppich von alleine aus. Seine Farben leuchten in Rot, Blau und Gold. Er ist weich und flauschig, wie ein warmes Bad. Ganz leise, fast wie ein Flüstern, ruft der Teppich: „Kommt, setzt euch zu mir!“
Die drei Kinder lachen und setzen sich. Sie fühlen sich geborgen. Der Teppich ist ganz still. Als sie sich hinlegen, spüren sie sofort die weiche Wärme. Mia sagt: „Ich mag unseren Teppich so. Er macht mich ganz ruhig.“ Tom nickt: „Mich auch. Ich atme tief ein und aus.“
Lili streichelt mit ihrer Hand über das Muster und flüstert: „Es kribbelt so schön! Mein Herz wird ganz leicht.“ Ihre Augen werden langsam schwer.
Eine sanfte Reise ins Abendland
Sachte, ganz sachte, erhebt sich der Teppich in die Luft. Er schwebt. Er gleitet ganz leise durchs Zimmer. Die Kinder hören nur das leise Rascheln der Muster. Tom schaut hinaus: „Schaut mal! Wir fliegen schon!“ Mia lacht müde: „Wir fliegen und fliegen. Alles ist warm und weich.“
Plötzlich spüren sie eine warme, unsichtbare Umarmung. Sie können niemanden sehen, aber es fühlt sich an, als würde ein freundlicher Freund ganz sanft über ihren Rücken streichen. Mia schließt die Augen und seufzt: „Wer bist du?“ Ein leiser Windhauch antwortet: „Ich bin euer Freund Wohlgefühl. Ich bin immer da, wenn ihr entspannt und euch geborgen fühlt.“ Die Kinder lächeln. Da wird ihr Herz ganz weich.
Tom sagt: „Du bist wie ein Kuschelhase, nur ohne Fell.“ Lili nickt: „Ich spüre dich. Du bist wie eine streichelnde Hand.“ Wohlgefühl flüstert: „Ich begleite euch auf eurer Reise ins Land der Träume. Ihr seid sicher, ihr seid geborgen.“
Der Teppich fliegt langsam durch das Fenster hinaus, in die Nacht. Die Stadt liegt unter ihnen, ruhig und friedlich. Die Lichter schimmern wie kleine Sterne. Mia sagt: „Ich schaue auf die Lichter. Sie tanzen so schön.“ Tom flüstert: „Ich lasse meine Gedanken fliegen, ganz leicht wie den Teppich.“ Lili gähnt. Ihre Augen werden schwerer und schwerer.
Die leuchtende Sternenfreundin
Plötzlich erscheint am Himmel eine kleine, funkelnde Sternenfreundin. Sie leuchtet silbern und golden. Sie lächelt und winkt. „Kommt mit, ich zeige euch den Weg zu süßen Träumen“, ruft sie.
Die Kinder winken zurück. Sie fühlen sich sicher. Die Sternenfreundin schwebt vor dem Teppich her und leuchtet dabei ganz hell. Ihr Licht ist weich wie Watte, nicht grell, sondern tröstlich. Sie summt eine Melodie, ganz leise, wie ein Schlaflied.
Die Kinder lauschen und fühlen sich noch geborgener. Mia flüstert: „Die Melodie ist wie Mamas Gutenachtlied.“ Tom sagt: „Ich kann mich ganz fallen lassen. Meine Gedanken werden immer ruhiger.“ Lili schließt die Augen. „Ich male Wolken in meinem Kopf. Sie sind ganz fluffig und weiß.“
Der Teppich fliegt weiter, ganz langsam. Immer tiefer in die Nacht. Die Kinder werden ruhiger. Sie atmen langsam ein, langsam aus. Mia sagt: „Ich schmecke süßen Honig in der Luft.“ Tom spürt eine sanfte Brise an der Wange. Lili wünscht sich, dass die Reise niemals endet.
Die Sternenfreundin flüstert: „Lasst alles los, was schwer ist. Eure Sorgen schweben davon. Jetzt gibt es nur noch Leichtigkeit und Freude.“
Von Gedanken zu Träumen
Der Teppich wird langsamer. Die Kinder legen den Kopf auf die warmen Kissen. Die Kuscheldecke deckt sie zu, so weich und warm wie Sonnenstrahlen. Wohlgefühl legt sich dazu. Alle Gedanken werden langsam leiser, immer leiser.
Mia spürt, wie ihre Gedanken sich verwandeln. Sie flüstert: „Meine Gedanken werden zu kleinen Träumen. Sie schweben wie bunte Schmetterlinge.“ Tom lächelt: „Meine Gedanken tanzen langsam davon, wie kleine Boote auf dem Wasser.“ Lili seufzt: „Ich lasse los. Alles ist friedlich.“
Die Sternenfreundin schwebt über ihnen. Sie singt: „Schlafe sanft, träume süß. Freude im Herzen, Geborgenheit im Gefühl.“ Die Kinder hören zu. Sie sind ganz entspannt.
Mia gähnt ein letztes Mal. Tom zieht die Decke noch ein bisschen fester um sich. Lili atmet tief ein und aus. Der Teppich senkt sich langsam wieder ins Zimmer. Er landet weich. Die Nacht ist ruhig. Wohlgefühl flüstert: „Ihr habt Freude im Herzen. Ihr seid geborgen. Ihr seid geliebt.“
Die Kinder schlafen fast. Die Sternenfreundin legt einen winzigen Kuss auf jede Stirn. „Schlaft gut, meine Lieben“, flüstert sie und tanzt zurück zu den Sternen.
Ein letzter Hauch von Glück
Im Zimmer ist es ganz still. Die Kinder liegen warm und geborgen auf ihrem fliegenden Teppich. Die Kissen duften nach Blumen. Die Decke ist so warm wie eine Umarmung. Draußen zwitschert eine Nachtigall leise ihr Lied.
Mia murmelte: „Ich fühle mich leicht wie eine Feder.“ Tom flüstert: „Ich habe ein Lächeln im Bauch.“ Lili lächelt im Traum: „Alles ist gut.“ Sie lassen die letzten Gedanken davonfliegen, lassen ihre Herzen ruhig werden.
Die Kinder geben einen letzten, entspannten Seufzer von sich. Wohlgefühl liegt leise daneben und passt auf sie auf. Die Sternenfreundin blinkt noch einmal durch das Fenster. Sie sagt: „Träumt von Freude, träumt von Wärme, träumt von bunten Abenteuern. Ihr seid nie allein.“
Das Zimmer ist erfüllt von Wärme, Ruhe und Glück. Die Kinder schlafen tief und fest. Ihre Herzen sind voller Freude. Alles ist gut. Alles ist friedlich.
Ein letzter, glücklicher Seufzer. Dann beginnt das süße Träumen.