Teil 1: Das Marmeladenbrot-Abenteuer
Max ist drei Jahre alt. Er liebt Marmelade. Heute will Max etwas ausprobieren, das Mama unmöglich nennt: Er will ein Marmeladenbrot schmieren, ohne Marmelade auf die Finger zu bekommen.
Max steht auf seinem kleinen Hocker in der Küche. Die Marmelade lacht ihn schon an. Er pfeift leise. In der Luft liegt Marmeladenduft. Er nimmt das Brot. Er nimmt das Messer. Er nimmt einen großen, großen Löffel Marmelade.
„Oh je!“, sagt Max, denn die Marmelade klebt gleich an seinem Daumen.
Sein Kuscheltier Affi sitzt auf dem Küchentisch und schaut zu. Max ruft: „Affi, wie mach ich das ohne Kleben?“
Affi sagt natürlich nichts, aber Max tut so, als würde Affi sagen: „Probier's mit dem Löffelgriff, Max!“
Max lacht. „Danke, Affi!“
Er versucht, die Marmelade nur mit dem Löffel auf das Brot zu setzen. Die Marmelade plumpst – Plopp! – mitten auf das Brot. Max klatscht und ruft: „Bravo, Affi! Es klappt!“
Aber als Max das Messer nimmt, rutscht das Brot weg. Die Marmelade landet auf dem Tisch. Und an Max' Ellbogen. Max kichert. „Oh! Jetzt ist die Marmelade auf meinem Arm!“
Teil 2: Die Marmeladen-Helden
Mama kommt herein. Sie lächelt. „Was machst du, Marmeladen-Max?“
Max grinst. „Ich übe das unmögliche Marmeladenbrot! Hilfst du mir?“
Mama nimmt sanft seine Hand. „Wir schaffen das zusammen“, sagt sie. Sie zeigt Max, wie er das Brot festhalten kann, ohne Marmelade zu verschmieren.
Max versucht es wieder. Diesmal drückt er das Brot mit einer Hand fest. Mit der anderen Hand schiebt er die Marmelade mit dem Messer über das Brot. Die Marmelade bleibt fast ganz auf dem Brot. Nur ein kleiner Klecks landet auf seiner Nase.
Max lacht laut. „Sogar meine Nase hat Hunger!“ ruft er. Mama lacht mit. Sie tupft die Marmelade von Max' Nase und sagt: „Hopp, nasch dich sauber, kleiner Held!“
Max bedankt sich. „Danke, Mama, du bist die allerbeste Marmeladen-Helferin!“
Affi bekommt auch ein kleines Marmeladenbrot. „Danke, Affi! Ohne dich hätte ich es nie geschafft!“
Teil 3: Das Marmeladen-Finale
Nun sitzen Max, Mama und Affi am Küchentisch. Max isst das Marmeladenbrot. Ein bisschen Marmelade klebt an seiner Wange, ein bisschen auf seinen Fingern. Aber Max ist stolz.
„Ich hab's fast geschafft!“, sagt er fröhlich. Mama nickt: „Du bist ein Marmeladenmeister, Max!“
Max zwinkert Affi zu. „Weißt du, Affi? Es macht Spaß, gemeinsam Sachen zu probieren. Auch wenn Marmelade manchmal klebt.“
Mama streicht Max über den Kopf. „Mit Lust und Lachen geht alles leichter!“
Max lächelt. Der Tag ist süß, fröhlich und voller Marmelade. Und Max weiß: Mit ein bisschen Hilfe und guten Ohren für Affi und Mama kann er selbst die unmöglichsten Sachen schaffen.