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Absurde und verrückte Geschichte 9/10 Jahre Lesen 16 min.

Das Geheimnis des Schaumschluckenden Käsebrots und der falsche Vulkan

Vier Freunde finden einen geheimnisvollen Zettel im Pausenbrot, folgen einer schaumigen Rutsche zu einem rosa Vulkan und müssen dort mit rückwärts lesen und klugen Ideen ein rätselhaftes Abenteuer bestehen.

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Vier Jungen: Ben, ca. 10 J., kastanienkurze Haare, ausdrucksstarkes Gesicht, sitzt vorn in der Mitte mit einem rosa Schaumhelm und lacht, während er sich vom weichen Schaumboden erhebt; Mika, ca. 10 J., schwarze zerzauste Haare und schelmische Augenbrauen, rechts von Ben stehend, hält ein gefaltetes Zettelstück und zeigt lachend auf den Vulkan; Oskar, ca. 11 J., blond und mit runden Brillengläsern, links von Ben hockend, betrachtet konzentriert schaumige Buchstaben, die zwischen seinen Händen schweben; Theo, ca. 10 J., braune Haare, sitzt sichtbar in einem kompakten Rollstuhl leicht hinten links, lächelt ruhig und streckt die Hand aus, um die Schaumn Wolke zu berühren. Schauplatz: eine freundliche Höhle mit abgerundeten Wänden in Himmelblau und Blassrosa, weicher weißer Schaumteppichboden, in der Mitte ein rosa Vulkan, der dicke, glitzernde Schaumwolken ausstößt; durchsichtige Blasen und glänzende Schaum-Buchstaben schweben herum, und ein alter grüner Abfalleimer mit kleinem Deckel steht etwas zurückversetzt und wirkt wie ein verspielter Zeuge. Stimmung: skurril und sanft, pastellige lebhafte Farben, aquarellartige nasse Texturen, eingefangene Bewegungen von Lachen, Überraschung und fallendem Schaum; im Hintergrund ein Schaum-Schild mit rückwärts stehenden Buchstaben. Melden Sie ein Problem mit diesem Bild

Kapitel 1: Das geheime Ding im Pausenbrot

In der großen Pause saßen vier Jungen hinter der Turnhalle, wo es nach Gummi, Gras und einem winzigen Hauch Abenteuer roch. Sie nannten sich selbst „die Vierfach-Kekse“, weil sie sich immer alles teilten—sogar den letzten Keks, sogar den letzten schlechten Witz.

Da war Ben, der schnell redete und noch schneller lachte. Mika, der immer so tat, als hätte er einen Plan, auch wenn er gerade erst einen erfand. Oskar, der alles ganz genau wissen wollte und deshalb oft die Stirn in Falten legte wie ein Akkordeon. Und Theo, der meistens ruhiger war und manchmal im Rollstuhl unterwegs war—was in der Bande ungefähr so wichtig war wie die Farbe der Trinkflasche: nämlich kaum. Wichtiger war, dass Theo supergut „Achtung, das ist eine Falle!“ sagen konnte, genau im richtigen Moment.

Ben klappte seine Brotdose auf. „Schaut mal. Mein Käsebrot… hat… eine Beule.“

„Brote haben keine Beulen“, sagte Oskar.

„Doch, wenn sie Geheimnisse verschlucken“, flüsterte Mika.

Ben drückte vorsichtig auf die Beule. Pffft! Ein winziges Geräusch, als würde eine Maus Seifenblasen machen. Und da lag etwas: ein Zettel, sauber gefaltet, mit einem Stempel drauf. Ein Stempel in Form eines Vulkans—nur dass aus dem Vulkan keine Lava kam, sondern… Schaumwolken.

Theo beugte sich vor. „Vielleicht ist es Werbung für Duschgel.“

„Oder eine Einladung“, sagte Mika feierlich und zog den Zettel heraus.

Auf dem Zettel stand in krakeligen Buchstaben:

„NUR FÜR DIE VIERFACH-KEKSE.

Heute um 16:16 Uhr.

Hinter dem Kiosk.

Passwort: ‚Pudding ist mutig‘.

Und: Lest NICHT wie immer.“

Ben blinzelte. „Wie soll man denn nicht wie immer lesen? Mit der Nase?“

Oskar schob die Brille hoch. „Da steht nicht, wie wir stattdessen lesen sollen.“

„Na dann… falsch herum!“, rief Mika und drehte den Zettel auf den Kopf. „Oh! Das sieht aus wie… eine Karte!“

Theo grinste. „Ich wusste es. Dein Käsebrot ist offiziell abenteuerlich.“

Sie steckten den Zettel ein, als wäre er ein seltener Schatz, und taten in Mathe so, als würden sie Zahlen verstehen. In Wirklichkeit zählten sie nur Minuten: bis 16:16.

Kapitel 2: Der Kiosk, der kichert

Um 16:16 standen sie hinter dem Kiosk. Die Luft war warm, und eine einsame Flasche Apfelschorle klapperte im Wind wie ein nervöses Windspiel.

„Passwort“, flüsterte Ben.

Alle vier sagten gleichzeitig, viel zu laut: „PUDDING IST MUTIG!“

Einen Moment passierte nichts. Dann… machte der Abfalleimer „Hatschi!“

„Entschuldigung“, sagte der Abfalleimer. „Staub.“

Oskar sprang einen Schritt zurück. „Der… hat gesprochen.“

„Logisch“, sagte Mika, als wäre das ganz normal. „Wenn ein Abfalleimer niest, hat er auch eine Stimme.“

Der Abfalleimer ruckelte zur Seite und gab einen kleinen Deckel frei, der vorher wie ein Pflasterstein ausgesehen hatte. Auf dem Deckel war derselbe Schaum-Vulkan-Stempel.

Theo sah die anderen an. „Also… Deckel auf?“

Ben schluckte. „Wenn ich verschwinde, sagt meiner Mutter, ich sei… zum Spülen gegangen.“

Mika kniete sich hin und hob den Deckel an. Darunter: eine Rutsche. Nicht aus Metall, sondern aus etwas, das aussah wie Zuckerwatte, nur stabiler und ein bisschen glitzernd.

„Das ist keine Rutsche“, murmelte Oskar. „Das ist… ein Schaum-Kanal.“

„Eine Schaum-Bahn!“, jubelte Ben.

„Eine Kicher-Rutsche“, korrigierte der Abfalleimer. „Bitte lächeln beim Rutschen. Das ist hier Vorschrift.“

„Wohin führt sie?“, fragte Theo.

„Runter“, sagte der Abfalleimer stolz. „Wie alles, was aufregend ist.“

Die Vierfach-Kekse setzten sich nebeneinander. Theo stellte die Fußstützen fest, Mika hielt den Zettel wie einen Kompass, Ben atmete einmal ganz tief ein, und Oskar sagte: „Wenn das eine Falle ist, möchte ich mich beschweren.“

„Beschwerden werden unten entgegengenommen“, sagte der Abfalleimer.

Und dann rutschten sie los.

Die Rutsche war weich wie ein Kissen und schnell wie ein Einkaufswagen bergab. Es roch nach Zitronenschaum und Geburtstag. Die Wände neben ihnen waren hellblau und machten plopp-plopp, als würden Blasen ihnen zuwinken.

„Das kitzelt an den Ohren!“, rief Ben.

„Das ist Schaum-Akustik“, erklärte Oskar, obwohl er es auch nicht wusste.

„Ich glaube, ich lache rückwärts“, meinte Mika, und dann lachte er: „Ahah…“ Es klang wirklich ein bisschen wie „Haha“—nur in komisch.

Theo rief: „Festhalten! Oder locker lassen! Ich weiß nicht, was besser passt!“

Am Ende der Rutsche öffnete sich ein riesiger Raum.

Kapitel 3: Der falsche Vulkan aus Schaum

Sie landeten auf einem federnden Boden. Bong. Der Raum sah aus wie eine Höhle, aber freundlich, wie eine Höhle, die abends Geschichten vorliest. In der Mitte stand ein Vulkan. Ein echter Vulkan wäre dunkel und grummelig gewesen. Dieser hier war… rosa. Und statt Lava spuckte er Schaum, der in Zeitlupe in die Luft stieg und dann als flockiger Regen herunterkam.

„Das ist der süßeste Vulkan, den ich je gesehen habe“, sagte Ben ehrfürchtig.

„Und der gefährlichste, weil er rosa ist“, flüsterte Oskar. „Rosa Dinge sind nie so harmlos, wie sie tun.“

Neben dem Vulkan stand ein Schild:

„FALSCHER VULKAN.

ECHTE LAVA VERBOTEN.

SCHAUM ERLAUBT.

LESEN NUR RÜCKWÄRTS!“

„Ha!“, rief Mika. „Das stand doch auf dem Zettel: ‚Lest NICHT wie immer.‘“

Theo deutete auf eine Art Lesepult aus… Schwamm? Darauf lag ein Buch, dick und glänzend, als hätte es sich mit Seife eingerieben.

Ben trat näher. „Vielleicht ist das ein Zauberbuch.“

„Oder ein Kochbuch“, sagte Mika. „Schaumkuchen!“

Oskar hob vorsichtig das Buch an. Auf dem Umschlag stand: „ANLEITUNG FÜR DEN VULKANBETRIEB (FÜR ANFÄNGER)“. Aber die Buchstaben wirkten… komisch. Als würden sie sich schämen, richtig herum zu stehen.

„Also… rückwärts lesen“, sagte Theo. „Wie macht man das?“

Mika drehte das Buch auf den Kopf. „So!“

Ben nahm es und versuchte zu lesen. „…G…N…U…R…T…S…“

„Das heißt ‚STRUNG‘“, sagte Oskar.

„Nein, das heißt gar nichts“, meinte Ben. „Vielleicht muss man von hinten anfangen.“

Er blätterte ans Ende. Dort stand in großen Buchstaben:

„1. Schritt: NICHT NIESEN.“

In dem Moment kitzelte Ben die Nase. Ein winziger Schaumflaum war ihm hineingeflogen.

„Oh oh“, sagte Theo.

„Nicht niesen“, flüsterte Mika schnell.

Ben presste die Lippen zusammen. Seine Augen wurden groß wie Murmeln. Sein Gesicht sah aus, als würde er mit einem unsichtbaren Fisch kämpfen.

„Sag ‚Pudding‘“, riet Theo.

Ben nuschelte: „Puuudding…“

Der Vulkan machte ein fröhliches plopp! und spuckte eine besonders große Schaumwolke aus, die sich wie ein Hut auf Bens Kopf setzte.

Ben erstarrte. Dann prustete er los. „Ich hab einen Schaum-Helm! Ich bin… Kapitän Blubber!“

Alle lachten. Der Schaumhelm rutschte ihm bis über die Augen.

Oskar zog ihn vorsichtig hoch. „Konzentrieren. Wir müssen herausfinden, warum wir hier sind.“

Mika zeigte auf eine weitere Zeile am Ende des Buches:

„2. Schritt: Lest die WARNUNG von unten nach oben.“

„Von unten nach oben?“, wiederholte Ben. „Das ist ja wie Treppensteigen mit den Augen!“

Sie drehten das Buch, hielten es schräg, kippten die Köpfe. Es sah aus, als würden vier Eulen versuchen, ein Rätsel zu knacken.

Theo las langsam—wirklich von unten nach oben, Wort für Wort: „…wenn… ihr… falsch… lest… dann… macht… der… Vulkan… was… ihr… denkt.“

„Was wir denken?“, fragte Mika.

„Also… wenn ich an… Spaghetti denke?“, sagte Ben.

Der Vulkan blubberte. Plopp-plopp-plopp! Und aus dem Krater schoss ein Schaumstrahl, der sich in der Luft zu einer weißen Spaghetti-Schlange kringelte und dann weich auf dem Boden landete.

Ben klatschte. „Ich hab Schaum-Spaghetti gemacht!“

Oskar starrte. „Das ist… erstaunlich logisch und unlogisch gleichzeitig.“

Mika grinste breit. „Dann können wir uns den Weg raus denken!“

„Oder wir denken uns aus Versehen hunderttausend Gummienten und ertrinken in Quak“, warnte Theo.

Alle wurden still. Sogar der Vulkan blubberte leiser, als würde er zuhören.

Kapitel 4: Die Idee, die fast zu viel kitzelt

„Wir brauchen einen klaren Gedanken“, sagte Oskar streng. „Einen einzigen, damit nichts durcheinandergeht.“

„Wie ‚Tür‘“, schlug Theo vor.

„Wie ‚Rutsche nach oben‘“, sagte Mika.

Ben hob die Hand. „Wie ‚Ein Eis, das uns rausführt‘?“

„Ben!“, riefen alle drei.

„Okay, okay“, murmelte Ben. „Ich denke an… eine Leiter. Eine normale Leiter. Nicht aus Schaum. Aus Holz. Ganz normal. Sehr normal.“

Der Vulkan machte plopp. Eine Leiter erschien—aber sie war aus Schaum. Natürlich. Und sie wackelte wie Wackelpudding.

Ben seufzte. „Ich kann nicht normal denken, wenn hier alles nach Zitronenschaum riecht.“

Oskar blätterte wieder rückwärts. „Da steht noch was. Dritter Schritt…“

Er las, wieder von hinten nach vorne: „3. Schritt: Wenn ihr raus wollt, müsst ihr… zuerst… rein… in den Schaum. Ganz.“

„Ganz rein?“, fragte Mika.

Neben dem Vulkan öffnete sich eine Schaumöffnung, wie ein Portal aus Badewanne. Es gluckste einladend. Der Schaum darin war nicht kalt, sondern lauwarm, wie frisch gewaschene Handtücher.

„Das ist ein falscher Vulkan“, sagte Theo ruhig. „Also ist er wahrscheinlich sicher. Falsch-sicher.“

„Falsch-sicher klingt wie richtig-sicher mit extra Unsinn“, meinte Ben.

Mika atmete tief ein. „Vierfach-Kekse, bereit?“

Oskar zählte: „Eins… zwei… drei…“

Sie sprangen. Oder besser: Sie hüpften, rollten, plumpsten—und flutsch waren sie im Schaum.

Es war wie in einer Wolke zu schwimmen, die Kichern gelernt hatte. Der Schaum machte Geräusche: schlurp, pff, blubb, als würde er Witze erzählen, die nur Schaum versteht.

Ben rief: „Ich sehe meine Füße nicht mehr!“

„Die sind noch da“, sagte Theo. „Ich höre sie sogar.“

„Wie hören Füße?“, fragte Ben.

„Gar nicht“, sagte Oskar. „Aber ich höre, wie du Quatsch denkst.“

Im Schaum war es heller, als man dachte. Kleine Blasen funkelten wie Mini-Lampen. Und dann sah Mika etwas: Buchstaben. Sie schwebten im Schaum, wie Suppennudeln—nur eben als Wörter.

„Da sind Sätze!“, rief Mika. „Aber sie sind… verdreht.“

Theo bewegte die Hand durch den Schaum, und die Buchstaben tanzten. „Vielleicht müssen wir sie… rückwärts zusammenbauen.“

Oskar nickte. „Das passt. Rückwärts lesen, rückwärts denken.“

Sie sammelten die Buchstaben, schoben sie wie Magneten zusammen. Ben hielt aus Versehen ein „Q“ fest und sagte: „Das kitzelt! Das Q kitzelt!“

„Dann lass das Q los“, sagte Mika.

„Kann ich nicht. Es hat meine Hand adoptiert.“

Theo lachte leise. „Dann adoptiere du es zurück.“

Gemeinsam setzten sie die Buchstaben in die richtige Reihenfolge—also in die falsche Reihenfolge, damit es richtig wurde. Am Ende stand da, groß und schaumig:

„DENKT AN DEN AUSGANG, ABER LEST IHN RÜCKWÄRTS.“

Ben runzelte die Stirn. „Wie liest man ‚Ausgang‘ rückwärts?“

Oskar sagte sofort: „G g n a s u A.“

„Das klingt wie ein Niesen“, meinte Ben.

„Nicht niesen!“, riefen alle, und dann mussten sie lachen, weil es sich so ernst anhörte.

Mika schloss die Augen. „Wir denken an den Ausgang… und lesen ihn rückwärts… also denken wir: ‚Ggnasua‘.“

Theo machte mit: „Ggnasua.“

Ben auch: „Ggg-nasua…“

Der Schaum vibrierte. Der Vulkan über ihnen machte ein langes, zufriedenes bluuuuub, als hätte er ein Lied zu Ende gesummt.

Plötzlich spürten sie, wie der Schaum sie sanft nach oben schob, wie ein Aufzug aus Wolken.

Kapitel 5: Die Rückwärts-Tür und der ruhige Heimweg

Sie tauchten aus dem Schaum auf und standen wieder im Höhlenraum. Aber jetzt war neben der Rutsche eine Tür erschienen. Auf der Tür stand—natürlich—das Wort „Ggnasua“.

Ben grinste. „Das ist wirklich ‚Ausgang‘, nur mit Schluckauf.“

Die Tür hatte eine Klinke, die wie ein Seifenblasenring aussah. Mika drückte sie herunter. Die Tür ging auf—leise, ohne Quietschen, als wollte sie niemanden wecken.

Dahinter war keine Höhle mehr, sondern ein kurzer Gang aus weichem Licht. Es roch nach Abend. Nach warmem Asphalt und ein bisschen nach Pommes.

„Bevor wir gehen“, sagte Oskar und drehte sich noch einmal zum Vulkan um. „Warum hat uns das Käsebrot den Zettel gegeben?“

Der Abfalleimer stand plötzlich neben dem Vulkan, als wäre das das Normalste der Welt. „Der Käse war eingeweiht“, sagte er. „Sehr geheim. Sehr reif.“

Ben zeigte auf seinen Schaumhelm, der inzwischen kleiner geworden war und nur noch wie eine lustige Frisur aussah. „Und… bekommen wir jetzt ein Diplom?“

„Ihr bekommt etwas Besseres“, sagte der Abfalleimer und nieste ganz vorsichtig in ein Taschentuch. „Ein Geheimnis, das nicht gruselig ist.“

Er reichte ihnen vier kleine Stempel. Jeder Stempel zeigte den rosa Schaumvulkan.

„Wenn ihr mal einen doofen Tag habt“, sagte der Abfalleimer, „stempelt ihr auf ein Stück Papier. Dann erinnert ihr euch: Manchmal muss man Dinge eben anders herum lesen—und schon wird's leichter.“

Theo hielt den Stempel in der Hand. „Das ist… irgendwie schön.“

Mika nickte. „Und ein bisschen verrückt.“

„Verrückt ist gut“, sagte Ben. „Solange es nach Zitronenschaum riecht und niemand ertrinkt in Quak.“

Oskar atmete aus, als würde er eine viel zu spannende Seite umblättern. „Dann… gehen wir.“

Sie traten durch die Tür. Der Gang wurde kürzer, das Licht weicher. Schritte klangen wieder wie Schritte, nicht wie plopp. Hinter ihnen fiel die Tür sanft zu, wie ein Buch, das zufrieden ist.

Draußen war es früher Abend. Der Himmel war orange wie Aprikosenmarmelade. Hinter dem Kiosk stand wieder nur der Abfalleimer—still, als hätte er nie gesprochen. Der Pflasterstein-Deckel war wieder zu, als wäre er nur ein Pflasterstein.

Ben flüsterte: „Meint ihr, es passiert nochmal?“

Mika zuckte mit den Schultern. „Nur wenn der Pudding mutig bleibt.“

Theo rollte langsam los, die anderen gingen neben ihm her. Ihre Stimmen wurden leiser, als würde der Tag selbst sich zudecken.

„Ich glaube“, sagte Oskar nach einer Weile, „das Wichtigste war nicht der Vulkan.“

„Sondern?“, fragte Ben.

Oskar lächelte klein. „Dass wir zusammen rückwärts lesen konnten, ohne uns zu verknoten.“

Ben probierte es aus. „Gute Nacht“ sagte er rückwärts. „Thcan etug.“

Mika lachte. „Das klingt wie ein sehr höflicher Drache.“

Theo sagte ruhig: „Dann sind wir eben sehr höfliche Drachen.“

Und so gingen die Vierfach-Kekse nach Hause—mit Stempeln in den Taschen, Schaum in den Haaren, und einem Geheimnis, das leise glitzerte, während der Abend langsam, langsam stiller wurde.

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Das Quiz: Hast du die Geschichte gut verstanden?

Pausenbrot
Das Essen, das du in der Pause in der Schule isst, oft in einer Dose.
Krakeligen
So beschriebene Schrift, die unordentlich oder wild geschrieben aussieht.
Stempel
Ein kleines Werkzeug mit einem Bild, das man auf Papier drücken kann.
Abfalleimer
Ein Behälter, in den man Müll wirft, damit kein Abfall herumliegt.
Rutsche
Eine schräge Bahn, auf der Kinder schnell nach unten gleiten.
Schaum
Viele kleine Bläschen, die zusammen eine weiche, luftige Masse bilden.
Vulkan
Ein Berg, aus dessen Öffnung früher Feuer oder heiße Masse kommen kann.
ANLEITUNG FÜR DEN VULKANBETRIEB (FÜR ANFÄNGER)
Ein Buch oder Blatt mit Schritten, das erklärt, wie man etwas benutzt.
WARNUNG
Ein Hinweis, der vor etwas Gefährlichem oder Wichtigem schützt.
Ehrfürchtig
Mit großem Respekt und Staunen schauen, weil etwas besonders ist.
Vibrierte
Etwas zitterte oder bewegte sich schnell hin und her, fast wie ein Zittern.

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