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Zeitreisegeschichte 9/10 Jahre Lesen 8 min. VerfĂŒgbar als Hörgeschichte (1)

das geheimnis der zeitreisemaschine

Jonas, Fabian und Ben entdecken im Keller von Jonas' Opa eine geheimnisvolle Zeitmaschine, die sie in die Vergangenheit und Zukunft fĂŒhrt, wo sie spannende Abenteuer erleben und interessante Freunde kennenlernen. Doch sie mĂŒssen einen Weg finden, um wieder nach Hause zu gelangen.

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Es gibt drei Charaktere: Jonas, ein 10-jĂ€hriger Junge mit zerzausten braunen Haaren und neugierigen Augen, trĂ€gt ein blaues T-Shirt und eine rote Shorts. Er steht in der Mitte und schaut fasziniert auf die Zeitmaschine. Fabian, ebenfalls 10 Jahre alt, mit runden Brillen und blonden Haaren, trĂ€gt ein kariertes Hemd und beigen Hosen. Er steht links von Jonas und zeigt mit einem breiten LĂ€cheln auf die Maschine. Ben, ein 10-jĂ€hriger Junge mit kastanienbraunen Haaren und einer roten Beinamputation, trĂ€gt einen grĂŒnen Sweatshirt und Jeans. Er steht rechts von Jonas, mit verschrĂ€nkten Armen und einem Ausdruck von Aufregung und Unglauben. Die Szene spielt in einem alten, staubigen Keller, voller Spinnweben und alter Holzkisten. In der Mitte steht die Zeitmaschine, geschmĂŒckt mit bunten Knöpfen und blinkenden Lichtern, die ein geheimnisvolles Licht ausstrahlt. Die WĂ€nde sind aus Stein, und ein kleines Fenster lĂ€sst einen Lichtstrahl herein, was eine sowohl faszinierende als auch magische AtmosphĂ€re schafft. Die Hauptsituation zeigt die drei Freunde, fasziniert und ein wenig besorgt, wĂ€hrend sie vor der Zeitmaschine stehen, bereit, einen Knopf zu drĂŒcken, um ihr unglaubliches Abenteuer durch die Zeiten zu beginnen. Melden Sie ein Problem mit diesem Bild

Die Audio-Version ist kostenlos fĂŒr diese Geschichte verfĂŒgbar:

Dauer der Hörgeschichte: 08:42

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Kapitel 1: Das geheimnisvolle GerÀusch im Keller

Es war ein ganz normaler Dienstag in der kleinen Stadt GrĂŒnberg. Jonas, ein fröhlicher Junge mit wilden, braunen Haaren, langweilte sich. Die Schule war vorbei, das Wetter zu regnerisch fĂŒr Fußball. „Lasst uns etwas Spannendes machen!“, schlug er seinen beiden besten Freunden vor. Neben ihm stand Fabian, der immer eine Idee hatte, und Ben, der mit seiner coolen, roten Gehhilfe blitzschnell unterwegs war.

Fabian grinste. „Warum nicht im alten Haus von Jonas' Opa stöbern? Da gibt's bestimmt Geheimnisse!“

Ben lachte. „Oder Spinnen!“

Gemeinsam liefen sie zum Haus von Jonas' Großvater. Der Keller war dunkel und roch nach Abenteuer. Mit Taschenlampen ausgerĂŒstet, schlichen sie durch die knarzende TĂŒr. Plötzlich hörten sie ein merkwĂŒrdiges Summen.

„Hört ihr das?“, flĂŒsterte Jonas.

Fabian nickte und leuchtete in eine Ecke. Dort stand eine seltsame Maschine, ĂŒberzogen mit Staub und Spinnweben. ZahnrĂ€der drehten sich wie von Geisterhand, bunte Lichter blinkten auf.

Ben ging vorsichtig nĂ€her. „Sieht aus wie eine Zeitmaschine!“, rief er aufgeregt.

Jonas kicherte. „Klar, und gleich kommt ein Dinosaurier raus!“

Doch als Ben versehentlich einen großen, roten Knopf drĂŒckte, begann die Maschine plötzlich zu vibrieren. Ein grelles Licht hĂŒllte die Jungs ein, und ihnen wurde schwindelig. „Was passiert hier?!“, rief Fabian.

Mit einem lauten Zischen verschwanden sie – und das Abenteuer begann.

Kapitel 2: Zeitreise ins alte Rom

Als die Jungs wieder klar sehen konnten, fanden sie sich auf einem sonnigen Platz wieder. Um sie herum liefen Menschen in weißen Tuniken, und es roch nach frischem Brot und GewĂŒrzen. „Wo sind wir?“, fragte Ben und schaute sich verwundert um.

Fabian zeigte auf eine riesige SteinsĂ€ule. „Da steht ‘Forum Romanum'. Wir sind im alten Rom!“

Jonas konnte es kaum glauben. „Wirklich? Dann sind das da drĂŒben echte Römer?“ Schnell bemerkten sie, dass sie gar nicht auffielen. Ihre Kleidung hatte sich verĂ€ndert! Auch sie trugen nun weiße Tuniken.

Ein Junge in ihrem Alter kam auf sie zu. „Salve!“, rief er fröhlich. „Ich bin Lucius. Seid ihr neu in Rom?“

Jonas ĂŒberlegte kurz. „Ähm, ja, wir sind... Ă€h... sehr weit gereist!“

Lucius grinste. „Kommt, ich zeig euch die Stadt!“

Sie liefen durch enge Gassen, bestaunten die riesigen Tempel und das Kolosseum. Ein Gladiator winkte ihnen zu, HĂ€ndler priesen lautstark ihre Waren an.

Ben fragte neugierig: „Was macht ihr Kinder hier so den ganzen Tag?“

Lucius erzĂ€hlte: „Wir lernen Lesen und Rechnen. Dann helfen wir unseren Eltern oder spielen im Circus Maximus. Aber am liebsten lausche ich den alten Geschichten ĂŒber tapfere Römer.“

Fabian staunte. „Und habt ihr Fernseher?“

Lucius schĂŒttelte den Kopf. „Was ist das?“

Alle lachten. Die Freunde merkten, wie anders das Leben frĂŒher war – und wie spannend!

Plötzlich rief Jonas: „Wir mĂŒssen einen Weg zurĂŒck finden! Die Zeitmaschine!“

Sie verabschiedeten sich von Lucius. „Kommt mich mal wieder besuchen!“, rief er zum Abschied.

Die drei Jungs rannten zurĂŒck zum Platz, wo sie gelandet waren. Doch die Maschine war nirgends zu sehen.

Kapitel 3: Ein Sprung in die Zukunft

Verzweifelt blickte Jonas auf das Armband, das er plötzlich am Handgelenk trug. Es leuchtete und vibrierte. „Vielleicht ist das der SchlĂŒssel!“

Als er darauf drĂŒckte, blitzte es erneut – und die Jungs landeten in einer völlig neuen Umgebung. Hohe, glĂ€nzende GebĂ€ude ragten in den Himmel, fliegende Autos summten vorbei, und Roboter liefen geschĂ€ftig umher.

Fabian staunte: „Wow! Sind wir jetzt... in der Zukunft?“

Ein silberner Roboter rollte auf sie zu. „Willkommen im Jahr 2525!“, sagte er mit freundlicher Stimme. „Wie kann ich euch helfen?“

Ben war begeistert. „Könnt ihr uns zurĂŒck nach Hause bringen?“

Der Roboter schĂŒttelte seinen metallischen Kopf. „Nur, wenn ihr die Zeitstation findet. Sie ist ganz oben im höchsten Turm.“

„Dann nichts wie los!“, rief Jonas. Sie liefen durch die futuristische Stadt, bestaunten sprechende Pflanzen und selbstkochende KĂŒchen. Auf einem riesigen Bildschirm sahen sie, wie Kinder aus aller Welt gemeinsam im virtuellen Klassenzimmer lernten.

Fabian fragte eine vorbeikommende Frau: „Habt ihr hier auch noch BĂŒcher?“

Die Frau lachte. „NatĂŒrlich! Aber viele lesen sie digital. Trotzdem ist das Wissen aus der Vergangenheit sehr wichtig fĂŒr unsere Zukunft.“

Ben nickte. „Das stimmt. Ohne Geschichte wĂŒssten wir gar nicht, wie wir hierhergekommen sind.“

Endlich standen sie am Eingang des höchsten Turms. Eine schwebende Plattform brachte sie nach oben. Dort funkelte eine Zeitmaschine, noch viel glÀnzender als im Keller.

Kapitel 4: Die Entscheidung der Freunde

„Wow!“, rief Jonas begeistert. „Da ist unsere Chance!“

Doch ein kleines Problem trat auf: Die Maschine hatte drei Knöpfe – einer fĂŒr die Vergangenheit, einer fĂŒr die Zukunft und einer fĂŒr die Gegenwart. „Welchen sollen wir drĂŒcken?“, fragte Ben.

Fabian ĂŒberlegte. „Ich wĂŒrde ja gern noch sehen, wie die Welt in 1000 Jahren aussieht!“

Jonas schĂŒttelte den Kopf. „Aber was, wenn wir dann nie zurĂŒck nach Hause kommen?“

Ben seufzte. „Ich vermisse schon jetzt Mamas Spaghetti.“

Die Freunde standen einen Moment schweigend da. Dann sagte Ben: „Ich habe etwas gelernt. Jede Zeit ist besonders. Aber wir gehören nach Hause. Und all das, was wir gesehen haben, macht unser Leben noch spannender.“

Jonas nickte. „Und vielleicht können wir das, was wir erlebt haben, nutzen, um unsere eigene Welt besser zu machen.“

Fabian grinste. „Na gut. Dann ab nach Hause!“

Sie legten gemeinsam die HĂ€nde auf den Knopf mit dem Symbol fĂŒr die Gegenwart. Ein flackerndes Licht umhĂŒllte sie, und sie spĂŒrten, wie sie durch die Zeit rauschten.

Kapitel 5: ZurĂŒck im Hier und Jetzt

Mit einem Schlag saßen sie wieder im Keller von Jonas' Opa. Die Maschine stand still, alles war ruhig.

Ben schaute auf seine Gehhilfe. „Puh, ich dachte schon, ich mĂŒsste ewig in einer Toga rumlaufen!“

Fabian lachte. „Und ich hĂ€tte fast einen Roboter als besten Freund gehabt.“

Jonas sah seine Freunde an. „Aber wisst ihr was? Das war das aufregendste Abenteuer unseres Lebens!“

Sie liefen nach oben, erzĂ€hlten Jonas' Opa von ihrem unglaublichen Ausflug – der natĂŒrlich nur ein „Spiel“ war. Opa schmunzelte und zwinkerte. „Manchmal sind Spiele die besten Lehrer, Jungs.“

Am Abend saßen sie auf Jonas' Bett und schmiedeten neue PlĂ€ne. „Wenn wir wieder durch die Zeit reisen könnten, wohin wĂŒrdet ihr gehen?“, fragte Ben.

Fabian ĂŒberlegte. „Vielleicht ins alte Ägypten? Oder ins Mittelalter?“

Jonas grinste. „Egal wohin, Hauptsache, wir sind zusammen!“

Und wĂ€hrend draußen die ersten Sterne am Himmel leuchteten, wussten die Freunde, dass sie nie wieder aufhören wĂŒrden, Fragen zu stellen, Neues zu entdecken und gemeinsam die Welt – und vielleicht auch die Zeit – zu erforschen.

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Geheimnisvolle
Etwas, das nicht bekannt oder sichtbar ist und spannend oder mysteriös wirkt.
Keller
Der Raum unter einem GebĂ€ude, oft dunkel und kĂŒhl, wo Dinge aufbewahrt werden.
Zeitmaschine
Ein GerÀt, das es ermöglicht, in die Vergangenheit oder Zukunft zu reisen.
Forum Romanum
Ein berĂŒhmter Platz im alten Rom, wo Menschen sich trafen und GeschĂ€fte machten.
Gladiator
Ein KÀmpfer im alten Rom, der in Arenen gegen andere KÀmpfer oder Tiere kÀmpfte.
Futuristische
Etwas, das sehr modern oder aus einer Zukunft stammt, die sich Menschen vorstellen.
Plattform
Eine erhöhte FlĂ€che, auf die man steigen kann, oft um einen besseren Überblick zu haben.

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