Heute sind Sommerferien. Ben ist zwei. Er wacht auf. Das Licht ist warm. Ein Vogel singt. Ben hört zu und lächelt.
Mama kommt ins Zimmer. Sie streicht Ben über den Kopf. „Guten Morgen“, sagt Mama. „Morgen“, sagt Ben leise.
Ben zieht seine kurzen Sachen an. Er fühlt den Stoff auf der Haut. Es ist weich. In der Küche riecht es nach Brot. Papa schneidet Obst. „Melone“, sagt Papa. Ben klatscht. „Mehr“, sagt Ben.
Nach dem Essen gehen sie nach draußen. Die Luft ist warm. Im Garten steht ein kleiner Pool. Das Wasser glitzert. Ben tippt mit dem Fuß rein. Es ist kühl. Ben schaut zu Mama. Mama nickt. „Langsam“, sagt sie.
Ben setzt sich an den Rand. Er patscht mit der Hand ins Wasser. Plitsch, platsch. Ben lacht. Ein Tropfen kommt ins Auge. Ben blinzelt. „Aua“, sagt Ben.
Mama ist gleich da. Sie tupft das Auge mit einem weichen Tuch. „Nur Wasser“, sagt sie. „Es ist gleich gut.“ Ben atmet ruhig. „Gut“, sagt Ben.
Später gehen sie zum Spielplatz. Der Weg ist kurz. Ben hält Papas Hand. Die Sonne ist hell. Papa setzt Ben eine Mütze auf. „So“, sagt Papa. Ben fühlt den Schatten im Gesicht. Das ist angenehm.
Ben rutscht. Einmal. Noch einmal. Dann will er selbst die Stufen hoch. Er setzt einen Fuß. Dann den anderen. Er hält sich fest. Mama wartet unten und schaut. „Du kannst das“, sagt sie. Ben kommt oben an. Ben strahlt. „Ich!“, sagt Ben.
Am Nachmittag machen sie Pause. Sie sitzen im Schatten. Ben trinkt Wasser. Es ist frisch. Er isst ein Eis. Es ist kalt und süß. Ein Tropfen fällt auf sein Shirt. Ben schaut. Mama gibt ihm ein Tuch. Ben wischt. „Sauber“, sagt Ben.
Abends badet Ben. Das Wasser ist warm. Danach kuschelt er im Handtuch. „Sommer ist schön“, sagt Mama. Ben gähnt. „Schön“, sagt Ben.
Am nächsten Tag will Ben wieder lernen und lachen.
Eine kleine Sache nach der anderen macht den Sommer leicht, und Ben wächst dabei ruhig und froh.