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Detektivgeschichte 11/12 Jahre Lesen 19 min. VerfĂŒgbar als Hörgeschichte (3)

Felix und die magische Uhr

Der ehemalige Polizist Felix MĂŒller wird als Privatdetektiv engagiert, um den verschwundenen Bruder von Anna, Max, zu finden, der in die FĂ€nge eines geheimnisvollen Mannes namens Victor geraten ist. Gemeinsam mĂŒssen sie rĂ€tselhafte Hinweise entschlĂŒsseln und sich in einer gefĂ€hrlichen Lage behaupten, um Max zu retten.

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Une illustration sous forme de dessin destinĂ©e aux enfants reprĂ©sentant l'intĂ©rieur d'une vieille et mystĂ©rieuse gare abandonnĂ©e, avec des murs dĂ©crĂ©pis et des ombres inquiĂ©tantes, oĂč un homme au grand gabarit, avec un Ă©pais moustache et un chapeau de dĂ©tective, examine attentivement une vieille montre brillante dans sa main, tandis qu'une jeune fille aux cheveux bruns et aux yeux inquiets, ainsi qu'un garçon aux cheveux Ă©bouriffĂ©s, se tiennent derriĂšre lui, observant avec curiositĂ© et anxiĂ©tĂ©, alors qu'ils tentent de rĂ©soudre le mystĂšre de la disparition d'un ami dans une ambiance de suspense et d'aventure. Melden Sie ein Problem mit diesem Bild

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Dauer der Hörgeschichte: 20:34

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Kapitel 1: Der verschwundene Freund

In einer kleinen, geheimnisvollen Stadt namens Nebeldorf lebte ein ehemaliger Polizist namens Felix MĂŒller. Felix war ein großer, krĂ€ftiger Mann mit einem Schnurrbart, der fast so buschig war wie das dichte Haar auf seinem Kopf. Nach vielen Jahren im Dienst hatte er sich entschlossen, als Privatdetektiv zu arbeiten. Seine Wohnung war ein kleines, gemĂŒtliches BĂŒro, voller BĂŒcher ĂŒber KriminalfĂ€lle und Notizen, die er ĂŒber die Jahre gesammelt hatte.

Eines regnerischen Nachmittags, als der Wind durch die Straßen pfiff und die Wolken tief hingen, klopfte es an Felix' TĂŒr. Er öffnete sie und fand eine junge Frau vor, die nervös mit den HĂ€nden spielte. „Mein Name ist Anna. Ich brauche Ihre Hilfe“, sagte sie mit zitternder Stimme.

Felix bat sie herein und bot ihr einen Platz auf einem alten, abgewetzten Sessel an. „Was ist passiert, Anna?“ fragte er und schenkte ihr eine Tasse heißen Tee ein.

„Es geht um meinen Bruder, Max. Er ist seit drei Tagen verschwunden“, erklĂ€rte Anna und ihre Augen fĂŒllten sich mit TrĂ€nen. „Er war auf dem Weg zu einem Freund, aber er kam nie an. Ich habe ĂŒberall nach ihm gesucht, aber niemand hat ihn gesehen.“

Felix hörte aufmerksam zu und machte sich Notizen. „Wann haben Sie ihn zuletzt gesehen?“

„Am Freitagabend. Er sagte, er wolle zu Lukas, einem alten Freund aus der Schule“, antwortete Anna. „Lukas wohnt in der NĂ€he des alten Bahnhofs, der seit Jahren nicht mehr in Betrieb ist.“

Felix nickte. Der alte Bahnhof war bekannt dafĂŒr, ein Ort voller Geheimnisse und GerĂŒchte zu sein. „Ich werde ihn finden“, versprach er und stand auf. „Lassen Sie uns zu Lukas gehen.“

Kapitel 2: Ein Besuch bei Lukas

Felix und Anna machten sich auf den Weg zum alten Bahnhof. Die Straßen waren leer und der Regen hatte die Stadt in eine dĂŒstere AtmosphĂ€re gehĂŒllt. Als sie den Bahnhof erreichten, bemerkte Felix die verfallenen GebĂ€ude und die rostigen Schienen, die wie schlafende Riesen im Nebel lagen.

„Lukas sollte hier sein“, sagte Anna und schaute sich um. Doch die Umgebung war still und verlassen, als ob die Zeit hier stehen geblieben wĂ€re. Felix klopfte an die TĂŒr des verfallenen Warteraums. Nach einer kurzen Weile öffnete ein schlanker junger Mann mit zerzaustem Haar und mĂŒden Augen.

„Was wollt ihr?“ fragte Lukas unfreundlich.

„Wir suchen nach Max. Er ist verschwunden und man sagt, er wĂ€re hierher gekommen“, antwortete Felix ruhig.

„Ich habe ihn nicht gesehen“, murmelte Lukas und wollte gerade die TĂŒr schließen, als Felix schnell einen Fuß in die TĂŒr stellte. „Warten Sie. Ich muss Ihnen etwas zeigen.“

Lukas sah hin und her, als wĂŒrde er ĂŒberlegen, ob er ihnen glauben sollte. Schließlich öffnete er die TĂŒr einen Spalt breiter. „Kommt rein, aber schnell.“

Im Inneren des Warteraums war es kĂŒhl und dunkel. Felix bemerkte, dass die WĂ€nde mit alten Postern und Zeitungsartikeln ĂŒber vermisste Personen bedeckt waren. „Was ist hier los?“ fragte er, wĂ€hrend er durch die Zeitungsschnipsel blĂ€tterte.

„Ich sammle Geschichten ĂŒber verschwundene Menschen“, erklĂ€rte Lukas. „Aber Max habe ich wirklich nicht gesehen. Er wollte sicher nur einen alten Freund besuchen.“

„Haben Sie etwas AuffĂ€lliges bemerkt, als er hier war?“ hakte Felix nach.

Lukas ĂŒberlegte kurz und antwortete dann: „Er wirkte nervös, als er ging. Er hatte etwas in der Tasche, aber ich weiß nicht, was es war.“

Felix' Nackenhaare stellten sich auf. „Etwas in der Tasche? Was könnte das gewesen sein?“

„Ich
 ich habe keine Ahnung“, stammelte Lukas. „Er wollte nur schnell weg.“

Felix war sich sicher, dass Lukas mehr wusste, aber er musste geduldig sein. „Danke, Lukas. Wenn Sie sich an etwas erinnern, lassen Sie es uns wissen“, sagte er und zog Anna sanft mit sich nach draußen.

Kapitel 3: Neue Hinweise

Draußen ließ der Regen nach und die Wolken begannen sich zu lichten. Felix und Anna gingen weiter die Straße entlang, wĂ€hrend sie ĂŒber mögliche Hinweise nachdachten. „Was könnte Max in der Tasche gehabt haben?“, fragte Anna immer wieder.

„Vielleicht etwas Wertvolles oder etwas, das er nicht wollte, dass andere es sehen“, ĂŒberlegte Felix laut. „Wir mĂŒssen mehr ĂŒber Max herausfinden. Wo arbeitet er?“

„Er ist SchĂŒler, aber er hilft manchmal in einem kleinen CafĂ©. Vielleicht sollten wir dort nachfragen“, schlug Anna vor.

Das CafĂ© war nur ein paar Blocks entfernt. Als sie eintraten, umfing sie der Duft von frisch gebrĂŒhtem Kaffee und warmen Brötchen. Der Raum war hell erleuchtet, und Kunden saßen entspannt an Tischen. Felix ging zur Theke und grĂŒĂŸte die Kellnerin. „Entschuldigung, können Sie mir sagen, ob Max zuletzt hier war?“

Die Kellnerin sah kurz auf und nickte. „Ja, er war hier. Er hat ein merkwĂŒrdiges GesprĂ€ch mit einem anderen Mann gefĂŒhrt, bevor er gegangen ist.“

„Was fĂŒr ein Mann war das?“ fragte Felix neugierig.

„Ich weiß es nicht genau, aber er hatte einen langen schwarzen Mantel und einen Hut. Er wirkte geheimnisvoll“, erinnerte sich die Kellnerin.

Felix' Gedanken rasten. „Und was haben sie besprochen?“

„Ich habe nicht genau zugehört, aber ich habe gehört, wie Max den Namen „Victor“ erwĂ€hnte“, erklĂ€rte sie.

„Victor“, murmelte Felix. „Das könnte wichtig sein. Wo könnte ich ihn finden?“

„Ich habe gehört, dass er oft am alten Marktplatz anzutreffen ist, besonders abends“, sagte die Kellnerin.

„Danke fĂŒr die Hilfe!“, rief Felix, und zusammen mit Anna machte er sich auf den Weg zum Marktplatz.

Kapitel 4: Der alte Marktplatz

Der alte Marktplatz war ein großer, offener Raum, umgeben von alten, verwitterten GebĂ€uden. Als Felix und Anna ankamen, war der Platz fast leer, nur einige Schatten huschten zwischen den StĂ€nden. Das Licht der untergehenden Sonne schien auf die Steine und verlieh der Szene eine geheimnisvolle AtmosphĂ€re.

„Wo denkst du, sollten wir anfangen zu suchen?“, fragte Anna und schaute nervös umher.

„Wir sollten die StĂ€nde ĂŒberprĂŒfen und versuchen, mit den Leuten zu sprechen“, schlug Felix vor. Sie gingen zu einem alten Mann, der mit FrĂŒchten und GemĂŒse handelte, und fragten nach Victor.

„Victor? Ja, ich habe ihn kĂŒrzlich gesehen, aber er ist nicht der beste Mensch. Er macht GeschĂ€fte mit den Falschen“, antwortete der HĂ€ndler mit einer warnenden Stimme.

„Was fĂŒr GeschĂ€fte?“, hakte Felix nach.

„Er verkauft seltsame Dinge. Einige sagen, dass er in dunkle GeschĂ€fte verwickelt ist“, murmelte der alte Mann. „Ich wĂŒrde mich von ihm fernhalten.“

Felix bedankte sich und schaute sich um. Der Platz war groß und es gab viele Verstecke. „Wir mĂŒssen herausfinden, wo Victor wohnt, bevor es dunkel wird“, sagte er zu Anna.

Plötzlich hörten sie eine Stimme hinter sich. „Was wollt ihr von Victor?“ Es war ein junger Mann mit einem schalkhaften Grinsen. „Ich kann euch helfen, wenn ihr bisschen Geld habt.“

Felix stellte sich vor. „Ich bin Felix, und das ist Anna. Wir suchen nach ihrem Bruder Max.“

„Max? Ja, ich habe ihn gesehen. Er war bei Victor, aber ich weiß nicht, was passiert ist“, sagte der Junge.

„Wo finde ich Victor?“, fragte Felix mit Nachdruck.

„Er geht oft zu der alten Lagerhalle am Rande der Stadt. Aber seid vorsichtig, dort ist es gefĂ€hrlich“, warnte der Junge.

„Danke fĂŒr die Information“, antwortete Felix und zog Anna mit sich. „Wir mĂŒssen zur Lagerhalle.“

Kapitel 5: Die Lagerhalle

Die Lagerhalle war ein riesiges GebĂ€ude, das von der Zeit verlassen worden war. Überall lagen Kisten und alte Maschinen herum, und die EingangstĂŒr knarrte, als sie sie öffneten. Das Licht war schwach, und die Schatten schienen sich zu bewegen.

„Sind Sie sicher, dass das eine gute Idee ist?“, flĂŒsterte Anna, wĂ€hrend sie nervös hinter Felix herging.

„Wir mĂŒssen wissen, was hier vor sich geht“, antwortete Felix. Sie schlichen vorsichtig in die Halle und hörten plötzlich Stimmen. Felix hielt an und lauschte.

„Ich habe das Geld, das du mir schuldest“, sagte eine tiefe Stimme. Es war Victor. „Aber ich brauche das PĂ€ckchen zuerst.“

„Ich habe es dir gesagt, ich bringe es dir. Es ist nur, dass
 ich habe es nicht hier“, antwortete eine andere Stimme, die Felix sofort als die von Max erkannte.

„Max!“, rief Felix leise und zog Anna hinter ein paar Kisten.

„Was machen wir jetzt?“, fragte Anna panisch.

„Wir mĂŒssen einen Plan machen“, flĂŒsterte Felix. „Ich werde versuchen, mit Max zu sprechen. Du bleibst hier und hörst zu.“

Mit einem tiefen Atemzug schlich Felix sich nĂ€her und sah Max und Victor. Max sah besorgt aus und hatte eine kleine, braune PapiertĂŒte in der Hand.

„Du musst mir glauben, Victor, ich bekomme es bald!“, sagte Max verzweifelt.

Felix sprang hervor. „Victor! Lass Max in Ruhe!“

Victor drehte sich um und sein Gesicht wurde sofort wĂŒtend. „Wer bist du?“

„Ich bin Felix, und ich werde nicht zulassen, dass du Max etwas antust“, erklĂ€rte er mit fester Stimme.

„Du bist ein Dummer. Mischt dich nicht ein!“, drohte Victor und stĂŒrmte auf Felix los.

Felix war bereit. Er wich zur Seite aus und ergriff die Kiste, um sich zu verteidigen. Max sah auf und rief: „Felix, pass auf!“

Kapitel 6: Die Konfrontation

Die Auseinandersetzung war schnell. Felix drĂ€ngte Victor zurĂŒck, wĂ€hrend Anna hinter den Kisten hervorschaute und zitterte vor Angst. „Was ist hier los?“, fragte sie laut, als sie sich entschloss, herauszukommen.

„Das ist nicht dein Problem, MĂ€dchen“, schnappte Victor und wandte sich Max zu. „Du wirst mir bald alles geben, was ich will!“

„Was ist in der TĂŒte?“, fragte Felix mit fester Stimme. „Das ist der Grund, warum du ihn hierher gebracht hast, oder?“

„Es geht dich nichts an!“, schrie Victor und versuchte erneut, Felix anzugreifen. Doch Felix war schneller. Er trat zur Seite und ließ Victor gegen eine Kiste prallen.

„Max, komm zu mir!“, rief Felix, wĂ€hrend Anna zu Max rannte.

Max schĂŒttelte den Kopf. „Ich wollte ihm nichts geben, aber er hat mich bedroht. Ich dachte, ich könnte mich rausschleichen!“

Felix packte Max fest am Arm. „Wir gehen jetzt“, sagte er und fĂŒhrte ihn zu Anna.

Aber Victor war wieder auf den Beinen und raste auf sie zu. „Ihr werdet das nicht einfach so davonkommen!“

Mit einem Mut, den Felix nicht kannte, stellte er sich zwischen Victor und die beiden. „Du wirst nicht weiterkommen“, sagte er.

Max, plötzlich mutig, rief: „Ich habe das, was du willst!“ Er hielt die PapiertĂŒte hoch.

Victor hielt inne und schaute sich Max an. „Was hast du gesagt?“

„Wenn du mich in Ruhe lĂ€sst, gebe ich dir die TĂŒte“, sagte Max.

Felix nutzte die Gelegenheit und drĂ€ngte Max hinter sich. „Lass ihn in Ruhe, Victor. Es gibt nichts, was du ihm antun kannst.“

„Ich werde die Polizei rufen!“, schrie Anna laut.

Victor, jetzt nervös, ĂŒberdachte seine Situation und sah sich um. „Ihr denkt, ihr könnt mich einfach so aufhalten?“

„Ja, das können wir!“, rief Felix entschlossen. „Und du weißt, dass du hier nicht sicher bist. Es gibt viele Augen in der Stadt.“

In diesem Moment hörten sie Sirenen in der Ferne. Victor sah panisch aus. „Das ist nicht vorbei, Felix!“, rief er und rannte zur TĂŒr hinaus.

„Komm zurĂŒck!“, rief Felix, aber Victor war schon verschwunden.

Kapitel 7: Sicherheit und Lösungen

Nach dem Vorfall atmete Felix tief durch und sah Max an. „Bist du in Ordnung?“

Max nickte, aber seine Augen waren weit aufgerissen. „Ich wusste nicht, dass er so gefĂ€hrlich ist.“

Anna umarmte Max. „Wir haben dich gefunden! Ich hatte solche Angst um dich!“

Felix nahm die PapiertĂŒte von Max und öffnete sie vorsichtig. Darin lag eine kleine, funkelnde Uhr und ein seltsames StĂŒck Papier. „Was ist das?“

„Ich habe es von einem alten Mann bekommen, der gesagt hat, es sei magisch“, erklĂ€rte Max. „Ich dachte, es wĂ€re ein Scherz, aber Victor wollte es unbedingt haben.“

Felix schaute sich die Uhr genau an. „Es könnte sein, dass die Uhr etwas Besonderes ist, vielleicht ist sie der Grund, warum Victor so besessen davon ist.“

Gerade als sie darĂŒber nachdachten, hörten sie, wie die Polizei eintraf. Felix erzĂ€hlte den Beamten, was passiert war, und sie bestĂ€tigten, dass sie Victor auf den Aufnahmen gesehen hatten, als er die Lagerhalle verließ.

„Wir werden ihn finden“, sagte der Polizist entschlossen. „Danke, dass Sie uns informiert haben.“

Max und Anna schauten Felix an, der sich nun wie ein echter Held fĂŒhlte. „Danke, Felix. Du hast uns wirklich geholfen.“

„Das ist mein Job“, antwortete Felix mit einem LĂ€cheln. „Aber wir mĂŒssen noch herausfinden, was mit Victor ist und warum er so an dieser Uhr interessiert ist.“

Kapitel 8: Die magische Uhr

ZurĂŒck in Felix‘ BĂŒro betrachteten sie die Uhr genauer. „Es ist wirklich seltsam“, sagte Anna. „Was könnte sie bewirken?“

„Ich habe schon einmal von einer Ă€hnlichen Uhr gehört“, erinnerte sich Felix. „Es wird gesagt, dass sie die Zeit verlangsamen kann, wenn man sie in einer bestimmten Weise benutzt. Vielleicht wollte Victor sie, um ihre Macht zu nutzen.“

Max schaute verblĂŒfft. „Das könnte erklĂ€ren, warum er so verzweifelt war. Aber wie können wir sicher sein?“

„Wir mĂŒssen mehr Informationen sammeln“, entschied Felix. „Vielleicht gibt es jemanden, der mehr ĂŒber diese Uhr weiß.“

Sie recherchierten in der örtlichen Bibliothek und fanden ein altertĂŒmliches Buch ĂŒber magische Artefakte. „Hier steht, dass diese Uhr einst einem alten Chronisten gehörte, der die Zeit beeinflussen konnte“, las Felix laut vor.

„Wow, das ist unglaublich!“, rief Max. „Wir mĂŒssen sie zurĂŒckbringen und Victor stoppen!“

„Ja, aber wir mĂŒssen vorsichtig sein“, warnte Felix. „Victor wird nicht aufgeben.“

Kapitel 9: Die Falle

Felix hatte eine Idee. „Wir mĂŒssen eine Falle fĂŒr Victor stellen. Wenn er zurĂŒckkommt, um die Uhr zu holen, können wir ihn ĂŒberlisten.“

Sie planten, die Uhr in der Lagerhalle zu lassen und eine Nachricht aufzustellen, dass sie dort auf ihn warteten. Anna schrieb die Nachricht und sie versteckten sich hinter einigen Kisten in der Halle.

Die Stunden vergingen, und die Dunkelheit brach herein. Plötzlich hörten sie Schritte. „Das muss er sein“, flĂŒsterte Felix und hielt die Atem an.

Victor trat in die Halle ein und sah sich um. „Wo seid ihr?“, rief er. „Ich weiß, dass ihr hier seid!“

Felix und die beiden Kinder schauten sich an. Jetzt war der richtige Moment.

„Überraschung!“, rief Felix und trat hervor, wĂ€hrend Anna und Max ebenfalls hervorkamen.

Victor war ĂŒberrascht, aber schnell wieder wĂŒtend. „Ihr denkt, ihr könnt mich aufhalten?“

„Das ist nicht nur die Uhr, Victor. Es ist auch das, was du damit tust“, erklĂ€rte Felix. „Du solltest dich nicht mit Dingen anlegen, die du nicht verstehst.“

Victor lachte höhnisch. „Was wisst ihr schon? Ihr seid nur Kinder!“

„Wir wissen genug, um dich der Polizei zu ĂŒbergeben“, sagte Anna mutig. „Du hast keine Macht hier!“

In diesem Moment hörten sie wieder die Sirenen der Polizei, und Victor wurde blass. „Das kann nicht wahr sein!“, rief er und wollte fliehen, aber Felix hatte sich bereits auf ihn geworfen und hielt ihn fest.

Ein paar Minuten spĂ€ter kamen die Polizisten herein und nahmen Victor fest. „Gut gemacht, Felix“, sagte einer der Beamten. „Das war eine gute Falle.“

Kapitel 10: Ein neuer Anfang

Nachdem Victor gefasst wurde, fĂŒhlten sich Felix, Anna und Max erleichtert. Sie hatten nicht nur Max gerettet, sondern auch die Stadt von einem gefĂ€hrlichen Mann befreit.

„Danke, Felix. Ich hĂ€tte es ohne dich nicht geschafft“, sagte Max und umarmte ihn.

„Ja, du bist unser Held!“, rief Anna begeistert.

Felix lĂ€chelte bescheiden. „Ich habe nur meinen Job gemacht. Aber ich bin froh, dass ich euch helfen konnte.“

Die nĂ€chsten Tage waren voller Erleichterung. Max konnte wieder zur Schule gehen, und Anna war glĂŒcklich, ihren Bruder zurĂŒck zu haben. Felix wurde in der Stadt als der mutige Detektiv bekannt, der das RĂ€tsel um die magische Uhr gelöst hatte.

Eines Abends, wĂ€hrend er in seinem BĂŒro saß und nachdachte, klopfte es an der TĂŒr. Es war Anna. „Felix, ich habe etwas fĂŒr dich!“ Sie hielt ein kleines PĂ€ckchen in der Hand.

„Was ist das?“, fragte Felix neugierig.

„Eine Belohnung fĂŒr deinen Mut“, lĂ€chelte Anna. Als Felix das PĂ€ckchen öffnete, fand er eine kleine Nachbildung der magischen Uhr.

„Das ist wundervoll!“, rief er. „Vielen Dank!“

„Wir werden immer fĂŒr dich da sein, Felix“, sagte Max. „Du bist nicht nur unser Held, sondern auch unser Freund.“

Und so begann ein neues Kapitel in Felix' Leben als Privatdetektiv in Nebeldorf. Mit Anna und Max an seiner Seite wusste er, dass er bereit war, jedes RÀtsel zu lösen, das die Stadt ihm stellte.

Die Abenteuer hatten gerade erst begonnen.

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