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Cowboygeschichte 7/8 Jahre Lesen 6 min.

tom und der geheimnisvolle coyote-felsen

Tom und sein Pferd Blitz sichern mit dem mutigen Jungen Sam einen gefährlichen Gebirgspass, begegnen einem schlauen Fuchs und überwinden gemeinsam Hindernisse, um die Siedler zu schützen.

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Ein etwa 35-jähriger Mann mit kantigem, bärtigem Gesicht, entschlossener, sanfter Miene, braunem Cowboyhut, staubiger Lederjacke, rotem Halstuch und abgenutzten Stiefeln zieht an einem dicken Seil, das an einem Felsen befestigt ist, um den Durchgang frei zu machen; ein etwa 10-jähriger blonder Junge mit rundem, begeistertem Gesicht, blau kariertem Hemd und Latzhose schiebt neben dem Mann den Felsen, Muskeln angespannt, stolzes Lächeln; hinter ihnen das große kastanienfarbene Pferd Blitz mit vom Wind zerzauster Mähne, aufgerichteten Ohren und loyalem Blick; ein kleiner roter Fuchs mit schelmischem Blick und buschigem Schwanz sitzt auf einem nahen Felsen und beobachtet die Szene wie ein neugieriger Freund; Ort: schmaler Durchgang zwischen hohen ocker- und rostfarbenen Felsen namens „Coyote-Felsen“, kiesiger Boden, trockene Gräser und vereinzelte Kakteen, spätnachmittäglicher Himmel in Orange- und Violetttönen; Hauptszene: gemeinsames Arbeiten am Verschieben eines großen Steinblocks, gespanntes Seil, Staubwolke, Bewegung in Kleidung und Mähne; grafischer Stil: dicke schwarze Konturen, überzeichnete runde Formen, leicht körnige Texturen, warme kontrastreiche Farbpalette, weiches Sonnenuntergangslicht, heroische und beruhigende Stimmung. Melden Sie ein Problem mit diesem Bild

Kapitel 1: Der Ruf des Coyote-Felsens

Die Sonne brannte heiß über der endlosen Prärie. Staub wirbelte auf, als der Cowboy Tom mit seinem Pferd Blitz den schmalen Pfad entlangritt. Sein Hut saß fest, die Stiefel waren vom vielen Reiten ganz abgenutzt. Tom hatte heute eine wichtige Aufgabe: Er musste den engen Coyote-Felsen-Pass sichern, damit die Siedler sicher durchkommen konnten.

„Blitz, wir schaffen das, oder?“, fragte Tom und tätschelte den Hals seines treuen Pferdes.

Blitz wieherte leise, als wollte er sagen: „Natürlich, Partner!“

Tom lächelte. Er wusste, dass er sich auf Blitz immer verlassen konnte. Am Horizont sah er schon die schroffen Felsen, die wie riesige Zähne in den Himmel ragten. Dahinter lag der gefährliche Pass.

Plötzlich huschte ein Schatten über den Weg. Tom zügelte Blitz sofort. „Was war das?“, murmelte er.

Aus den Büschen kam ein kleiner Fuchs hervor. Er sah Tom mit klugen Augen an und schien überhaupt keine Angst zu haben.

„Na, du bist ja ein mutiger Kerl“, sagte Tom lachend. „Aber du solltest dich besser verstecken, hier gibt's viele Gefahren.“

Der Fuchs zwinkerte, als hätte er verstanden, und verschwand wieder im Gebüsch. Tom ritt weiter, das Herz klopfte ihm vor Aufregung. Er wusste: Im Westen musste man immer wachsam sein.

Kapitel 2: Das Rätsel der Felsen

Am Fuß des Coyote-Felsens angekommen, stieg Tom ab und führte Blitz am Zügel. Der Weg war schmal und voller Geröll. Plötzlich hörten sie ein leises Kichern.

„Wer ist da?“, rief Tom.

Hinter einem Felsen tauchte ein Junge auf – Sam, der Sohn des Schmieds aus dem Dorf.

„Hallo Tom!“, rief Sam. „Ich wollte dir helfen!“

Tom schüttelte den Kopf, aber er musste grinsen. „Du bist mutig, Sam. Aber der Pass ist gefährlich. Bleib immer dicht bei mir.“

Sam nickte eifrig. Gemeinsam gingen sie weiter. Die Sonne stand schon tief, als sie vor einer großen Felswand standen. Ein schmaler Spalt führte hindurch, aber der Weg war blockiert.

„Oh nein!“, rief Sam. „Wie sollen die Siedler hier durchkommen?“

Tom kratzte sich nachdenklich am Kinn. „Wir brauchen einen Plan. Vielleicht können wir die Steine wegräumen.“

Sam stemmte sich gegen einen Felsbrocken. „Die sind zu schwer!“

Tom lächelte. „Dann brauchen wir mehr Köpfchen als Muskeln. Siehst du das Seil da drüben?“

Sam nickte. Gemeinsam banden sie das Seil um einen großen Stein, führten es um einen Felsen und beide zogen kräftig. Langsam bewegte sich der Brocken.

„Juhu!“, rief Sam. „Es klappt!“

Schließlich war der Weg frei. Tom klopfte Sam auf die Schulter. „Gut gemacht, Partner! Gemeinsam geht alles leichter.“

Kapitel 3: Die Schatten der Nacht

Sie wussten, dass sie den Pass noch sichern mussten, bevor die Nacht hereinbrach. Tom prüfte die Felsen und suchte nach lockeren Steinen.

Plötzlich hörten sie ein Rascheln. Etwas bewegte sich hinter ihnen.

Sam flüsterte: „Hast du das gehört?“

Tom nickte. „Keine Sorge, ich schau nach.“ Vorsichtig zog er seinen Revolver, doch als er um die Ecke blickte, sah er – den Fuchs von vorhin!

„Na, du bist wirklich neugierig!“, lachte Tom und steckte die Waffe weg. „Keine Gefahr, Sam. Nur unser kleiner Freund.“

Sam atmete erleichtert auf. „Ich hatte schon ein bisschen Angst.“

Tom legte den Arm um Sams Schulter. „Mutig sein heißt nicht, keine Angst zu haben. Es heißt, trotzdem das Richtige zu tun.“

Gemeinsam setzten sie ihre Arbeit fort. Bald war der Pass sicher, die Steine fest verkeilt. Tom war dankbar, dass alles so gut geklappt hatte.

Kapitel 4: Die Siedler kommen

Am nächsten Morgen hörten Tom und Sam Hufgetrappel. Eine Gruppe Siedler kam mit ihren Wagen und Pferden den Pass entlang. Sie hatten Kinder dabei, die aufgeregt winkten.

„Seht nur, Tom hat den Weg frei gemacht!“, rief einer der Männer.

Die Siedler bedankten sich herzlich. Eine Frau reichte Tom ein warmes Stück Brot. „Ohne euch wären wir nicht sicher durchgekommen.“

Tom nahm das Brot mit einem Lächeln. „Wir helfen gern. Zusammen ist man stark.“

Sam strahlte vor Stolz. „Ich hab auch geholfen!“

Ein kleines Mädchen schenkte Sam einen bunten Stein. „Für deinen Mut“, sagte sie schüchtern.

Tom fühlte sich glücklich. Er war dankbar für Blitz, für Sam – und für die Gemeinschaft, die hier in der Wildnis zusammenhielt.

Kapitel 5: Gute Nacht, Coyote-Felsen

Als die Sonne unterging, ritt Tom mit Blitz zurück zum Lagerfeuer. Sam lag schon eingerollt im Schlafsack und schnarchte leise. Der Fuchs schlich um das Feuer und legte sich schließlich in sicherer Entfernung hin.

Tom setzte sich auf einen Baumstamm, betrachtete die funkelnden Sterne und atmete die kühle Nachtluft ein.

„Danke, Blitz, danke Sam, danke kleiner Fuchs“, flüsterte er. „Heute war ein guter Tag.“

Langsam wurde Tom müde. Er löschte die Lampe neben sich, sodass nur noch das Glimmen der letzten Funken zu sehen war.

Die Nacht war friedlich und ruhig. Tom wusste, dass er hier, im wilden Westen, nie allein war – und dass Dankbarkeit das größte Geschenk von allen ist.

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Endlosen Prärie
Ein sehr weites, flaches Land mit Gras und wenig Bäumen.
Wirbelte
Sich schnell drehend oder herumfliegend, wie Staub im Wind.
Schroffen Felsen
Große, harte Steine mit rauer, unregelmäßiger Oberfläche.
Pass
Ein enger Weg durch hohe Berge oder Felsen.
Zügel
Das Band, das man am Pferd hält, um es zu lenken.
Geröll
Viele kleine und große Steine, die auf einem Weg liegen.
Felswand
Eine hohe, fast senkrechte Wand aus Fels.
Spalt
Eine enge Öffnung oder Lücke zwischen zwei Steinen.
Blockiert
Etwas ist im Weg und macht den Durchgang unmöglich.
Seil
Ein starkes, gedrehtes Band aus Fasern zum Ziehen oder Halten.
Brocken
Ein großes, schweres Stück Stein oder etwas Festes.
Rascheln
Ein leises, knisterndes Geräusch von Blättern oder Stoff.
Glimmen
Ein schwaches, leises Leuchten, nicht so hell wie ein Feuer.

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