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Tiermärchen 3/4 Jahre Lesen 4 min.

Quell und der Stall der Freundschaft

Der kleine Entenbruder Quell sucht nach einem sicheren Zuhause und findet auf seinem Weg Freunde, die ihm mit Rat und Tat zur Seite stehen. Gemeinsam lernen sie, dass Respekt und Freundschaft die Grundlage für ein echtes Zuhause sind.

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Ein kleiner, lebhaft gelber Erpel namens Quell steht am Ufer eines Baches, seine leuchtenden Augen voller Hoffnung und Aufregung. Sein weiches, flauschiges Gefieder und seine neugierigen Blicke um ihn herum sind auffällig. Neben ihm hüpft ein zappeliges kleines grünes Fröschlein mit gelben Flecken fröhlich auf einem Stein, seine Augen funkeln vor Schalk. Ein wenig weiter nähert sich eine elegante Häsin mit großen Ohren und hellbraunem Fell, die freundlich lächelt und eine kleine Blume in ihrer Pfote hält. Die Szenerie zeigt eine wunderschöne Frühlingslandschaft mit leuchtend grünen Blättern an den Bäumen, bunten Blumen, die im Wind tanzen, und einem blauen Himmel, der mit flauschigen weißen Wolken gesprenkelt ist. Im Mittelpunkt steht Quell, der mit seinen neuen Freunden spricht, die alle den Wunsch teilen, einen sicheren und warmen Ort zum gemeinsamen Leben zu finden. Melden Sie ein Problem mit diesem Bild

Teil 1: Die Reise beginnt

Es war einmal ein kleiner Entenbruder. Er hieß Quell. Quell war gelb wie die Sonne. Er watschelte durch ein grünes Tal. Das Gras war weich wie ein Teppich. Die Bäume flüsterten leise Lieder.

Quell suchte einen sicheren Platz. „Ich brauche ein Zuhause“, sagte er. Seine Stimme war klein, aber mutig. Er träumte von einem warmen Nest. Er träumte von Freunden, die ihm helfen.

Auf dem Weg traf er eine alte Eule. Die Eule saß wie ein kleiner Waldleuchtturm auf einem Ast. „Guten Morgen“, sagte die Eule. „Wohin so eilig, kleiner Freund?“

„Ich suche ein Zuhause“, sagte Quell.

„Respekt und Mut führen den Weg“, sagte die Eule. „Hör genau zu, schau genau hin.“

Quell nickte. Er hörte zu. Er ging weiter.

Teil 2: Freunde finden

Am Flussufer planschte ein Frosch. Er hüpfte wie ein grüner Knopf. „Hallo“, quakte der Frosch. „Kommst du spielen?“

„Ich suche Schutz“, sagte Quell. „Hast du einen Rat?“

Der Frosch sprang fröhlich. „Folge dem Wasser. Es kennt viele Wege. Sei freundlich, sei ehrlich.“ Der Frosch lachte. Quell lachte auch. Freundlichkeit fühlte sich warm an.

Weiter oben stand ein Igel. Er rollte sich wie ein kleines Kissen. „Guten Tag“, brummte der Igel. „Warum suchst du?“

„Ich suche ein Dach“, sagte Quell. „Ein sicheres Dach.“

„Teile dein Herz“, sagte der Igel. „Teile dein Brot. Dann hilft dir die Welt.“

Quell nickte. Er teilte sein kleines Stück Brot mit dem Igel. Sie aßen zusammen. Sie sangen leise Lieder. Der Himmel wurde rosa.

Am Rand der Wiese traf Quell eine Häsin. Sie hatte große Ohren, die wie Segel waren. „Komm ins Dorf“, sagte sie. „Dort ist ein alter Stall. Er ist warm und weich.“ Quell war froh. Sein Herz hüpfte wie ein kleiner Trommel.

„Aber“, sagte die Häsin, „der Stall gehört dem alten Bären. Wir müssen ihn fragen.“

„Wir werden fragen“, sagte Quell. „Mit Respekt.

Teil 3: Ein Zuhause für alle

Sie gingen zum Stall. Der alte Bär saß vor der Tür. Er trug ein Lächeln wie ein Sonnenhut. „Wer klopft?“ brummte er freundlich.

„Guten Tag“, piepste Quell. „Darf ich Schutz suchen? Ich habe Freunde und ein kleines Herz voll Mut.“

Der Bär hörte. Er hörte die Freundlichkeit. Er hörte den Respekt.

„Komm herein“, sagte der Bär. „Teile den Stall. Respekt macht ein Zuhause groß.“

Quell strahlte. Die Freunde halfen sauber machen. Die Eule brachte weiche Äste. Der Frosch putzte mit fröhlichem Platsch. Der Igel legte kleine Kissen. Die Häsin machte Tee.

In der Nacht schliefen sie eng beieinander. Der Stall war warm wie eine Mama-Umarmung. Quell wusste: Ein Zuhause ist mehr als ein Dach. Ein Zuhause ist Respekt, Teilen und Freundschaft.

„Danke“, flüsterte Quell. „Danke, Freunde.“

„Danke“, sagten die Freunde.

Und so lebten sie friedlich. Der Stall wurde hell wie ein kleiner Stern. Wenn jemand Hilfe brauchte, klopfte er an. Die Türe war offen. Denn Respekt bleibt immer bei denen, die ihn geben.

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