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Geschichte von Polizisten 7/8 Jahre Lesen 16 min.

Polizistin Jana Sommer und der Workshop der kleinen Helferinnen und Helfer

Die Polizistin Jana Sommer besucht eine Grundschulklasse und zeigt den Kindern spielerisch, wie Polizei hilft, Sicherheit gewährleistet und Konflikte friedlich gelöst werden. In Spaziergang, Rollenspielen und Gesprächen lernen die Kinder, Fragen zu stellen, Hilfe zu holen und Verantwortung zu übernehmen.

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Eine junge lächelnde Polizistin mit gelber Warnweste über blauem Uniformhemd und braunem Pferdeschwanz kniet, um auf Augenhöhe mit Kindern zu sein, hält einen großen blauen Werkstattkoffer und einen sichtbaren roten Filzstift; ein Mädchen, Mira (ca. 8 Jahre) mit braunem Pferdeschwanz und buntem Kleid steht links und blickt neugierig lächelnd, ein Junge, Ben (ca. 8 Jahre) mit kurzem Haar und Sommersprossen und grünem T‑Shirt sitzt auf einem kleinen Stuhl und tut so, als schreibe er auf einen Block; eine Lehrerin, Frau Neumann (ca. 30–40 Jahre, kurze blonde Haare), lächelt im Hintergrund bei der Klassenzimmertür; Schauplatz ist der Schulhof vor einer Klasse mit hellem Plattenboden, einem Zebrastreifen, einem Springbrunnen im Hintergrund, einem bunten Kiosk und einem grünen AED‑Schild an der Sporthallenwand; Hauptszene: ein Sicherheitsworkshop mit einem Kreis aufmerksamer Kinder um die Polizistin, warme entspannte Gesichtsausdrücke, kräftige Kontrastfarben, weiches Spätvormittagslicht, kindgerechter einfacher Stil mit runden Formen und ausdrucksstarken Silhouetten. Melden Sie ein Problem mit diesem Bild

Kapitel 1: Frau Sommer und der große Workshop-Koffer

Als Frau Sommer am Morgen die Tür zur Polizeiwache aufschloss, summte sie leise ein Lied. Sie war eine junge Polizistin, und heute war ein besonderer Tag: Sie sollte einen Workshop für Kinder geben. Nicht irgendeinen Workshop, sondern einen, bei dem man lernen konnte, wie Polizei im Alltag hilft.

„Guten Morgen, Frau Sommer!“, rief Herr Kaya vom Empfang.

„Guten Morgen! Ist der Workshop-Koffer schon da?“, fragte sie.

Herr Kaya zeigte auf einen großen, blauen Koffer. „Da steht er. Vorsicht, der ist voll mit wichtigen Sachen.“

Frau Sommer klopfte liebevoll auf den Koffer, als wäre er ein freundlicher Hund. „Dann kommst du heute mit mir, ja?“

Sie packte noch ein paar bunte Stifte ein, einen Block Papier und ein kleines Schild, auf dem „Fragen erlaubt!“ stand. Das Schild mochte sie besonders, denn sie fand: Fragen sind wie Taschenlampen. Sie machen Dinge hell.

Kurz darauf ging sie zur Grundschule am Stadtpark. Dort warteten schon Kinder aus der zweiten Klasse. Die Lehrerin, Frau Neumann, begrüßte sie. „Schön, dass Sie da sind! Die Kinder sind ganz aufgeregt.“

Als Frau Sommer in den Klassenraum trat, wurde es kurz still. Dann sprudelte es los.

„Haben Sie Handschellen?“

„Dürfen Sie auch Hunde haben?“

„Fahren Sie immer mit Blaulicht?“

Frau Sommer lachte freundlich. „So viele Fragen! Genau dafür bin ich hier. Aber zuerst: Ich heiße Jana Sommer. Und ihr dürft Jana sagen.“

„Echt?“, fragte ein Junge mit Sommersprossen.

„Echt“, sagte Jana. „In Workshops sind wir ein Team. Und ein Team spricht freundlich miteinander.“

Sie stellte den Koffer auf den Tisch. „Heute machen wir eine kleine Entdecker-Reise. Wir lernen: Was macht die Polizei? Wie kann man helfen? Und wie bleiben wir alle sicher, ohne Angst zu haben.“

Ein Mädchen mit einem Pferdeschwanz hob die Hand. „Ich heiße Mira. Und ich will wissen, ob Polizei nur böse Leute fängt.“

„Gute Frage, Mira“, sagte Jana und setzte sich auf einen Stuhl, damit sie auf Augenhöhe war. „Die Polizei ist vor allem da, um zu helfen. Manchmal müssen wir auch Regeln durchsetzen, ja. Aber sehr oft geht es um Schutz, um Zuhören, um Vermitteln. Manchmal sind wir wie ein Knoten-Entwirrer.“

„Wie bitte?“, kicherte der Sommersprossen-Junge.

Jana nahm zwei Schnürsenkel aus dem Koffer und verknotete sie. „Wenn zwei Menschen streiten, ist es manchmal wie ein Knoten. Man kommt nicht weiter. Dann helfen wir, ruhig zu bleiben und den Knoten zu lösen.“

Frau Neumann nickte. „Das ist ein schönes Bild.“

Jana klatschte leise in die Hände. „So. Und jetzt: Wer weiß, welche Nummer man anruft, wenn man Hilfe braucht?“

„Hundertzwölf!“, rief jemand.

„Fast“, sagte Jana lächelnd. „Die 112 ist für Feuerwehr und Rettungsdienst. Die Polizei erreicht man unter 110. Manchmal braucht man beides, aber heute merken wir uns: 110 für Polizei, 112 für schnelle medizinische Hilfe.“

„Und wenn ich meine Brotdose verliere?“, fragte ein kleiner Junge.

„Dann kannst du erst mal in der Schule fragen“, sagte Jana. „Und wenn du dich verlaufen hast oder niemanden findest, dann darfst du auch die Polizei ansprechen. Wir sind für euch da.“

Sie holte ein großes Bild aus dem Koffer: eine Polizistin, die einem Kind über die Straße hilft. Daneben stand ein Polizeiwagen, aber ohne Blaulicht.

„Blaulicht ist wie ein sehr lautes ‚Achtung, bitte Platz!‘“, erklärte Jana. „Das benutzen wir nur, wenn es wirklich dringend ist. Im Alltag ist unsere Arbeit oft ganz ruhig.“

Mira schaute neugierig. „Was machen Sie denn ruhig?“

„Oh, vieles“, sagte Jana. „Wir machen Verkehrserziehung, wir passen auf bei Festen, wir suchen nach verlorenen Sachen, wir hören Menschen zu, wir erklären Regeln. Und ich mache Workshops. Das ist mein Lieblings-Teil.“

Sie zog einen dicken Filzstift aus dem Koffer, hielt ihn hoch und sagte: „Das ist mein Workshop-Stift. Der schreibt nicht nur Wörter, der schreibt auch Mut.“

Die Kinder kicherten. Jana legte den Stift in einen kleinen Becher auf dem Tisch. „Später kommt er wieder zurück. Aber erst gehen wir gemeinsam auf einen kleinen Rundgang. Draußen im Viertel gibt es Dinge, die jeder kennen sollte.“

„Gibt's da auch ein Geheimnis?“, fragte der Sommersprossen-Junge.

„Kein Geheimnis“, sagte Jana, zwinkerte aber. „Eher ein hilfreicher Schatz.“

Kapitel 2: Ein Spaziergang voller Zeichen

Die Klasse ging in einer ordentlichen Reihe nach draußen. Jana ging vorne, Frau Neumann hinten. Jana trug eine gelbe Weste, damit man sie gut sehen konnte. Sie war nicht streng, aber klar, wie eine freundliche Ampel.

Am Schultor blieb sie stehen. „Erste Regel: Wir schauen aufeinander. Wer sieht, dass jemand zu langsam ist, wartet. Wer sieht, dass jemand drängelt, sagt freundlich: ‚Bitte nicht schubsen.‘ Vertrauen heißt: Wir passen aufeinander auf.“

„Ich passe auf Mira auf“, sagte ein Junge.

„Und ich auf dich!“, rief Mira und grinste.

Jana zeigte auf den Zebrastreifen. „Hier üben wir kurz das sichere Überqueren. Was macht man als Erstes?“

„Gucken!“, riefen mehrere.

„Genau“, sagte Jana. „Links, rechts, links. Und erst gehen, wenn es wirklich frei ist. Und wenn ihr unsicher seid: lieber warten. Warten ist manchmal das mutigste.“

Sie gingen weiter bis zu einem kleinen Platz, wo ein Brunnen plätscherte. Ein Mann schob einen Kinderwagen, ein Hund schnüffelte an einer Laterne. Alles war normal und friedlich.

Jana zeigte auf ein Schild am Laternenmast. „Seht ihr dieses Schild? Das ist ein Notfall-Informations-Schild. Darauf steht, wo wir gerade sind. Wenn jemand Hilfe braucht und nicht genau weiß, wie die Straße heißt, kann man diese Nummer nennen. Dann finden Helfer den Ort schneller.“

„Das ist wie ein Name für den Platz!“, sagte Mira.

„Genau“, sagte Jana. „Orte haben Namen, damit wir gut miteinander sprechen können.“

Dann gingen sie zur Sporthalle der Schule. Neben dem Eingang hing ein grüner Kasten mit einem Herzsymbol.

Jana blieb stehen und sprach ruhig, damit niemand erschrak. „Und hier ist der Schatz, von dem ich gesprochen habe. Das ist ein Defibrillator. Viele sagen kurz: AED. Er hängt hier, damit man im Notfall schnell Hilfe holen kann. Ihr müsst nicht wissen, wie er funktioniert. Das machen Erwachsene und Profis. Aber es ist gut zu wissen, wo er ist.“

Die Kinder blickten respektvoll auf den Kasten.

„Muss man den anfassen?“, fragte der Sommersprossen-Junge, der sich als Ben vorgestellt hatte.

„Nur wenn ein Erwachsener sagt, dass es nötig ist“, erklärte Jana. „Für euch ist das Wichtigste: Ihr könnt einem Erwachsenen sagen, dass hier so ein Gerät hängt. Und ihr könnt Hilfe holen. Hilfe holen ist eine sehr große Sache.“

„Ich könnte zu Frau Neumann rennen!“, sagte Mira.

„Genau“, sagte Jana. „Oder die 112 wählen, wenn kein Erwachsener da ist. Ihr sagt dann: Wo seid ihr, was ist passiert, und wer ruft an. Das reicht.“

Frau Neumann legte eine Hand auf Miras Schulter. „Ihr macht das prima.“

Jana zeigte noch auf andere Dinge: einen Fahrradständer mit einem Schild „Fahrräder anschließen“, damit nichts verloren geht, und eine ruhige Ecke beim Park, wo ein rotes Schild „Spielstraße“ stand.

„Die Polizei ist auch dafür da, dass Regeln verständlich sind“, sagte Jana. „Wenn alle Regeln kennen, gibt es weniger Streit.“

„Und wenn doch Streit ist?“, fragte Ben.

„Dann sprechen wir miteinander“, sagte Jana. „Wir hören beide Seiten. Wir suchen eine Lösung. Manchmal sagen wir: ‚Stopp, wir beruhigen uns.‘ Und manchmal erklären wir, wie man es nächstes Mal besser macht.“

Auf dem Rückweg zur Schule sah Jana zwei Kinder am Kiosk, die sich um eine letzte Brezel stritten. Es war kein großer Streit, eher ein „Du zuerst!“ und „Nein, du zuerst!“ – aber beide klangen schon ein bisschen genervt.

Jana ging hin, freundlich und ruhig. „Hallo ihr zwei. Was ist los?“

„Es gibt nur noch eine Brezel“, sagte das größere Kind. „Und wir haben beide nur eine Münze.“

Das kleinere Kind verschränkte die Arme. „Und ich war zuerst da!“

Jana nickte. „Okay, ich höre euch. Du sagst: Du warst zuerst. Du sagst: Ihr habt beide eine Münze. Das ist knifflig, aber nicht schlimm. Habt ihr eine Idee, wie man das fair lösen kann?“

Beide schauten sich an. Dann sagte das größere Kind: „Wir könnten sie teilen.“

Der Kiosk-Mann lächelte. „Ich kann sie auch für euch in zwei Hälften schneiden.“

Das kleinere Kind atmete aus. „Dann ist es okay.“

Jana nickte. „Das war eine gute Lösung. Ihr habt miteinander gesprochen und nicht geschubst. So wächst Vertrauen.“

Als sie wieder bei der Schule ankamen, sagte Ben leise zu Mira: „Jana ist wie eine Brezel-Teilerin.“

Mira kicherte. „Eine faire Brezel-Teilerin!“

Kapitel 3: Rollenspiel im Klassenzimmer

Zurück im Klassenraum stellte Jana den Koffer wieder auf den Tisch. „Jetzt machen wir ein Rollenspiel. Das ist wie Theater, nur ohne Lampenfieber.“

„Ich habe trotzdem ein bisschen Lampenfieber“, flüsterte Ben.

Jana zwinkerte. „Dann machen wir's mit extra viel Spaß.“

Sie verteilte kleine Kärtchen. Auf manchen stand „Ich habe mich verlaufen“, auf anderen „Ich habe etwas gefunden“, auf anderen „Ich brauche Hilfe“ und auf wieder anderen „Ich bin ein freundlicher Polizist“ oder „Ich bin eine freundliche Polizistin“.

Mira zog ein Kärtchen und las: „Ich habe mein Kuscheltier im Park vergessen.“

„Oh nein!“, rief sie, aber dann lächelte sie. „Also… im Spiel.“

Jana stellte zwei Stühle auf. „Hier ist der Park. Und hier ist die Polizeiwache. Mira, du kommst zur Wache und erklärst, was passiert ist. Wer möchte Polizist sein?“

Mehrere Hände schossen hoch. Ben bekam die Rolle und setzte sich sehr ernst hin, als hätte er schon hundert Fälle gelöst.

Mira trat an den „Schalter“. „Hallo, ich… äh… habe mein Kuscheltier verloren. Es heißt Wolke.“

Ben räusperte sich. „Hallo. Ich bin… Polizist Ben. Ähm… keine Sorge. Können Sie mir sagen, wo Sie Wolke zuletzt gesehen haben?“

Jana nickte lobend. „Sehr gut gefragt.“

Mira dachte nach. „Beim Brunnen. Da habe ich ihm Wasser gezeigt. Also… dem Brunnen. Nicht Wolke.“

Die Klasse lachte.

Ben schrieb mit einem Bleistift auf ein Blatt, ganz langsam. „Brunnen. Und wie sieht Wolke aus?“

„Weiß, flauschig, hat ein blaues Ohr, weil ich es mal angemalt habe“, sagte Mira.

Jana hob den Filzstift aus dem Becher. „Und jetzt: Wir machen eine Suchmeldung. Nicht im Internet, nur auf Papier. Damit lernen wir: Die Polizei sammelt Informationen und bleibt ruhig.“

Sie schrieb groß: „VERMISST: Kuscheltier Wolke“. Darunter malte sie ein kleines flauschiges Tier mit blauem Ohr.

„Was macht die Polizei dann?“, fragte ein Kind.

„Wir würden zum Beispiel den Fundbüro-Kasten im Park prüfen“, erklärte Jana. „Oder wir sprechen mit Menschen, die dort arbeiten, wie dem Gärtner oder dem Café. Und wir sagen: Wenn jemand Wolke findet, soll er sich melden.“

„Und wenn niemand Wolke findet?“, fragte Mira und schaute kurz traurig.

Jana beugte sich vor. „Dann trösten wir dich und überlegen weiter. Aber oft werden solche Sachen wiedergefunden. Und weißt du was? Im echten Leben kann man auch vorher etwas tun: den Namen und eine Telefonnummer auf ein kleines Band schreiben, das am Kuscheltier hängt. Dann findet Wolke leichter zurück.“

Mira nickte eifrig. „Das mache ich!“

Als nächstes Rollenspiel ging es um ein gefundenes Portemonnaie. Jana erklärte: „Wenn ihr etwas findet, bringt es zu einem Erwachsenen: zur Lehrerin, zu euren Eltern oder zur Polizei. Wir geben es zurück. Ehrlich sein ist wie ein warmer Mantel. Er hält die Gemeinschaft zusammen.“

Ben zog die Augenbrauen hoch. „Ein Mantel aus Ehrlichkeit!“

„Genau“, sagte Jana. „Und Vertrauen ist das, was darunter warm bleibt.“

Dann zeigte Jana ein Bild von einer Polizeistreife zu Fuß. „Wir gehen nicht nur mit dem Auto. Wir laufen auch. Dann können wir besser mit Menschen sprechen. Viele Probleme lösen sich, wenn man früh und freundlich spricht.“

Frau Neumann fragte: „Kinder, welche Sätze helfen, wenn man Streit vermeiden will?“

Mira hob die Hand. „Man kann sagen: ‚Stopp, ich mag das nicht.‘“

Ben sagte: „Oder: ‚Können wir das anders lösen?‘“

Ein anderes Kind meinte: „Oder: ‚Entschuldigung, ich habe dich aus Versehen angerempelt.‘“

Jana strahlte. „Das sind super Sätze. Polizei ist nicht nur Blaulicht. Polizei ist auch: gute Worte finden.“

Am Ende des Workshops durften die Kinder noch Fragen stellen. Ben fragte: „Haben Sie schon mal etwas ganz Kleines gemacht, das trotzdem wichtig war?“

Jana überlegte. „Ja. Einmal habe ich einer Oma geholfen, die den Busfahrplan nicht lesen konnte. Das war nicht gefährlich, aber es war wichtig für sie. Hilfe ist nicht immer groß und laut. Manchmal ist sie leise und freundlich.“

Mira fragte: „Was ist das Wichtigste in Ihrem Job?“

Jana antwortete ohne lange nachzudenken: „Dass Menschen sich sicher fühlen. Und dass sie wissen: Wir hören zu. Wir sind da. Und wir arbeiten mit euch zusammen.“

Dann klingelte die Schulglocke. Zeit zum Aufräumen.

Jana nahm den Filzstift in die Hand. „Mein Workshop-Stift hat heute viel Mut geschrieben, oder?“

„Ja!“, riefen die Kinder.

Sie ging zum Regal, wo ein kleiner Stifte-Topf stand, den Frau Neumann extra hingestellt hatte. Jana steckte den Filzstift hinein. Er rutschte zwischen Buntstifte und Bleistifte, als wäre er wieder zu Hause.

„So“, sagte Jana leise, „zurück im Topf. Gute Arbeit, Stift.“

Ben grinste. „Morgen schreibt er wieder Mut.“

Jana schloss den Koffer, winkte der Klasse zu und sagte: „Danke, dass ihr so gut zugehört habt. Denkt dran: Ihr seid Teil davon, dass unsere Stadt freundlich ist. Mit euren Worten, euren Augen und eurem Herzen.“

Auf dem Heimweg fühlte sich Jana leicht. Nicht, weil sie schnell gegangen war, sondern weil Vertrauen sich so anfühlt: wie ein ruhiger Schritt, der sicher ist.

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Das Quiz: Hast du die Geschichte gut verstanden?

Polizistin
Eine Frau, die Menschen beschützt und bei Problemen hilft.
Workshop
Eine Stunde, in der man etwas praktisch zusammen lernt.
Taschenlampen
Kleine Lichter, die man in der Hand hält, um etwas zu sehen.
Zebrastreifen
Streifen auf der Straße, wo Kinder sicher überqueren können.
Defibrillator
Ein Gerät, das bei einem starken Herzproblem helfen kann.
AED
Abkürzung für ein Gerät, das bei Herzstillstand hilft.
Fundbüro-Kasten
Ein Ort, wo verlorene Dinge gesammelt werden.
Suchmeldung
Eine Nachricht, die sagt, dass etwas oder jemand vermisst wird.
Vermitteln
Zwischen Menschen helfen, damit sie eine Lösung finden.
Vertrauen
Gefühl, dass man sich auf jemanden sicher verlassen kann.

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