Kapitel 1: Morgen im Zauberwald
„Guten Morgen, Mimo!“, ruft Lila, der kleine Vogel.
„Guten Morgen, Lila!“, sagt Mimo. Mimo hat einen bunten, glitzernden Schwanz und große, lustige Ohren. Mimo ist heute wieder ein bisschen müde.
„Wie geht es dir heute, Mimo?“, fragt Lila sanft.
„Ich bin noch müde. Mein Bauch tut weh. Aber ich bin froh, dich zu sehen!“, sagt Mimo und lächelt.
Lila flattert auf Mimos Schulter. „Weißt du, was ich mache, wenn ich traurig bin?“
Mimo schüttelt den Kopf. „Nein, was denn?“
Lila hüpft. „Ich zähle die bunten Blumen. Willst du mitmachen?“
Mimo gluckst. „Ja, das mag ich. Eins, zwei, drei…“
Sie zählen zusammen. Da lacht Mimo. Lila kichert.
Kapitel 2: Ein Zauberplatz für Mimo
Mimos Mama kommt langsam. Sie ist blau und weich und sieht sehr freundlich aus.
„Hallo, Mimo. Hallo, Lila. Ihr habt Spaß, das ist schön!“, sagt Mama sanft.
Mimo kuschelt sich an Mama. „Mama, mein Bauch tut heute weh.“
Mama küsst Mimos Stirn. „Ich weiß, mein Schatz. Soll ich dir das Zauber-Tuch bringen?“
Mimo nickt. „Ja, bitte, Mama.“
Mama legt das Zauber-Tuch um Mimos Bauch. Es ist warm und weich.
„Jetzt wird es besser“, flüstert Mama.
Lila setzt sich auf Mimos Knie.
„Mimo, wollen wir uns das Regenbogen-Bild vorstellen?“
Mimo strahlt. „Oh ja! Ich seh schon viel Blau und ein bisschen Gelb!“
Lila piepst fröhlich. „Mein Lieblingsfarbe ist Rot!“
Mama lacht leise. „Ihr seid ein tolles Team.“
Kapitel 3: Stark wie Mimo
Am Nachmittag kommt Onkel Klonk. Er ist groß und grün und kann lustige Geräusche machen.
„Hallo, Lieblings-Mimo!“, ruft Klonk.
Mimo winkt. „Hallo Onkel Klonk! Heute habe ich ein Zauber-Tuch!“
Klonk macht „Brrrrrummmm“ und tut so, als wäre das Tuch ein Superhelden-Umhang.
Alle lachen.
„Weißt du, Mimo“, sagt Onkel Klonk, „du bist stark. Auch wenn's mal weh tut.“
Mimo nickt. „Ich bin stark. Ich habe meine Familie. Und Lila. Und mein Zauber-Tuch.“
Mama gibt Mimo einen Kuss.
Lila piepst: „Du bist nie allein, Mimo!“
Und Mimo lächelt. Ganz warm und froh.