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Geburtstagsgeschichte 9/10 Jahre Lesen 9 min.

marlene und die geheime geburtstagsschatzsuche

Marlene wacht an ihrem Geburtstag auf und bemerkt, dass niemand in der Familie an ihren besonderen Tag gedacht hat. Auf einem Spaziergang mit ihrem Freund Tim entdeckt sie jedoch eine überraschende Schatzsuche, die ihre Stimmung hebt und spannende Abenteuer verspricht.

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Es gibt 4 Kinder: - Marlene: ein 10-jähriges Mädchen mit langen braunen Haaren und strahlenden Augen. Sie trägt ein rosa T-Shirt mit Sternen und eine Jeansshorts. Sie steht in der Mitte des Bildes, lächelnd, und hält ein großes Stück Geburtstagstorte. - Tim: ein 10-jähriger Junge mit zerzausten blonden Haaren und runden Brillen. Er trägt ein grünes T-Shirt und eine blaue Hose. Er steht links von Marlene und jongliert mit Äpfeln, mit einem breiten Lächeln im Gesicht. - Lucy: ein 12-jähriges Mädchen mit roten Haaren und Zöpfen. Sie trägt ein buntes Blumenkleid. Sie steht rechts von Marlene und zeigt einen Zaubertrick mit Karten, mit einem schelmischen Blick. - Max: ein 9-jähriger Junge mit kastanienbraunen Haaren und einem strahlenden Lächeln. Er sitzt im Rollstuhl neben Marlene und hält einen großen Sternballon. Der Ort ist ein sonniger Park mit großen grünen Bäumen, bunten Blumen und einem Pavillon, der mit Girlanden dekoriert ist. Luftballons schweben in der Luft, und ein großer Tisch ist mit Kuchen, Süßigkeiten und sprudelnden Getränken gedeckt. Die Hauptsituation zeigt die Kinder, die fröhlich Marlenes Geburtstag feiern, umgeben von Lachen und Farben, mit Sonnenstrahlen, die durch die Blätter der Bäume scheinen. Melden Sie ein Problem mit diesem Bild

Kapitel 1: Morgens mit Marlene

Marlene wälzte sich in ihrem Bett hin und her. Die Sonne schien durch das Fenster und kitzelte ihre Nase. Normalerweise sprang sie früh am Morgen aus den Federn, aber heute war alles anders. Heute war ihr Geburtstag! Doch irgendetwas stimmte nicht.

Sie hatte gehofft, dass schon beim Aufwachen jemand „Herzlichen Glückwunsch!“ rufen würde. Aber das Haus war still. Kein Luftballon, kein Geburtstagsduft von frischen Brötchen, nicht einmal ihr kleiner Bruder schlich herum. „Hm“, murmelte Marlene und schlich im Schlafanzug ins Wohnzimmer.

Nichts. Papa las Zeitung, Mama telefonierte, Jakob, ihr Bruder, baute einen Lego-Turm. Niemand beachtete sie. Marlene setzte sich mit hängenden Schultern an den Tisch.

„Morgen!“, sagte Mama und winkte ihr kurz zu.

„Guten Morgen“, antwortete Marlene leise und schielte auf den Kühlschrank – aber da hing kein einziger Geburtstagsgruß.

War es möglich? Hatte wirklich niemand an ihren Geburtstag gedacht? Marlene wollte am liebsten laut rufen: „Hallo! Heute werde ich zehn Jahre alt!“ Aber sie traute sich nicht. Vielleicht wollten alle einfach noch nicht so früh feiern. Vielleicht…?

Sie schmierte sich ein Brötchen, doch auch dabei schaute sie heimlich zur Tür – vielleicht käme ja doch noch jemand herein und würde singen. Aber es blieb ruhig.

Kapitel 2: Der seltsame Spaziergang

Nach dem Frühstück sagte Mama: „Marlene, könntest du bitte Brötchen zu Oma im Park bringen? Sie wartet bestimmt schon.“

Marlene nickte. Sie zog sich langsam an, schlüpfte in ihre Lieblingshose mit den bunten Sternen und schnappte sich den Korb. Als sie die Haustür öffnete, wehte ein frischer Windstoß ihr die Haare ins Gesicht. „Wenigstens begrüßt mich das Wetter“, murmelte sie und stapfte los.

Im Park war alles wie immer. Die Vögel zwitscherten, Hunde bellten, und irgendwo lachte jemand. Marlene schlich an der großen Eiche vorbei und hielt Ausschau nach ihrer Oma. Doch die Bank war leer. Sie ging weiter zum Rosenbeet, dann zum Spielplatz – nirgendwo Oma.

Plötzlich hörte sie ein leises Kichern hinter einem Busch. Sie lugte vorsichtig um die Ecke. Nichts. Aber dann sprang plötzlich jemand vor sie: „Buh!“

Es war Tim, ihr bester Freund. Er grinste über das ganze Gesicht. „Du hast dich erschreckt!“, rief er vergnügt.

„Überhaupt nicht!“, behauptete Marlene, obwohl ihr Herz wie verrückt klopfte. „Was machst du denn hier?“

„Ach, nur spazieren“, sagte Tim und schaute auffällig unauffällig in die Wolken. „Willst du mit mir zum alten Baumhaus gehen?“

Marlene zuckte die Schultern. „Eigentlich suche ich Oma.“

„Bestimmt kommt sie gleich. Komm doch kurz mit!“, drängte Tim.

Also folgte Marlene ihm. Vielleicht gab es ja am Baumhaus eine Überraschung?

Kapitel 3: Das große Geheimnis

Das Baumhaus war ein bisschen schief, und einige Bretter quietschten, wenn man darauf trat. Marlene kletterte als Erste die Strickleiter hoch. Oben angekommen, blickte sie sich um – da saß Lucy, Tims große Schwester und eine echte Meisterin im Kartentrick.

„Hey, Marlene!“, rief Lucy und winkte. „Willst du einen Zaubertrick sehen?“

„Vielleicht später“, sagte Marlene. Sie setzte sich auf die Bank im Baumhaus und ließ die Beine baumeln.

Plötzlich hörten sie ein lautes Hupen. Unten am Baum stand Max mit seinem Rollstuhl. Max war der Schnellste von ihnen, obwohl er nicht laufen konnte. Er winkte aufgeregt nach oben.

„Na, ihr Schlafmützen! Kommt runter, ich hab was Cooles gefunden!“, rief Max.

Marlene kletterte runter, dicht gefolgt von Tim und Lucy. Max zeigte auf einen Strauch, aus dem bunte Luftschlangen ragten.

„Was ist das?“, fragte Marlene neugierig.

Max zwinkerte. „Vielleicht hat der Geburtstagswichtel sie verloren?“

Tim kicherte. „Oder der Luftballonriese?“

Marlene musste ein bisschen grinsen. „Ihr seid komisch.“

Lucy beugte sich zu Marlene und flüsterte: „Wir könnten eine Schatzsuche machen. Was meinst du?“

Marlene zuckte mit den Schultern. „Warum nicht?“ Wenigstens wurde ihr Tag jetzt ein bisschen spannender.

Kapitel 4: Eine Schatzsuche voller Überraschungen

Sie folgten den Luftschlangen, die wie eine bunte Spur von Konfetti durch den Park führte. Immer wieder mussten sie kleine Rätsel lösen:

„Wie viele Enten schwimmen im Teich?“ zählte Max mit lautem Lachen.

„Was steht auf der Bank beim Spielplatz?“ las Lucy vor: „Für Oma Helga, die beste Oma der Welt!“

Tim hüpfte auf dem linken Fuß über eine Pfütze und rief: „Das ist ja aufregender als Hausaufgaben!“

Marlene lachte endlich wieder richtig. Gemeinsam rannten, hüpften und rollten sie durch den Park, lösten Rätsel, kitzelten sich, erzählten Quatschwitze und suchten eifrig nach weiteren Hinweisen.

Nach einer Weile führte die Spur sie zum alten Pavillon. Dort wartete tatsächlich Oma – mit einem großen, geheimnisvollen Karton auf dem Schoß.

„Na, ihr Abenteurer!“, begrüßte sie die Kinder. „Habt ihr den Schatz schon gefunden?“

Marlene schaute verdutzt. „Welchen Schatz?“

Oma grinste und schob den Karton zu ihr. „Vielleicht ist ja hier einer drin!“

Marlene öffnete den Deckel vorsichtig. Drinnen lagen bunte Partyhüte, eine Girlande mit ihrem Namen und ein Stapel Einladungskarten. Sie las laut vor: „Einladung zur Geburtstagsfeier von Marlene!“

Da brach um sie herum plötzlich Jubel aus – Tim, Lucy, Max und sogar Oma riefen: „Überraschung! Alles Gute zum Geburtstag, Marlene!“

Marlene starrte sie an. „Ihr habt euch doch erinnert!“

„Na klar!“, rief Max und warf einen Luftballon in die Luft. „Du bist unsere beste Freundin!“

Kapitel 5: Die lustigste Party im Park

Der Pavillon war in Windeseile mit bunten Girlanden geschmückt. Es gab Muffins mit Smarties, selbstgemachte Limonade und eine Torte mit zehn Kerzen. Oma zauberte aus ihrer Tasche eine große Dose Seifenblasen, die in der Sonne schimmerten.

Die Kinder lachten, pusteten Seifenblasen in den Himmel und verfolgten sie kichernd über die Wiese.

„Jetzt machen wir Spiele!“, rief Lucy. „Ich habe 'Schatzsuche im Gras' vorbereitet!“

Jeder bekam eine kleine Liste: ein Kleeblatt, einen Käfer, einen Stein mit Glitzer, einen Tannenzapfen und eine Feder. Wer zuerst alles fand, durfte als Erster ein Stück Torte wählen.

Während alle suchten, kam Marlenes Familie mit einem Picknickkorb. Papa trug eine riesige, knallbunte Geburtstagskrone und wollte sofort „Happy Birthday“ singen. Jakob, ihr Bruder, hatte sogar ein selbstgebasteltes Geschenk dabei – eine kleine Kiste voller Glitzersterne.

Max rollte eifrig zwischen den Büschen umher und zeigte stolz seine Fundstücke. Lucy entdeckte einen besonders schimmernden Käfer und Tim fand die längste Feder.

Marlene freute sich über jedes kleine Ding, das sie entdeckte. Am meisten aber freute sie sich über ihre Freunde, ihre Familie und die ganze fröhliche Gesellschaft um sie herum.

Kapitel 6: Magische Momente und ein kleiner Wunsch

Als die Sonne langsam tiefer stand und die Schatten länger wurden, saßen alle im Kreis auf Picknickdecken. Oma erzählte lustige Geschichten aus ihrer Kindheit. Tim jonglierte mit Äpfeln, Lucy zeigte endlich einen Kartentrick – und alle staunten, als sie scheinbar eine Maus aus Max' Ärmel zauberte.

Dann war es Zeit für die Torte. Alle sangen mit voller Stimme. Marlene schloss die Augen, wünschte sich im Stillen etwas und pustete die zehn Kerzen mit einem Mal aus.

„Verrätst du uns deinen Wunsch?“, fragte Tim neugierig.

Marlene schüttelte den Kopf. „Geheim! Sonst geht er nicht in Erfüllung.“ Aber in ihrem Herzen wusste sie: Ihr größter Wunsch war schon wahr geworden.

Als es dunkel wurde, packten alle gemeinsam die Sachen zusammen. Max rollte vorneweg und machte Quatschgeräusche, Lucy hüpfte rückwärts, Tim balancierte einen Muffin auf dem Kopf und Marlene fühlte sich so leicht wie eine Seifenblase.

Am Gartentor umarmten sie sich zum Abschied.

„Das war der schönste Geburtstag!“, rief Marlene strahlend. „Danke, dass ihr da wart!“

„Ohne dich wäre es doch nur ein halber Spaß!“, antwortete Max mit einem breiten Grinsen.

Marlene winkte noch lange, bis ihre Freunde verschwunden waren. Sie hüpfte nach Hause und wusste: Es kommt nicht darauf an, wie groß das Geschenk ist – sondern darauf, mit wem man es auspackt.

Und manchmal sind die größten Überraschungen gar nicht im Karton, sondern mitten im Herzen.

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Das Quiz: Hast du die Geschichte gut verstanden?

Muffins
Kleine, runde Kuchen, die oft süß sind und mit verschiedenen Zutaten wie Schokolade oder Früchten gefüllt werden.
Seifenblasen
Luftige Blasen, die aus einer Seifenlösung gemacht werden und in der Luft schweben.
Girlande
Eine dekorative Kette aus Papier, Blumen oder anderen Materialien, die oft zur Feier aufgehängt wird.
Käfer
Ein kleines Insekt mit harten Flügeln, das oft in verschiedenen Farben und Formen vorkommt.
Tannenzapfen
Die Frucht einer Tanne, die hart ist und kleine Samen enthält.
Schatzsuche
Ein Spiel, bei dem man versteckte Dinge sucht, oft mit Hinweisen oder Rätseln.

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