Der Wolf wohnt im sanften Wald. Er heißt Lupo. Lupo ist klein und froh. Er hat weiches Fell und einen warmen Blick. Die Vögel mögen ihn. Die Hase spielt mit ihm. Der Bach singt leise.
Eines Morgens hört Lupo ein leises Weh. Eine kleine Ente sitzt auf einem Stein. Sie ist nass und zittert. Lupo geht zu ihr. „Alles gut?“, sagt Lupo. Die Ente nickt kaum. „Ich habe mich verlaufen“, sagt sie. Lupo lächelt. „Komm, ich helfe dir“, sagt er.
Lupo und die Ente gehen los. Sie treffen die Eule. Die Eule sitzt hoch im Baum. „Wo ist dein Haus?“, fragt die Eule. Die Ente zeigt mit dem Schnabel. Lupo hört gut. Er läuft leise, ohne Lärm. Die Hase hoppelt mit. Der Frosch springt vor. Alle sind still und froh.
Das Gras raschelt. Ein Wind weht. Lupo hält die Ente warm. Er sagt kleine Lieder. Die Ente singt leise mit. Sie gehen über eine Brücke. Die Brücke wackelt kaum. Lupo geht langsam. „Ich halte dich“, sagt er. Die Ente lächelt. Der Weg ist nicht schwer. Die Freunde sind nah.
Plötzlich stolpert die Ente. Sie fällt fast ins Wasser. Lupo greift schnell. Er zieht sie hoch. Die Ente klatscht mit den Flügeln. „Danke“, sagt sie. Lupo nickt und lacht. Kein Angst bleibt lang. Die Sonne schaut durch die Bäume. Ein Schmetterling tanzt.
Bald sehen sie das Haus der Ente. Die Mama Ente wartet am Ufer. Sie rennt und umarmt die kleine Ente. „Du bist da!“, ruft sie. Alle feiern still. Die Hase bringt Blumen. Die Eule nickt mit weiser Miene. Lupo winkt und geht heim. Er fühlt sich warm im Herz.
Am Abend sitzt Lupo am Feuer mit Freunden. Sie teilen Brot und Lachen. Die Nacht ist mild. Lupo schläft und träumt von neuen Wegen und guten Taten.
Freundschaft hilft uns, mutig zu sein und füreinander da zu bleiben.