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Geschichte über den Muttertag 9/10 Jahre Lesen 10 min. Verfügbar als Hörgeschichte

luna und maja und der dankbarkeits-express

Luna und ihre Freundin Maja bereiten mit viel Kreativität und Spaß Karten für den Muttertag vor, um ihren Müttern und anderen wichtigen Menschen in ihrem Leben zu danken. Während sie basteln, entdecken sie, wie kleine Gesten große Freude bringen können.

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Es gibt drei Charaktere: - Luna: ein 8-jähriges Mädchen mit lockigem, blonden Haar, das ein grünes Kleid mit Punkten und eine kleine Brille trägt. Sie sitzt an einem Holztisch, umgeben von bunten Stiften und Papier. - Maja: ein 8-jähriges Mädchen mit braunen, zu einem Pferdeschwanz gebundenen Haaren, gekleidet in ein rosa T-Shirt und Jeans. Sie beugt sich vor, lacht und hält einen roten Filzstift in der Hand. - Tim: ein 5-jähriger Junge mit kurzen, kastanienbraunen Haaren, der ein blaues T-Shirt und Shorts trägt. Er steht auf dem Stuhl, die Arme erhoben, und zeigt stolz ein Bild von einem Fahrrad mit Flügeln. Der Ort der Hauptsituation ist Lunas Zimmer, das mit lebhaften Farben gefüllt ist. Die Wände sind gelb gestrichen, und Poster von Zeichentrickfiguren schmücken den Raum. Der Tisch ist mit Papier, Filzstiften und glitzernden Pailletten überladen. Ein Fenster lässt Sonnenlicht herein, das den Raum in sanfte Wärme taucht. Die Hauptsituation der Geschichte zeigt die drei Kinder, die Dankeskarten für den Muttertag vorbereiten. Sie lachen und haben Spaß, umgeben von Bastelmaterial, mit fröhlichem Lachen und enthusiastischen Gesten. Die Karten sind voller bunter Zeichnungen und süßer Worte, die ihre Liebe und Dankbarkeit symbolisieren. Melden Sie ein Problem mit diesem Bild

Die Audio-Version ist kostenlos fĂĽr diese Geschichte verfĂĽgbar:

Dauer der Hörgeschichte: 11:22

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Kapitel 1: Ein chaotischer Plan

In Lunas Zimmer herrschte ein heilloses Durcheinander. Überall lagen bunte Stifte, leere Blätter und Glitzerstreu herum. Luna, mit ihren zerzausten blonden Locken und der grünen Lieblingsschürze, beugte sich tief über ihren Schreibtisch. Neben ihr saß ihre beste Freundin Maja, die ihren dunkelbraunen Pferdeschwanz immer wieder nervös aus dem Gesicht pustete.

„Also, Luna, wie viele Karten brauchen wir eigentlich?“ fragte Maja und schob einen rosafarbenen Zettel beiseite, auf dem „Danke, Mama!“ stand.

Luna zählte an ihren Fingern ab. „Für meine Mama, deine Mama, Oma Gertrud, Tante Susi, und… hmmm, vielleicht noch für den Postboten, der immer so nett lächelt?“

Maja kicherte. „Der Postbote ist keine Mama!“

„Aber er bringt Mamas ganz viele Briefe und Pakete. Ohne ihn würde meine Mama nie ihre neuen Socken kriegen!“

„Na gut. Dann machen wir eben eine Extra-Karte für den Super-Postboten. Aber jetzt konzentrieren wir uns erst mal auf das Wichtigste: die Karte für deine Mama.“

Luna schob sich ihre Brille zurecht und grinste. „Richtig! Mama hat ja am Sonntag ihren großen Tag! Und ich will dieses Jahr nicht nur ein langweiliges Bild malen. Ich will etwas machen, das sie zum Lachen bringt!“

Maja nickte begeistert. „Vielleicht einen lustigen Reim? Oder ein Dankeschön mit vielen Herzen?“

Luna schnappte sich einen roten Filzstift und schrieb in krakeliger Schrift: „Danke, dass du immer die Spaghetti ohne Tomaten für mich kochst, obwohl du Tomaten liebst!“

Maja lachte laut. „Perfekt! Oder: Danke, dass du immer die Monster unter meinem Bett verjagst – sogar die, die ich selbst erfunden habe!“

„Oh, das ist super!“, rief Luna, „Schreib das auf!“

Die beiden Mädchen bastelten und kichernden bis der Schreibtisch kaum noch zu sehen war. Lunas Katze Mimi sprang mitten in das Chaos und rollte sich prompt auf ein Blatt, das noch nass vom Klebstoff war. „Mimi!“, rief Luna erschrocken, aber Maja lachte nur. „Jetzt klebt sie an der Dankeskarte fest! Das ist Liebe mit extra Glitzer!“

Als Lunas Mutter ins Zimmer schaute, schüttelte sie den Kopf und lächelte. „Ihr zwei wirbelt ja ganz schön Staub auf! Habt ihr Lust auf eine Kakao-Pause?“

„Nur wenn es mit extra Sahne ist!“, rief Luna und Mimi miaute zustimmend.

Kapitel 2: Der Dankbarkeits-Express

Am nächsten Tag luden Luna und Maja ihre fertigen Karten in einen alten Schuhkarton. „Operation Dankbarkeits-Express startet jetzt!“, verkündete Maja feierlich.

Sie schlichen sich zuerst ins Wohnzimmer, wo Lunas Mama ein Buch las. Luna stellte die Karte auf den Tisch, räusperte sich bedeutungsvoll und rief: „Post für die allerbeste Mama der Welt!“

Lunas Mama hob den Kopf. „Oh, was ist das denn?“ Sie nahm die Karte, las die lustigen Sprüche und fing an zu lachen. „Danke, dass du immer die Monster unter meinem Bett verjagst… Hach, Luna, du bist echt eine kleine Dichterin!“

Maja schob sich vor. „Die Karte hat Luna ganz alleine geschrieben! Ich hab nur ein bisschen beim Kleben geholfen. Und Mimi hat Glitzer verteilt!“

Lunas Mama zog beide Mädchen in eine Umarmung. „Das ist die schönste Überraschung! Wisst ihr was? Ich glaube, ich koche heute Abend Monster-freie Spaghetti – mit extra viel Liebe!“

Nach einer kleinen Jubelrunde packten die Mädchen die nächste Karte aus. „Jetzt ist Oma Gertrud dran!“, flüsterte Luna. Sie schlichen auf Zehenspitzen durch den Flur, denn Oma Gertrud liebte Überraschungen über alles.

Sie klopften leise an die Tür. „Post für die weltbeste Oma!“, riefen sie im Chor.

Oma Gertrud öffnete die Tür, ihre silbernen Haare standen wirr ab wie ein Kissen nach einer wilden Nacht. „Was ist denn das für ein Postbote-Duo? Kommt rein, meine Süßen!“

Oma Gertrud setzte sich ihre Lesebrille auf und begann zu lesen: „Danke, dass du immer Geschichten erzählst, bei denen die Hauptfiguren Kekse verschenken statt zu schimpfen.“ Sie lachte so herzlich, dass ihre Ohrringe klirrten.

„Na, wenn das kein Grund zum Feiern ist! Ich glaub, ich back gleich mal ein paar Extra-Kekse. Für meine zwei Lieblings-Monsterjägerinnen!“

Luna zwinkerte Maja zu. „Der Dankbarkeits-Express hat volle Fahrt aufgenommen!“

Kapitel 3: Der geheime Helfer

Wieder zurück in Lunas Zimmer, schauten sich die Mädchen an. Es fehlten noch zwei Karten: eine für Tante Susi und eine für den berühmten Postboten.

„Tante Susi kommt doch morgen zu Besuch!“, sagte Maja. „Lass uns ihre Karte besonders bunt machen.“

Sie griffen zu den neonfarbenen Stiften und malten lachende Herzen und kleine Elefanten, denn Tante Susi hatte eine riesige Elefantensammlung im Wohnzimmer. Luna schrieb: „Danke, dass du mich immer kitzelst, bis ich aus dem Lachen nicht mehr rauskomme, und mir deinen geheimen Schokovorrat zeigst.“

Plötzlich hörten sie ein Geräusch am Fenster. Da kletterte Lunas kleiner Bruder Tim auf die Fensterbank, die Arme voller Bastelpapier. „Was macht ihr denn da? Ich will auch mitmachen!“

Maja grinste. „Na klar, du kannst uns helfen, die Spezialkarte für den Postboten zu machen.“

Tim war sofort Feuer und Flamme. „Ich zeichne ein Super-Postboten-Fahrrad!“ Er kritzelte ein Fahrrad mit Raketenantrieb und flatternden Briefen drumherum.

Zusammen schrieben sie: „Danke, dass du immer freundlich bist, unsere Pakete bringst und nie sauer bist, wenn Mimi über deine Schuhe klettert!“

Tim grinste stolz. „Der Postbote wird staunen!“

„Ab jetzt bist du unser geheimer Helfer, Tim“, erklärte Luna. „Aber pssst, es bleibt unser Geheimnis!“

Tim nickte und legte den Finger auf die Lippen. „Geheimsache!“

Kapitel 4: Kleine Gesten, groĂźe Wirkung

Sonntagmorgen. Die Sonne schien durch die Fenster, und der Duft von frischen Brötchen zog durch das Haus. Luna, Maja und Tim standen, noch im Schlafanzug, kichernd vor dem Frühstückstisch.

Lunas Mutter kam verschlafen in die Küche. Da entdeckte sie mitten auf dem Tisch ein großes Herz aus Papier, auf dem stand: „Danke, Mama, dass du immer für uns da bist!“

Maja und Luna riefen: „Alles Gute zum Muttertag!“

Tim sprang auf und zeigte auf eine kleine Geschenkbox. „Und das ist von uns allen! Dreimal Danke und ein Monsterfreier-Kuschel-Gutschein!“

Lunas Mutter setzte sich, ihre Augen wurden feucht. „Ihr seid einfach wundervoll! Dieser Tag ist jetzt schon perfekt – und das nur, wegen eurer liebevollen Kleinigkeiten.“

Nach dem FrĂĽhstĂĽck klingelte es an der TĂĽr. Der Postbote stand davor, mit einem groĂźen Paket und ĂĽberraschten Augen.

„Guten Morgen!“, sagte Luna freudig, „Wir haben was für Sie!“

Sie überreichten ihm die Karte mit der Raketen-Fahrradzeichnung. Der Postbote lachte laut. „So eine tolle Karte hab ich ja noch nie bekommen! Ihr seid ja echte Künstlerinnen. Und du auch, kleiner Mann!“, sagte er zu Tim.

Maja rief: „Gut, dass Sie immer so freundlich sind!“

Der Postbote verbeugte sich. „Ich komme jetzt immer besonders gern zu euch!“

Als Tante Susi am Nachmittag kam, starteten Luna und Maja eine Überraschungsparty mit Luftballons, Elefanten-Kuchen und vielen Umarmungen. Tante Susi lachte Tränen, als sie ihre Karte las.

„Ihr seid die besten Nichten der Welt!“, rief sie. „Und ihr habt mir den schönsten Muttertagsmoment geschenkt, den ich mir vorstellen kann!“

Kapitel 5: Die Entdeckung des Muttertags

Am Abend saĂźen Luna und Maja auf dem Teppich in Lunas Zimmer und betrachteten die leeren Buntstifte, Klebereste und das ĂĽbrig gebliebene Glitzerpulver.

Maja dachte nach. „Weißt du, Luna… ich glaube, der Muttertag ist gar nicht nur für Mamas. Er ist für alle, die sich kümmern und liebhaben. Für Omas, Tanten, und vielleicht sogar für den Postboten.“

Luna nickte. „Und es geht gar nicht um große Geschenke. Die kleinen Sachen machen die Menschen richtig glücklich. Eine lustige Karte. Ein Keks. Ein Lächeln.“

Mimi sprang schnurrend auf Lunas SchoĂź und rieb sich an ihrer Hand.

„Sogar Katzen freuen sich über ein bisschen Dankbarkeit“, schmunzelte Maja.

Sie setzten sich aufs Fensterbrett und blickten hinaus in den Garten, wo die Sonne langsam unterging. Ihre Herzen waren warm und leicht, und sie wussten: Sie hatten heute viel mehr verschenkt als nur Karten. Sie hatten Liebe und Freude verteilt – und das war das Schönste am Muttertag.

Luna sah Maja an und flüsterte: „Nächstes Jahr machen wir noch mehr Dankeschön-Karten. Aber dann fangen wir schon im Januar an!“

Maja lachte laut. „Oder wir feiern einfach jeden Tag ein bisschen Muttertag. Wer weiß, vielleicht steckt in jedem Tag ein Stück Dankbarkeit?“

Luna überlegte kurz, dann sprang sie auf. „Genau! Und jetzt… machen wir eine Dankbarkeits-Party für Mimi! Sie war schließlich unsere Glitzer-Queen!“

Mit einem fröhlichen Kichern verschwanden die beiden Mädchen in der Küche – auf der Suche nach dem letzten Rest Keks und einer Extraportion Milch für Mimi. Und vielleicht, nur vielleicht, bastelten sie schon an der nächsten Überraschung…

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Chaotisch
Wenn etwas sehr unordentlich und verwirrend ist.
Dichterin
Eine Frau, die Gedichte schreibt.
Kitzel
Eine BerĂĽhrung, die jemanden zum Lachen bringt.
Ăśberraschung
Wenn etwas Unerwartetes passiert, was Freude bringt.
Glitzer
Kleine, glänzende Teilchen, die Licht reflektieren und schön aussehen.
Geschenk
Etwas, das man jemandem gibt, um Freude zu machen oder zu feiern.

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