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Geschichte über die Eltern 7/8 Jahre Lesen 6 min.

Lisa und der Mut zur Wahrheit

Lisa bemerkt die Spannungen zwischen ihren Eltern und lernt in der Schule, wie wichtig es ist, über Gefühle zu sprechen. Mutig entschließt sie sich, mit ihrer Mama darüber zu reden.

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In einer warmen und sonnigen Küche sitzt ein 8-jähriges Mädchen, Lisa, mit braunen, lockigen Haaren, in einem bunten gestreiften Hemd und Jeans. Sie sitzt an einem Holztisch, die Hände auf dem Tablett, mit einem aufmerksamen Gesichtsausdruck. Neben ihr steht ihre Mutter, eine Frau in ihren Dreißigern mit langen blonden Haaren, die eine blumige Schürze trägt und sanft lächelt, bereit, ihrer Tochter zuzuhören. Gegenüber liest ein Mann in seinen Dreißigern, Lisas Vater, mit braunen Haaren und einem leichten Bart, nachdenklich die Zeitung, hört aber aufmerksam zu. Die Küche ist hell, mit gelben Wänden und offenen Fenstern, die Sonnenlicht hereinlassen, grünen Pflanzen auf der Fensterbank und einer kleinen Vase mit bunten Blumen auf dem Tisch. Die Hauptsituation zeigt, wie Lisa den Mut aufbringt, mit ihrer Mutter über die angespannte Atmosphäre zu Hause zu sprechen, während ihr Vater, obwohl er nicht aktiv am Gespräch beteiligt ist, aufmerksam zuhört und so eine Atmosphäre des Verständnisses und der familiären Liebe schafft. Melden Sie ein Problem mit diesem Bild

Kapitel 1: Ein ganz normaler Morgen

Lisa wachte auf, als der Wecker auf ihrem Nachttisch klingelte. Sie sprang aus dem Bett und zog schnell ihre Lieblingsjeans und das bunte T-Shirt mit dem Einhorn an. Heute war ein besonderer Tag in der Schule, denn ihre Lehrerin Frau Müller hatte angekündigt, über ein wichtiges Thema zu sprechen: wie man mit Konflikten in der Familie umgeht.

In der Küche duftete es nach frischem Toast und Erdbeermarmelade. Lisas Mama war schon dabei, das Frühstück zuzubereiten. Doch heute Morgen war etwas anders. Ihre Eltern sprachen kaum miteinander und es lag eine Spannung in der Luft, die Lisa nicht mochte. Sie setzte sich an den Tisch und beobachtete, wie ihr Papa die Zeitung las, ohne ein Wort zu sagen.

„Guten Morgen, Lisa“, sagte ihre Mama und stellte ihr einen Teller mit Toast vor die Nase. „Guten Morgen“, antwortete Lisa leise und begann zu essen. Sie wollte fragen, warum alle so still waren, aber sie traute sich nicht. Stattdessen konzentrierte sie sich auf ihr Frühstück und versuchte, die komische Stimmung zu ignorieren.

Als sie sich auf den Weg zur Schule machte, war Lisa nachdenklich. Sie fragte sich, ob sie etwas falsch gemacht hatte oder ob es einen anderen Grund für die Stille ihrer Eltern gab. Vielleicht würde Frau Müller ihr helfen können, das herauszufinden.

Kapitel 2: Die besondere Schulstunde

In der Schule herrschte wie immer ein fröhliches Durcheinander. Lisas beste Freundinnen, Anna und Sophie, warteten schon auf sie. „Hallo, Lisa!“, riefen sie im Chor. „Bist du bereit für die Stunde mit Frau Müller?“ Lisa nickte, obwohl sie sich nicht ganz sicher war, was sie erwartete.

Frau Müller begann die Stunde mit einem Lächeln. „Heute sprechen wir über ein Thema, das uns alle betrifft: Konflikte in der Familie. Manchmal streiten sich unsere Eltern, und das kann uns traurig oder verwirrt machen. Aber es gibt Wege, damit umzugehen.“

Lisa hörte aufmerksam zu, während Frau Müller erklärte, dass es wichtig sei, über seine Gefühle zu sprechen. „Wenn ihr euch nicht sicher seid, warum eure Eltern streiten, könnt ihr mit ihnen reden oder mit jemandem, dem ihr vertraut“, sagte Frau Müller. „Das kann ein Lehrer, ein Freund oder ein Verwandter sein.“

„Aber was, wenn sie nicht zuhören?“, fragte Anna mit besorgter Miene. Frau Müller lächelte verständnisvoll. „Manchmal braucht es Zeit. Aber es hilft, wenn ihr ruhig bleibt und eure Gefühle klar ausdrückt. Ihr könnt auch vorschlagen, gemeinsam nach Lösungen zu suchen.“

Lisa dachte an das Frühstück und die Stille zwischen ihren Eltern. Vielleicht könnte sie mit ihrer Mama darüber sprechen, wenn sie nach Hause kam.

Kapitel 3: Ein Gespräch mit Mama

Nach der Schule machte sich Lisa auf den Heimweg. Die Worte von Frau Müller gingen ihr nicht aus dem Kopf. Als sie zu Hause ankam, war ihre Mama in der Küche und bereitete das Abendessen vor. Lisa atmete tief ein und fasste Mut.

„Mama, kann ich mit dir reden?“, fragte sie zögernd. Ihre Mama drehte sich um und lächelte. „Natürlich, Lisa. Was ist los?“ Lisa setzte sich an den Küchentisch und erzählte von der Schulstunde. Sie erklärte, dass sie die Stille beim Frühstück bemerkt hatte und sich Sorgen machte.

Ihre Mama seufzte leise und setzte sich zu ihr. „Es tut mir leid, wenn wir dich beunruhigt haben. Dein Papa und ich hatten eine Meinungsverschiedenheit, aber wir arbeiten daran, es zu klären. Manchmal passiert das, und es ist wichtig, darüber zu reden.“

Lisa fühlte sich erleichtert. „Frau Müller hat gesagt, dass es wichtig ist, über seine Gefühle zu sprechen“, sagte sie. Ihre Mama nickte. „Das stimmt. Und es ist auch wichtig, dass du weißt, dass es nicht deine Schuld ist, wenn wir uns streiten.“

Lisa lächelte und fühlte sich plötzlich viel besser. Sie war froh, dass sie mit ihrer Mama gesprochen hatte.

Kapitel 4: Ein neuer Anfang

Am nächsten Morgen war die Stimmung beim Frühstück viel entspannter. Lisas Eltern unterhielten sich, und es war, als wäre die dunkle Wolke verschwunden. Lisa war stolz auf sich, weil sie den Mut gefunden hatte, mit ihrer Mama zu sprechen.

In der Schule erzählte sie Anna und Sophie von ihrem Gespräch. „Es hat wirklich geholfen, mit Mama zu reden“, sagte sie. „Vielleicht sollten wir immer über unsere Gefühle sprechen, wenn uns etwas beschäftigt.“

Anna und Sophie nickten zustimmend. „Das werde ich auch versuchen“, sagte Sophie. „Es ist gut zu wissen, dass wir etwas tun können, wenn es Probleme gibt.“

Lisa fühlte sich glücklich und erleichtert. Sie wusste, dass es in Familien manchmal Konflikte geben konnte, aber sie hatte gelernt, dass es wichtig war, offen und ehrlich zu kommunizieren. Und dass man immer jemanden finden konnte, der einem zuhörte und half.

Am Ende des Tages war Lisa dankbar für die Unterstützung ihrer Freunde und für die Weisheit von Frau Müller. Sie wusste, dass sie nicht allein war und dass es immer einen Weg gab, Probleme zu lösen. Und das war ein gutes Gefühl.

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Das Quiz: Hast du die Geschichte gut verstanden?

Konflikte
Meinungsverschiedenheiten oder Streitigkeiten zwischen Menschen.
Verwirrt
Unsicher oder durcheinander sein, nicht wissen, was man denken oder tun soll.
Ausdrücken
Mit Worten oder Gesten zeigen, was man fühlt oder denkt.
Meinungsverschiedenheit
Wenn zwei Personen unterschiedliche Ansichten oder Gedanken zu einem Thema haben.
Unterhielten
Gespräche führen, miteinander reden.
Erleichtert
Sich besser fühlen, weil eine Sorge oder ein Problem gelöst wurde.

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