Lina ist klein. Sie ist drei. Heute ist Bettzeit. Aber erst noch ein Spiel. Lina sucht ihr Kuscheltier. "Wo bist du?" sagt sie. Toc-toc! Die Tür lacht. "Hallo", sagt die Decke. "Hop", sagt das Kissen. Alle lachen. Plouf! Ein Socken fällt vom Stuhl. Lina lacht auch.
Im Bad singt die Zahnbürste. "Brr brr", macht sie. Lina macht mit. Sie macht große Zähne-Party. "Tschu tschuu", macht die Zahnpasta. Dann kommt die Lampe. Die Lampe denkt, sie ist ein Stern. Sie blinkt. Lina klatscht. Alle sind munter.
Doch das Licht ist müde. "Ich bin müde", sagt die Lampe. Lina nickt. Sie gähnt. "Komm, Kuscheltier", ruft sie. Das Kuscheltier sitzt im Schuh. Es hat keine Angst. Es hat Hunger nach Schlaf. Lina nimmt es. Sie macht ein Nest. "Schnurr", macht das Kuscheltier. Die Kissen sagen "Mmm". Die Decke umarmt.
Lina liegt nun im Bett. Die Lampe wird leiser. "Toc", sagt die Uhr. "Hop", fliegt eine Mücke, aber sie fliegt leise weg. Alles wird weich. Die Stimme der Mama sagt "Gute Nacht". Lina schließt die Augen. Sie atmet tief. Die Welt summt leise. Pfiuh... pfiuh... Die Atem ist ruhig. Ein kleines Lächeln bleibt.
Gute Träume sind wie ein warmes Tuch, sie bringen Ruhe und ein Lächeln.