Lena ist zwei. Lena liebt ihr Kuscheltier. Heute ist das Tier weg. Lena schaut. Sie ruft leise: "Wo bist du?" Mama kommt. Mama lächelt. "Wir suchen," sagt sie. Lena klatscht in die Hand. Das ist ein Spiel.
Sie gehen ins Zimmer. Auf dem Bett: ein Socke. Lena sagt: "Oh!" Sie zeigt. Mama fragt: "Ist das ein Zeichen?" Lena nickt. Sie riecht an der Socke. Sie lacht. Die Socke riecht nach Papa. Sie zeigt auf die Tür. "Komm," sagt Mama.
Sie gehen in die Küche. Auf dem Tisch: ein kleiner Krümel. Lena zeigt. "Hmm," sagt Mama. Mama hebt den Krümel. "Vielleicht hat das Kuscheltier gegessen?" Lena lacht. Sie schaut unter dem Stuhl. Nichts.
Jetzt geht es in den Flur. Auf dem Boden: leise Fußspuren. Lena macht große Augen. "Guck!" sagt sie. Die Spuren sind klein. Lena legt ihre Hand auf die Spur. Sie fühlt. Warm. Sie lacht und folgt.
Vor dem Schrank stoppt Lena. Dort liegt das Buch, offen. Auf dem Buch sitzt ein kleiner Teddy. Er hält etwas. Ein Band! Lena greift. Das Band kitzelt. Plötzlich hoppelt das Kuscheltier hinter dem Schrank hervor. Es hatte sich versteckt. Lena ruft: "Da bist du!" Sie umarmt das Tier.
Mama klatscht. Papa kommt mit Kaffee. Er hebt eine Socke von seinem Bein. "Oh," sagt er. "Ich habe das Band in der Tasche." Papa lacht. Alle lachen. Der kleine Fall ist gelöst.
Mama sagt: "Danke, Lena. Du hast gut gesucht." Lena strahlt. Sie teilt das Kuscheltier. Alle sind nah. Es ist warm. Das Haus ist still und froh.
Moral: Kleine Augen sehen viel, und mit Hilfe wird alles gut.