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Zirkusgeschichte 9/10 Jahre Lesen 11 min.

frido und der zauberhafte zirkus

Der kleine Fuchs Frido träumt davon, Zirkusartist zu werden und erlebt lustige und unerwartete Abenteuer, während er versucht, seinen Platz im Zirkus Fantastico zu finden. Mit Hilfe seines Freundes Oskar und dem Magier Maestro Magikus lernt er, dass wahre Magie oft aus Tollpatschigkeit und Lachen entsteht.

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Ein kleiner roter Fuchs namens Frido, mit großen, funkelnden Augen und einem schelmischen Lächeln, steht im Mittelpunkt der Szene, trägt ein grünes Plüschdrachenkostüm und steht auf seinen Hinterbeinen mit einem Ausdruck von Freude und Aufregung. Neben ihm sitzt ein großer, bunter Vogel, ein eloquenter Papagei mit leuchtenden Federn, der auf seiner Schulter sitzt, lacht und enthusiastisch mit den Flügeln wedelt. Im Hintergrund erhebt sich ein rot-gelbes Zirkuszelt majestätisch unter einem blauen Himmel, umgeben von funkelnden Lichtern und staunenden Zuschauern. Frido jongliert unbeholfen mit bunten Ballons und lässt eine Seifenblase platzen, die in die Luft schwebt und das Publikum zum Lachen bringt. Melden Sie ein Problem mit diesem Bild

Kapitel 1: Der große Zirkus kommt in die Stadt

Der kleine Fuchs Frido wachte an diesem Morgen besonders früh auf. Schon in aller Frühe kitzelte ihn die Sonne an der Nase, und ein lautes Trara schallte vom Dorfplatz in den nahegelegenen Wald. Frido sprang aus seinem Bau, schüttelte seine rote Rute und spitzte die Ohren. Lautes Lachen, fröhliche Musik und der Duft von Zuckerwatte wehten durch die frische Morgenluft.

„Der Zirkus ist da!“, rief Frido begeistert und hüpfte aufgeregt hin und her. Schon so lange hatte er darauf gewartet, dass der berühmte Zirkus Fantastico sein kleines Dorf besuchen würde. „Heute wird mein großer Tag!“, beschloss Frido und blinzelte zu seinem Freund, dem alten Eichelhäher Oskar hinauf, der gerade auf einem Ast döste.

„Frido, was hast du nur wieder vor?“, krächzte der Vogel, als Frido ganz aufgeregt zu hüpfen begann.

„Ich werde Zirkusartist! Ich werde jonglieren lernen, auf dem Seil tanzen und vielleicht sogar ein bisschen zaubern!“, erklärte Frido mit leuchtenden Augen.

Oskar schüttelte den Kopf. „Mit deinem langen Schwanz stolperst du doch sicher über deine eigenen Füße.“

Frido lachte. „Das werde ich schon lernen. Kommst du mit zum Zirkus?“

Der Eichelhäher zögerte kurz, doch Fridos Begeisterung war ansteckend. „Na gut, aber wehe, du lässt mich als Clown dastehen!“

Frido und Oskar trabten zum Dorfplatz, wo das große, bunt gestreifte Zirkuszelt schon aufgebaut war. Löwen brüllten (na gut, eher verschlafen gähnten sie), ein Elefant wackelte mit den Ohren und ein lustiger Papagei krächzte: „Vorhang auf für den großen Zirkus Fantasticooo!“

Frido schaute mit großen Augen. Überall waren Artisten, Jongleure, Clowns und sogar ein Zauberer mit einem riesigen schwarzen Hut. Doch wie sollte er bloß beweisen, dass er dazugehört?

Kapitel 2: Fridos wackelige Zirkusprobe

„Ich brauche eine Chance!“, überlegte Frido, während er vorsichtig in das Zelt schlich. Drinnen wirbelten Seiltänzerinnen mit Glitzerkostümen durch die Luft, ein Akrobat balancierte auf einem riesigen Ball und ein Clown jonglierte mit drei riesigen Torten.

Plötzlich rempelte Frido jemanden an – einen großen Mann mit einem noch größeren Hut. „Autsch! Pass doch auf!“, rief der Mann, drehte sich um und schaute Frido mit freundlichen, funkelnden Augen an. „Ach, du bist ja ein kleiner Fuchs! Und was führt dich in unsere bunte Welt?“

„Ich möchte Zirkusartist werden!“, sagte Frido stolz und stellte sich auf die Hinterbeine.

Der Mann lachte leise. „Ich bin Maestro Magikus, der Magier des Zirkus! Und du, mein lieber Frido, bist wohl unser erster Fuchs-Kandidat.“

Frido schnupperte an Magikus‘ Zauberhut, der wirklich verdächtig nach Popcorn roch. „Darf ich mal was versuchen?“, fragte Frido.

Magikus nickte. „Aber sicher! Zeig uns deine Talente.“

Frido kicherte leise, dann versuchte er, mit drei Äpfeln zu jonglieren. Der erste Apfel flog hoch – direkt auf Maestro Magikus‘ Hut! Der zweite landete vor Oskars Füßen. Der dritte landete… in Fridos offenem Maul!

Oskar prustete los, und Maestro Magikus lachte so laut, dass selbst der schläfrige Elefant neugierig hereinspähte. „Das war zwar nicht geplant, aber sehr unterhaltsam!“, sagte der Zauberer. „Wie wäre es, wenn du dich an etwas anderem versuchst?“

Da schlug Fridos Herz schneller. „Könnte ich vielleicht zaubern lernen?“

Magikus schmunzelte. „Natürlich! Aber pass auf – Zauberei ist manchmal… sehr überraschend.“

Bevor Frido noch „Hokus Pokus“ sagen konnte, übergab ihm Magikus einen Zauberstab. „Konzentriere dich und sag: Simsalabim!“

Frido schloss die Augen, wedelte mit seinem Schwanz und rief: „Simsalabim!“ Plötzlich stand Oskar auf dem Kopf – seine Füße in der Luft, sein Schnabel am Boden. „He, Frido! Du hast mich verhext!“

Frido bekam einen Lachanfall, und auch der Zauberer bog sich vor Lachen. „Das sieht nach einer guten Nummer aus!“, kicherte Magikus. „Mit dir wird der Zirkus sicher noch lustiger.“

Kapitel 3: Der Plan, der schiefging (und dann doch gelang)

Am nächsten Tag beschloss Frido, sich von seiner besten Seite zu zeigen. „Heute werde ich beweisen, dass ich ein echter Artist bin! Ich will in die große Manege!“, sagte er fest entschlossen.

Er begann mit den Seiltänzern zu üben. Das Seil schwang hoch oben in der Luft, und Frido balancierte vorsichtig los. Einen Fuß vor den anderen, die Rute als Gleichgewichtsstange. Doch plötzlich – FLATSCH – verlor er das Gleichgewicht und landete direkt auf dem Schoß des Clowns. Der Clown quietschte, Frido kicherte und beide purzelten in einen Haufen bunter Kissen.

„Frido, du bist ein Naturtalent – aber eher für die lustigen Nummern“, lachte der Clown und stupste Frido mit seiner roten Nase an.

Beim Jonglieren versuchte Frido es mit Orangen – aber sie rollten in alle Ecken des Zeltes. Schließlich landete eine sogar im Maul des Elefanten, der daraufhin laut trompetete und die Orangen zurück in die Manege kickte. „Danke, Bobolino!“, rief Frido dem Elefanten zu.

Am Nachmittag stand Frido vor Maestro Magikus. „Vielleicht bin ich gar kein Jongleur oder Seiltänzer. Vielleicht bin ich… ein Zauberfuchs!“

Der Magier lachte: „Probieren wir es doch zusammen – die große magische Nummer!“

Sie übten stundenlang. Frido lernte, Kaninchen aus Hüten (und gelegentlich Socken) zu zaubern, bunte Tücher verschwinden zu lassen und sogar, Oskar in eine Banane zu verwandeln. Zum Glück immer nur für einen Moment!

Der Höhepunkt sollte eine unglaubliche Verwandlung sein: Frido wollte sich in einen Drachen zaubern. Sie probten und probten, doch jedes Mal passierte etwas Unerwartetes: Mal wuchsen Frido Flügel aus den Ohren, mal wurde sein Schwanz zu einem Luftballon, und einmal wurde der Zauberstab einfach zu einer riesigen Gurke!

Oskar kicherte sich schlapp. „Das ist die lustigste Zauberei, die ich je gesehen habe!“

Am Ende des Tages war Frido müde, aber glücklich. „Ich glaube, ich bin doch am besten als Frido – der komische Fuchs mit den tollpatschigen Zaubertricks!“, lachte er.

Kapitel 4: Die große Gala im Zirkuszelt

Endlich war es soweit: Der Abend der großen Zirkus-Gala war gekommen. Das Zelt war bis auf den letzten Platz gefüllt. Kinder und Erwachsene jubelten, bunte Lichter tanzten an der Zeltdecke, und Popcornduft lag in der Luft.

Hinter dem Vorhang zitterte Frido vor Aufregung. „Oskar, glaubst du wirklich, dass ich das schaffe?“

Der Eichelhäher zwinkerte. „Du bist unser Hauptakt, Frido! Kein anderer Zauberfuchs bringt das Publikum so zum Lachen.“

Maestro Magikus nickte feierlich. „Heute Abend werden wir die Welt verblüffen!“

Die Vorstellung begann. Erst schlug der Papagei Purzelbäume, dann jonglierte der Clown mit Sahnekuchen (von denen einer prompt auf seinem Kopf landete), und schließlich wirbelte die Seiltänzerin durch die Luft wie eine bunte Libelle.

Dann war Frido an der Reihe. „Damen und Herren, Kinder und Tiere!“, schallte Maestro Magikus' Stimme durch das Zelt. „Vorhang auf für Frido, den Zauberfuchs!“

Applaus brauste auf. Frido betrat die Manege, sein Herz klopfte wie wild. „Heute werde ich euch zeigen, wie man einen Vogel verschwinden lässt!“ Oskar zwinkerte und sprang auf Fridos Kopf.

Frido hob den Zauberstab, schwang ihn in der Luft – und rief: „Simsalabim!“

Puff! Statt Oskar war nun ein riesiges Glas Zitronenlimonade auf Fridos Kopf. Das Publikum johlt vor Lachen.

„Ähm, Moment, das wollte ich nicht!“, rief Frido verlegen und schwang den Zauberstab erneut. Puff! Jetzt stand Oskar plötzlich in einer Seifenblasenwolke und flog durch die Manege.

Die Kinder quietschten vor Begeisterung, und Oskar rief: „Mehr, Frido, mehr!“

Nun zauberte Frido bunte Luftballons, die plötzlich Gesichter bekamen und Grimassen schnitten. Die Clowns liefen hinterher und versuchten, einen davon einzufangen – doch der Ballon lachte nur und schwebte davon.

Als letztes versuchte Frido den großen Drachen-Trick. „Und jetzt – Achtung!“, rief Maestro Magikus. Frido schwang den Zauberstab noch einmal, und plötzlich… wuchs Frido auf Drachen-Größe! Nur, dass er ein grünes, plüschiges Drachenkostüm trug und aus dem Maul Seifenblasen stieß.

Das Publikum tobte. „Das ist der lustigste Drache, den ich je gesehen habe!“, rief ein Junge und klatschte begeistert.

Frido stiefelte einmal durch die Manege, fiel fast über seine eigene Drachenschwanz, stolperte und landete – schwupps! – mitten in einem Haufen Konfetti. Das Zelt lachte, klatschte und jubelte.

Frido war überglücklich. „Ich hab's geschafft! Ich bin ein echter Zirkusfuchs!“

Kapitel 5: Ein zauberhaftes Ende (und ein neuer Anfang)

Nach der Vorstellung kam Maestro Magikus zu Frido. „Du hast das Publikum verzaubert! Du hast es zum Lachen gebracht und zum Staunen – das ist die wahre Magie des Zirkus!“

Die anderen Artisten kamen und hoben Frido auf die Schultern. Der Elefant trompetete, der Papagei sang ein Lied und die Clowns warfen Rosenblätter. Oskar landete auf Fridos Kopf, diesmal ohne Seifenblasen.

„Ich bin so froh, dass ich es versucht habe“, sagte Frido strahlend. „Auch wenn nicht alles wie geplant lief.“

Maestro Magikus schüttelte den Kopf. „Im Zirkus läuft nie alles nach Plan! Die Magie entsteht genau dann, wenn etwas Unerwartetes passiert. Und du, Frido, bist ein Meister der unerwarteten Magie!“

Frido lachte und warf sein grünes Drachenkostüm in die Luft. Das ganze Zelt klatschte Beifall – und Frido wusste: ab heute war er nicht nur ein tollpatschiger Fuchs, sondern Frido der fantastische Zirkusfuchs.

Und falls du, lieber Leser, irgendwann einen kleinen Fuchs mit Zauberstab und zu großen Drachenfüßen im Zirkus siehst – dann weißt du jetzt: Das ist Frido. Und er freut sich, wenn du lachst!

Denn die Welt ist voller Magie – besonders, wenn du dich traust, das Unmögliche zu versuchen. Und wer weiß: Vielleicht bist du das nächste große Wunder im Zirkus Fantastico?

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Das Quiz: Hast du die Geschichte gut verstanden?

Tollpatschigen
Wenn jemand oft stolpert oder ungeschickt ist.
Maestro
Ein italienisches Wort, das 'Meister' bedeutet, oft verwendet für einen talentierten Lehrer oder Künstler.
Manege
Der Platz im Zirkus, wo die Vorführungen stattfinden.
Kandidat
Jemand, der sich um etwas bewirbt oder der für eine bestimmte Aufgabe in Frage kommt.
Verwandlung
Wenn etwas oder jemand sich in etwas anderes verändert.
Zauberstab
Ein langer Stab, den Magier benutzen, um Zaubertricks zu machen.

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