Der kleine Fuchs Fips hüpfte fröhlich durch den Wald. Heute war ein besonderer Tag, denn Fips wollte mit seinen Freunden spielen. Er hatte schon seine liebsten Spielsachen dabei: einen bunten Ball, ein rotes Tuch und einen langen Stock. „Heute wird ein lustiger Tag!“, rief Fips und wackelte mit den Ohren.
Bald kamen auch seine Freunde. Da war Lilli, das Eichhörnchen, mit ihrem puscheligen Schweif. Max, der Hase, hoppelte heran und grinste breit. Und Oskar, der kleine Dachs, trottete gemütlich hinterher. Sie alle freuten sich auf einen Tag voller Spiele und Spaß.
„Was machen wir zuerst?“, fragte Lilli neugierig. Max schlug vor: „Wir spielen Ball!“ Oskar nickte. Fips war einverstanden. Sie stellten sich im Kreis auf und warfen den Ball hin und her. Plumps – da traf der Ball Oskar am Bauch. Der lachte: „Der Ball kitzelt!“ Alle kicherten. Dann sprang der Ball in einen Busch. „Oh nein!“, rief Fips. Doch Lilli war flink. Sie krabbelte in den Busch, holte den Ball zurück und rief: „Hier ist er wieder!“
Nun wollten sie Verstecken spielen. Max zählte laut: „Eins, zwei, drei ...“ Fips rannte hinter einen Baum, Lilli kletterte auf einen Ast und Oskar steckte seinen Kopf in ein Loch. Doch Oskars Po ragte aus dem Loch heraus. „Ich sehe dich, Oskar!“, rief Fips und lachte. Oskar prustete: „Mein Po ist zu groß zum Verstecken!“ Sie lachten alle zusammen.
Dann sagte Lilli: „Lasst uns eine Polonaise machen!“ Sie fasste Fips am Schwanz, Max hielt Lilli am Schwanz und Oskar griff Max an den Ohren. Los ging die Polonaise! Sie schlängelten sich durch den Wald, tanzten um Bäume und über Steine. Plötzlich stolperte Oskar und alle purzelten durcheinander. „Au!“, rief Max. „Oh!“, rief Lilli. Aber niemand hatte sich wehgetan. Fips kicherte: „Das war die lustigste Polonaise der Welt!“ Sie lachten, bis ihnen die Bäuche wehtaten.
Nun hatten sie Hunger. Fips schlug vor: „Lasst uns picknicken!“ Jeder hatte etwas dabei. Fips brachte Blaubeeren, Lilli knackte Haselnüsse, Max hatte Karotten und Oskar Klee. Sie legten alles auf das rote Tuch. „So viele Leckereien!“, jubelte Lilli. „Wer darf zuerst?“, fragte Max. „Wir teilen!“, schlug Oskar vor. Jeder nahm etwas, und sie reichten die Leckereien herum. Fips probierte Nüsse, Max naschte Blaubeeren, Lilli knabberte Karotten und Oskar schleckte Klee. „Mmmh, lecker!“, sagten sie alle.
Nach dem Essen schlugen sie Purzelbäume auf der Wiese. Wer den schönsten Purzelbaum machte, sollte gewinnen. Max rollte wie ein Ball, Lilli drehte sich ganz schnell, Oskar kullerte langsam, und Fips versuchte es – doch sein Schwanz blieb immer im Weg und er landete auf dem Rücken. „Oh!“ rief Fips. Alle lachten. Lilli kicherte: „Dein Schwanz ist zu flauschig zum Purzeln!“ Fips lachte mit. „Dann bin ich eben der Purzel-Fuchs!“
Die Sonne wurde langsam müde. Fips sagte: „Das war ein schöner Tag. Wir haben zusammen gespielt, geteilt und gelacht.“ Max nickte: „Gemeinsam spielen macht am meisten Spaß.“ Oskar gähnte: „Vor allem, wenn wir uns helfen.“ Lilli hüpfte auf Fips' Rücken: „Und wenn wir teilen, ist alles doppelt so lecker!“
Sie setzten sich ins weiche Gras. Fips schaute in die Runde. „Ihr seid meine besten Freunde“, sagte er leise. Alle kuschelten sich aneinander. Sie spürten, wie schön es ist, zusammen zu sein.
Die Vögel sangen leise. Die Freunde schlossen die Augen. Der Ball lag neben ihnen, das rote Tuch wehte ein bisschen im Wind. Alles war ruhig und warm und weich.
Am Ende des Tages waren alle zufrieden. Fips flüsterte: „Morgen spielen wir wieder zusammen.“ Die Freunde lächelten im Schlaf. Und der kleine Fuchs wusste: Mit Freunden ist jeder Tag voller Lachen und Freude – und am allerschönsten.