Es war einmal ein kleiner, fröhlicher Entenküken namens Emil. Emil lebte in einem wunderschönen Teich, umgeben von bunten Blumen und hohen Bäumen. Jeden Tag quakte Emil freundlich: „Quak, quak, ich bin Emil!“
Eines Tages sah Emil einen großen, schimmernden Stein auf dem Wasser schwimmen. „Was ist das?“, fragte er neugierig. „Ich will es wissen!“ Emil paddelte schnell zum Stein. Doch oh nein! Der Stein war glitschig und rutschte ihm weg! „Hilfe!“, rief Emil. „Ich kann nicht schwimmen!“
Plötzlich kam seine beste Freundin, die kluge Schildkröte Tilla, vorbei. „Emil, was ist los?“, fragte Tilla mit sanfter Stimme. „Der Stein ist weg! Ich wollte ihn haben!“ Emil sah traurig aus.
Tilla lächelte und sagte: „Du musst es einfach versuchen! Du bist stark und mutig!“ Emil überlegte kurz und dann rief er: „Ich kann das! Quak, quak!“
Emil schnatterte fröhlich und paddelte mit seinen kleinen Füßen. Langsam näherte er sich dem glitschigen Stein. „Ich kann es! Ich kann es!“, wiederholte er.
Und siehe da! Mit einem großen Schwung sprang Emil auf den Stein und wackelte ein bisschen. „Hurra! Ich habe es geschafft!“, quakte er voller Freude.
Tilla klatschte mit ihren kleinen Flossen. „Gut gemacht, Emil! Du hast deinen Mut gezeigt!“
Emil grinste. „Freundschaft macht alles möglich!“
Von diesem Tag an wusste Emil, dass er alles schaffen kann, wenn er es nur versucht. Und er quakte glücklich weiter: „Quak, quak, ich bin Emil!“