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Geschichte über die Toleranz 5/6 Jahre Lesen 5 min.

Ein Tag voller neuer Freundschaften im Kindergarten

Lea bringt ihr Lieblingsspielzeug in den Kindergarten, hilft dem neuen Jungen Max, und zusammen mit den anderen Kindern erleben sie einen bunten Tag voller Spielen, Malen und gemeinsamer Überraschungen.

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Sechsjährige Lea, freundlich lächelnd, hellbraune Zöpfe, gelbes Kleid mit weißen Punkten, reicht einem gleichaltrigen Jungen die Hand; der schüchterne, neugierige Max, heller Teint, braune zerzauste Haare, blaues T‑Shirt, steht knapp unter ihr auf der Spielstruktur und lächelt dankbar; Mia, etwa 5–6 Jahre, dunkle Pferdeschwanzhaare, gebräunte Haut, grünes Kleid, steht schüchtern von einer Bank auf und nähert sich hoffnungsvoll; alle drei treffen sich auf einem Holzsteg eines Kindergartenspielplatzes mit Rindenmulchboden, roter Rutsche, Schaukeln und Wildblumen, warme Aquarellfarben, zentrale Komposition, unterstützende Gesten und beginnende Lacher. Melden Sie ein Problem mit diesem Bild

Ein besonderer Tag im Kindergarten

Lea freute sich jeden Morgen auf den Kindergarten. Heute war ein besonderer Tag, denn sie durfte ihre Lieblingsspielzeuge mitbringen. Lea hatte ihren kleinen, roten Rucksack sorgfältig gepackt. Darin befand sich ihr Plüschhase Hoppel und ein buntes Bilderbuch. Als sie den Kindergarten betrat, begrüßte sie ihre Freunde mit einem fröhlichen Lächeln.

In der Ecke des Raumes sah sie einen neuen Jungen, der allein saß. Lea beschloss, ihn freundlich zu begrüßen. "Hallo, ich heiße Lea", sagte sie und lächelte. Der Junge schaute auf und sagte leise: "Ich bin Max." Lea bemerkte, dass Max ein wenig schüchtern wirkte. "Möchtest du mit uns spielen?" fragte sie.

Max nickte zögernd, und Lea nahm seine Hand. Gemeinsam gingen sie zu den anderen Kindern, die bereits eine bunte Eisenbahnstrecke aufgebaut hatten. Lea half Max, sich einzufügen, und bald lachten alle zusammen, während sie die Züge über die Schienen fahren ließen.

Die große Malstunde

Nach dem Spielen war es Zeit für die Malstunde. Frau Müller, die Erzieherin, verteilte große weiße Blätter und bunte Stifte. Lea liebte es zu malen und begann sofort, ein Bild von einer Wiese mit Blumen und Schmetterlingen zu zeichnen. Max saß neben ihr und schaute neugierig zu.

"Willst du auch malen?" fragte Lea und schob ihm ein Blatt Papier hin. Max nahm es und begann, ein großes, blaues Auto zu zeichnen. Lea bewunderte sein Bild. "Du malst toll!" sagte sie begeistert. Max lächelte und sagte: "Danke, ich mag Autos."

Die anderen Kinder kamen herüber, um die Bilder von Lea und Max zu sehen. Sie staunten über die vielen Farben und Formen. "Vielleicht könntest du uns beibringen, wie man so schöne Autos malt", schlug Lea vor. Max nickte stolz und begann, den anderen Kindern zu zeigen, wie er die Räder und das Lenkrad zeichnete.

Der Ausflug auf den Spielplatz

Nach der Malstunde ging die ganze Gruppe zum Spielplatz. Die Sonne schien warm, und alle Kinder rannten fröhlich zu den Schaukeln, Rutschen und Klettergerüsten. Lea und Max entschieden sich, gemeinsam auf das Klettergerüst zu klettern. Oben angekommen, blickten sie über den ganzen Spielplatz. "Hier oben ist es schön", sagte Lea.

Plötzlich bemerkten sie ein Kind, das alleine auf der Bank saß. "Das ist Mia", erklärte Lea. "Sie spielt nicht oft mit uns." Max winkte Mia zu und rief: "Komm doch zu uns!" Zögernd stand Mia auf und kam näher. Lea hielt ihr die Hand hin, und gemeinsam kletterten sie die Leiter hinauf.

Oben angekommen, lachten sie alle zusammen und Lea merkte, wie schön es war, neue Freunde zu finden und andere einzuladen, mitzumachen. "Es ist viel lustiger, wenn wir alle zusammen spielen", sagte sie fröhlich.

Die große Überraschung

Am Ende des Tages saßen alle Kinder im Kreis, um sich zu verabschieden. Frau Müller hatte eine Überraschung für sie. "Wir werden heute eine Karte an jemanden schicken, der weit weg ist", sagte sie. "Wer möchte eine Karte schreiben?"

Lea dachte nach. Sie erinnerte sich an ihre Tante, die in einem anderen Land lebte. "Ich möchte meiner Tante schreiben", sagte sie mit leuchtenden Augen. Frau Müller gab ihr eine Karte und einen Stift. Lea zeichnete ein Bild von ihrem Tag im Kindergarten, mit all ihren neuen Freunden darauf.

Max schaute zu und fragte: "Kann ich auch etwas schreiben?" Lea nickte. Gemeinsam schrieben sie: "Liebe Tante, heute haben wir neue Freunde gefunden. Wir haben zusammen gespielt, gemalt und gelacht. Wir hoffen, dass du bald zu Besuch kommst. Liebe Grüße, Lea und Max."

Frau Müller half ihnen, die Karte zu adressieren und versprach, sie am nächsten Tag zur Post zu bringen. Lea fühlte sich glücklich und zufrieden, als sie nach Hause ging. Sie wusste, dass Freundschaft und das Teilen von Freude etwas ganz Besonderes waren.

An diesem Abend schlief Lea mit einem Lächeln ein, froh darüber, dass es so viele wunderbare Menschen in ihrer Welt gab.

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Besonderer
Etwas, das nicht jeden Tag passiert und deshalb wichtig oder anders ist.
Sorgfältig
Etwas sehr genau und mit viel Achtung machen, ohne Fehler.
Plüschhase
Ein weiches Spielzeug in Form eines Hasen zum Kuscheln.
Begrüßte
Jemanden freundlich sagen, dass man ihn sieht und willkommen heißt.
Schüchtern
Wenn ein Kind leise ist und nicht gleich mit anderen spricht.
Zögernd
Langsam und unsicher handeln, zuerst nicht ganz sicher sein.
Eisenbahnstrecke
Der Weg aus Schienen, auf dem die Spielzeugzüge fahren.
Schienen
Die langen Metallbahnen, auf denen Züge hin und her rollen.
Malstunde
Eine Zeit, in der Kinder zusammen malen und Bilder machen.
Erzieherin
Eine erwachsene Person, die Kinder im Kindergarten betreut.
Verteilte
Etwas an viele Kinder oder Personen geben, jeder bekommt etwas.
Bewunderte
Etwas sehr schön finden und es mit Freude anschauen.
Klettergerüst
Ein Spielgerät auf dem Spielplatz, auf dem Kinder klettern.
Schaukeln
Spielgerät, auf dem man vor und zurück schwingt.
Adressieren
Den Namen und die Adresse auf einen Brief oder eine Karte schreiben.

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Themen im Zusammenhang mit dieser Geschichte:

freundschaft kreativität spielplatz kindergarten

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