Heute ist es mild. Drei kleine Mädchen sind im Garten: Mia, Leni und Ela. Sie sind ein Jahr alt. Mama ist nah. Die Sonne ist warm auf der Haut.
Mia zeigt auf das Gras. „Grün“, sagt sie. Leni klatscht leise. Ela riecht an einer Blume. „Mmm“, sagt sie und lächelt. Die Blume duftet süß.
Ein kleiner Vogel sitzt im Baum. Er singt: „Pieps, pieps.“ Mia schaut hoch. „Vogel“, sagt sie. Mama sagt: „Ja, der Vogel freut sich über den Frühling.“
Im Beet ist Erde. Sie ist weich. Leni fasst vorsichtig. „Dreck“, sagt sie. Mama lacht leise. „Erde“, sagt sie. „In der Erde wachsen Samen.“ Mama zeigt einen kleinen Samen. Ela tippt ihn an.
Sie gehen langsam zum Busch. Dort sind kleine Knospen. Mia streicht darüber. Es fühlt sich glatt an. „Zu“, sagt sie. Mama sagt: „Bald geht es auf.“
Ein Wind kommt. Er ist sanft. Er riecht nach Regen. Ein Tropfen fällt auf Mias Hand. „Plitsch“, sagt Mia. Mama gibt ein Tuch. Alles ist gut.
Sie sitzen auf der Decke. Sie trinken Wasser. Sie hören den Vogel. Sie sehen die Sonne. Alle sind ruhig.
\Nein, der Frühling zeigt: Wenn wir langsam schauen und fühlen, lernen wir jeden Tag etwas Schönes.