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Geschichte von Dinosauriern 7/8 Jahre Lesen 9 min.

dippy und das geheimnis der fliegenden insel

Der neugierige Diplodocus Dippy und der weise Triceratops Asto folgen einem geheimnisvollen Grummeln zur fliegenden Insel, wo sie ein schillerndes Herzstück entdecken, das die Freude der Inselbewohner zu bewahren scheint.

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Ein junger fröhlicher Diplodocus mit langem schlankem Hals und schuppiger Haut tanzt auf den Hinterbeinen und schwingt seinen Hals wie einen wehenden Schal, daneben ein weiser, massiger alter Triceratops mit drei kurzen Hörnern und gezacktem Nackenschild, der den Kopf nickt und mit der Pfote den Takt klopft; ein schüchterner kleiner Heterodontosaurus mit Rückenstreifen tritt aus einem blühenden Busch und gesellt sich vorsichtig dazu. Die Szene spielt auf einer schwebenden Insel in weichen Wolken mit breiten Palmen, herabhängenden Blumen und einem großen, glänzenden, mit Lianen bewachsenen Felsen in der Mitte: alle tanzen gemeinsam um einen sanft pulsierenden „Traumstein“, die Stimmung ist festlich und lebhaft, Bewegung und Lachen sichtbar. Melden Sie ein Problem mit diesem Bild

Kapitel 1: Ein Grüner Wirbel und das Rätsel des Donners

Der Himmel war hellblau und die Sonne malte goldene Tupfen auf den riesigen Farnblättern. Dippy, der kleine Diplodocus mit dem langen Hals und dem noch längeren Schwanz, lief fröhlich durch das grüne Tal. Seine Schritte waren leicht und voller Energie. Er liebte es, zu laufen, zu springen und sich zwischen den Moosen zu drehen. Kein anderer Dinosaurier war so lebhaft wie Dippy.

„Hoppla, Farnblatt! Ich bin schon wieder schneller als du!“, rief Dippy lachend zu einem besonders großen Blatt, das im Wind wackelte.

Plötzlich blieb Dippy stehen. Ein seltsames Geräusch vibrierte durch den Boden. Es war wie ein Brummen, das tief in seinem Bauch kribbelte.

„Habt ihr das gehört?“, fragte Dippy die kleinen Flugsaurier, die gerade vorbeiflogen.

„Welches Geräusch meinst du?“, piepste einer.

„Das Grummeln! Es klingt, als würde ein riesiger Dinosaurier schnarchen! Oder als ob die Erde selbst lacht!“, antwortete Dippy.

„Ich habe nichts gehört“, meinte ein anderer und flatterte davon.

Dippy sah sich um. Das Knurren war leise, aber stetig. Es klang geheimnisvoll und, das wusste Dippy sofort, nach Abenteuer. Schnell lief er zum See, wo der alte, weise Märchenerzähler lebte: ein majestätischer Triceratops namens Asto.

Asto lag träumend am Ufer und betrachtete sein Spiegelbild im Wasser.

„Asto! Hast du das sonderbare Grummeln gehört?“, rief Dippy aufgeregt.

Asto drehte langsam den Kopf. Seine drei Hörner glänzten in der Sonne.

„Ja, Dippy. Ich habe es gehört“, antwortete er mit seiner ruhigen, tiefer Stimme. „Es ist ein Geräusch, das aus einer anderen Welt zu kommen scheint.“

Dippy hüpfte vor Freude.

„Oh, Asto, lass uns herausfinden, was es ist! Vielleicht steckt ein Geheimnis dahinter!“

Asto lächelte. „Du bist energiegeladen wie immer. Aber weißt du, wohin das Grummeln führt?“

Dippy schüttelte den Kopf. „Nein, aber ich weiß, dass ich es entdecken will. Kommst du mit?“

Asto nickte. Gemeinsam machten sie sich auf den Weg. Über ihre Häupter kreisten bunte Schmetterlingsschwärme, und kleine Käfer rannten über ihre Füße. Dippy spürte, wie das Grummeln stärker wurde, je näher sie dem Hügel im Norden kamen.

Kapitel 2: Die Fluginsel erscheint

Asto und Dippy wanderten durch moosige Wälder und über glitzernde Bäche. „Es riecht nach Abenteuer!“, rief Dippy, als er einen besonders großen Sprung über einen Baumstamm machte.

„Und nach Farn“, schnupperte Asto, der Farn über alles liebte.

Doch als sie den Hügel erklommen, blieb Dippy plötzlich wie angewurzelt stehen. „Sieh mal, Asto! Am Himmel!“

Fast lautlos schwebte über ihnen eine Insel. Sie war umgeben von leuchtenden Wolken, und bunte Blumen rankten von ihren Rändern herab. Auf der Insel standen Palmen und große, saftige Büsche.

„Eine fliegende Insel! Ich habe nie geglaubt, dass es sie wirklich gibt!“, staunte Dippy. „Sie sieht aus wie ein riesiges Nest für Wolkeneier!“

Asto schmunzelte. „In meinen Geschichten gibt es viele solcher Inseln. Aber so nah habe ich noch nie eine gesehen.“

Plötzlich hörten sie wieder das geheimnisvolle Grummeln. Es kam eindeutig von oben, von der schwebenden Insel.

Dippy hüpfte aufgeregt auf und ab. „Wir müssen da hoch! Asto, hast du eine Idee?“

Der weise Triceratops betrachtete die Bäume. „Vielleicht können wir mit deinem langen Hals nachhelfen, Dippy.“

Dippy reckte sich und schwang seinen Hals wie ein Lasso. „Alle an Bord!“, rief er mutig. Mit Astos Hilfe und einem Schubs von einem freundlichen Pterosaurier kamen sie auf die Insel.

Die Insel war ein Paradies. Überall dufteten Blumen, und bunte Vögel zwitscherten. Doch das Grummeln war jetzt lauter denn je.

Kapitel 3: Das Herz der Insel

Dippy und Asto tapsten vorsichtig über weiches, moosiges Gras. „Das Grummeln kommt aus dem Herzen der Insel“, flüsterte Asto geheimnisvoll.

Sie folgten dem Geräusch, das manchmal wie ein leises Lachen und manchmal wie ein Rülpsen klang. Schließlich fanden sie eine Lichtung, auf der ein riesiger, schillernder Stein in allen Regenbogenfarben lag. Dicke Ranken umschlangen ihn, und er pulsierte im Takt des Grummelns.

„Ooooh!“, staunte Dippy. „Ist das… ist das der Bauch der Insel?“

Asto betrachtete den Stein und nickte. „Ich glaube, das ist der Traumstein. In alten Geschichten heißt es, dass er die Freude und das Lachen aller Inselbewohner speichert.“

„Deshalb klingt das Grummeln so lustig!“, lachte Dippy.

Doch plötzlich hörten sie ein leises Wimmern. Aus der Nähe des Steins lugte ein kleiner, bunter Dinosaurier hervor. Er zitterte und versuchte, sich hinter einer Blume zu verstecken.

„Hallo, du!“, rief Dippy freundlich. „Hast du etwa Angst?“

Der kleine Dino, ein junger Heterodontosaurus, schüttelte schüchtern den Kopf. „Nein… ich bin… ich bin traurig. Der Traumstein grummelt immer lauter, aber niemand tanzt mehr um ihn. Alle sind zu beschäftigt oder zu müde.“

Dippy schaute Asto an. Dann funkelten seine Augen.

„Weißt du, was wir jetzt machen? Wir tanzen und lachen und bringen die Freude zurück!“

„Was meinst du, Asto?“

„Ich denke, das ist eine ausgezeichnete Idee“, grinste Asto.

Und so begannen sie zu tanzen. Dippy sprang hoch, drehte Pirouetten und schwang seinen Schwanz. Asto wackelte fröhlich mit seinen Hörnern und wippte im Takt. Der kleine Dino traute sich nach und nach aus seinem Versteck und tanzte mit, erst tapsig, dann immer mutiger.

Das Grummeln veränderte sich. Es wurde heller, melodischer, fast wie Musik.

Kapitel 4: Das große Insel-Lachen

Immer mehr Dinosaurier tauchten auf der fliegenden Insel auf. Zuerst einer, dann eine ganze Gruppe. Sie wurden von der Musik und dem Lachen angelockt. Dippy rief: „Kommt alle her, hier ist Platz für jeden!“

Ein Stegosaurus rollte sich herum und lachte so laut, dass selbst die Blumen wackelten. Ein kleiner Ankylosaurus machte Purzelbäume. Selbst die bunten Vögel und Schmetterlinge flatterten fröhlich mit.

Der Traumstein funkelte immer heller und das Grummeln wurde zu fröhlichem Kichern. Dippy strahlte vor Glück.

„Ich wusste, dass es hilft, zusammen zu tanzen und zu lachen!“, jubelte er.

Asto klopfte ihm sanft auf den Rücken. „Mit deiner Energie ist Freude immer ansteckend, Dippy.“

Der kleine Dino, der vorher so traurig war, hüpfte jetzt lachend umher. „Dank euch habe ich wieder Freude gefunden!“

Sogar die Insel selbst schien zu lächeln, denn sie schwebte ein kleines Stück höher und überzog den Himmel mit bunten Lichtstreifen.

„Vielleicht hat das Grummeln uns gerufen, damit wir das Lachen nicht vergessen!“, rief Dippy.

„Oder vielleicht, weil das Lachen so schön klingt wie Musik“, meinte Asto.

Noch lange tanzten, sangen und sprangen sie alle durcheinander – und das Grummeln wurde zur schönsten Melodie der Insel.

Kapitel 5: Zurück ins Tal – und die Freude bleibt

Als der Abend kam und die Sonne langsam hinter den Wolken verschwand, wurde die Insel wieder ruhig. Dippy streckte sich und gähnte. „Das war das schönste Abenteuer meines Lebens!“

Asto nickte zufrieden. „Und das fröhlichste. Deine Energie hat alle angesteckt.“

Die fliegende Insel glitt sanft wieder tiefer, ganz nah an den Hügel, von dem sie gekommen waren. „Zeit, zurück ins Tal zu gehen“, sagte Dippy.

Bevor sie gingen, legte der kleine Dino eine bunte Blume auf den Traumstein und flüsterte: „Jetzt hast du wieder ganz viel Freude, Traumstein.“

Dippy, Asto und der kleine Dino kletterten von der Insel und landeten sanft im Gras. Im Tal erzählten sie allen von ihrem Abenteuer. Die Nachricht vom grummelnden Traumstein und dem großen Tanz verbreitete sich schnell. Immer wenn jemand traurig war, erzählten sie die Geschichte und tanzten ein bisschen. Und jedes Mal, wenn Dippy fröhlich lachte, spürten es alle um ihn herum.

Und das Grummeln? Es war immer noch da, aber jetzt wussten alle: Es war ein Zeichen der Freude, die auf der Insel lebte – und in den Herzen aller Dinosaurier.

So wurde Dippy berühmt als der Diplodocus mit der größten Energie, dessen Freude und Lachen niemals endeten. Und wenn du genau hinhörst, kannst du das sanfte Grummeln vielleicht noch heute hören – irgendwo, im Wind zwischen den Bäumen oder im Kichern der kleinen Dinosaurier.

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Das Quiz: Hast du die Geschichte gut verstanden?

Farnblättern
Große, gezackte Blätter von Farnpflanzen, weich und grün
Vibrierte
Hat leise und schnell gezittert oder geschwungen, wie ein kleines Beben
Grummeln
Tiefes, brummendes Geräusch, das von etwas Großem kommen kann
Flugsaurier
Ein fliegender Urzeittier mit Flügeln, ähnlich einem großen Vogel
Majestätischer
Sehr groß und würdevoll, wirkt beeindruckend und schön
Spiegelbild
Das Bild, das du in ruhigem Wasser oder in einem Spiegel siehst
Traumstein
Ein besonderer, leuchtender Stein, der in der Geschichte Freude speichert
Ranken
Lange, dünne Pflanzenteile, die sich an etwas festhalten und hochklettern
Pirouetten
Drehungen auf einem Fuß oder an einer Stelle, wie ein Kreis drehen
Purzelbäume
Ein Kopf-über-Rolle machen, dabei rollt man auf dem Boden herum

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