Laden läuft...
Geschichte über die Krankheit 9/10 Jahre Lesen 7 min.

Die magische Hoffnungskerze: Lenas Abenteuer mit Wuschel und Oma

Lena und ihre Mutter erleben eine schwere Zeit, doch ein tröstlicher Videoanruf bei der Großmutter und das Basteln einer Hoffnungskerze schenken ihnen Zuversicht und bringen Menschen näher.

Lade diese Geschichte als PDF herunter

Ideal zum Teilen oder Ausdrucken dieser Geschichte!

E-Book herunterladen (.epub)

Lesen Sie diese Geschichte auf Ihrem E-Reader.

Ein 10-jähriges Mädchen mit rundem Gesicht und Sommersprossen, hellbraunen Zöpfen, hoffnungsvollem Blick und schüchternem Lächeln bemalt eine weiße Kerze mit kleinen Eulen und Sternen; die etwa 35-jährige Mutter mit braunen Haaren zum Dutt, sanftem, beruhigendem Ausdruck sitzt rechts, hilft die Kerze zu halten und bewundert die Zeichnung; ein Plüsch-Eulchen namens Wuschel mit cremefarbenem Fell und gestickten Augen liegt auf dem Tisch als stiller Begleiter; helle Holztischplatte mit sonnigem Wachstuch, Farbtopfe, Pinseln, Glitzer, ein kleines erloschenes Feuerzeug neben einer Streichholzschachtel; warme Nachmittagsstimmung, goldenes Licht durchs Fenster, pastellfarbene Wände, weiche Schatten — intime, lichtdurchflutete Szene, Mutter und Tochter dekorieren gemeinsam eine „Hoffnungskerze“ in einer zärtlichen, kreativen Geste. Melden Sie ein Problem mit diesem Bild

Kapitel 1: Der geheimnisvolle Anruf

Lena saß auf ihrem Bett und spielte mit ihrem Lieblingsstofftier, einer plüschigen Eule namens Wuschel. Die Sonne schien durch ihr Fenster und malte freundliche Muster auf den Boden. Lena mochte solche Nachmittage, wenn alles friedlich war und sie die Zeit mit Wuschel verbringen konnte.

Doch heute war es anders. Ihre Mutter, die normalerweise lachend in die Küche ging, um das Abendessen vorzubereiten, war blass und erschöpft. Lena hatte gehört, wie ihre Eltern leise in der Küche über etwas Ernstes sprachen, und sie hatte das bedrückende Gefühl, als ob etwas nicht stimmte.

„Wuschel, glaubst du, es ist etwas Schlimmes?", flüsterte sie und drückte die Eule fest an sich. Plötzlich hörte sie einen sanften Klopfen an ihrer Tür. Es war ihre Mutter.

„Lena, hast du kurz Zeit?", fragte sie mit einem warmen Lächeln, das Lenas Angst ein wenig linderte.

„Klar, Mama“, antwortete Lena und setzte sich aufrecht hin. „Ist alles in Ordnung?“

Ihre Mutter setzte sich zu ihr aufs Bett und strich ihr sanft übers Haar. „Weißt du, manchmal passieren Dinge, die wir nicht verstehen. Aber das bedeutet nicht, dass wir allein sind. Wir haben uns gegenseitig, und das ist das Wichtigste.“

Lena nickte, obwohl sie nicht alles verstand. Da kam ihr plötzlich eine Idee. „Mama, wie wäre es, wenn wir Oma anrufen? Sie weiß immer, was zu tun ist.“

Ein Lächeln huschte über das Gesicht ihrer Mutter. „Das ist eine gute Idee, Lena. Wir können einen Videoanruf machen. Du weißt, wie sehr sie es liebt, dich zu sehen.“

Lena sprang aufgeregt auf und holte das Tablet. Ein Anruf bei Oma war genau das, was sie jetzt brauchte.

Kapitel 2: Ein Lächeln durch den Bildschirm

Der Bildschirm des Tablets leuchtete auf, und nach ein paar Sekunden erschien das vertraute Gesicht von Lenas Großmutter. Ihre Augen strahlten vor Freude, als sie Lena sah.

„Hallo, mein kleiner Sonnenschein!“, rief Oma aus. „Wie geht es dir und dieser frechen Eule?“

Lena kicherte. „Uns geht es gut, Oma. Aber weißt du, Mama wirkt ein bisschen traurig. Ich wollte dich fragen, ob du eine Geschichte hast, die uns aufmuntern könnte.“

„Natürlich habe ich das“, antwortete Oma und setzte ihre Lesebrille auf. „Wusstest du, dass ich auch mal eine kleine Eule wie Wuschel hatte? Ihr Name war Lilly, und sie war die tapferste Eule, die je gelebt hat.“

Lenas Augen leuchteten auf. „Erzähl mir mehr von Lilly!“

Dank des Videoanrufs vergaß Lena für einen Moment die Sorgen. Ihre Oma erzählte von Lilly, die einmal krank wurde, aber durch den Mut und die Hoffnung ihrer Freunde wieder gesund wurde. Lenas Mutter setzte sich zu ihr und hörte mit einem sanften Lächeln zu.

„Manchmal,“ schloss Oma die Geschichte, „dauert es nur ein bisschen, bis sich alles wieder richtig anfühlt. Aber mit Geduld und Liebe ist alles möglich.“

Lena fühlte sich getröstet. Der Anruf mit Oma hatte die dunklen Wolken in ihrem Kopf etwas verscheucht.

Kapitel 3: Die kleine Hoffnungskerze

Nach dem Anruf saßen Lena und ihre Mutter eine Weile schweigend da. Lena dachte über die Geschichte nach und fühlte, wie eine kleine Flamme der Hoffnung in ihr angezündet wurde. Sie wollte etwas tun, um die Freude zurückzubringen.

„Mama“, begann Lena nach einer Weile, „vielleicht können wir etwas Schönes basteln. Etwas, das uns an Omas Geschichte erinnert. Was hältst du von einer Hoffnungskerze?“

Ihre Mutter sah sie überrascht und gerührt an. „Das ist eine wundervolle Idee, Lena. Lass uns Kerzen und Farben holen.“

Zusammen verbrachten sie den Nachmittag damit, eine einfache weiße Kerze in ein buntes Kunstwerk zu verwandeln. Lena malte kleine Eulen, Sonnen und Sterne darauf, während ihre Mutter Herzen hinzufügte.

„Diese Kerze wird uns erinnern, dass es immer Hoffnung gibt, auch wenn es dunkel erscheint“, erklärte Lena stolz.

„Das tut sie“, bestätigte ihre Mutter und zündete die Kerze an. Der warme Schein erfüllte den Raum und ließ ihn freundlicher wirken. Lena fühlte sich, als hätte sie ein kleines Stück von Omas Geschichte lebendig gemacht.

Kapitel 4: Ein Lächeln für den nächsten Tag

Am nächsten Morgen weckte die Sonne Lena mit warmen Strahlen. Sie erinnerte sich an die Kerze und den gestrigen Anruf mit Oma und spürte ein wohliges Gefühl in ihrer Brust. Heute würde alles in Ordnung sein.

Beim Frühstück stellte Lena die Hoffnungskerze auf den Tisch. „Vielleicht sollten wir die Kerze jeden Tag anzünden, bis du dich besser fühlst, Mama“, schlug Lena vor.

„Das klingt nach einem guten Plan“, erwiderte ihre Mutter und umarmte sie. „Danke, dass du solch ein großer Trost bist, Lena.“

Lena lächelte und spürte, wie die Wärme der kleinen Flamme auf sie überzugehen schien.

An diesem Tag beschloss Lena, allen in der Schule von der Geschichte zu erzählen. Ihre Freunde lauschten gespannt und begannen, ihre eigenen Hoffnungskerzen zu basteln. Bald leuchteten in vielen Häusern kleine Flammen, die Hoffnung und Freude brachten.

Kapitel 5: Die Stärke der Gemeinschaft

Einige Wochen gingen ins Land, und Lenas Mutter begann sich wirklich besser zu fühlen. Doch es waren nicht nur die Medikamente und die Ruhe, die halfen. Es war die Verbundenheit und Unterstützung, die Lena und ihre Freunde durch die Hoffnungskerzen geschaffen hatten.

„Weißt du, Lena“, sagte ihre Mutter eines Abends vor dem Zubettgehen, „manchmal sind es die kleinen Dinge, die den größten Unterschied machen.“

Lena kuschelte sich in ihr Bett, Wuschel fest in den Armen. „Die Kerzen haben uns einander näher gebracht“, entgegnete sie weise. „Ich glaube, sie haben wirklich eine besondere Magie.“

Lenas Mutter nickte und drückte ihrer Tochter einen Kuss auf die Stirn. „Ich bin so stolz auf dich, mein Schatz.“

Als Lena einschlief, träumte sie von einer Welt voller kleiner Hoffnungskerzen, die wie Sterne am Nachthimmel leuchteten und alle Ängste verscheuchten. Sie wusste, dass die Zukunft hell sein würde, solange sie die Erinnerung an die Geschichte von Lilly der Eule und die Kraft der Hoffnung in ihrem Herzen trug.

Ohne Werbung 3€ pro Monat

Möchten Sie eine unterbrechungsfreie Lektüre? Unterstützen Sie Oh My Tales, entfernen Sie alle Anzeigen und profitieren Sie ab 3€ pro Monat von weiteren enthaltenen Vorteilen.

Die Pläne und Preise ansehen
Teilen

Melden Sie ein Problem mit dieser Geschichte

Was haben Sie von dieser Geschichte gehalten?

Geben Sie Ihre Meinung ab, indem Sie dieser Geschichte je nachdem, was Sie und/oder Ihr Kind davon gehalten haben, eine Bewertung geben. Vielen Dank im Voraus!

Vielen Dank! Ihre Bewertung wurde berücksichtigt!

Das Quiz: Hast du die Geschichte gut verstanden?

Geheimnisvolle
Etwas, das man nicht sofort versteht und das Fragen stellt.
Anruf
Wenn jemand mit einem Telefon oder Tablet zu dir spricht.
Plüschigen
Weich und flauschig, meist aus Stoff und Füllung gemacht.
Stofftier
Ein Spielzeug aus Stoff, oft mit weicher Füllung zum Kuscheln.
Bedrückende
Ein Gefühl, das schwer und traurig macht.
Erschöpft
Sehr müde und ohne viel Energie.
Videoanruf
Ein Anruf, bei dem man die andere Person auf dem Bildschirm sieht.
Lesebrille
Eine Brille, die hilft, kleine Buchstaben besser zu sehen.
Tapferste
Sehr mutig, auch wenn etwas schwierig oder gefährlich ist.
Hoffnungskerze
Eine Kerze, die an Hoffnung und Trost erinnern soll.
Basteln
Mit Papier, Farbe oder Kleber etwas Schönes selber machen.
Schein
Das Licht, das von einer Kerze oder Lampe kommt.
Wohliges
Ein warmes, angenehmes Gefühl im Körper.
Verbundenheit
Das Gefühl, dass Menschen zusammengehören und sich helfen.
Unterstützung
Hilfe oder Beistand von anderen Menschen.
Verscheuchten
Etwas oder jemanden fortjagen, sodass es verschwindet.
Medikamente
Pillen oder Tropfen, die helfen, wenn man krank ist.

Erstellen Sie eine magische und einzigartige Geschichte für Ihr Kind!

Erstellen Sie in nur wenigen Minuten ein personalisiertes Abenteuer, in dem Ihr Kind zum Helden wird. Mit unserem exklusiven Tool ist es einfach, kostenlos und unterhaltsam!

Eine Geschichte erstellen

Themen im Zusammenhang mit dieser Geschichte:

freundschaft mut zusammenhalt gemeinschaft familie eule hoffnung

Laden Sie diese Geschichte herunter:

Lade diese Geschichte als PDF herunter E-Book herunterladen (.epub)

Als Nächstes zu lesen in Geschichten über Krankheit für 9/10 Jahre

Erhalten Sie jeden Sonntagabend neue Geschichten!

Erhalten Sie 7 spannende und fesselnde Geschichten, die auf das Alter und die Vorlieben Ihres Kindes abgestimmt sind, jeden Sonntag um 17 Uhr*. Es ist kostenlos und garantiert spamfrei!
*E-Mail wird um 17 Uhr Mitteleuropäischer Zeit (MEZ) gesendet.
Wir mögen auch keinen Spam. Deshalb senden wir Ihnen nur Geschichten. Sie können sich jederzeit abmelden.