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Lustige Geschichte über die Freunde 9/10 Jahre Lesen 9 min. Verfügbar als Hörgeschichte

die abenteuerliche erfindung der superfreunde

Vier Freunde, Max, Leo, Tobi und Emil, bauen aus einem alten Fahrrad ein verrücktes Superfreunde-Mobil und erleben dabei spannende Abenteuer auf der Wackelwiese, während sie versuchen, die geheimnisvolle Puddingbande zu fangen.

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Es gibt vier Kinder: Leo, ein 10-jähriger Junge mit zerzausten braunen Haaren und runden Brillen, trägt ein grünes T-Shirt mit einem Dinosaurier und steht in der Mitte, lacht herzhaft. Max, ein 10-jähriger Junge mit zerzausten blonden Haaren und einem schelmischen Lächeln, steht links auf einem Rad ohne Räder und tut so, als würde er ein Pferd reiten. Tobi, ein 10-jähriger Junge mit kastanienbraunen Haaren und Sommersprossen, sitzt rechts und hält ein großes buntes Blatt Papier mit Monsterzeichnungen. Emil, ein 10-jähriger Junge mit schwarzen Haaren und einem blauen T-Shirt mit einem großen Dinosaurier, steht hinter Leo, lacht und hält einen Eimer voller Konfetti. Die Szene spielt auf einer Wackelwiese, einer grünen, weichen Wiese mit bunten Blumen und kleinen Insekten. Im Hintergrund steht eine majestätische alte Eiche, und der Himmel ist strahlend blau mit einigen flauschigen weißen Wolken. Die Kinder lachen, nachdem sie ein lustiges Fahrzeug aus alten Fahrradteilen und bunten Dekorationen gebaut haben, während Max auf dem Rad tut, als würde er reiten, Tobi und Emil Monster zeichnen und Leo in der Mitte lacht, was eine fröhliche und energiegeladene Atmosphäre schafft. Melden Sie ein Problem mit diesem Bild

Die Audio-Version ist kostenlos fĂĽr diese Geschichte verfĂĽgbar:

Dauer der Hörgeschichte: 09:20

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Kapitel 1: Die Erfinder von der Wackelwiese

„Ey, Max, beweg dich mal! Du stehst auf meiner Socke!“ rief Leo und versuchte, seinen Fuß unter Max' Turnschuh hervorzuziehen. Max, mit seinem wilden, strohblonden Haar, grinste nur frech. „Vielleicht wächst du ja, wenn du auf meine Socke stehst!“, konterte er und alle kicherten.

Sie hockten zu viert in Leos Garten auf der berühmten Wackelwiese. Die Wiese war nicht wirklich berühmt, aber sie nannten sie so, weil der Boden dort so weich war, dass man bei jedem Schritt ein bisschen einsank – als wäre man auf einem riesigen grünen Pudding.

Neben Leo und Max saßen noch Tobi, der Vielfrager, und Emil, der immer die verrücktesten Einfälle hatte. Emil trug heute wieder sein T-Shirt mit dem riesigen Dino drauf, das schon so oft gewaschen war, dass der Dino langsam wie ein Känguru aussah.

„Also, was machen wir eigentlich heute?“, fragte Tobi zum zehnten Mal. „Ich hab meine Super-Glitzer-Papierschlange dabei! Die kann bestimmt fliegen!“

Max schüttelte den Kopf. „Tobis Kunstwerke fliegen nie. Die krachen immer ab – meistens auf meinen Kopf!“

„Quatsch!“, protestierte Tobi, „diesmal hab ich Magneten drangeklebt. Vielleicht fliegt sie deshalb sogar rückwärts!“

Leo lachte. „Vielleicht landet sie diesmal auf Emils Dino!“

Emil schüttelte sich. „Nicht auf meinen Dino, sonst wird er noch ganz schwindelig!“

Alle lachten noch lauter, bis sie fast von der Wackelwiese kullerten.

Kapitel 2: Die glorreiche Idee und ein kleiner Unfall

Gerade als sie sich vor Lachen die Bäuche hielten, tauchte Leos Opa am Fenster auf und rief: „He, ihr Erfinder! Ich hab da noch ein altes Fahrrad ohne Räder. Wollt ihr das haben? Vielleicht baut ihr ja einen fliegenden Esel draus!“

„Ein Fahrrad ohne Räder?“, wiederholte Emil. „Das ist doch wie ein Eis ohne Eis!“

Tobi schrie: „Ein fliegender Esel! Opa, du bist genial!“

Leo stand schon auf. „Kommt, wir schauen uns das Rad an!“

Im Schuppen fanden sie das seltsame Gefährt: Es war ein uraltes Fahrrad, bei dem nur noch der Rahmen, der Lenker und ein Sattel übrig waren. Die Räder fehlten, und der Sattel war voller bunter Aufkleber.

Max setzte sich sofort drauf. „Schaut mal, ich reite das Fahrrad-Pferd! Hühott!“

Emil rief: „Warte, ich bin der Cowboy!“ und schwang einen Gartenschlauch wie ein Lasso. Das Lasso landete prompt auf Max' Kopf.

„Jetzt bin ich ein Lasso-Kopf!“, quietschte Max und machte einen Buckel, dass alle quietschen mussten vor Lachen.

Leo bekam plötzlich diesen Funkeln in den Augen, das er immer hatte, wenn eine Idee in seinem Kopf landete: „Was wäre, wenn wir daraus ein super-duper-Fahrzeug bauen?“

Tobi wurde gleich ganz aufgeregt. „Mit Raketenantrieb? Und einer Sirene?“

Emil schnappte sich einen Eimer, setzte ihn auf den Kopf und sagte mit tiefer Stimme: „Ich bin der Kapitän der Raketenwiese!“

Max stieg ab. „Wir brauchen aber Räder. Sonst sind wir ja nur ein Sattel-Club ohne Fahr-Erlaubnis!“

Leo sah sich um. „Da drüben liegen doch noch die alten Schubkarrenräder von Opa!“

Gesagt, getan. Sie schleppten zwei große, total verbeulte Schubkarrenräder herbei. Tobi suchte noch nach etwas Tollem zum Aufkleben und fand bunte Wäscheklammern.

„Die sind für den Style!“, sagte er stolz und klippte sie an den Lenker.

Emil inspizierte das Ganze mit zusammengekniffenen Augen. „Wir brauchen noch einen Namen. Wie wär's mit... dem Superfreunde-Mobil?“

„Superfreunde-Mobil!“, riefen alle, und Max versuchte, einen Purzelbaum zu schlagen – landete aber in einem Blumentopf.

„Max! Du bist jetzt das Blumentopf-Männchen!“, lachte Leo und half ihm raus.

Kapitel 3: Das groĂźe Superfreunde-Mobil-Rennen

Am nächsten Tag war ihr Superfreunde-Mobil fast fertig. Mit viel Klebeband, Seilen, Wäscheklammern und Emils Dinosocken hatten sie das Fahrrad so zusammengebaut, dass es irgendwie nach einem schrägen, kunterbunten Monstertruck aussah.

„Was fehlt noch?“, fragte Tobi.

„Motor!“, rief Emil.

Max winkte ab. „Ich hab einen besseren Plan: Wir machen ein Rennen! Wir schieben das Mobil von der Wackelwiese bis zur alten Kastanie am Ende der Straße. Wer am schnellsten schiebt, gewinnt!“

Sie beschlossen, in Teams gegeneinander anzutreten: Max und Tobi gegen Leo und Emil.

Leo war skeptisch. „Das Ding ist so schwer wie ein Nilpferd mit Bauchweh!“

Emil flüsterte: „Aber mein Dino hilft uns. Der ist superstark!“

Tobi grinste. „Ich kann schneller rennen als ein Hamster auf Zucker!“

Max trommelte auf das Lenkrad. „Los geht's! Auf die Plätze... fertig... Wackel!“

Sie rannten los. Das Superfreunde-Mobil quietschte und wackelte, die Räder knirschten und die Wäscheklammern flogen umher. Max und Tobi schoben mit aller Kraft. Leo und Emil lachten so sehr, dass sie fast gar nicht schieben konnten.

Plötzlich rollte das Mobil immer schneller. „Stopp, stopp!“, rief Tobi. Doch Max konnte nicht mehr bremsen. Das Mobil nahm Fahrt auf, raste über die Wackelwiese und steuerte direkt auf den Komposthaufen zu.

„Achtung, Notlandung!“, schrie Emil. Das Mobil bremste – und landete mitten im Komposthaufen. Bananenschalen und Kaffeefilter flogen durch die Luft.

Alle vier Jungs lagen kreischend im Gras, mit Bananenschalen im Haar.

„Das war das beste Rennen überhaupt!“, japste Leo und hielt sich den Bauch.

Kapitel 4: Die Pudding-Falle

Nachdem sie sich den größten Komposthaufen aus den Haaren geschüttelt hatten, setzten sie sich auf die Wackelwiese, die in der Sonne glitzerte.

„Wisst ihr, was wir jetzt brauchen?“, fragte Max.

„Einen Eimer Wasser!“, stöhnte Tobi.

„Nein!“, rief Emil. „Ein richtiges Abenteuer! Wir bauen eine Falle für die gemeine Puddingbande!“

Leo runzelte die Stirn. „Was ist eine Puddingbande?“

Emil grinste: „Na, ihr wisst schon... die unsichtbaren Naschdiebe, die immer die Schokolade verschwinden lassen, wenn niemand hinsieht!“

Tobi quietschte: „Bei mir waren sie gestern! Mein ganzes Schoko-Ei ist weg!“

Leo kicherte. „Vielleicht war das dein Papa, Tobi.“

„Nee, der hat Angst vor der Puddingbande!“, flüsterte Tobi geheimnisvoll.

„Also bauen wir eine Falle!“, schlug Max vor und rannte los, um eine Falle zu basteln. Sie türmten Schüsseln, Löffel und leere Blumentöpfe aufeinander, legten ein Stück alten Pudding in die Mitte und versteckten sich dann im Gebüsch.

„Ich höre was!“, flüsterte Emil.

Tatsächlich schlich etwas durch das Gras... Es war Leos Katze Miezi! Sie schnupperte am Pudding, tappte neugierig näher – da rutschte sie auf dem Pudding aus und landete mitten im Blumentopf.

„Miezi, du bist jetzt das Pudding-Kätzchen!“, lachte Leo, und die Jungs kugelten sich vor Lachen. Miezi schüttelte sich und verzog sich beleidigt.

„Nächster Versuch!“, rief Tobi, „diesmal mit Gummibärchen!“

Sie versuchten es noch dreimal – erwischten dabei aber nur Max' kleinen Bruder, der heimlich naschen wollte.

Kapitel 5: Ein grandioses Ende und ein neues Versprechen

Als die Sonne tiefer stand, saßen sie zufrieden im Gras. Das Superfreunde-Mobil sah aus, als hätte es einen Regenbogen verschluckt, und der Pudding war restlos verschwunden – allerdings nicht durch die Puddingbande, sondern dank Leo und Max, die nicht widerstehen konnten.

„Das war der beste Tag überhaupt!“, rief Emil und machte einen kleinen Freudentanz.

Tobi machte eine Verbeugung. „Ich erkläre das Superfreunde-Mobil als offiziell eingeweiht!“

Max schlug vor: „Morgen machen wir ein Wasserbomben-Bowling!“

Leo hob die Hand. „Aber ohne Blumentöpfe, okay? Sonst werde ich noch zum Blumentopf-König!“

Alle lachten und hakten sich ein. Die Sonne ging langsam unter, und die Schatten auf der Wackelwiese wurden länger.

„Weißt du was?“, sagte Emil nachdenklich. „Am meisten Spaß macht alles mit euch zusammen.“

„Sogar wenn alles schiefgeht!“, ergänzte Tobi.

„Vor allem dann!“, rief Max und griff nach einer übriggebliebenen Wäscheklammer.

Leo lächelte. „Freunde sind halt wie Wackelwiesen. Man weiß nie, wie tief man einsinkt, aber zusammen macht's immer Spaß.“

Und so hĂĽpften sie noch ein letztes Mal ĂĽber die Wackelwiese, lachten, fielen hin, halfen sich auf und wussten: Es gab nichts Besseres als die verrĂĽcktesten Freunde der Welt.

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Das Quiz: Hast du die Geschichte gut verstanden?

Wackelwiese
Ein weicher, unebener Boden, der beim Gehen nachgibt.
Sattel
Der Sitz auf einem Fahrrad oder Pferd.
Kapitän
Der AnfĂĽhrer eines Schiffs oder einer Gruppe.
Pudding
Ein sĂĽĂźes, cremiges Dessert, das oft aus Milch und Zucker gemacht wird.
Lasso
Ein langes Seil, das zum Fangen von Tieren verwendet wird.
Abenteuer
Eine aufregende oder riskante Aktivität oder Reise.

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