Laden läuft...
Geschichte des Weihnachtsstreichers 9/10 Jahre Lesen 4 min.

Der Weihnachtsstreich des kleinen Lutin

Max trifft einen schelmischen Lutin, folgt seinen Streichen und entdeckt dabei, wie kleine Gesten anderen Freude bringen können.

Lade diese Geschichte als PDF herunter

Ideal zum Teilen oder Ausdrucken dieser Geschichte!

E-Book herunterladen (.epub)

Lesen Sie diese Geschichte auf Ihrem E-Reader.

Max, etwa 10 Jahre, warmherzig, rundes Gesicht mit Sommersprossen, kurze strubbelige braunblonde Haare, dunkelblauer Mantel und rote Strickschal, lächelt und reicht den Schal; der schelmische Weihnachtskobold, ca. 30 cm, leicht grüne Haut, spitzes rotes Mützchen, freche Augen, sitzt rechts auf einem niedrigen Ast und greift lachend nach dem Schal; links ein etwa 7-jähriges Mädchen mit blonden Zöpfen und hellrosa Mantel, zuerst traurig dann überrascht, entdeckt den Schal, der aus einer großen Kugeldekoration ragt; Ort: verschneinte Parklichtung im Zwielicht mit dünner Pulverschneedecke, alten Laternen mit warmem Licht, Holzbank, Lichterketten und ein riesiger, geschmückter Tannenbaum; Stimmung festlich und fröhlich, lebhafte Farben, warmer Lichtkontrast zum kalten Blau des Schnees. Melden Sie ein Problem mit diesem Bild

Der Streich beginnt

Max saß in der Schule, als er das leise Rascheln hinter sich hörte. Neugierig drehte er sich um und sah etwas Seltsames. Auf seiner Stuhllehne klebte ein kleines Schildchen mit der Aufschrift „Folge mir!“. Max lächelte, denn er wusste sofort, wer dahintersteckte: der Lutin Farceur de Noël, der bekannte Weihnachtslausejunge.

Der Lutin hatte einen Ruf, kleine Streiche zu spielen, die die Weihnachtszeit besonders lustig machten. Max beschloss, dem Hinweis zu folgen und darauf zu achten, was der Lutin als nächstes vorhatte.

Die Suche nach dem Lutin

Nach der Schule machte sich Max auf die Suche. Er folgte den kleinen, glitzernden Fußspuren, die der Lutin hinterlassen hatte. Sie führten ihn durch den Park, vorbei an schneebedeckten Bäumen und spielenden Kindern, bis zu einer kleinen Lichtung, auf der eine alte Holzbank stand.

Dort saß der Lutin, ein winziges, fröhlich glucksendes Wesen mit einem roten Mützchen. Neben ihm lag ein Sack voller bunter Bonbons. Max kicherte leise, als er den Lutin sah, der gerade eine Handvoll Bonbons in die Luft warf und sie dann mit offenem Mund auffing.

„Hallo, Max!“, rief der Lutin mit einem Zwinkern. „Bereit für eine kleine Weihnachtsscharade?“

Das Geschenk der Freundschaft

Der Lutin erklärte Max, dass er ein Geschenk benötigte, um einem anderen Kind eine Freude zu machen, das nicht an den Weihnachtszauber glaubte. „Du musst etwas finden, das von Herzen kommt und Freude bringt“, sagte der Lutin und verschwand kichernd hinter einem Tannenbaum.

Max überlegte. Was könnte er schenken, das Freude bringen würde? Er dachte an seinen Lieblingsschal, den er von seiner Oma bekommen hatte. Er hielt ihn warm und war voller schöner Erinnerungen an die kuscheligen Abende am Kamin.

Am nächsten Tag brachte Max den Schal mit in den Park. Der Lutin nahm ihn mit einem breiten Lächeln entgegen. „Das ist perfekt, Max!“, rief er, „Jetzt kommt der lustige Teil!“

Die Streiche des Lutin

Der Lutin führte Max zu einem großen Weihnachtsbaum in der Stadt, der mit funkelnden Lichtern und glänzenden Kugeln geschmückt war. Dort versteckte der Lutin den Schal in einer der Baumkugeln.

„Jetzt warten wir“, sagte der Lutin und grinste verschmitzt. Bald kam ein kleines Mädchen vorbei, das traurig aussah. Sie bemerkte den Schal, der aus der Kugel lugte. Verwundert zog sie ihn heraus und ein Lächeln breitete sich auf ihrem Gesicht aus.

Der Lutin erklärte Max, dass es nicht immer die großen Dinge sind, die zählen. Manchmal reicht ein kleiner Streich, um jemanden glücklich zu machen.

Ein Weihnachtswunder

In den nächsten Tagen half Max dem Lutin, kleine Streiche zu spielen, die den Menschen um sie herum Freude brachten. Sie versteckten Lebkuchenmännchen in Schließfächern, ließen Schneeflocken aus Papier von den Bäumen segeln und sorgten dafür, dass die Glocken am Weihnachtsmarkt ein wenig lauter klingelten.

Max lernte, dass der Lutin nicht bösartig war, sondern die Menschen zum Lachen bringen wollte. Und er merkte, dass auch er selbst ein wenig von diesem Weihnachtszauber in sich trug.

Am Ende der Weihnachtszeit verabschiedete sich der Lutin von Max mit einem letzten Augenzwinkern. „Du hast den wahren Geist von Weihnachten verstanden“, sagte er. „Die Freude, die wir anderen schenken, macht uns selbst glücklich.“

Max winkte dem Lutin nach, während er im dichten Schneegestöber verschwand. Er wusste, dass er einen Freund gefunden hatte, der ihm gezeigt hatte, wie wichtig es ist, Freude und Lachen zu teilen. Und genau das, dachte Max, macht Weihnachten so besonders.

Ohne Werbung 3€ pro Monat

Möchten Sie eine unterbrechungsfreie Lektüre? Unterstützen Sie Oh My Tales, entfernen Sie alle Anzeigen und profitieren Sie ab 3€ pro Monat von weiteren enthaltenen Vorteilen.

Die Pläne und Preise ansehen
Teilen

Melden Sie ein Problem mit dieser Geschichte

Was haben Sie von dieser Geschichte gehalten?

Geben Sie Ihre Meinung ab, indem Sie dieser Geschichte je nachdem, was Sie und/oder Ihr Kind davon gehalten haben, eine Bewertung geben. Vielen Dank im Voraus!

Vielen Dank! Ihre Bewertung wurde berücksichtigt!

Das Quiz: Hast du die Geschichte gut verstanden?

Rascheln
Leises, knisterndes Geräusch von Papier oder Blättern im Wind.
Stuhllehne
Der hintere Teil eines Stuhls, an dem man den Rücken anlehnt.
Schildchen
Ein kleines Schild oder Papier mit einer kurzen Nachricht.
Glitzernden
Etwas, das hell funkelt und kleine Lichtpunkte zeigt.
Lichtung
Eine offene Stelle im Wald ohne viele Bäume.
Tannenbaum
Ein hoher Baum mit nadeligen Blättern, oft zu Weihnachten geschmückt.
Lebkuchenmännchen
Keksmännchen aus Lebkuchenteig, oft mit Zuckerguss verziert.
Schließfächern
Kleine sichere Fächer, die man abschließen kann, zum Aufbewahren von Sachen.
Verabschiedete
Sich von jemandem mit Worten oder Gesten zum Abschied melden.
Zwinkern
Ein kurzes Schließen eines Auges, oft als Zeichen oder Scherz.

Erstellen Sie eine magische und einzigartige Geschichte für Ihr Kind!

Erstellen Sie in nur wenigen Minuten ein personalisiertes Abenteuer, in dem Ihr Kind zum Helden wird. Mit unserem exklusiven Tool ist es einfach, kostenlos und unterhaltsam!

Eine Geschichte erstellen

Themen im Zusammenhang mit dieser Geschichte:

freundschaft freude schule überraschung geschenk mitgefühl

Laden Sie diese Geschichte herunter:

Lade diese Geschichte als PDF herunter E-Book herunterladen (.epub)

Erhalten Sie jeden Sonntagabend neue Geschichten!

Erhalten Sie 7 spannende und fesselnde Geschichten, die auf das Alter und die Vorlieben Ihres Kindes abgestimmt sind, jeden Sonntag um 17 Uhr*. Es ist kostenlos und garantiert spamfrei!
*E-Mail wird um 17 Uhr Mitteleuropäischer Zeit (MEZ) gesendet.
Wir mögen auch keinen Spam. Deshalb senden wir Ihnen nur Geschichten. Sie können sich jederzeit abmelden.