Es war einmal ein kleiner Prinz, der hieß Max. Max wohnte in einem bunten Schloss, wo die Wände wie Regenbogen leuchteten und die Kissen wie Wolken weich waren. Jeden Morgen wachte Max mit einem Kichern auf, denn im Zaubergarten lebten fröhliche Feen, die lustige Streiche spielten.
Eines Tages wollte Max einen großen Zauberhut finden. „Ich suche einen Hut, der tanzen kann!“, rief Max und hüpfte wie ein Frosch. Im Garten traf er die Fee Lilli. Lilli hatte glitzernde Flügel und lachte gern. „Willst du meinen Zauber sehen?“, fragte sie und drehte sich im Kreis. Plötzlich wuchs aus dem Boden ein kleiner, wackeliger Hut. Der Hut wackelte nach links, dann nach rechts, dann purzelte er auf Max' Kopf.
Der Hut kitzelte Max am Ohr. „Kitzel, kitzel!“, lachte Max. „Das ist ein Spaß-Hut!“, rief Lilli. Max wackelte mit dem Kopf, der Hut wackelte mit. Alle lachten. Plötzlich kam ein Zauberhäschen vorbei. Das Häschen hatte grüne Ohren und einen langen, lustigen Bart. „Huch!“, sagte das Häschen, „ich habe meine Karotte verloren.“ Max zeigte auf den Hut. Im Hut wackelte plötzlich eine kleine, orange Karotte.
„Hier ist sie!“, rief Max. Das Häschen freute sich und machte einen Purzelbaum. Max kicherte. Lilli klatschte in die Hände. Der Hut sprang ab und landete auf dem Kopf vom Häschen. Jetzt wackelte das Häschen, dann wackelte der Hut, dann wackelte sogar die Karotte! Alle lachten und hüpften umher.
Am Abend saßen sie im Garten, aßen Zauberplätzchen und erzählten lustige Geschichten. Max war müde und kuschelte sich an Lilli. „Heute war ein lustiger Tag“, flüsterte Max. Lilli nickte und streichelte Max' Hand.
Am Ende war alles ruhig und warm.
Manchmal ist ein kleiner Spaß das größte Zauberstück.