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Lustige Geschichte zum Einschlafen 7/8 Jahre Lesen 16 min.

Der sehr ernste Fuchs und das freche Witzkissen

Der ernste Fuchs Fritz entdeckt, dass sein Kissen heimlich Witze macht, und erlebt eine leise, mutige Nacht voller kichernder Geräusche und freundlicher Verwechslungen.

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Ein junger anthropomorpher Fennek-Fuchs mit leuchtend orangefarbenem Fell und weißer Brust, großen haselnussbraunen Augen, die vom Zurückhalten eines Lachens leicht gerötet sind, trägt hellblau gestreiften Schlafanzug, sitzt aufrecht am Bettrand, Hände gefaltet, Blick ernst und gerührt; ein rundes prall gefülltes weißes Kissen mit blauen Nähten und einem gestickten lächelnden Gesicht liegt unter seinem Kopf und zeigt als Sprechblase pffrt in komischer Schrift; die Mutterfuchs, größer, dunkler rötliches Fell und sanfte Augen, steht im Eingang der Höhlenkammer mit der Hand am Türrahmen, zärtlich-amüsiert; eine kleine blaue Socke hängt halb aus einer offenen Kommode, und eine pilzförmige Lampe wirft warmes orangenes Licht; Boden mit grünem Moosteppich und ein paar trockenen Blättern, abgerundete Holzwände wie eine gemütliche Höhle; ruhige, behagliche Szene, Komposition zentriert auf das Bett, leicht schräge Blickwinkel für intime nächtliche Stimmung, warme Farbtöne (Orange, sanftes Blau, Moosgrün), weiche Cel-Shading-Schatten und leicht gefilzte Texturen für kindlich-beruhigenden Eindruck. Melden Sie ein Problem mit diesem Bild

Kapitel 1: Der sehr ernste Fuchs und das sehr unernste Kissen

Fritz Fuchs war ein ernster Fuchs. Nicht traurig, nur… ernst. Wenn andere Tiere sagten: „Hihi!“, sagte Fritz eher: „Aha.“ Wenn jemand rief: „Juhu!“, antwortete er: „Gut möglich.“

An diesem Abend wollte Fritz schlafen gehen wie immer: ordentlich, pünktlich und ohne Quatsch. Er putzte seine Zähne mit einem Zweig, klopfte dreimal ans Bettgestell (damit es wusste, dass es ein Bett war), und zog die Decke bis zur Nasenspitze.

Da hörte er ein Flüstern. Nicht aus dem Wald. Nicht aus dem Fenster. Aus dem Kissen.

„Pssst, Fritz“, wisperte das Kissen.

Fritz setzte sich sofort kerzengerade hin. „Kissen sprechen nicht“, sagte er streng.

„Doch, ich“, sagte das Kissen. „Ich bin ein Witzkissen.“

Fritz blinzelte. „Ein… Witzkissen?“

„Genau!“, sagte das Kissen stolz. „Ich kann eine Pups-Geräusch-Überraschung.“

Fritz' Ohren zuckten. Er war ein Fuchs, der viel wusste. Aber von einem Kissen, das Witze machte, hatte er noch nie gehört. „Das ist… ungewöhnlich.“

„Ungewöhnlich ist mein zweiter Vorname“, sagte das Kissen. „Mein erster ist Kissen.“

Fritz musste sich sehr bemühen, nicht zu lächeln. „Ich mache keine Pups-Witze“, erklärte er. „Ich bin seriös.“

„Seriös?“, kicherte das Kissen. „Das ist gut. Seriöse Leute klingen am lustigsten, wenn sie versuchen, nicht zu lachen.“

„Ich versuche nicht, nicht zu lachen“, sagte Fritz.

„Aha“, sagte das Kissen. „Das klang schon wie ein Versuch.“

Fritz schob das Kissen ein Stück weg, dann wieder zurück. Es fühlte sich ganz normal an. Weich, ein bisschen kühl, nach sauberem Heu riechend. Nichts Gefährliches. Nur… frech.

„Also gut“, sagte Fritz schließlich. „Was soll das bringen?“

„Eine kleine, freundliche Verwechslung“, flüsterte das Kissen. „Ein sanfter Quatsch vor dem Schlafen. Du erzählst dir selbst einen Witz. Einen Kissenwitz.“

Fritz legte den Kopf schief. „Ich soll mir selbst einen Witz erzählen?“

„Ja! Du bist der Erzähler“, sagte das Kissen. „Und ich bin… die Geräusch-Abteilung.“

Fritz schaute zur Tür seiner Höhle. Draußen raschelten Blätter. Eine Eule rief leise. Alles war ruhig. Er seufzte. „Gut. Aber nur ein bisschen. Und ganz leise.“

„Leise ist mein Lieblingslaut“, sagte das Kissen. „Außer… PFFRRT.“

„Sag das nicht so laut“, flüsterte Fritz schnell.

„Oh! Entschuldigung“, sagte das Kissen. „Pffrt in Flüsterlaut: pffrt.“

Fritz' Mundwinkel zuckten. Er atmete tief ein. „In Ordnung“, sagte er. „Ich erzähle mir einen Kissenwitz. Aber ich bleibe ernst.“

„Du bleibst so ernst wie eine Kartoffel im Sonntagsanzug“, sagte das Kissen.

„Kartoffeln tragen keine Anzüge“, sagte Fritz.

„Sie sollten“, meinte das Kissen. „Das wäre sehr elegant.“

Fritz schüttelte den Kopf, doch jetzt war da ein kleines, warmes Kichern in seinem Bauch, das sich anfühlte wie eine winzige Feder. „Also“, sagte er. „Ich fange an.“

Kapitel 2: Die Verwechslung im dunklen, aber freundlichen Schlafzimmer

Fritz legte sich hin, faltete die Pfoten ordentlich auf die Decke und räusperte sich, als würde er vor einer Klasse sprechen.

„Es war einmal“, begann er, „ein sehr ernster Fuchs…“

„Oh, das kenne ich!“, flüsterte das Kissen.

„…der wollte schlafen“, fuhr Fritz fort und tat so, als hätte er nichts gehört. „Er war so müde, dass seine Ohren schon im Halbschlaf hingen.“

„Wie zwei weiche Pfannkuchen“, ergänzte das Kissen.

„Pfannkuchen hängen nicht“, sagte Fritz.

„Wenn sie sehr müde sind, schon“, meinte das Kissen.

Fritz schluckte ein Lachen hinunter und erzählte weiter: „Der Fuchs legte seinen Kopf auf ein Kissen. Da machte das Kissen plötzlich ein Geräusch.“

Das Kissen flüsterte: „Jetzt!“

Fritz hob eine Augenbraue. „Jetzt?“

„Jetzt!“, zischte das Kissen aufgeregt.

Fritz beugte sich vor, als würde er einem Geheimnis lauschen.

Das Kissen machte ein kleines, sehr leises: „Pff… pffrrt.“

Fritz erstarrte. In seinem Kopf sprang sofort ein Gedanke herum wie ein Hase auf einem Trampolin: Was, wenn das gar kein Kissen war? Was, wenn es ein… Kissen-Wesen war? Oder ein… Kissen-Käfer?

Doch gleich danach dachte er: Nein. Das ist nur ein Witz. Ein ganz weicher Witz. Und er wollte mutig sein. Still mutig. So wie ein kleiner Stein, der einfach liegen bleibt, auch wenn ein Blatt auf ihn fällt.

„Der Fuchs“, sagte Fritz in seiner Geschichte, „hörte das Geräusch und sagte: ‚Entschuldigung, wer war das?‘“

Das Kissen antwortete mit hoher Stimme: „‚Ich nicht!‘“

Fritz nickte. „Und dann sagte der Fuchs: ‚Ich glaube, das war das Kissen.‘“

„Und das Kissen sagte: ‚Nein, das war der Wind!‘“, flüsterte das Kissen.

Fritz zog die Decke höher. „Aber im Schlafzimmer gab es keinen Wind.“

„Dann war es ein… Mini-Wind“, schlug das Kissen vor. „Ein Wind, der nur in einer Socke wohnt.“

„Winde wohnen nicht in Socken“, sagte Fritz. Er hielt inne. „Obwohl…“ Er musste kurz kichern. „Das wäre… seltsam.“

„Seltsam ist mein dritter Vorname“, sagte das Kissen. „Mein erster ist Kissen, mein zweiter Witz.“

Fritz fuhr fort: „Der Fuchs stand auf und untersuchte alles. Er schaute unter das Bett.“

„Da wohnt ein Staubball mit Hut!“, flüsterte das Kissen.

Fritz beugte sich tatsächlich ein Stück über die Bettkante. Unter dem Bett war nur Schatten und ein verlorenes Blatt. „Kein Staubball“, flüsterte er zurück.

„Dann hat er sich versteckt“, sagte das Kissen. „Staubbälle sind schüchtern.“

„Der Fuchs öffnete die Schublade“, erzählte Fritz weiter, „und dort lag…“

„Eine Socke!“, rief das Kissen.

„Pssst“, machte Fritz.

„Eine Socke“, flüsterte das Kissen sehr unschuldig.

Fritz nickte langsam. „Ja. Eine Socke. Und der Fuchs sagte: ‚Socke, warst du das?‘“

Fritz sprach die Socke mit tiefer Stimme: „‚Ich? Niemals! Ich bin nur eine Socke. Ich mache höchstens… Fußgeräusche.‘“

Das Kissen machte: „Pffrt.“

Fritz hielt sich die Schnauze zu. Seine Augen wurden groß. Er wollte streng bleiben, aber die Feder in seinem Bauch kitzelte jetzt wie ein ganzer Schwarm kleiner, freundlicher Käfer, die alle „Hihi“ summten.

„Der Fuchs wurde rot“, erzählte Fritz, „und sagte: ‚Das ist peinlich.‘“

„Und die Socke sagte: ‚Peinlich ist nur, wenn du es zu laut findest‘“, flüsterte das Kissen.

„Und der Fuchs“, sagte Fritz, „übte mutiges Atmen. Ein… zwei… drei…“

Er atmete tief ein, tief aus. Das war sein ruhiger Mut: nicht weglaufen, sondern bleiben und hören. Und merken: Es passiert nichts Schlimmes. Es ist nur Quatsch.

„Dann“, erzählte Fritz, „hörte der Fuchs wieder das Geräusch. Und jetzt klang es so, als ob…“

Das Kissen spannte sich. „Als ob?“

Fritz flüsterte: „…als ob eine winzige Trompete im Kissen übt.“

Das Kissen machte stolz: „Pffrrrrt.“

„Nicht so lang!“, flüsterte Fritz, aber er lachte schon. Leise. Warm. So, dass es sich anfühlte wie eine kleine Lampe im Bauch.

„Der Fuchs“, erzählte er, „dachte: Vielleicht ist es gar kein Pups. Vielleicht ist es Musik.“

„Kissenmusik!“, flüsterte das Kissen begeistert.

Fritz nickte ernsthaft, als wäre das eine wichtige Entdeckung. „Ja. Kissenmusik.“

Kapitel 3: Die Kissenkapelle und der mutige, kleine Versuch

In der Geschichte setzte sich der ernste Fuchs auf den Bettrand, als würde er eine große Versammlung leiten. Fritz tat das auch. Sein Schwanz lag ordentlich hinter ihm wie ein Besen, der Feierabend hatte.

„Ich werde das Rätsel lösen“, sagte Fritz in seiner Fuchs-Erzähler-Stimme. „Ganz ruhig. Ganz mutig.“

„Ganz flauschig“, ergänzte das Kissen.

„Mut ist nicht flauschig“, sagte Fritz.

„Doch“, sagte das Kissen. „Manchmal ist Mut leise. Und leiser Mut ist wie ein weiches Kissen. Er drückt nicht. Er trägt.“

Fritz wurde kurz still. Das fühlte sich gut an, wie ein warmer Schluck Kakao, obwohl er gar keinen Kakao hatte. „Also gut“, sagte er sanfter. „Leiser Mut.“

Er erzählte weiter: „Der Fuchs stellte Fragen. Er fragte das Bett: ‚Bett, warst du das?‘“

Fritz gab dem Bett eine tiefe Stimme: „‚Ich knarze nur, wenn ich tanze‘.“

„Dann soll es tanzen!“, flüsterte das Kissen.

Fritz wackelte ein bisschen auf der Matratze. Das Bett knarzte tatsächlich: „Knack.“

Fritz hielt inne. „Das war auch ein Geräusch.“

„Siehst du!“, flüsterte das Kissen. „Hier ist eine ganze Geräusch-Familie.“

„Der Fuchs“, erzählte Fritz, „hörte ein Knack, ein Raschel, ein Pffrt. Und er dachte: Vielleicht ist mein Schlafzimmer eine Kapelle.“

„Ich spiele Trompete!“, sagte das Kissen.

„Die Socke spielt Flöte!“, flüsterte das Kissen gleich noch.

Fritz schaute zur Socke in der Schublade, als könnte sie gleich losflöten. „Bitte nicht“, murmelte er.

„Das Bett spielt Kontrabass“, sagte das Kissen.

Fritz musste schon wieder lachen. „Und was spiele ich?“, fragte er.

„Du spielst… Ernsthaftigkeit“, sagte das Kissen feierlich. „Das ist ein Instrument mit nur einer Note: ‚Hm.‘“

Fritz machte sein bestes „Hm.“ Es klang eher wie „Hihm“. Er schüttelte den Kopf. „Ich kann nicht mal mehr richtig ernst sein.“

„Das ist der Plan“, flüsterte das Kissen freundlich. „Ein bisschen Ernst schmilzt. Wie Butter auf warmem Brot.“

„Butter gehört nicht ins Bett“, sagte Fritz.

„Nur im Vergleich“, meinte das Kissen. „Vergleiche dürfen alles. Sie sind wie Verkleidungskisten.“

Fritz atmete wieder ruhig. Er spürte, dass der Quatsch ihn nicht aufwühlte. Er war nicht gefährlich. Er war nur… albern. Und Albernheit war heute wie ein weiches Licht, das den Schlaf nicht verscheucht, sondern ihn einlädt.

„Der Fuchs“, erzählte Fritz, „beschloss, die Kissenmusik zu testen. Er setzte sich hin, ganz vorsichtig. Er sagte: ‚Kissen, wenn du ein Witzkissen bist, dann mach das Geräusch nur, wenn ich es erlaube.‘“

Das Kissen flüsterte: „Oh! Regeln! Ich liebe Regeln. Sie kitzeln.“

„Und der Fuchs sagte: ‚Auf mein Zeichen. Eins… zwei… drei… jetzt.‘“

Das Kissen machte ein winziges: „pfft.“

Fritz nickte streng. „Gut. Und jetzt: Stopp.“

Das Kissen blieb still.

Fritz riss die Augen auf. „Du… hörst auf?“

„Natürlich“, sagte das Kissen. „Ich bin ein höfliches Kissen. Ein höfliches Witzkissen. Ein höfliches, weiches, komisches Witzkissen.“

„Das sind viele Wörter“, sagte Fritz.

„Ich bin auch sehr vollgestopft“, sagte das Kissen. „Da passen viele Wörter rein.“

Fritz lachte wieder, diesmal ganz leise. „Also ist das gar kein echtes Problem“, sagte er.

„Nein“, flüsterte das Kissen. „Nur ein Missverständnis. Du dachtest kurz: ‚Oh nein!‘ Und dann hast du gemerkt: ‚Oh ja… das ist nur Quatsch.‘“

Fritz dachte nach. Das war genau sein ruhiger Mut gewesen: nicht vor dem Geräusch wegrennen, nicht in Panik geraten, sondern prüfen, reden, atmen. Und dann lächeln.

„Der Fuchs“, erzählte Fritz, „war stolz. Er sagte: ‚Ich bin mutig. Und ich muss nicht laut mutig sein. Ich kann leise mutig sein.‘“

„Leise Mutigkeit“, flüsterte das Kissen und klang plötzlich sehr zufrieden, als würde es sich in sich selbst einkuscheln.

Dann hörte Fritz draußen Schritte. Nicht viele. Nur ein vertrautes Schlurfen über Moos.

„Fritz?“, rief eine Stimme leise. „Schläfst du schon?“

Es war Mama Fuchs.

Kapitel 4: Ein ruhiges Ende mit einem warmen Kichern

Mama Fuchs steckte den Kopf in die Höhle. Ihre Augen waren müde, aber freundlich. „Ich hab dich kichern hören“, sagte sie. „Ist alles in Ordnung?“

Fritz richtete sich auf, sofort wieder ein kleines bisschen ernst. „Ja“, sagte er. Dann überlegte er. „Also… ja. Es war nur… das Kissen.“

Mama Fuchs trat näher und setzte sich auf die Bettkante. „Das Kissen? Hat es dich geärgert?“

„Nein“, sagte Fritz. „Es hat… Musik gemacht.“

Mama Fuchs hob eine Augenbraue. „Musik?“

Das Kissen flüsterte: „Hallo.“

Mama Fuchs erstarrte. „Hat… hat das Kissen gerade ‚Hallo‘ gesagt?“

Fritz nickte. „Ja. Aber keine Sorge. Es ist höflich.

„Sehr höflich“, flüsterte das Kissen.

Mama Fuchs sah Fritz an. Dann das Kissen. Dann wieder Fritz. Dann lächelte sie langsam, als würde sie ein Geheimnis auspacken, das schon lange im Schrank lag. „Ach so“, sagte sie. „Ein Witzkissen.“

Fritz blinzelte. „Du kennst das?“

„Als ich klein war“, sagte Mama Fuchs, „hatte ich auch eins. Es hat mitten in der Nacht ‚Pffrt‘ gemacht. Ich dachte zuerst, ein winziger Dachs wohnt im Bett.“

„Ein Dachs im Bett!“, flüsterte das Kissen begeistert. „Das wäre ein guter Film.“

Fritz lachte. „Und was hast du gemacht, Mama?“

Mama Fuchs strich ihm über den Kopf. „Ich habe genau das gemacht, was du gemacht hast: Ich habe tief geatmet, nachgeschaut, Fragen gestellt. Und dann habe ich gemerkt: Es ist nur Quatsch. Harmloser Quatsch. Und ich war… leise mutig.“

Fritz spürte, wie sein Brustkorb warm wurde. „Dann bin ich wie du“, sagte er.

„Ja“, sagte Mama Fuchs. „Und du darfst ernst sein. Und du darfst lachen. Beides passt in einen Fuchs.“

Das Kissen flüsterte: „Und in ein Kissen passt noch mehr.“

Mama Fuchs legte die Decke ordentlich um Fritz, als würde sie den Schlaf wie ein Geschenk einpacken. „Willst du, dass ich noch kurz da bleibe?“

Fritz nickte. „Bitte.“

Mama Fuchs blieb sitzen. Draußen raschelte der Wald leise weiter, als würde er umblättern. Fritz legte den Kopf auf das Kissen.

„Kissen“, flüsterte Fritz, „jetzt bist du still, ja?“

„Still wie eine Kartoffel ohne Anzug“, flüsterte das Kissen.

Fritz kicherte. „Genau.“

Mama Fuchs beugte sich vor. „Und falls du doch noch ein Geräusch hörst“, sagte sie, „dann erinnerst du dich: Erst atmen. Dann prüfen. Dann lächeln.“

Fritz schloss die Augen. „Erst atmen“, murmelte er. „Dann prüfen. Dann lächeln.“

„Dann… schlafen“, fügte Mama Fuchs hinzu, sehr leise.

Fritz atmete. Ein… zwei… drei… Sein Körper wurde schwerer, aber angenehm, wie ein kleiner Sack voller Watte, der genau richtig liegt. Seine Gedanken wurden langsamer, wie Schnecken, die sich aufs Kissen setzen und sagen: „Wir machen Pause.“

Das Kissen flüsterte nur noch: „Gute Nacht.“

Mama Fuchs flüsterte: „Gute Nacht, mein ernster, mutiger Fuchs.“

Fritz flüsterte zurück: „Gute Nacht.“

Und ganz am Rand des Schlafs, dort, wo alles weich wird, hörte Fritz noch ein winziges, freundliches Geräusch.

„pfft.“

Er lächelte, ohne die Augen zu öffnen. Mama Fuchs' Pfote lag warm auf der Decke, und das war das Sicherste von allem. Then wurde es still, so still, dass sogar die Kartoffeln ohne Anzug zufrieden wären, und Fritz schlief ein.

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