Ein dicker, müder Bär liegt im Wald. Der Bär heißt Bruno. Bruno schnarcht laut. „Mmmm... schnarch...“, macht Bruno.
Ein kleiner Vogel fliegt vorbei. „Hallo, Bruno! Wach auf!“, piepst der Vogel.
Bruno öffnet ein Auge. „Och nö, Vogel. Ich bin müde.“
Der Vogel zwitschert fröhlich. „Aber Bruno, der Drache will spielen!“
Bruno gähnt. „Ein Drache? Spielen? Na gut.“
Bruno steht langsam auf. Der Wald ist voller Blumen. Die Blumen tanzen im Wind. „Hallo, Blumen!“, sagt Bruno.
„Hallo, Bruno!“, singen die Blumen. „Komm spielen!“
Bruno trottet weiter. Da ist der Drache. Der Drache ist klein und lila. Er lacht. „Hallo, Bruno!“
„Hallo, Drache“, murmelt Bruno. „Was machen wir?“
Der Drache kichert. „Wir fliegen!“
Bruno schaut nach oben. „Fliegen? Ich kann nicht fliegen.“
Der Drache lächelt. „Keine Sorge. Ich habe einen Zauber.“
Der Drache wedelt mit seinem Schwanz. „Zauber, Zauber, flieg, flieg!“
Plötzlich fliegt Bruno. „Oh!“, ruft Bruno. „Ich fliege!“
Der Vogel lacht. „Schau, Bruno fliegt!“
Bruno fliegt über den Wald. Die Bäume winken. „Hallo, Bruno!“, rufen die Bäume.
Bruno winkt zurück. „Hallo, Bäume!“
Der Drache fliegt neben Bruno. „Hast du Spaß, Bruno?“
Bruno nickt. „Ja, Drache. Das macht Spaß.“
Bruno fliegt und fliegt. Der Himmel ist blau. Die Sonne lacht.
Der Vogel fliegt mit. „Bruno, schau! Ein Regenbogen!“
Bruno sieht den Regenbogen. „Oh, bunt!“, sagt Bruno.
Bruno fliegt durch den Regenbogen. Farben überall! Bruno lacht. „Whee!“
Der Drache ruft: „Zeit zu landen, Bruno!“
Langsam landet Bruno. Er gähnt. „Danke, Drache. Das war lustig.“
Der Drache lächelt. „Gern geschehen, Bruno.“
Bruno legt sich hin. „Jetzt schlafe ich.“
Der Vogel piepst leise. „Schlaf gut, Bruno.“
Bruno schließt die Augen. „Mmmm... schnarch...“, macht Bruno. Und alle sind glücklich.